Indien 1: Hinreise, Samstag-Sonntag 10.-11.1.2026
Ich war ja vor der Anreise so sehr nervös gewesen, also wegen der Anreise, dass die Nervosität wegen meines Aufenthalts dort und der Projektbetreuung (ich allein verantwortlich für digitales Zeugs, und ohne Backup!) quasi in den Hintergrund gerückt war – Hauptsache erst einmal ankommen, war die Devise. Wie sich herausstellte, war das nicht völlig unbegründet, denn – naja. Ich habe schon reibungslosere Anreisen erlebt. Aber der Reihe nach. Um Viertel nach fünf klingelte der Wecker, ich hatte die Nacht ganz erstaunlich gut geschlafen (hatte mein ganzes Sorgen- und Bauchgrummelpotenzial nachts vermutlich in den beiden Tagen davor aufgebraucht). Ich ging gleich duschen, gab den Katern (die über die frühe Aufmerksamkeit hoch erfreut waren) Futter und Medikamente, packte meinen Koffer endgültig fertig, und als ich um zehn vor sechs feststellte, dass der Liebste immer noch schlief und offensichtlich vergessen hatte, seinen Wecker zu stellen, ging ich ihn wecken. Leicht genervt. Nun ja. Er schaffte es immerhin, innerhalb von zehn Minuten wach und angezogen zu sein, sodass wir pünktlich um sechs aus dem Haus kamen (das Auto war bei uns ums Eck gebucht). Ich hatte sehr frühes Loskommen eingeplant, weil ich alle möglichen Sachen (Eisglätte! Schnee! Stau!) befürchtete und deshalb REICHLICH Puffer…