Motorrad wieder da, Dienstag 25.8.2026

Nach okayer Nacht um zehn nach sechs aufgestanden, mit Weckerlicht und quasi ohne Licht von draußen (gaaaanz leicht hell). Katzenmaintenance und Küchenrunde, und während ich noch einen Topf spülte und der Kater auf dem Balkon in den Garten schaute, kam der Liebste von unten und scheuchte prompt die schwarz-graue Nachbarskatze (die Waowaokatze mit den lustigen Geräuschen) aus dem Flur. Zwei Meter von mir entfernt, aber ich hatte ihr halt den Rücken zugedreht und sie deshalb nicht bemerkt. Und der Kater hatte sie offensichtlich einfach an ihm vorbei zur Balkontür reinlatschen lassen, der Honk. Nun ja. Seine Futterschüssel war jetzt auf jeden Fall leer (geklautes Futter schmeckt ja immer besser als eigenes).Ich überließ die Katzendramen dem Liebsten, machte erst einmal Tee und briet dann zwei vegane Cordon Bleus in der Pfanne an, damit ich mittags etwas zu essen hatte. Wieder so Rügenwalder Zeugs, das wir aus dem MHD-Supermarktregal mitgenommen haben und was normalerweise sehr außerhalb unseres normalen Einkaufsverhaltens liegt (bisschen zu sehr Convenience), aber es ist natürlich mal praktisch zwischendrin. Dann Frühstück (Brot mit Lyoner, Convenience Teil 2, und mit Quittengelee – also die zweite Scheibe natürlich, nicht gleichzeitig), Körperpflege, und um Viertel nach acht saß ich auf dem Fahrrad.…

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Tag der Technik-Fails, Montag 24.8.2026

Relativ okay geschlafen, solang ich es schaffte, die Arbeitsgedanken aus dem Kopf zu halten. Trotzdem ein paar Wachphasen, bis dann irgendwann (um sechs) das Weckerlicht anging. Der Kater, der den größten Teil der Nacht bei mir verbracht hatte, war gleich sehr wach, ich – geht so. Trotzdem Morgenroutine mit Blick auf die Dachterrasse, Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, schreiben. Und dann bald unter die Dusche und um zwanzig vor acht mit dem Rad ins Büro, Frühstücksmüsli eingepackt: Wir hatten wieder einen Prüfungstag, und der Kollege war zwar verantwortlich – und hoffentlich wieder gesund – aber ich war in einigen Schritten eingeplant. Recht dicht gepackter Tag dadurch. Und sehr voll wurde es auch. Vormittags war ich in der Prüfungsaufsicht und startete direkt anschließend den ersten Termin des neuen Semesters Skandinavierkurs. Der war eher ein bisschen nervig, weil ich einen großen Teil des Termins mit technischem Gedöns verbrauchte: Bei Person A funktionierte das Mikrofon nicht, bei Person B zwar schon, aber sie kannte die Mute-Funktion nicht (wie kann man im Jahr 2026 nicht wissen, wie bei einem Zoom-Meeting die Mute-Funktion funktioniert??). Person C konnte seinen Namen im Video nicht umbenennen (und ich wusste halt nicht, wer „DELL“ sein soll), außerdem war er…

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Zitronen, Sonntag 23.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhige Nacht, unruhige Katze. Und unklare Temperaturverhältnisse noch dazu. Um zwanzig nach sechs erbarmte ich mich schließlich des miauenden Tiers und stand auf (nur um zuzusehen, wie er unten zielstrebig zum Trockenfutter marschierte und zu fressen begann). Oh well. Draußen blauer Himmel, noch sehr frühmorgendlich, und mit der feuchten (!) und sehr kalten Luft beginnt sich das alles schon sehr deutlich nach Spätsommer anzufühlen. Bald bekommen wir vermutlich die ersten Zwetschgen zu kaufen.Früher Start auf jeden Fall. Katzenmaintenance, Küchenrunde, Tee und schreiben, bis irgendwann der Liebste kam und uns nach einer angemessenen Aufwachphase ein englisches Frühstück machte (mit Supermarkt-Toast und Seitanwürstchen, weil wir ja weder beim Viertel-Lieblingsbäcker noch beim Alnatura gewesen waren, schmeckte aber beides vollkommen in Ordnung. Restlicher Vormittag: Ich ließ mir eine Kanne Kräutertee und eine Tasse Earl Grey kochen und zog mich damit und mit Buch aufs Sofa zurück, während um mich herum die Roboter saugten, der Liebste hinterherwischte und generelle Sonntagvormittagsroutine herrschte. Und gegen zehn wurde ich dann sehr müde, legte das Buch zur Seite und schlief noch einmal eine Dreiviertelstunde tief ein. Das war eine erstaunlich gute Idee, danach fühlte ich mich wieder einigermaßen hergestellt.Also mit dem Liebsten in die Küche, wo wir gemeinsam…

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Betriebssysteme, Samstag 22.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gut geschlafen, nur einmal mit etwas Bauchweh aufgewacht, was sich aber schnell wieder erledigt hatte. Um Viertel nach sieben stand ich einigermaßen ausgeschlafen auf. Erstaunlich kühl draußen (die zwei Yogadecken waren morgens grenzwertig gewesen), und ziemlich geregnet hatte es in der Nacht offensichtlich auch, der Himmel war aber bis auf ein paar Wolkenreste wieder klar. Das Dachterrassengießen konnte ich mir auf jeden Fall sparen. Als ich die Fensterläden aufklappte, sah ich gerade den Kater am Ziegenstall vorbei zum Haus marschieren. Wunderte mich etwas: Die Nacht über war er wohl nicht da gewesen, und das trotz Regenwetter. Auf jeden Fall kam er rein, fraß mit gutem Appetit, setzte sich dann kurz aufs Sofa, während ich in der Küche sauber machte, aber als der Liebste aufstand und unten die Saugroboter und außerdem eine Maschine Bettwäsche startete, war es ihm offensichtlich zu viel Action und er verschwand wieder raus. Wir starteten eher langsam. Bisschen Tee, bisschen Schreiben, der Liebste ging zum Viertel-Lieblingsbäcker und holte Brötchen zum Frühstück. Ausführlich am Esstisch, Zeitungsrätsel, ich las das Internet leer und kramte ein bisschen herum. Und plötzlich war es kurz vor eins und der Vormittag war unproduktiv verschwunden. Was aber vielleicht auch in Ordnung war.…

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Terminstress, Freitag 21.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Mitten in einer Traumphase, als der Wecker piepste – was genau ich träumte, weiß ich schon nicht mehr, aber es war ein intensiver, ereignisreicher Traum und überhaupt nicht dafür geeignet, vom Wecker unterbrochen zu werden. Meine Güte. Ich brauchte auch ein paar Mal snoozen und eine zunehmend aufgeregtere Katze neben mir (er hatte die ganze Nacht bei mir geschlafen), bis ich aufstehen konnte. Die Dachterrasse verschob ich auf später, stattdessen Katzenversorgung – der Kater nahm zu meiner Freude nicht nur seine Medikamente klaglos, sondern fraß auch eine komplette Packung Nassfutter – und ausführliche Küchenrunde, dann Tee. Alles ohne den Liebsten, der offensichtlich noch müder war als ich und die Aufstehzeit komplett verschlief. Um halb acht ließ er sich schließlich oben sehen. Müsli zum Frühstück, schreiben, schnelle Dusche, dann goss ich ein bisschen auf der Dachterrasse, knipste an den Tomatenpflanzen die frischen Blüten ab und erntete eine Schüssel voll. Außerdem wieder eine Zucchini. Bin sehr gespannt, wie lang die Ernte da oben noch klappt – die Tomaten scheinen sich ihrem natürlichen Ende zuzuneigen, aber Zucchini und vielleicht auch Paprika könnten wir noch bekommen. Um kurz nach neun war ich am Schreibtisch. Den Vormittag über relativ angespanntes Arbeiten mit zwei Terminen,…

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