Aufregung und Holessen, Freitag 2.10.2026

Alkoholbedingt eher unruhige Nacht, aber ganz ehrlich habe ich die letzten zwei Wochen komplett ohne Weinprobe am Abend auch schon deutlich schlechter geschlafen. Am Morgen halt ziemlich müde und leichtes Kopfweh, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Der (Fell-) Kater war auch sehr manierlich und wartete mit seinem Gemaunze bis zum Weckerpiepsen. Und gönnte mir dann sogar noch einmal snoozen, was vermutlich auch daran lag, dass es den größten Teil der Nacht geregnet hatte (...so gut) und draußen alles pitschnass war. Allerdings nicht wirklich kalt – ich machte erst einmal überall alle Fenster auf. Ein bisschen Haushalt zum Tagesstart, Spülmaschine war durchgelaufen, ich räumte in der Küche auf und diskutierte parallel mit dem Kater, der vom Futter nur das ganze Gelee rausgeschleckt hatte und die trockenen Bröckelchen jetzt nicht mehr wollte. Dann Tee. Weil wir kein Brot mehr hatten und beide keine Lust auf Müsli, ging ich schnell zum Viertel-Lieblingsbäcker und holte Zeugs. Sehr zurückhaltend dieses Mal, ich holte ein frisches Brot und zwei Laugencroissants und eine Tüte mit vier Brot-vom-Vortag-Körnerbrötchen, die ich sowieso gebraucht hätte. Und dann nur noch einen halben Streuselkuchen ebenfalls aus dem Brot-vom-Vortag-Korb. All die anderen Sachen dort ließ ich brav liegen. (Es war…

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Weinprobe und Regen, Donnerstag 1.10.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay, Oktober. Großartige Jahreszeit eigentlich, wenn es halt nicht immer noch T-Shirt-Wetter (und nachts Fenster auf-Wetter) wäre und der ganze Garten ausgetrocknet wie die Sahara. Und alles um uns herum am Verrecken....großartig positive Gedanken am frühen Morgen, was teilweise auch daran lag, dass ich mal wieder unausgeschlafen war (mehrfach nachts aufgestanden, wach gelegen, und auf den Kater konnte ich es noch nicht einmal schieben, der kam nämlich „erst“ um zehn vor sechs), furchtbar müde und mit leichtem Kopfweh. Und echt angestrengt, auch wenn ich in dieser Runde nicht nach Indien fliege, sondern die Kollegin übernimmt. Aber ich mache halt den Teil von hier aus, und das ist echt, echt viel. Und viel nerviges Zeug. Dazu noch OP, Urlaub direkt davor, der wohl auch eher nicht erholsam sein wird, dann ausheilen, nach Indien im November, Jahresabschluss. Das so ungefähr die Perspektiven für das restliche Jahr. Erst einmal aber Morgenroutine, übliche Küchenrunde und Katzenmaintenance. Es regnete ein paar Tropfen morgens (wirklich nur wenig, gerade so, dass die Luft unangenehm feucht wurde, der Garten aber nichts davon hatte), was zu einem merkwürdigen Licht während des Frühstücks (Müsli) führte. Nach ein paar Minuten schon wieder vorbei, sodass wir auf die Dachterrasse gingen, um…

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Lieblingströts vom September 2026

Dieses Mal eher geringe Ausbeute. Vielleicht war wenig Spaßiges los, vielleicht (eher) hatte ich aber auch längere Phasen, wo ich keine Lust auf Input von außen hatte, speziell vom Handy. Ein bisschen was ist aber doch zusammengekommen. Hier meine kleine Kollektion, angefangen mit einem Auszug aus einem Comic von Daniela Schreiter, den ich leider nicht komplett hier posten kann, aber im Endeffekt gibt das ziemlich exakt meine Stimmungslage bei f*cking 30 Grad Ende September wieder. ...gleich zu Beginn die katastrophale Wahl in Sachsen-Anhalt. Genauso schlimm wie befürchtet. Es bleibt bitterer Postillon-Spott: Warntag hat dieses Jahr wenigstens hervorragend geklappt. Gibt ja leider auch wieder genug zu warnen. ...statt einem ernsthaften Gespräch könnte man den Laden mMn auch gleich abbrennen. ...wenn man's auf Deutsch übersetzt, gibt es leider mehr als nur einen Kandidaten. Grob zusammenfassende Übersetzung: Als Mahlzeit beim Radiohören sind Bananen besonders geeignet, weil sie nicht nur praktisch verpackt daherkommmen, sondern auch keine störenden Schäl- und Kaugeräusche machen. Wer wollte da widersprechen? Was ist besser als ein Haus mit Katze? Ein Haus mit Katze, die von einem Labrador geputzt wird. Berlin-Wahl wenigstens einigermaßen erfreulich. Leider kriege ich bei den Screenshots vom Laptop das "Ausblenden"-Zeichen nicht weg, extrem ärgerlich. Im dritten…

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Alltagschronik mit sieben Zifferblättern, Mittwoch 30.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Total schlechte Nacht, keine Ahnung warum – ab vier Uhr war an Schlaf mehr oder weniger nicht mehr zu denken. Dass der Nasenkater mehrfach laut miauend durchs Zimmer raste, half auch nicht wirklich. Beim Weckerlicht am Morgen dementsprechend zerschlagen und insgesamt schlecht gelaunt. Anstrengendes Jahr, so alles in allem. Und demnächst schon Oktober. Wie auch immer. Morgenroutine mit aufgeregtem Katzentier, und vor mir ein sehr unbestimmter Tag: Der Yogakurs fand vermutlich nicht statt, obwohl die Trainerin eigentlich wieder aus dem Urlaub da war (aber vielleicht noch nicht offiziell) – ich wäre ja eigentlich auch auf dem Weg nach Indien gewesen (Plan 1) oder hätte meinen operierten Fuß schonen müssen (Plan 2). Und mein Unterricht am Morgen war von mir zwar angekündigt, aber von der Teilnehmerin nicht bestätigt worden, was ich auch etwas mühsam fand. Und dann ein Tag voller Listenkorrekturen vor mir. Nun ja. Erst einmal Tee und schreiben. Zum Frühstück das restliche Körnerbrot mit einer halben Gurke und etwas veganer Rügenwalder Lyoner (unser Frühstückstisch sah aus wie in einer Jugendherberge, es fehlte nur der Hagebuttentee). Badaufenthalt, wo mir der Plastikhandschuh (um meinen Daumen zu schützen) prompt riss, glücklicherweise erst als ich schon mit Duschen und Eincremen fast fertig…

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Eitelkeiten, Dienstag 29.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay geschlafen, nur reichlich genervt von schon wieder (...immer noch, die Kälte war nur ein kurzes Zwischenspiel) der unangenehmem Sommerhitze – nachts verschwitzt wach gelegen, Fenster komplett offen.Nun ja. Morgens wach mit Weckerlicht. Morgenroutine, dabei einmal die Bude durchgelüftet, dann Frühstück: Da wir noch zwei kleine Tomaten von der Dachterrasse hatten und eine Gurke vom Bodensee (<3), und da wir eine Packung Körnerbrot aufgetaut hatten, die ich kürzlich aus dem MHD-Regal im Supermarkt gerettet und eingefroren hatte, gab es Gurke und Tomate auf Frischkäse-Körnerbrot. Hatte ich schon viele Jahre nicht mehr. Alles mit Blick auf die Uhr, wir mussten beide ins Büro und hatten nicht sonderlich viel Zeit. Der Liebste setzte sich um kurz vor acht aufs Mopedle, ich folgte ihm nach Badbesuch mit dem Fahrrad auf neun ins Büro. (Also nicht ins gleiche.) Morgens war es noch frisch mit dünner Strickjacke über dem Shirt, aber es wurde sehr schnell wieder warm. Den Vormittag über war ich mit Strickjacke anziehen, ausziehen beschäftigt, ab dem Nachmittag ließ ich sie dann ganz weg. Allein die Sneaker an den Füßen machten schon warm genug.Arbeitsamer Vormittag, weil viele Kolleg:innen da waren und es einiges zu besprechen gab. Ein Meeting war geplant (die Kollegin,…

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