Nerdiger Kram, Sonntag 4.10.2026

Ganz okay geschlafen, den Kater morgens tapfer ignoriert (um zehn nach sechs durfte er auf die Dachterrasse und ich konnte noch bis kurz vor sieben liegen bleiben). Aufgestanden bei kühler Luft und komplett bedecktem Himmel – die Wolken lösten sich im Lauf des Vormittags aber mehr oder weniger auf. Eigentlich ein sehr schöner Herbstmorgen, wenn man die Tatsache verdrängte, dass erstens ein Großteil der braunen Blätter im Garten kein normales Herbstlaub, sondern offensichtliche Dürreschäden sind (man sieht den Unterschied deutlich) und dass es zweitens in allen Zimmern mindestens 22 Grad hatte. Ich machte erst einmal überall die Fenster auf. Die Zentralheizung läuft zwar im Haus schon wieder, da aber überall die Heizkörper noch auf 0 gedreht sind, heizen wir faktisch noch gar nicht. ...so spart man wenigstens Geld, harhar. Küchenrunde, Katzenmaintenance, Tee und direkt, da der Liebste mittlerweile auch wach war, ein englisches Frühstück. Dieses Mal ohne angebratene Pilze (wir hatten ja am Samstag nicht einkaufen gehen können), stattdessen mit einer aufgetauten veganen Quatschwurst aus dem Supermarkt nebenan (Lebensmittelretter-Regal, ganz okay, aber etwas zu fettig und weniger gut als unsere normale Bio-Tofuwurst) und außerdem einer Portion Baked Beans auf Toast. Sehr üppiges Frühstück. Nach dem Frühstück ein bisschen administrative…

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Feiertag mit Apfelkuchen, Samstag 3.10.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

(Tag der Deutschen Einheit: Na so wirklich einig ist sich dieses Land heutzutage ja eher nicht mehr, wo ein ostdeutsches Bundesland nach dem Anderen an die Nazis fällt. Da möchte ich eigentlich ganz gern uneins sein, also mit der Geisteshaltung dieser Wähler meine ich.) Nun ja. Einigermaßen okay geschlafen, natürlich vom Kater um zehn vor sechs geweckt worden – mir graut etwas davor, wie er die Stundenverschiebung bei der Zeitumstellung hinbekommen wird. Ich ließ ihn um kurz nach sechs (...NIE vor sechs Uhr reagieren) auf die Dachterrasse und konnte dann noch ein bisschen ausruhen bis zehn vor sieben. Dann leise Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumunde und Tee, den Liebsten ließ ich noch schlafen. Wegen des Feiertags hatten wir sowieso keine größeren Pläne (neben bisschen Putzen und so). Nicht einmal eine Zeitung gab es. Erst einmal aber Schreiben und bisschen Internet leerlesen. Das gestaltete sich dann recht ausführlich und füllte den größeren Teil des Vormittags aus. Noch ein kurzer Blick auf YouTube (die zwei letzten Heute Show-Folgen nachsehen), dann war es halb zwölf und ich fuhr den Rechner runter. Als nächstes gründlichstes Putzen, inklusive Arbeitszimmer und so, dann ausführliche Körperpflege. Nach der Dusche machte ich das Pflaster am Daumen ab und…

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Aufregung und Holessen, Freitag 2.10.2026

Alkoholbedingt eher unruhige Nacht, aber ganz ehrlich habe ich die letzten zwei Wochen komplett ohne Weinprobe am Abend auch schon deutlich schlechter geschlafen. Am Morgen halt ziemlich müde und leichtes Kopfweh, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Der (Fell-) Kater war auch sehr manierlich und wartete mit seinem Gemaunze bis zum Weckerpiepsen. Und gönnte mir dann sogar noch einmal snoozen, was vermutlich auch daran lag, dass es den größten Teil der Nacht geregnet hatte (...so gut) und draußen alles pitschnass war. Allerdings nicht wirklich kalt – ich machte erst einmal überall alle Fenster auf. Ein bisschen Haushalt zum Tagesstart, Spülmaschine war durchgelaufen, ich räumte in der Küche auf und diskutierte parallel mit dem Kater, der vom Futter nur das ganze Gelee rausgeschleckt hatte und die trockenen Bröckelchen jetzt nicht mehr wollte. Dann Tee. Weil wir kein Brot mehr hatten und beide keine Lust auf Müsli, ging ich schnell zum Viertel-Lieblingsbäcker und holte Zeugs. Sehr zurückhaltend dieses Mal, ich holte ein frisches Brot und zwei Laugencroissants und eine Tüte mit vier Brot-vom-Vortag-Körnerbrötchen, die ich sowieso gebraucht hätte. Und dann nur noch einen halben Streuselkuchen ebenfalls aus dem Brot-vom-Vortag-Korb. All die anderen Sachen dort ließ ich brav liegen. (Es war…

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Weinprobe und Regen, Donnerstag 1.10.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay, Oktober. Großartige Jahreszeit eigentlich, wenn es halt nicht immer noch T-Shirt-Wetter (und nachts Fenster auf-Wetter) wäre und der ganze Garten ausgetrocknet wie die Sahara. Und alles um uns herum am Verrecken....großartig positive Gedanken am frühen Morgen, was teilweise auch daran lag, dass ich mal wieder unausgeschlafen war (mehrfach nachts aufgestanden, wach gelegen, und auf den Kater konnte ich es noch nicht einmal schieben, der kam nämlich „erst“ um zehn vor sechs), furchtbar müde und mit leichtem Kopfweh. Und echt angestrengt, auch wenn ich in dieser Runde nicht nach Indien fliege, sondern die Kollegin übernimmt. Aber ich mache halt den Teil von hier aus, und das ist echt, echt viel. Und viel nerviges Zeug. Dazu noch OP, Urlaub direkt davor, der wohl auch eher nicht erholsam sein wird, dann ausheilen, nach Indien im November, Jahresabschluss. Das so ungefähr die Perspektiven für das restliche Jahr. Erst einmal aber Morgenroutine, übliche Küchenrunde und Katzenmaintenance. Es regnete ein paar Tropfen morgens (wirklich nur wenig, gerade so, dass die Luft unangenehm feucht wurde, der Garten aber nichts davon hatte), was zu einem merkwürdigen Licht während des Frühstücks (Müsli) führte. Nach ein paar Minuten schon wieder vorbei, sodass wir auf die Dachterrasse gingen, um…

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Lieblingströts vom September 2026

Dieses Mal eher geringe Ausbeute. Vielleicht war wenig Spaßiges los, vielleicht (eher) hatte ich aber auch längere Phasen, wo ich keine Lust auf Input von außen hatte, speziell vom Handy. Ein bisschen was ist aber doch zusammengekommen. Hier meine kleine Kollektion, angefangen mit einem Auszug aus einem Comic von Daniela Schreiter, den ich leider nicht komplett hier posten kann, aber im Endeffekt gibt das ziemlich exakt meine Stimmungslage bei f*cking 30 Grad Ende September wieder. ...gleich zu Beginn die katastrophale Wahl in Sachsen-Anhalt. Genauso schlimm wie befürchtet. Es bleibt bitterer Postillon-Spott: Warntag hat dieses Jahr wenigstens hervorragend geklappt. Gibt ja leider auch wieder genug zu warnen. ...statt einem ernsthaften Gespräch könnte man den Laden mMn auch gleich abbrennen. ...wenn man's auf Deutsch übersetzt, gibt es leider mehr als nur einen Kandidaten. Grob zusammenfassende Übersetzung: Als Mahlzeit beim Radiohören sind Bananen besonders geeignet, weil sie nicht nur praktisch verpackt daherkommmen, sondern auch keine störenden Schäl- und Kaugeräusche machen. Wer wollte da widersprechen? Was ist besser als ein Haus mit Katze? Ein Haus mit Katze, die von einem Labrador geputzt wird. Berlin-Wahl wenigstens einigermaßen erfreulich. Leider kriege ich bei den Screenshots vom Laptop das "Ausblenden"-Zeichen nicht weg, extrem ärgerlich. Im dritten…

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