Feuerwehr, Freitag 30.10.2026

Ganz okay geschlafen, ich erinnere mich an keine längeren Wachphasen. Wach halt schon um kurz nach halb sechs, und gerade als ich grübelte, ob ich aufs Klo sollte, kam der Kater miauend ins Zimmer. Natürlich konnte ich da aus pädagogischen Gründen nicht aufstehen, sondern blieb liegen, bis der Liebste um sechs unten herumzuklappern begann und der Kater wieder runterraste. Was mich echt fasziniert: Dieses Tier hat quasi komplett ohne Anpassung die einstündige Zeitverschiebung integriert und kommt jetzt um 5:45 genauso wie im Sommer. Dass ich selbst wie immer um halb sechs aufwache, wundert mich nicht, denn meine Aufwachzeit hängt mit meiner Einschlafzeit zusammen, und ich bin halt direkt nach der Zeitumstellung konsequent zur „neuen“ Uhrzeit ins Bett gegangen. Aber woher weiß der Kater das? Natürlich war er kurz vor der Zeitumstellung etwas aus dem Rhythmus gebracht worden, weil wir ein paar Tage weg waren. Aber das klappt ja schon seit Jahren problemlos, und irgendwie ist es für mich ein Phänomen. Anyway. Der Liebste hatte einen frühen Termin und war deshalb schon mit Katzenmaintenance und Teekochen fertig, als ich runterkam (natürlich musste ich den Kater, nachdem er unten abgefüttert worden war, noch einmal auf die Dachterrasse lassen, Gewohnheitsrechte und so).…

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Halb erfolgreich, Donnerstag 29.10.2026

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Ziemlich gut geschlafen und kurz vor Weckerlicht aufgewacht. (So soll das.) Der Kater hatte auch ein Einsehen, kam erst um zwanzig nach sechs ins Schlafzimmer und war auch nur ganz wenig ungeduldig, bis ich mich angezogen hatte, ins Bad und dann zwei Stockwerke nach unten gehumpelt war. Dort Katzenmaintenance, während vom Liebsten nur leises Wehklagen zu hören war. Irgendwann kam er aus dem Schlafzimmer, verkündete seine akute und tief empfundene Belastung aufgrund von Impfnachwehen und verschwand fröstelnd wieder ins Bett. Durchaus Verständnis von mir, ich habe mir meinen kürzlichen Doppelimpftermin ja nicht ohne Grund auf einen Freitag gelegt. Ich ließ ihn erst einmal etwas weiter ausruhen und übernahm Küchenrunde und Tee. Mein Plan war ja, etwas weniger Büro-Alltagskram zu erledigen und ein bisschen Zeit für, keine Ahnung, andere Arbeitssachen zu haben. Alles wieder sehr, sehr, sehr voll, zumindest so gefühlt. Deshalb wäre es schon gut, mal ein paar Sachen auf den hinteren Plätzen der Erlediliste wegzukriegen, bevor sie noch voller läuft. Erst einmal aber etwas späterer Arbeitsstart (auch keine Plusstunden zu machen wäre eine gute Idee). Ich machte uns ein (ausgezeichnetes) Müsli zum Frühstück, das der Liebste auch aß, nachdem er irgendwann wehklagend aufgestanden war (und die Ibu zu…

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Telefoniererei und unterwegs, Mittwoch 28.10.2026

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Mit wirklich widerwärtigen Kopfschmerzen nachts aufgewacht, sodass ich irgendwann sogar aufstand und eine Schmerztablette nahm. Da ich am Abend noch eine Ibu genommen hatte, nahm ich die andere der beiden verschriebenen Tabletten (die mit dem merkwürdigen Namen, den ich mir ums Verrecken nicht merken kann). Half halt nur nichts. Weiß ich jetzt also auch, dass diese bei mir nicht wirken, neben Paracetamol und Aspirin. Super. So ein bisschen kam ich dann doch zum Schlafen, also bis halb sechs, als der Kater ins Schlafzimmer kam und eine Stunde am Stück zu miauen begann, nur unterbrochen von fünf Minuten auf die Dachterrasse um Viertel nach sechs. Als ich um halb aufstand, waren die Kopfschmerzen natürlich komplett wieder zurück. Yay. Der Liebste auch nicht bester Laune, draußen dazu Regen und überhaupt die Aussicht auf einen sehr vollen Arbeitstag: Wir waren beide nicht so positiv gestimmt am Morgen. Bisschen Haushaltskram, der Liebste übernahm den Kater, ich Küche und Tee. Müsli zum Frühstück, dann machte der Liebste, immer noch leicht depri, sich um acht auf den Weg durch den Regen ins Büro, und ich machte mir eine Kanne Kräutertee und richtete mich auf den Tag ein.Ab da ging es aufwärts. Erste große positive Leistung…

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Alltagschronik mit Beschwerden, Dienstag 27.10.2026

Recht gut geschlafen, auch wenn es durch den momentanen Vollmond absurd hell im Zimmer war und der Kater ab 5:45 quasi dauermiaute. Nachdem ich ihn um sechs auf die Dachterrasse gelassen hatte, legte er sich aber noch brav schnurrend zu mir ins Bett bis zum Weckerpiepsen um halb sieben. Damit quasi wach. Zur Abwechslung übernahm ich mal wieder die volle Katzenmaintenance, auch wenn das bedeutete, dass ich zwei Stockwerke nach unten hinken musste (und Treppensteigen ist das, was mir mit meinem Fuß aktuell noch am meisten weh tut), während ein sehr ungeduldiger Kater um mich herumsprang und nicht fassen konnte, dass es so langsam ging. Dann kurze Aufräumrunde, der Liebste räumte noch die Katernäpfe weg (und schmiss prompt einen auf den Boden – aber wir haben sowieso zu viele), übernahm die Küche und machte uns Tee und Porridge. Ich hatte mir einen etwas ruhigeren Tag vorgenommen, nachdem der „eigentlich freie“ Montag ja schon mal nicht geklappt hatte.Na ja. Spoiler: Klappte wieder nicht. Morgens ein bisschen schreiben und Blick ins Internet, dann war es mir fast zu knapp für eine Dusche (dafür brauche ich aktuell ja noch länger als sowieso schon), also machte ich nur kurze Katzenwäsche, kochte mir eine…

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Von wegen krank, Montag 26.10.2026

Anstrengende Nacht, in der ich erst wegen eines blöden Hustenreizes ewig nicht einschlafen konnte – der Liebste hörte mich husten und kam irgendwann mit einer Flasche Wasser ins Schlafzimmer, das half ein bisschen. Führte natürlich nur dazu, dass ich dann nachts aufs Klo musste, na ja, aber egal – morgens um Viertel vor sechs von selbst aufgewacht und wenigstens einigermaßen ausgeschlafen. Ich hatte ja die Nacht ohne extra Schmerzmittel versucht (das letzte gegen sieben am Vorabend genommen) und das hatte auch ganz gut geklappt, aber beim Aufstehen merkte ich schon noch, dass es ganz ohne über den Tag nicht gehen wird. Also mit einer Ibu für den Vormittag nachgelegt und dann nach dem Kater geschaut, Küchen- und Aufräumrunde. Alles eher minimalistisch, mit eher wenig Rumlaufen. Raus wollte der Kater sowieso nicht, denn draußen sehr herbstliches, nasses Wetter, wenn auch (noch) ohne Regen. Blick in die Zeitung, dann Blick in die Timeline und vor allem zu den Guardian-Pushnachrichten, die über Nacht gekommen waren, und da endlich mal Frohes zu verkünden: Sowohl in Brasilien als auch (noch hoffnungsvoller und beeindruckender für mich) in Serbien haben die ultrarechten Kräfte die Wahlen deutlich verloren. SO gut! Und macht wirklich Hoffnung: Es ist halt…

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