Sommerhitze, Montag 28.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ganz gut geschlafen, nur eine einzige Katerstörung um halb sechs (und auch nur kurz, ich hörte ihn sofort wieder treppab marschieren und unten Trockenfutter fressen). Fenster war wieder ganz offen, dadurch morgens frisch im Zimmer und guter Schlaf. Ich fand es nur mühsam, unter der warmen Decke hervorzukommen. (Auf den kalten Winter freue ich mich wirklich so gar nicht.) Insgesamt aber einigermaßen wacher Wochenstart. Katzenmaintenance und Küchenrunde (alles sehr vorsichtig, so wenig Kontakt mit Wasser wie möglich zu haben, damit ich mein Pflaster rechts nicht nass machte – meine Güte geht mir das auf die Nerven), Tee und ein erster Blick in den Arbeitskalender: Nur anderthalb Stunden Unterricht heute, aber eine Erlediliste so lang wie mein Unterarm. Na fein. Erst einmal Müsli zum Frühstück, dann Bad und im Arbeitszimmer ab kurz vor neun, vorher startete ich aber noch eine Maschine Wäsche. Die Kleiderwahl für den Arbeitstag fiel mir schwer, denn es war warmes Wetter vorhergesagt. Ich wählte zur Cargohose (Jeans geht aktuell nicht mehr) einen leichteren Baumwoll-Strickpulli. Arbeitsamer Vormittag, ich bekam einige Sachen weggearbeitet und begann recht schnell Land zu sehen (auch weil ich Informationen aus Indien nicht bekam, ohne die ich nicht weiterarbeiten konnte – bisschen blöd, verschaffte…

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Ausruhen und Zeitgedanken, Sonntag 27.9.2026

Unruhige Nacht: Der Kater kam mehrfach lärmend und miauend ins Zimmer, dazu ziemlich durstig, warm (ich stand irgendwann auf und machte ein Fenster komplett auf), und im Hinterkopf spürte ich Kopfschmerzen heranrollen. Selbst schuld: Wein am Abend, aber tagsüber und vor allem ab dem Spätnachmittag hatte ich nicht genug aufs Wassertrinken geachtet. Nun ja. Um sechs ließ ich den Kater auf die Dachterrasse, blieb noch liegen bis halb sieben, gab ihm dann Futter und kroch noch einmal eine halbe Stunde zum Liebsten ins Bett. Nicht dass ich hätte weiterschlafen wollen, aber fit genug zum richtigen Aufstehen war ich auch nicht. Überhaupt leicht unzufrieden mit der Tatsache, dass ich an diesem Wochenende nur einen richtigen freien Tag hatte. Aber war ja selbst gewählt – und überhaupt ist meine Weiterbildung damit beendet, das wird also nicht mehr passieren. (Es wartet in den nächsten Wochen allerdings noch eine Lizenzierungsschulung an einem Samstag auf mich.) Um kurz nach sieben standen wir auf, in erster Linie, weil wir Hunger hatten. Ich nahm eine Ibuprofen zum ersten Tee, damit hatte sich das Kopfweh erledigt, und nach einem ausführlichen englischen Frühstück war auch der Rest wieder okay.Trotzdem sehr fauler Sonntag, ich hatte überhaupt keine Lust auf…

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Fertig! Samstag 26.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Durchgeschlafen (yay!), bis der Kater um halb sechs ins Zimmer kam und mich durch ausdauerndes Miauen aufweckte (buh!). Ich ließ ihn um kurz nach sechs schließlich ins Zimmer und konnte so noch schlafen bis zum Weckerlicht um halb sieben. Draußen sehr kühl, aber im Schlafzimmer mit gekipptem Fenster perfekt. Leider hatten Schlaf- und Arbeitszimmer mit knapp über 18 Grad die gleiche Temperatur, ich stellte mich schon auf einen weiteren Tag frieren ein. Hoffte aber auf einen etwas fitteren Kreislauf, immerhin war ich ja nicht nachts am Flughafen herumgelaufen. Erst einmal Katzenversorgung, Küchenrunde und Tee, und dabei fiel mir auf, dass der Daumen etwas weniger schmerzempfindlich war als am Vortag. Natürlich immer noch, aber ich konnte deutlich mehr normale Handbewegungen machen. Vorsichtige Erleichterung. Für den Liebsten war ja ein normaler, also freier Samstag, trotzdem stand er um kurz nach sieben auf und machte uns ein Porridge zum Frühstück. Geruhsamer Morgen, ich war nach Schreiben Teekochen und Bad erst um kurz vor halb zehn am Schreibtisch. Die Weiterbildung begann um zehn, und die Tatsache, dass niemand von den Kolleg:innen arbeitete und meine Aufmerksamkeit wollte, fand ich doch entlastend. Der aller-allerletzte Weiterbildungstag also, es ist für mich jetzt doch überraschend, wie schnell…

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Eher ausreichend, Freitag 25.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay geschlafen, nur zu kurz natürlich nach einer Bettgehzeit um halb zwölf. Und dass der Kater um kurz vor sechs ins Schlafzimmer kam und Rabatz machte, half auch nicht. Nun ja. Trotzdem fühlte ich mich nur „normal“ müde beim Aufstehen um zehn nach sechs. Im Schlafzimmer (gekipptes Fenster) 18,6 Grad, was fürs Schlafen offensichtlich super gewesen war.Katzenmaintenance, aber keine richtige Küchenrunde: Ich räumte nur Zeug weg und machte Tee, aber mit meinem verletzten Daumen (und dem Pflaster) wollte ich nicht mit Wasser in Berührung kommen. Wir haben zwar einen Gummi-Fingerling daheim, aber meiner Erfahrung nach läuft recht schnell das Wasser nach innen und dann ist es genauso doof wie ohne. Plus nassem Fingerling. Das wird mir die nächsten Tage noch mächtig auf die Nerven gehen, fürchte ich. Der Liebste stand kurz nach mir auf und ging gleich zum Viertel-Lieblingsbäcker, Brot und Brötchen holen. Außerdem eine Packung mit Laugencroissants vom Vortag. Frühstück mit Brötchen, Frischkäse und Marmelade, bisschen schreiben und Blick ins Internet, ich machte je eine Kanne Kaffee und Kräutertee. Um acht setzte der Liebste sich aufs Mopedle und fuhr ins Büro und ich ging duschen und Haare waschen, nicht ohne mir vorher einen Einweg-Silikonhandschuh über die rechte Hand…

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Taxidienst und letzte Lernrunde, Donnerstag 24.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Hui, das war SEHR früh. Der Liebste hatte eine Tagung in Berlin und musste für einen Tag hinfliegen (alle anderen Varianten, Zug, Übernachtung, bla, hatten sich als arbeitstechnisch nicht praktikabel erwiesen), und ich spielte Flughafentaxi – deshalb Wecker zu eigentlich inakzeptablen Zeiten.Erst einmal keine sonderlich gute Nacht, ich schlief zwar bald ein (nachdem der miauende Kater akzeptiert hatte, dass ihn keiner auf die Dachterrasse lassen würde, und wieder nach unten marschiert war), wachte aber mindestens dreimal auf, inklusive Wachphasen. Nerv. Natürlich schlief ich dann frühmorgens doch ein und war so dermaßen im Tiefschlaf, dass ich das Weckerlicht nicht wahrnahm und vom Piepsen um 4:45 geweckt wurde – Faust ins Gesicht. Nun ja. An Tee und Dusche und überhaupt war um diese Uhrzeit natürlich überhaupt nicht zu denken, ich schlüpfte nur in ein paar einigermaßen komfortable Klamotten (Cargohose und Hoodie), klatschte mir etwas Wasser ins Gesicht, cremte es ein, trank ein paar Schluck und packte eine kleine Tasche zusammen. Und versorgte schnell den Kater, der höchst irritiert war, dass wir anderthalb Stunden früher als sonst plötzlich beide durch die Wohnung marschierten. Um kurz nach fünf gingen der Liebste und ich aus dem Haus zum gebuchten Corsa. Ziemlich frisch draußen. Und…

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