WMDEDGT, Mittwoch 5.8.2026

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Wie an jedem Fünften des Monats fragt Frau Brüllen in ihrem Blog „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und sammelt die Antworten der diversen Tagebuch-Blogs. Hier mein normaler, überhitzter Arbeitstag. Fürchterlich schlecht geschlafen – kein Wunder, im Schlafzimmer hatte es fast die ganze Nacht über 26 Grad, beim Aufstehen noch 25,7 Grad. Und draußen (wo ja die ganze schöne kühle Luft herkommen soll!) waren es 23 Grad. Seufz. Dementsprechend todmüde am Morgen. Dass mir vom Training am Abend davor alle Muskeln etwas schmerzten (irritierenderweise vor allem im linken Handgelenk???), war auch nicht hilfreich. Glücklicherweise hatte der Liebste schon Katzenmaintenance und Küchenrunde übernommen und Tee gekocht, und da ich abends die Dachterrasse gegossen hatte und wir Brötchen zum Frühstück hatten (am Vortag im Büro mitgenommen), war wenig zu tun am Morgen. Außer wach zu werden, etwas zu schreiben, mich zu richten und zur Arbeit zu radeln. Es wartete ein Prüfungstag, also ein früher Start.Nach schnellem Blick in die Zeitung, etwas Tee und einer Blitzdusche um Viertel vor acht auf dem Fahrrad. Zweiter Einsatz des blauen Vaude-Sommerkleids: Radfahren geht gut, aber der Stoff ist weniger „luftig“ als gedacht – mir war gleich morgens warm. Nun ja. Das sollte sich den…

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Alltagschronik, verschwitzt, Dienstag 4.8.2026

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...und schon sind wir wieder bei todmüde am Morgen – wenigstens wachte ich mit dem Weckerlicht (und kurz vor Piepsen) auf, aber ausgeschlafen war ich nicht. Das war auch kein Wunder, denn im Schlafzimmer hatte es immer noch 25 Grad, trotz aller Fenster offen und Ventilator die ganze Nacht. Auch die restlichen Räume nicht kühler. Seufz. Ich sah den Liebsten den Garten gießen (keine Ahnung, wann es mal wieder regnet, obwohl man Wolken sieht) und die Wege mähen – vielleicht etwas früh um 6:40, aber dafür wenigstens nicht brüllend heiß. Dieser Sommer geht mir ganz offiziell massiv auf die Nerven – tut er ja jedes Jahr, aber in den letzten Jahren wurde er durch ein paar schöne Sachen immerhin ein bisschen ausgeglichen (Schwimmen im Fluss, Abende auf dem Balkon, Sommerfeste, so was). Dieses Jahr eher weniger. Und dann ist er auch noch am Tod unseres alten Katers schuld. Also mit schuld zumindest.Der andere alte Kater sprang aber fröhlich um den Liebsten herum – wenigstens einer, der sich über „Draußenwetter und kein Regen“ freut. Wobei es ihm auch zu warm ist. Wie auch immer, hilft ja nichts. Immerhin hatte ich einen Heimarbeitstag mit wenigen Punkten auf der Agenda vor mir…

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Es ist warm, Montag 3.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eigentlich recht gut geschlafen, überraschend gut in Anbetracht aller Umstände. Einmal ins Bad, einmal kurz darüber nachgedacht, auf die dicke Decke zu wechseln aber hahaha nein, ansonsten geschlafen und von selbst aufgewacht um 6:13 Uhr – das war zwei Minuten vor dem Weckerlicht. Ansonsten Sommer-Morgenroutine, ich goss auf Dachterrasse und Balkon, der Liebste versorgte den Kater, der pünktlich dastand (von dem ich aber nichts sah, weil er gleich nach dem Fressen wieder in den Garten verschwand, diese Outdoorkatze) und machte uns Tee und Müsli. Vor uns beiden ein voller Tag, klar nach dem Urlaub, aber hoffentlich mit einigermaßen okayem Terminaufkommen. Durch das frühe Aufstehen auch ein recht früher Arbeitsstart – nach Frühstück und Morgenroutine war ich um 20 nach 8 am Schreibtisch. Dort die positive Überraschung: Nach den zwei Wochen Urlaub sah der Berg nicht so schlimm aus wie befürchtet. Die allermeisten Sachen hatte der Vertretungskollege bearbeitet, und insgesamt merkte man, dass ich im Juli nicht die einzige war, die im Urlaub ist. Sehr großartig.Den Vormittag über arbeitete ich also Teams und Inbox durch und kriegte so mehr oder weniger alles beantwortet und geklärt. Meine gefühlte Hauptaufgabe die letzten Monate: Tausendfache Kommunikation (Fragen beantworten, Auskünfte geben, Auskünfte einholen…). Nicht…

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Urlaubsende und traurig, Samstag und Sonntag 1.-2.8.2026

Am Samstag eigentlich recht gut geschlafen, erstaunlicherweise. Mitten in der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder, ich wachte vom Regenprasseln auf. Zweites Wachwerden um zehn nach sechs durch lärmende Spatzenrabauken, und weil ich mich ausgeschlafen fühlte und es sowieso nicht für eine schlechte Idee hielt, einen etwas früheren Rhythmus anzutrainieren, stand ich auf. Und machte gleich mal den Arbeitswecker für die kommende Woche wieder an.Gießen war nicht nötig, ich machte nur überall die Fenster auf und ging dann ins Wohnzimmer, wo ich zu meiner Freude den Nasenkater auf dem Sofa sah – ich vermute, er hatte bei dem Regen die ganze Nacht drinnen verbracht. Noch während des Lüftens überall verschwand er aber über den Balkon nach draußen und dort unter den Ziegenstall. Wir mussten ihn erst etwas zu uns herlocken, damit er wenigstens die Hälfte seiner Herzmedikamente nahm. Ich denke, dass ihn das schon etwas mitnimmt, dass Magi nicht mehr da ist. Appetit hatte er auf jeden Fall keinen und interagieren wollte er auch nicht. Wir ließen ihn deshalb recht schnell in Ruhe. Für uns ein ruhiger Samstag, wir hatten keine großen Pläne und mussten uns selbst auch ein wenig sammeln. Der Liebste holte uns ein paar Brötchen vom…

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Charly, oder: Magi

Schon seit vielen Jahren, fast direkt nach meinem Einzug beim Liebsten, lebten wir mit einem Kater, nämlich unserem tollen Nasenkater, diesem scheuen, zarten Babytier. So richtig gut kam er mit anderen Katzen nicht zurecht, entweder hatte er Angst oder wollte hauen (oder wurde verhauen). Aber das sollte sich ändern. Am 1.7.2023 erwähnte ich das erste Mal im Blog, dass irgendein braungetigerter „Nachbarkater“ seit einigen Tagen regelmäßig bei uns auftauchte. Ich kannte ihn eigentlich schon (er war einige Jahre vorher schon gelegentlich durch unseren Garten gestiefelt), aber mir fiel auf: Er war sehr abgemagert, hatte struppiges Fell, und vor allem: Er blieb im Garten und ging nicht mehr weg. Merkwürdig. Der Nasenkater schien das auch zu finden, auf jeden Fall zeigte er sehr großes Interesse an dem markanten, mageren Tier mit seinem links geschlitzten Ohr. Ende Juli 2023 machten wir uns so langsam Gedanken, wo er denn hingehörte. Wir fragten bei den Nachbarn rum und es wurde klar: Zu keinem. Wir begannen ihm also auf der Terrasse Futter zu geben, und er schlief auf den Decken auf dem alten Hasenstall. Ich entschloss mich, dem ganzen etwas genauer nachzugehen. Im September 2023 fanden wir seine Tätowierung heraus, ich rief bei Tasso…

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