Alltagschronik unterwegs, Dienstag 3.11.2026

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Ganz okay geschlafen und mit Weckerlicht aufgewacht, in erster Linie, weil der Liebste unten herumklapperte (und den Kater versorgte). Katzenmaintenance und Küchenrunde war damit schon erledigt, als ich runterkam. Recht zufrieden mit dem Status meines Fuß, weniger zufrieden mit der Tatsache, dass ich blöde Kopfschmerzen hatte, aber irgendwas ist ja immer, und insgesamt schaute ich eigentlich recht frohgemut auf den Tag. (Das Kopfweh hatte sich auch bald erledigt.) Kurzer Austausch über Industriespülmaschinen (aus Gründen, wir haben eine im Büro und der Liebste hat früher in der Gastro gearbeitet), dann Blick in die Zeitung und ein bisschen Aufregen über die unsäglich rassistische Zuschreibung „migrantische Chaoten“ unseres unsäglichen Innenministers. Damit schon wieder genug Puls nach oben für den Tag. Immerhin brachte der Blick aufs Handy dann zur Abwechslung mal gute Nachrichten aus Indien. (Neben dem ganzen Drama ist die Zeitverschiebung auch echt ein Thema, weil bei mir frühmorgens dort natürlich schon mitten am Arbeits-Vormittag ist. Und da die Kommunikation hauptsächlich über Whatsapp läuft, landet es halt alles auf dem Handy. Na ja.) Müsli zum Frühstück, schnelle Dusche, und weil mein Unterricht für den Morgen mir abgesagt hatte, war ich ab neun am Schreibtisch und hatte ein paar Stunden für dringend benötigten…

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Bürotag, Montag 2.11.2026

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Keine sonderlich gute Nacht, ziemlich lang mit Bauchdrücken und blöden Gedanken wach gelegen. Immerhin kam der Kater erst kurz vor Weckerlicht, so konnte ich noch ein bisschen liegenbleiben und um kurz vor halb sieben erst aufstehen. Gleich am Morgen machte ich den Wochenplan – mehr oder weniger – fertig und bestellte die Gemüsekiste: wenig Inspiration, obwohl man eigentlich immer noch viele Sachen regional bekommt und viel Auswahl hätte, aber die Woche wird so vollgestopft (die nächste noch mehr), dass ich gar nicht die Muse hatte, mir entspanntes Kochen und gemütliches Essen vorzustellen. Also diese Woche eben ein paar Klassiker, nun gut. Ab dann ein ruhiger Morgen. Schreiben, Tee. Irgendwann gesellten sich zu Bauchweh noch doofe Rückenschmerzen hinzu, und da ich sowieso den Tag über viel unterwegs sein würde, nahm ich eine Ibu. Damit dann recht schnell Ruhe. Ein Müsli zum Frühstück, Dusche, und um kurz vor neun war ich mehr oder weniger startklar. Allerdings fuhr mich der Liebste, und er war noch mit dringendem Zeug am Rechner beschäftigt. Deshalb trank ich noch in Ruhe eine Tasse Kaffee, blätterte ein altes VF&L-Heft durch und änderte das Ende unseres Wochenplans noch einmal ab (wenigstens einmal ein bisschen etwas Neues ausprobieren). Auf…

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Füße hoch, Sonntag 1.11.2026

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Nicht direkt ausgeschlafen (Kater machte ab 5:40 Rabatz), aber doch etwas länger liegen geblieben und erst um 7 nach unten (da hatte ich den Kater bereits auf die Dachterrasse raus- und wieder reingelassen und ihn durch Besänftigungsschnurren versucht, mir noch eine halbe Stunde im Bett zu lassen, halb erfolgreich). Beim Aufstehen erst einmal Blick auf den Fuß, auf dem das blaurote Hämatom auf dem Fußrücken natürlich immer noch deutlich zu sehen ist. Keine Ahnung. Ich hinkte erst einmal nach unten für Katzenmaintenance, Küchenrunde und Tee und setzte mich dann an den Esstisch im mehr oder weniger hilflosen Versuch, meinen Fuß hochzulegen. Generell ist „sitzen und Beine lang“ für mich sowieso keine sehr gute Position (Dandasana im Yoga kriege ich nur mit jeder Menge Tricks und Hilfsmittel hin), und dazu ist auch noch unser Esstisch dafür maximal ungeeignet, weil er unter der Platte ein Brett hat, das ziemlich tief nach unten geht. Am Ende nahm ich den kleinen Puppen-Esstisch, den wir damals für Magi als Sofa-Trittstufe gefunden hatten, legte darauf ein großes Sofakissen und schnallte es mit einem Gürtel fest. Das war zwar immer noch nicht optimal, aber deutlich besser als nichts. Ach ja, bevor ich das machte, also noch…

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Lieblingströts vom Oktober 2026

Etwas später als gewollt, weil Mastodon Social nach einem Update die Oberfläche komplett umgeschmissen hatte und ich meine Favoriten erstmal nicht wieder fand. Jetzt aber. Ein bisschen mehr Politik als sonst, aber, na ja. So sind die Zeiten eben. Dieser Tröt bezieht sich natürlich auf den strunzdämlichen Tankrabatt. Ganz ekelerregende Nachrichten aus den USA, auf die sich der letzte Tröt bezieht. Die Geschichte mit der Hinrichtung, die live im Internet übertragen werden sollte, hatte sich dann aber zum Glück doch erledigt. Kontext hier (Marinas Ausgangströt) sind Lieder, die alle ein vergleichbares Versmaß haben und deshalb mit der jeweils anderen Melodie gesungen werden können - von der bundesdeutschen Nationalhymne und der DDR-Nationalhymne wusste ich das schon (das wurde absichtlich so gemacht), auch "Freude, schöner Götterfunken" war mir bekannt. Aber dass es auch mit "Eine Insel mit zwei Bergen" geht, war dann doch überraschend. ..."funny" soll das letzte Wort natürlich sein. Jetzt noch die Verlinkung zum Blog von Jürgen Plieninger, der jeden Monat die Lieblings-Microblogging-Posts der diversen Plattformen sammelt. Da ist der Eintrag aktuell zwar noch nicht da, aber er kommt sicherlich noch. Danke für's Sammeln!

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Gruselig viel gearbeitet, Samstag 31.10.2026

Merkwürdige Nacht, die damit begann, dass ich ewig nicht einschlafen konnte (typisch Folge von „auf dem Sofa eingepennt“). Und dann begann ganz komisch erst der linke Fuß zu kribbeln, die Zehen vor allem, dann ein wenig die rechten, dann auch die Finger. Keine Ahnung, was das war – in erster Linie war es der operierte Fuß, aber was da kribbelte, erschloss sich mir nicht. Da ich aber den kompletten Freitag quasi ausschließlich gearbeitet und mich so gut wie nicht bewegt hatte, stand ich irgendwann auf und gab mir noch einmal eine Thrombosespritze – keine Ahnung, ob das Kribbeln wirklich von schlechter Zirkulation kam oder was, aber ein Fehler war es vermutlich nicht. Auf jeden Fall schlief ich danach okay und wachte am Morgen um Viertel vor sieben erst auf. Was auch daran lag, dass ich die Schlafzimmertür ausnahmsweise zugemacht hatte (der Kater hatte stattdessen den früh aufgestandenen Liebsten belagert). Am Morgen stellte ich erst einmal Harold auf Winterzeit um, machte bei ihm den Timer für das automatische Saugen wieder an und räumte für den Samstagseinsatz die Sachen weg. Der Timer war vom Urlaub noch aus und ich hatte – habe – das Bedürfnis, wieder so viel wie möglich Alltag…

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