Rückreise und Garten, Samstag und Sonntag 27.-28.6.2026

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Samstag mit später Abreise: Ich konnte also ausschlafen. Fast schon zwangsläufig wachte ich also um sechs Uhr auf und konnte nicht mehr richtig schlafen. Logisch. War aber egal. Ich stand auf, las die Mastodon-Timeline nach, packte noch ein bisschen Zeug zusammen, ging ausführlich duschen und Haare waschen. Damit wurde es Viertel nach acht und ich ging runter zum Frühstück. Dieses Mal, wie ich an der Rezeption am Morgen davor extra gesagt hatte, im vorgesehenen Zeitfenster und nicht vor acht (ich hatte die arme Küche die Woche über genug strapaziert). Ausführliches Frühstück, bei dem es mehr oder weniger die gleichen Sachen gab wie die letzten Tage, nur dieses Mal wieder mit Obstsalat, und dieses Mal aß ich ihn auch: Erstens hatte ich ja Zeit zum Essen, zweitens war ein gut gefüllter Bauch vor diesem langen Tag sicher kein Fehler. (Naja, ein kleiner Fehler, wie sich später herausstellen würde.)Nach dem Frühstück ging ich wieder ins Zimmer, eigentlich zum Packen, aber das hatte ich halt alles morgens schon erledigt. Stattdessen gab ich dem Handy noch ein bisschen Strom und legte mich aufs Bett. Wo ich dann noch einmal gute zwei Stunden schlief.Um Viertel nach zehn war ich schließlich wieder wach und fit…

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Kontrolle, Freitag 26.6.2026

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Und damit schon der letzte Arbeitstag in Kerala – nachdem mir die Woche noch am Sonntagabend als absolute Ewigkeit und nicht zu bezwingender Berg vorgekommen war, war sie jetzt doch recht zügig vergangen, auch deshalb, weil die Tage halt so gleichförmig abliefen. So mehr oder weniger auch der Freitag: Gleiche Uhrzeiten, gleicher Tagesablauf, gleiches Essen. Und wieder gleicher, runder Ablauf, es klappte alles wunderbar, komplett ohne irgendwelche Hakeligkeiten oder Probleme. Einzige Besonderheit: Wir bekamen Besuch an dem Tag, ein unangekündigtes Kontrollaudit. Dass das gelegentlich passieren kann, wusste ich (wir hatten schon in Deutschland und in Ägypten solche Kontrollen gehabt), aber ich selbst war bis jetzt noch nicht kontrolliert worden. Und nun ausgerechnet in Kerala. Seufz.Das große Glück aber: Die Inspektorin kam am letzten Tag. Das hieß, wir hatten bereits vier Tage gehabt, um alle Fehlerquellen beim Equipment zu beheben, vier Tage, in denen ich mich mit der Software vertraut machen konnte (die war nämlich neu und eine andere als im Januar), und vier Tage, an denen alle anderen beteiligten Mitarbeitenden sich an die Abläufe und Routinen gewöhnt hatten und als eingespieltes Team arbeiteten. Damit hatten wir einfach einen perfekten Tag, an dem alles ineinandergriff. Ich machte freundlichen Small Talk,…

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Double Batch, Donnerstag 25.6.2026

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Ein Tag mit dem absoluten Maximum an Prüflingen, dementsprechend waren alle Beteiligten vorher ziemlich nervös gewesen. Es war halt auch eine echte logistische Herausforderung: Morgens eine Riesengruppe (...da hätten wir einen größeren Rechnerausfall wie am Montag nicht kompensieren können), nachmittags dann zwei Gruppen parallel. Da mussten wir die Räumlichkeiten (auf zwei Stockwerken), die Aufsichten, die Laufwege… alles gut durchdenken. Und hoffen, dass das Stromnetz nicht in die Knie ging oder es sonstige Ausfälle gab.Angesichts dieser Umstände schlief ich wenig überraschend nicht so toll – was aber auch an der viel zu warmen Decke im Hotelzimmer lag (trotz Klimaanlage) und an den nur semi funktionierenden Loops: Ich schwitzte halt nachts wie blöd, leider auch in den Ohrmuscheln, und damit saugten sich die Loops irgendwann nicht mehr fest und dichteten halt überhaupt nichts mehr ab. Nervig. Nichtsdestotrotz morgendliche Routine, ich ging auch nicht früher ins Institut als sonst. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung: Es gab nämlich kaum mehr zu tun als an den anderen Tagen (nur ein bisschen mehr, weil mehr Rechner zu starten und mehr Leute zu koordinieren waren), und die Zeit passte gut. Und dann ging auch sonst einfach alles glatt – superhappy. So sehr glatt,…

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Rund und heiser, Dienstag und Mittwoch 23.-24.6.2026

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Zwei sehr, sehr gleichförmige, insgesamt sehr runde Tage, mit gleichen Zeiten (aufstehen um sieben, Frühstück halb acht, Taxi um acht, Institut von zehn nach acht bis sieben, Mittagspause um zwölf, abends ausruhen, Telefon, lesen, Bett um zehn), gleichem Essen (jeden Tag das gleiche Hotelfrühstück – nur Varianten bei den Currys und beim Joghurt, ab dem dritten Tag ließen sie das Chapati und den Obstsalat weg, was mir recht war – mittags Currys und Reis in der Schule, abends Masala und Chapati im Restaurant Madras) und gleichem Prüfungsablauf. Wir kamen, auch mit den Mitarbeitenden vor Ort, in eine sehr angenehme, saubere Arbeitsroutine, sodass ich wenig zu tun hatte und nebenher auch mal ein bisschen E-Mails beantworten konnte und ähnliches.Zwar gab es den kompletten Dienstag und den halben Mittwoch Stromausfall, aber vor der Tür stand ein Dieselgenerator und sprang ein. (Mehr oder weniger, mit dem Generator konnten nicht alle Klimaanlagen bedient werden – deshalb saß ich am Mittwochnachmittag im T-Shirt komplett schweißgebadet da. Oh well.) Da die streikenden Rechner ja am Montag wieder gefixt worden waren, stand uns auch das komplette Equipment zur Verfügung. Bisschen merkwürdiges Gemecker von einer externen Prüferin (wollte keine Aufsicht im Prüfungsraum, verlangte eine einstündige Mittagspause –…

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Montag 22.6.2026, Durchgewurschtel

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Um sieben vom Handywecker geweckt (...mit dreieinhalb Stunden Zeitunterschied war es gefühlt 3:30 Uhr, also schon ein ziemliches Faust-ins-Gesicht-Gefühl). Ich hatte mir morgens nicht wahnsinnig viel Zeit eingeplant, trank also erst einmal viel Wasser (Flaschenwasser auf dem Zimmer damit leer, Leitungswasser trinken ist ja streng verboten, man braucht das Flaschenwasser auch fürs Zähne putzen und so), dann schnelle Dusche und zum Frühstück um halb acht. Das Frühstück, so war mir noch am Morgen davor erklärt worden, werde morgens zwischen acht und zehn serviert, was ich für einen normalen Werktag doch *sehr* erstaunlich fand, aber nun gut, andere Länder, andere Sitten. Ich fragte aber vorsichtig nach und man erklärte mir, doch, ein kleines Frühstück könne man mir schon ab halb acht servieren. Das „kleine“ Frühstück entpuppte sich als drei Dosa, Chapati, Toast, zwei diverse Currys, Joghurt, Butter & Marmelade, Obstsalat, Melonensaft (frisch!), Wasser und Chai. Sehr großartig natürlich (ich hätte nie gedacht, wie gut ein Kichererbsencurry am Morgen passt), ich schaffe allerdings „nur“ alle Dosa, die Currys, den Joghurt und eine Scheibe Toast, dazu alle Getränke. Den Rest muss ich leider stehen lassen, es wäre sonst viel zu viel zu viel. Um acht wartete mein Fahrer und brachte mich zum…

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