Urlaubsende und traurig, Samstag und Sonntag 1.-2.8.2026

Am Samstag eigentlich recht gut geschlafen, erstaunlicherweise. Mitten in der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder, ich wachte vom Regenprasseln auf. Zweites Wachwerden um zehn nach sechs durch lärmende Spatzenrabauken, und weil ich mich ausgeschlafen fühlte und es sowieso nicht für eine schlechte Idee hielt, einen etwas früheren Rhythmus anzutrainieren, stand ich auf. Und machte gleich mal den Arbeitswecker für die kommende Woche wieder an.Gießen war nicht nötig, ich machte nur überall die Fenster auf und ging dann ins Wohnzimmer, wo ich zu meiner Freude den Nasenkater auf dem Sofa sah – ich vermute, er hatte bei dem Regen die ganze Nacht drinnen verbracht. Noch während des Lüftens überall verschwand er aber über den Balkon nach draußen und dort unter den Ziegenstall. Wir mussten ihn erst etwas zu uns herlocken, damit er wenigstens die Hälfte seiner Herzmedikamente nahm. Ich denke, dass ihn das schon etwas mitnimmt, dass Magi nicht mehr da ist. Appetit hatte er auf jeden Fall keinen und interagieren wollte er auch nicht. Wir ließen ihn deshalb recht schnell in Ruhe. Für uns ein ruhiger Samstag, wir hatten keine großen Pläne und mussten uns selbst auch ein wenig sammeln. Der Liebste holte uns ein paar Brötchen vom…

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Charly, oder: Magi

Schon seit vielen Jahren, fast direkt nach meinem Einzug beim Liebsten, lebten wir mit einem Kater, nämlich unserem tollen Nasenkater, diesem scheuen, zarten Babytier. So richtig gut kam er mit anderen Katzen nicht zurecht, entweder hatte er Angst oder wollte hauen (oder wurde verhauen). Aber das sollte sich ändern. Am 1.7.2023 erwähnte ich das erste Mal im Blog, dass irgendein braungetigerter „Nachbarkater“ seit einigen Tagen regelmäßig bei uns auftauchte. Ich kannte ihn eigentlich schon (er war einige Jahre vorher schon gelegentlich durch unseren Garten gestiefelt), aber mir fiel auf: Er war sehr abgemagert, hatte struppiges Fell, und vor allem: Er blieb im Garten und ging nicht mehr weg. Merkwürdig. Der Nasenkater schien das auch zu finden, auf jeden Fall zeigte er sehr großes Interesse an dem markanten, mageren Tier mit seinem links geschlitzten Ohr. Ende Juli 2023 machten wir uns so langsam Gedanken, wo er denn hingehörte. Wir fragten bei den Nachbarn rum und es wurde klar: Zu keinem. Wir begannen ihm also auf der Terrasse Futter zu geben, und er schlief auf den Decken auf dem alten Hasenstall. Ich entschloss mich, dem ganzen etwas genauer nachzugehen. Im September 2023 fanden wir seine Tätowierung heraus, ich rief bei Tasso…

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Abschied nehmen, Freitag 31.7.2026

Freitag 31.7.2026, Abschied nehmen In Anbetracht der Umstände (warm im Zimmer, Alkohol) recht gut geschlafen. Allerdings wachte ich um kurz nach sechs mit irgendwie halbschlechter Laune auf – jede Menge Arbeitsgedanken, das nahende Urlaubsende macht sich bemerkbar. Wirklich ausgeschlafen war ich auch noch nicht. Ich döste deshalb noch eine ganze Weile und stand um halb acht schließlich auf, gerade als draußen ein rauschender Regenschauer runterkam. Allerdings nur für fünf Minuten und damit noch nicht mal ansatzweise genug, um den Pflanzen irgendwie zu helfen (aber genug für anschließend unangenehm schwüle Luft).Der Liebste hatte die Nasen schon versorgt und war wegen Magi etwas besorgt: Er hatte gar nichts fressen wollen und auch die Medikamente nur widerwillig genommen. Immerhin verschwand er nicht sofort bei den Nachbarn, sondern legte sich zum Schlafen aufs Schattendeck. Kurze Küchenrunde, dann schaute ich aufs Handy und sah, dass die Tierheimleiterin wegen des Kuchens geschrieben hatte: Ja, Kuchenspende auf jeden Fall gern, bis jetzt ist ein Kirschkuchen da, alles andere würde passen. (Keine Kollisionen hier von meiner Seite, lol – es gibt nichts Schlimmeres als Kirschen.) Und wir könnten ihn am Nachmittag bringen. Passte alles super. (Dachte ich.) Noch vor dem Frühstück (und vor dem ersten Tee!!) ging…

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Lieblingströts vom Juli 2026

Schon ein bisschen früher heute und nicht erst am 1.8. - es wird aber heute nichts mehr dazukommen. Diesen Monat: Immer noch Fußball-WM, ein Ministerrücktritt, eine Abstimmung über neue Euro-Noten, und generell heißes Wetter. Großartige, sinnvolle, unschlagbar LOGISCHE Idee der Reformvorschlag der Regierung, dass alle ab dem 1. Krankheitstag eine Krankschreibung vom Arzt brauchen. SO CLEVER! Kontext für den nächsten Tröt: Einfach "Count Binface" googeln. :-) Nächster Tröt: Über die Toten nur Gutes, außer sie sind so unangenehme Zeitgenossen wie Ann Widdicombe. ...Rücktritt kam zwei Tage später. Den Edit: Hier ist schon der Link zu Jürgen Plieningers Blog (wo die diversen Microblogging-Favoriten gesammelt werden) reiche ich nach, sobald der Eintrag bei ihm online ist. Danke fürs Sammeln!

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Tasche, Türen, Open Wine, Donnerstag 30.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhig geschlafen trotz Ventilator die ganze Nacht und Ohrstöpseln, beim Aufwachen um halb sieben noch 24 Grad, heiß blablabla. Irgendwann wird es halt auch mühselig, immer über die gleiche Wärme zu schreiben, aber es ist einfach scheißenheiß. Und wieder bis zu 40 Grad angekündigt. Der Ventilator funktioniert auch nur so halb gut, weil er eigentlich kühle Luft von draußen reinsaugen sollte, das bei zwar offenen Fenstern, aber geschlossenen Läden auch nur so halb gut geht. Und die Läden offen bedeutet: So hell im Schlafzimmer, dass man einen Schatten wirft, wir haben nämlich im Moment zu allem Überfluss auch noch Vollmond. Supi. Nun gut. Um sieben stand ich auf und holte erst einmal den Liebsten von der unteren Terrasse, wo er gerade (nach der Katzenfütterung) angefangen hatte, die Tür noch einmal abzuschleifen zum zweiten Streichen (jetzt mit richtiger Farbe). Ich fand das Schleifen etwas laut für frühmorgens und nahm ihn deshalb mit zur Dachterrasse, wo wir gossen und schon wieder eine Schüssel voller Tomaten ernteten. (SO viele Tomaten.) Dann war es halb acht, er ging Tür streichen und ich kümmerte mich um Küchenrunde, Tee und Müsli. Vor uns ein paar Programmpunkte an diesem Tag, obwohl es der heißeste in der…

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