Neues lernen, Donnerstag 26.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Relativ durchwachsene Nacht und aufgewacht mit komplett verspanntem Gesamtkörper – Muskelkater sowieso, aber auch Nacken, Rücken, alles, dazu Kopfschmerzen aus der Hölle. Mäh. Um kurz nach halb sieben quälte mich mich etwas aus dem Bett, die Motivation nur so halb da – ich freute mich zwar auf den Weiterbildungsstart, hatte aber andererseits wenig Lust auf drei Tage mit Online-Vorlesung vor dem Bildschirm. Also natürlich froh über das Online-Format, sonst hätte ich gar nicht teilnehmen können, aber ich hätte mir einen etwas fitteren Zustand dafür gewünscht. Nun ja. Erst einmal Katzenmaintenance (beide Kater da – kein Wunder, draußen regnete es – aber der Appetit nur so halb, hm) und Küchenrunde, ich machte Tee und steckte eine der beiden vollgekotzten Decken in die Waschmaschine. Dann etwas schreiben. Schließlich machte der Liebste uns ein Müsli zum Frühstück (der einzige Nachteil am Verreisen: Man bekommt kein ordentliches Müsli und hat ständig nur Brot), ich machte mir eine Kanne Bancha, ging duschen und war um neun schließlich am Schreibtisch. Kurzer Blick in die Mails, erstens weil ich einem Teilnehmer eine Korrektur für einen Text versprochen hatte (zwar eigentlich Urlaub, aber ich war ja sowieso am Schreibtisch und machte die Korrektur schnell), zweitens weil ich…

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Frühe Heimreise, Mittwoch 25.3.2026

Recht gut geschlafen und aufgewacht um Viertel nach sieben – der Liebste war da schon wach und etwas in Warteposition. Ich machte uns erst einmal einen Kaffee (wir hatten ja wieder Kapseln und auch Zucker) und schaute mir das Draußen an. Man konnte dem Wetter die einziehende Kälte regelrecht ansehen, und am Horizont kamen schon die schweren, grauschwarzen Regenwolken. Hm. Passend zum grauen Wetter fuhr es mir ordentlich rechts in den Rücken, so auf Schulterblatthöhe – vermutlich ein komplett verkrampfter Muskel. Autsch.Also eine heiße Dusche und eine Ibu (ging nicht ohne) und danach erstes Zusammenpacken, bevor wir wieder zum Alnatura und zum Eckenbäcker für ein letztes Frühstück gingen. War gut, nur der Kaffee echt schlecht dieses Mal – erstens nur lauwarm, zweitens war ich mir überhaupt nicht sicher, ob wirklich Sojamilch benutzt worden war. Es schmeckte auf jeden Fall unangenehm eklig nach Kuhmilch. Aber egal, ich war gut satt danach und wir nahmen noch zwei Laugenstangen für die Rückfahrt mit. Und die Rückfahrt beschlossen wir vorzuziehen: Wir hatten als Fahrtzeit eigentlich Viertel nach drei geplant, hätten also noch einen halben Tag inklusive Mittagessen in Heidelberg gehabt. Aber gerade als wir vom Bäcker zum Hotel zurückgingen, fing es an zu…

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Wald und Stadt, Dienstag 24.3.2026

Um halb acht aufgewacht, nach recht guter Nacht (nachdem den größten Teil des Tages und die ganze Nacht das Fenster im Hotelzimmer gekippt war, war die Temperatur auch endlich okay). Schnelle Dusche, kein Kaffee, weil wir die Kapseln alle verbraucht hatten und (über das Hotel-Tablet) angegeben hatten, dass man bis Mittwoch unser Zimmer nicht zu reinigen bräuchte – es kam also auch niemand mehr. Stattdessen gingen wir zum Alnatura bei uns ums Eck, holten dort zwei Packungen veganen Aufschnitt und gingen so bewaffnet wieder zum Bäcker Riegler ums Eck für ein ausführliches Frühstück. Sehr gute Idee, das mit dem Aufschnitt, zusammen mit zwei Körnerbrötchen und einem Hafermilchkaffee war ein ganz hervorragendes Essen. (Es hätte auch vegane belegte Brötchen und Sandwiches gegeben, aber das wollte ich nicht – unter anderem ist das immer so anstrengend zu essen, weil die Hälfte rausfällt). Kleine Überraschung, als wir wieder im Hotelzimmer waren: Es war jemand da gewesen, hatte das Bett gemacht, die Handtücher ausgetauscht (…die am Haken hingen) und die Kapseln aufgefüllt. So viel zum Hotel-Tablet, naja. Immerhin hatten wir jetzt wieder Kapseln, haha.Der Plan für den Tag war einmal „Natur“ in Form von Königsstuhl, wir gingen also recht bald los und zum…

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Hochzeitstags-Shopping, Montag 23.3.2026

Ziemlich gut geschlafen im Hotelzimmer, nur war es grenzwertig heiß, und das obwohl wir das Fenster die ganze Nacht gekippt gelassen hatten (mit geschlossenem Fenster wären wir beide vermutlich einfach gestorben). Gegen sieben war ich wach und fühlte mich einigermaßen ausgeschlafen. Langsames Aufstehen, gemütliche Dusche, und um acht gingen wir beide aus dem Haus zur Bäckerei Rieger, die nur wenige Meter vom Hotel entfernt war und im Schaufenster mit zahlreichen veganen Angeboten warb. War dann auch so, neben Sojamilch zum Kaffee gab es einiges an Sandwiches und süßen Sachen (für mich eine Sesambrezel und ein Mandelcroissant, damit war ich gut satt). Der Tag versprach wieder sehr sonnig zu werden und wir hatten für den Vormittag eingeplant, einen ausführlichen Einkaufsbummel zu machen. Hatten halt nur ein bisschen vergessen, dass um zwanzig vor neun (als wir aus dem Haus gingen) noch kein Laden auf hat, haha. Egal. Wir mäanderten ein bisschen durch die Innenstadt (holten beim dm – der öffnet um acht – etwas Wasser) und gingen quasi bei jeder Ladenöffnung direkt in den Laden, wie so Rentner: Um neun in der Buchhandlung, um halb zehn im Salamander, um zehn im Goods House (so ein Fair Trade-Öko-Selbstgebastel-Laden, eine Art Manufactum für…

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Heidelberg 1 mit Anreise und indischer Küche, Sonntag 22.3.2026

Alkoholbedingt eher unruhige Nacht mit langen Wachphasen, dementsprechend am Morgen nicht so ganz fit, aber nun ja. Außer Urlaubsreise (ohne selber fahren) hatten wir ja wenig vor, also nicht so problematisch. Ich wachte um kurz vor halb sieben auf, kurz vor dem Weckerlicht, und blieb noch einen Moment liegen (draußen mittlerweile um halb sieben schon komplett hell). Der Liebste war schon wach, hatte die Kater versorgt und einen Teil der schon trockenen Wäsche abgehängt (krass, wie schnell das dank Luftentfeuchter geht). Kleine Küchenrunde, Tee, dann ein bisschen schreiben und das restliche Bananenbrot zum Frühstück (sehr gut mit etwas Butter, auch wenn es eigentlich schon fettig genug ist). Ein bisschen schade war, dass die Tulpen jetzt komplett aufgegangen und wunderschön sind, gerade wo wir wegfahren. Nun ja, vielleicht freut sich unsere Katzensitterin. (Die übrigens auch schon die zwei Katzen des Kollegen gesittet hat, wie wir am Freitag feststellten – kleine Stadt.) Und wenn wir ein bisschen Glück haben, sind die Tulpen am Mittwoch, wenn wir zurückkommen, noch nicht komplett verblüht. Wir hatten uns ja einen nicht allzu stressigen Zug rausgesucht und gingen deshalb um zwanzig nach neun nicht sonderlich früh und trotzdem mit zeitlich Puffer aus dem Haus. Im Übrigen,…

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