Lieblingströts vom Oktober 2026

Etwas später als gewollt, weil Mastodon Social nach einem Update die Oberfläche komplett umgeschmissen hatte und ich meine Favoriten erstmal nicht wieder fand. Jetzt aber. Ein bisschen mehr Politik als sonst, aber, na ja. So sind die Zeiten eben. Dieser Tröt bezieht sich natürlich auf den strunzdämlichen Tankrabatt. Ganz ekelerregende Nachrichten aus den USA, auf die sich der letzte Tröt bezieht. Die Geschichte mit der Hinrichtung, die live im Internet übertragen werden sollte, hatte sich dann aber zum Glück doch erledigt. Kontext hier (Marinas Ausgangströt) sind Lieder, die alle ein vergleichbares Versmaß haben und deshalb mit der jeweils anderen Melodie gesungen werden können - von der bundesdeutschen Nationalhymne und der DDR-Nationalhymne wusste ich das schon (das wurde absichtlich so gemacht), auch "Freude, schöner Götterfunken" war mir bekannt. Aber dass es auch mit "Eine Insel mit zwei Bergen" geht, war dann doch überraschend. ..."funny" soll das letzte Wort natürlich sein. Jetzt noch die Verlinkung zum Blog von Jürgen Plieninger, der jeden Monat die Lieblings-Microblogging-Posts der diversen Plattformen sammelt. Da ist der Eintrag aktuell zwar noch nicht da, aber er kommt sicherlich noch. Danke für's Sammeln!

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Gruselig viel gearbeitet, Samstag 31.10.2026

Merkwürdige Nacht, die damit begann, dass ich ewig nicht einschlafen konnte (typisch Folge von „auf dem Sofa eingepennt“). Und dann begann ganz komisch erst der linke Fuß zu kribbeln, die Zehen vor allem, dann ein wenig die rechten, dann auch die Finger. Keine Ahnung, was das war – in erster Linie war es der operierte Fuß, aber was da kribbelte, erschloss sich mir nicht. Da ich aber den kompletten Freitag quasi ausschließlich gearbeitet und mich so gut wie nicht bewegt hatte, stand ich irgendwann auf und gab mir noch einmal eine Thrombosespritze – keine Ahnung, ob das Kribbeln wirklich von schlechter Zirkulation kam oder was, aber ein Fehler war es vermutlich nicht. Auf jeden Fall schlief ich danach okay und wachte am Morgen um Viertel vor sieben erst auf. Was auch daran lag, dass ich die Schlafzimmertür ausnahmsweise zugemacht hatte (der Kater hatte stattdessen den früh aufgestandenen Liebsten belagert). Am Morgen stellte ich erst einmal Harold auf Winterzeit um, machte bei ihm den Timer für das automatische Saugen wieder an und räumte für den Samstagseinsatz die Sachen weg. Der Timer war vom Urlaub noch aus und ich hatte – habe – das Bedürfnis, wieder so viel wie möglich Alltag…

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Feuerwehr, Freitag 30.10.2026

Ganz okay geschlafen, ich erinnere mich an keine längeren Wachphasen. Wach halt schon um kurz nach halb sechs, und gerade als ich grübelte, ob ich aufs Klo sollte, kam der Kater miauend ins Zimmer. Natürlich konnte ich da aus pädagogischen Gründen nicht aufstehen, sondern blieb liegen, bis der Liebste um sechs unten herumzuklappern begann und der Kater wieder runterraste. Was mich echt fasziniert: Dieses Tier hat quasi komplett ohne Anpassung die einstündige Zeitverschiebung integriert und kommt jetzt um 5:45 genauso wie im Sommer. Dass ich selbst wie immer um halb sechs aufwache, wundert mich nicht, denn meine Aufwachzeit hängt mit meiner Einschlafzeit zusammen, und ich bin halt direkt nach der Zeitumstellung konsequent zur „neuen“ Uhrzeit ins Bett gegangen. Aber woher weiß der Kater das? Natürlich war er kurz vor der Zeitumstellung etwas aus dem Rhythmus gebracht worden, weil wir ein paar Tage weg waren. Aber das klappt ja schon seit Jahren problemlos, und irgendwie ist es für mich ein Phänomen. Anyway. Der Liebste hatte einen frühen Termin und war deshalb schon mit Katzenmaintenance und Teekochen fertig, als ich runterkam (natürlich musste ich den Kater, nachdem er unten abgefüttert worden war, noch einmal auf die Dachterrasse lassen, Gewohnheitsrechte und so).…

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Halb erfolgreich, Donnerstag 29.10.2026

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Ziemlich gut geschlafen und kurz vor Weckerlicht aufgewacht. (So soll das.) Der Kater hatte auch ein Einsehen, kam erst um zwanzig nach sechs ins Schlafzimmer und war auch nur ganz wenig ungeduldig, bis ich mich angezogen hatte, ins Bad und dann zwei Stockwerke nach unten gehumpelt war. Dort Katzenmaintenance, während vom Liebsten nur leises Wehklagen zu hören war. Irgendwann kam er aus dem Schlafzimmer, verkündete seine akute und tief empfundene Belastung aufgrund von Impfnachwehen und verschwand fröstelnd wieder ins Bett. Durchaus Verständnis von mir, ich habe mir meinen kürzlichen Doppelimpftermin ja nicht ohne Grund auf einen Freitag gelegt. Ich ließ ihn erst einmal etwas weiter ausruhen und übernahm Küchenrunde und Tee. Mein Plan war ja, etwas weniger Büro-Alltagskram zu erledigen und ein bisschen Zeit für, keine Ahnung, andere Arbeitssachen zu haben. Alles wieder sehr, sehr, sehr voll, zumindest so gefühlt. Deshalb wäre es schon gut, mal ein paar Sachen auf den hinteren Plätzen der Erlediliste wegzukriegen, bevor sie noch voller läuft. Erst einmal aber etwas späterer Arbeitsstart (auch keine Plusstunden zu machen wäre eine gute Idee). Ich machte uns ein (ausgezeichnetes) Müsli zum Frühstück, das der Liebste auch aß, nachdem er irgendwann wehklagend aufgestanden war (und die Ibu zu…

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Telefoniererei und unterwegs, Mittwoch 28.10.2026

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Mit wirklich widerwärtigen Kopfschmerzen nachts aufgewacht, sodass ich irgendwann sogar aufstand und eine Schmerztablette nahm. Da ich am Abend noch eine Ibu genommen hatte, nahm ich die andere der beiden verschriebenen Tabletten (die mit dem merkwürdigen Namen, den ich mir ums Verrecken nicht merken kann). Half halt nur nichts. Weiß ich jetzt also auch, dass diese bei mir nicht wirken, neben Paracetamol und Aspirin. Super. So ein bisschen kam ich dann doch zum Schlafen, also bis halb sechs, als der Kater ins Schlafzimmer kam und eine Stunde am Stück zu miauen begann, nur unterbrochen von fünf Minuten auf die Dachterrasse um Viertel nach sechs. Als ich um halb aufstand, waren die Kopfschmerzen natürlich komplett wieder zurück. Yay. Der Liebste auch nicht bester Laune, draußen dazu Regen und überhaupt die Aussicht auf einen sehr vollen Arbeitstag: Wir waren beide nicht so positiv gestimmt am Morgen. Bisschen Haushaltskram, der Liebste übernahm den Kater, ich Küche und Tee. Müsli zum Frühstück, dann machte der Liebste, immer noch leicht depri, sich um acht auf den Weg durch den Regen ins Büro, und ich machte mir eine Kanne Kräutertee und richtete mich auf den Tag ein.Ab da ging es aufwärts. Erste große positive Leistung…

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