Terrasse und Dachterrasse, Mittwoch 29.7.2026

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Eher schlecht geschlafen, angefangen damit, dass ich noch ewig lang mit einem extrem nervigen Hustenreiz wach lag. Auch sonst immer wieder aufgewacht, so „richtig“ dann um zehn vor sieben. Ich fühlte mich aber so zerschlagen, dass ich noch liegen blieb (der Muskelkater vom Montag scheint jetzt erst richtig reinzukicken, merkwürdigerweise auch in den Schultern und im Rücken?) und leise wegdämmerte. Bis halt um zehn nach sieben Harold seine fröhliche kleine Fanfare spielte und ich leicht panikartig aus dem Bett fiel und ihm die Sachen aus dem Weg zu räumen begann. SUPI! Damit war ich auf jeden Fall wach und hatte Zeit für Morgenroutine: Dachterrasse gießen, Aufräumrunde, Tee kochen. Der Liebste schaute währenddessen nach dem Nasenkater und vermeldete einen fehlenden Magi. Sofortige Sorgen natürlich. Der Liebste ging erfolglos auf dem Kohleweg schauen. Also erst einmal Frühstück (restliches altes Brot, neu gekauftes Brot, dazu ein Rügenwalder Mett, das wir aus dem MHD-Regal mitgenommen hatten) und Tee, immer mit einem halben Blick in den Garten.Nach dem Frühstück gingen wir beide noch einmal nach Magi suchen, und ich sah ihn schließlich auf der Terrasse der Nachbarin und konnte ihn zu uns herlotsen (in den Garten möchten wir ungern gehen, weil wir dazu über…

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Ein Einkaufsausflug, Dienstag 28.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Ganz okay geschlafen, nur sehr früh morgens geweckt worden, weil Magi ins Schlafzimmer kam und sich zwischen meinen Waden zusammenrollte. Dort schlief er zwar noch friedlich anderthalb Stunden, aber ich eher nicht mehr so. Zumindest nicht völlig unverkrampft. Dass der Nasenkater kurz darauf vorbeischlappte, half auch nicht. (Er blieb aber nicht lang, weil ich – empörend! – die Dachterrassenläden zu hatte und er nicht raus konnte.)Um sieben stand ich schließlich auf und ging mit dem Liebsten (und Magi) erst einmal auf die Dachterrasse, gießen und ungefähr ein Kilo Tomaten ernten. Und zwei Zucchini, von denen eine schon etwas größer war als vermutet, weil sie sich nämlich ganz clever hinter einem Topf versteckt hatte und dort friedlich vor sich hin gewachsen war. Diese Woche soll es wieder heiß werden: Ich bin gespannt, wie die Pflanzen das überstehen. Wir haben theoretisch noch eine ganze Menge Tomaten zu ernten. Morgenroutine mit Katzenfütterung und Küchenrunde, Schreiben und schneller Dusche, und um kurz nach neun gingen wir zum Viertel-Lieblingsbäcker, um auswärts zu frühstücken. Es war warm vorhergesagt, ich hatte aber morgens noch eine lange Hose an und eine Windjacke eingesteckt. Wie sich schnell herausstellte, war beides nicht nötig: Es war nicht kalt und wurde…

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Geburtstagswandern, Montag 27.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:TagebuchWandern

Eher schlecht geschlafen, weil es mal wieder schwierig war, die Wärme aus dem Schlafzimmer zu bekommen. Irgendwann behalf ich mir mit Ventilator und Ohrstöpsel, machte dazu noch mehr Fenster auf, aber na ja. War auf jeden Fall alles andere als ausgeschlafen, als ich um zehn vor sieben aufstand. Dazu mit dem unangenehmen Gefühl leichter Halsschmerzen. Draußen erwartete mich zu meinem Geburtstag das Gefühl von sanftem Regen, was mir zwar vorerst das Gießen auf der Dachterrasse ersparte, aber womit ich trotzdem eigentlich nicht gerechnet hatte – ich hatte ja eigentlich etwas außer Haus unternehmen wollen. Bis ich die Treppe runterkam, hatte es aber quasi schon wieder aufgehört. Der Liebste hatte mir schon einen Tee gemacht und die Kater versorgt (beide drinnen). Erst einmal Glückwünsche entgegennehmen, ein bisschen Post und Geschenke aufmachen, mich vom Nasenkater anmiauen lassen (er macht uns trotz seiner mittlerweile 17 Jahre immer noch für Nässe in seinem Garten verantwortlich). Außerdem bestellte ich mir den vierten (und vorerst letzten) Band von Mathijs Deens Nordsee-Reihe als e-Book. Danach werde ich mir überlegen müssen, was ich lesen möchte (vielleicht mal wieder ein Sachbuch?). Anyway. Auf jeden Fall dann schreiben, Tee, der Liebste machte uns ein Müsli. Und nach einem gemütlichem…

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Lesezeit, Sonntag 26.7.2026

Eigentlich recht gut geschlafen, na ja, mehrfach aufgewacht, aber das zähle ich ja schon gar nicht mehr, so lange ich am nächsten Morgen einigermaßen ausgeschlafen bin. Um zwanzig vor sieben stand ich auf. Erst einmal Blick auf den Balkon und ein paar Cherrytomaten geerntet, dabei sah ich den Nasenkater bei Nachbars im Garten sitzen und sich putzen. Ich lüftete ein bisschen und machte Tee, währenddessen stand der Liebste auf und kümmerte sich um Magi, der unten aufgetaucht war, aber vom Nasenkater nichts zu sehen. Etwas merkwürdig, deshalb ging ich ganz leise rufend mal den Kohleweg entlang (immer etwas unangenehm, am Sonntagmorgen vor sieben an den Nachbarsgärten vorbeizugehen und nach den Katzen zu rufen). Nichts zu sehen allerdings. Er tauchte dann eine Viertelstunde später von selbst wieder auf, während ich gerade in der Küche aufräumte. Keine Ahnung, wo sich diese Tiere manchmal in der Nachbarschaft aufhalten. So langsam dachten wir eigentlich, wir würden alle Eckchen und Verstecke kennen. Nach der Küchenrunde ein erster Blick auf die Mastodon-Timeline, wo mich ein paar merkwürdige Nachrichten irritierten, Regenbögen mit schwarzen Herzen und so? Ich schaute ein bisschen genauer, ging auf SPON und konnte es nicht fassen, als ich die Nachrichten vom Anschlag auf…

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Queerness feiern, Samstag 25.7.2026

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Etwas unruhige Nacht, weil irgendwann die Elstern in den Bäumen vor den Fenstern mit extrem lautem Alarmschnattern begannen. Vermutlich Katze im Garten, dachte ich, und wartete, bis sie sich wieder beruhigt hatten, damit ich weiterschlafen konnte. Als es nach ein paar Minuten aber wieder losging, schaute ich doch nach und hörte Geraschel von der Straße. Ein Blick durch mein Arbeitszimmerfenster zeigte einen Marder, der sich an den Gelben Säcken zu schaffen machte. Ich schimpfte kurz mit ihm, worauf er davonwackelte, die Elstern Ruhe gaben und ich wieder schlafen konnte. Dass der Marder an den Gelben Säcken interessiert war, ist kein Wunder. Abholung wäre am Donnerstag gewesen, aber seit mit der Abholung ein privates Unternehmen beauftragt wurde, klappt das nur noch so semi. Und die Marder und Ratten freuen sich, wenn alles tagelang da liegt, sie die Säcke aufbeißen und die leeren Dosen und Becher ausschlecken können.(Erinnert sich noch jemand an die Sprüche früher über die „chaotischen“ mediterranen Länder, Süditalien und so, „wo die Züge fahren, wann sie wollen, und der Müll nicht abgeholt wird haha“? Es hat schon eine gewisse poetische Gerechtigkeit, dass uns diese Arroganz jetzt in den Arsch beißt.) Morgens dann Magibesuch, der brav in meinem Bett…

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