Impfen lassen und Sonne gucken, Mittwoch 12.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Viel zu kurze Nacht, logisch. Da der Yogakurs am Morgen ausfiel, stellte ich den Wecker aus, aber um zwanzig vor sieben war ich trotzdem wach (wenn auch nicht „wach“) und krabbelte aus dem Bett. Der Liebste hatte schon den Kater versorgt und goss gerade im Garten die Staudenbeete und Büsche, und ich ging zu ihm und wässerte noch ein klein wenig mit dem Schlauch die Wiesenfläche. Zwar nur wenig, weil Trinkwasser (im Gegensatz zu den Beeten, die Wasser aus den Regenfässern bekommen – diese sind allerdings fast leer), aber ein bisschen wollte ich gern gegen die Wüste im Garten tun. Wenn auch nur, quasi im wahrsten Sinne des Wortes, ein Tropfen auf den heißen Stein. Müsli zum Frühstück, ausführliche Körperpflege, um kurz vor neun am Schreibtisch. Ich hatte nur einen halben Arbeitstag geplant, und das war auch okay: Es war alles recht ruhig. Ein bisschen Kommunikation, einiger Orgakram von den hinteren Plätzen der Erlediliste, ein Spontanmeeting mit dem Kairokollegen, Zeug für den nächsten Aufenthalt absprechen. Dazu ein bisschen Tee und viel Kaffee. Vielleicht ein bisschen zu viel, ich bekam irgendwann etwas Kopfweh davon (keine Ahnung, ob der Kaffee wirklich schuld war).Dann war es halb eins, also schnelle Mittagspause mit…

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Alltagschronik, Dienstag 11.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Wie ich einmal spätabends todmüde noch Comic las, weil die Zimmertemperatur einfach nicht unter 25 Grad sinken wollte, und wie mir dabei wegen des Lichts eine blöde, große Wanze ins Schlafzimmer flog. Wie ich versuchte, sie mit Kehrwisch und Schaufel wieder aus dem Zimmer zu befördern, und mir dabei die gefüllte Gießkanne vom Fensterbrett auf den Boden fiel. Wie ich mit mehreren Handtüchern den Boden aufwischte, dazu das Deckenlicht anmachte und nach zehn Minuten mindestens fünf Stechmücken an der Zimmerdecke sah. Wie ich keine einzige davon erwischte, mich deshalb mit Mückenspray einsprühte und dann nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen Klebrigkeit und Geruch des Sprays ewig nicht einschlafen konnte. Und alles beobachtet vom Kater auf dem Bett. Ein Drama in mehreren Akten. Nun ja. Nach dieser Aufregung schlief ich den Rest der Nacht tatsächlich durch und war am Morgen tatsächlich zwar nicht ausgeschlafen, aber weniger kaputt als befürchtet. Dachterrassengießen, Kater nach drinnen lotsen (wo er sofort zur Haustür wieder rausraste, aber vom Liebsten mit etwas Futter reingeholt werden konnte), dann Tee und Brot mit Erdnussbutter. Alles mit Blick auf die Uhr, der Liebste musste früh gehen und auch ich hatte einen Tag im Büro vor mir und…

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Handy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Wie erschlagen aufgewacht, keine Ahnung warum. Alle Gelenke steif, alle Muskeln verkrampft… ich machte erst einmal den Wecker nach zweimal Snoozen komplett aus und drehte mich noch einmal um, stand aber um zehn vor sieben doch auf, als der Kater geräuschvoll von der Dachterrasse wieder ins Zimmer kletterte (das Rausklettern hatte ich noch nicht mitbekommen). Also Aufstehen und Katzenfütterung, Dachterrassengießen (zumindest die Töpfe, beim Hochbeet wartete ich noch ab), Altpapier leeren und Tonne an die Straße, alles in vermindertem Tempo. Morgengedanke: Vielleicht ist das so, wie man sich in der Rente jeden Morgen fühlt? Weil man von der Idee her ja mal aufgehört hat zu arbeiten, nicht weil man nicht mehr wollte, sondern weil man nicht mehr konnte? Hm. Tolle Aussichten. Erst einmal aber auf jeden Fall Tee und Müsli und ein etwas späterer Start, weil ich einen Abendtermin hatte und keine Plusstunden machen wollte. Bisschen Internetleserei, ausführliche Dusche, außerdem bestellte ich das Blätter-Sommerabo für den Liebsten (drei Ausgaben zu sehr günstigem Preis, hatten wir letzten Sommer schon mal) und suchte ein bisschen wegen Musikstreamingdiensten herum. Um zehn war ich am Schreibtisch. Der Arbeitstag ist wenig berichtenswert, es ging alles seinen geruhsamen Gang. Orgakrams am Vormittag, Fragen gestellt und…

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Türen blau, Samstag und Sonntag 8.-9.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Samstag: ENDLICH KÜHL IN DER NACHT! Dementsprechend gut geschlafen (mit dicker Decke ungefähr zur Hälfte der Nacht), nicht einmal der doofe Ventilator war nötig. Um zehn vor acht war ich wach und blieb noch etwas liegen, während seit langem mal wieder der Kater nach oben kam und sich die Dachterrasse ansah. (Gießen nicht nötig.) Nicht so super war, dass er prompt wieder seine Vogel-Lauerposition unter den abgedeckten Balkonmöbeln einnahm, aber er sah es recht bald ein, dass das eine blöde Idee war, und kam zur Fütterung mit mir nach unten. Dort Küchenrunde, Tee, und tatsächlich Trainingsjacke an bei geschlossenen Fenstern: Im Wohn- Esszimmer hatte es auf 20 Grad abgekühlt. Dass es tagsüber auf 30 Grad hochgeht, ist mit kühlen Nächten deutlich besser zu ertragen. (SO war früher der normale Hochsommer immer.) Bisschen blöd nur, dass für die kommende Woche schon wieder warme Nächte vorhergesagt sind. Anyway. Einigermaßen disziplinierter Start am Samstag, der Liebste holte uns Brötchen, und recht gleich nach dem Frühstück gingen wir auf die Terrasse, den zweiten Anstrich für die Türen machen.Das klappte nur nicht so supergut. Erstens machte meine Walze keinen guten Anstrich (die alte Walze hatte sich am Freitag ganz am Ende von der Rolle…

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Streichen und Sterne, Freitag 7.8.2026

In der Nacht irgendwann ein bisschen Abkühlung (ich wechselte sogar frühmorgens auf die andere Decke, hurra), aber trotzdem nicht erholsam geschlafen, keine Ahnung. Morgens außerdem mit furchtbar verspanntem Rücken aufgewacht, zur Abwechslung mal das linke Schulterblatt, was zum Henker. Hm. Trotzdem Morgenroutine mit Dachterrassengießen. Merkwürdigerweise entdeckte ich im Hochbeet ein paar Pilze – dabei hatten wir ja gar nicht sooo viel gegossen und es hatte wenig geregnet. Okay. Vielleicht die nächsten paar Tage nicht gießen, zumal es nicht mehr ganz so sehr heiß sein soll (schon durchs Lüften am Morgen bekam ich die Schlafzimmertemperatur auf 21 Grad). Vor mir ein ruhiger Arbeitstag daheim. Zum Frühstück den gekauften Hefezopf, und dazu als Neuerwerb die vegane „Rama“-Buttervariante, die natürlich mit supertollem Buttergeschmack warb (heißt auch „so buttrig!“). Fazit: Ich kann ja den tierischen Buttergeschmack mittlerweile überhaupt nicht mehr ab, und schon früher, als ich noch nicht vegan aß und eigentlich Butter gern mochte, kippte das immer recht schnell dahin, dass es mir über wurde. Die Rama ist in der Hinsicht besser, weil sie irgendeinen ekligen Geschmacksanteil („Tier“, keine Ahnung) halt nicht hat, aber sie ist sehr „voll“, sehr mächtig im Geschmack und von daher eigentlich eine wirklich gute Alternative. Sie schmeckt…

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