Impfen lassen und Sonne gucken, Mittwoch 12.8.2026
Viel zu kurze Nacht, logisch. Da der Yogakurs am Morgen ausfiel, stellte ich den Wecker aus, aber um zwanzig vor sieben war ich trotzdem wach (wenn auch nicht „wach“) und krabbelte aus dem Bett. Der Liebste hatte schon den Kater versorgt und goss gerade im Garten die Staudenbeete und Büsche, und ich ging zu ihm und wässerte noch ein klein wenig mit dem Schlauch die Wiesenfläche. Zwar nur wenig, weil Trinkwasser (im Gegensatz zu den Beeten, die Wasser aus den Regenfässern bekommen – diese sind allerdings fast leer), aber ein bisschen wollte ich gern gegen die Wüste im Garten tun. Wenn auch nur, quasi im wahrsten Sinne des Wortes, ein Tropfen auf den heißen Stein. Müsli zum Frühstück, ausführliche Körperpflege, um kurz vor neun am Schreibtisch. Ich hatte nur einen halben Arbeitstag geplant, und das war auch okay: Es war alles recht ruhig. Ein bisschen Kommunikation, einiger Orgakram von den hinteren Plätzen der Erlediliste, ein Spontanmeeting mit dem Kairokollegen, Zeug für den nächsten Aufenthalt absprechen. Dazu ein bisschen Tee und viel Kaffee. Vielleicht ein bisschen zu viel, ich bekam irgendwann etwas Kopfweh davon (keine Ahnung, ob der Kaffee wirklich schuld war).Dann war es halb eins, also schnelle Mittagspause mit…