Alltagschronik mit Neuland, Montag 2.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

So, die ersten Schreibeinträge auf dem neu aufgesetzten Linux-Rechner, das heißt, größte Umstellung: Ab jetzt Texte mit LibreOffice verfassen. Was ich ja aber schon seit einigen Jahren kenne (immer etwas damit gefremdelt habe, aber egal), die Umstellung sollte also nicht allzu groß sein. Hoffe ich mal. Erster kleiner Bug beim Starten des Rechners war übrigens bereits, dass mein gestern eingestelltes Hintergrundbild wieder weg ist. Mäh. Ich habe jetzt erst einmal die Wallpaper geändert, das Dunkelgrau war mir dann doch etwas zu… grau. Zweite Umstellung: Die Bildschirmauflösung macht alle Schriften und Symbole und alles sehr klein. Da ich ja aber die Dokumentenansicht bei LibreOffice und die Ansicht im Browser auf über 100% stellen kann (und mehr brauche ich meist nicht), sollte das hoffentlich nicht allzu sehr nerven. Okay. Davon mal abgesehen, harhar, normaler Montagmorgen, nur dass ich schwer aus dem Bett kam – der Liebste hatte die Kater schon versorgt, als ich runterkam. Gemeinsame Küchen- und Aufräumrunde, dann holten wir zum Frühstück ein Chana Dal-Dessert aus dem Kühlschrank. Es war noch einmal sehr viel fester geworden über Nacht und jetzt wirklich komplett schnittfest – daraus so eine Art angebratener Grießschnitten zu machen könnte ich mir gut vorstellen. Machten wir aber…

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Digitale Unabhängigkeit 2 (The Big One), Sonntag 1.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:MedienTagebuch

Schau mal her, schon Februar. Wobei, „schon“. Der Januar hat sich gefühlt ewig hingezogen und war vollgepackt, von wegen ruhiger Jahresanfang, und richtig winterlich war er auch. Gegen einen entspannteren Monat hätte ich auf jeden Fall nichts einzuwenden. Anyway. Erstaunlicherweise durchgeschlafen, ich stand um halb sieben ziemlich ausgeschlafen auf. Übliche Katzenmaintenance, Küchenrunde und gründliches Aufräumen, dann kochte ich Tee und hörte den Liebsten aufwachen und nach oben kommen. Wir hatten für den Morgen große Pläne: Die verspätete Geburtstagstorte sollte auf jeden Fall fertiggestellt werden. Als allererste gemeinsame Morgenaktion noch vor dem Frühstück machten wir also gemeinsam einen Bisquit-Tortenboden. Ein Veganista-Rezept, wir ersetzten ein bisschen Mehl durch gemahlene Mandeln, ansonsten hielten wir uns mehr oder weniger an die Angaben. Klappte hervorragend, nur dass wir keine 26cm-Backform hatten und stattdessen die 28cm-Form nahmen – das machte den Tortenboden etwas flach. Oh well. Dann ausführliches englisches Frühstück, von mir noch ergänzt um die am Donnerstag spontan gekaufte Avocado, die jetzt den absolut perfekten Reifegrad hatte. Sehr üppiges Frühstück, sehr gut. Dazu viel Tee, etwas Kaffee. Den restlichen Vormittag, naja, und auch einen gewissen Teil des Nachmittags verbrachte ich am Laptop: viel Schreiben, Internet leerlesen, Lieblingströts zusammensuchen und posten, so Zeugs. Mittags nur…

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Lieblingströts Januar 2026

Wie praktisch, dass der erste Februar auf einen Sonntag fällt, da habe ich ja reichlich Zeit, die Mastodon-Lieblingströts des letzten Monats rauszusuchen. Das wird beim nächsten Monatsersten... (*schielt auf den Kalender*) ...ahja, klappt da auch. Hopefully.Wie auch immer. Wieder ein paar schöne Sachen dabei, allerdings insgesamt auch politischer, als ich normalerweise sammle, aber das ist auch kein Wunder - es ist einfach so viel passiert. Was für ein verrückter erster Monat des Jahres es war. Als Start ein prima Jahreswunsch: Und dann war plötzlich der dritte und die ruhige Weihnachtszeit vorbei und der bekloppte orangene Diktator entführte den Präsidenten eines souveränen Staates, damit seine Businesskumpel ans dortige Öl kommen. Es klingt auch einen Monat später immer noch völlig unfassbar. In Berlin währenddessen tagelanger dystopischer Stromausfall, wenigstens nicht in der kompletten Stadt. Aber crazy genug. Richtig kalt und winterig war es lang auch. Wie so ein Januar halt. Kurzer Kontext zum nächsten Tröt, weil ich den ersten nicht gescreenshottet habe: Kai regt sich darüber auf, dass eine Klinik ein Wandtatoo von einem falschen (und furchtbar kitschigen) Kafka-Zitat hatte. Die viral gehende kleine friesische Bürstenfabrik war eine der schönsten Mastodon-Geschichten in diesem Monat: Bei mir war es noch blöder: Ich bekam…

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Einkaufsliste, Samstag 31.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Im dunklen Zimmer aufgewacht und mich gefragt, ob es jetzt wohl noch mitten in der Nacht und ich einfach so glockenwach wäre, aber der Blick auf die Uhr zeigte mir: Nö, nur halt winterdunkel. Ein bisschen blieb ich noch liegen, um zwanzig vor sieben stand ich aber zu den wartenden Katern auf, insgesamt recht ausgeschlafen. Der Liebste kam so eine knappe Dreiviertelstunde nach mir – da war ich gerade mit Katzenmaintenance, Küchenrunde und Teekochen fertig.Gemütlicher Morgen mit einem Müsli, einem Blick in die Zeitung und ein bisschen Internet leerlesen, während oben Harold fuhr. Wir genossen beide sehr die Tatsache, dass wir ein normales Wochenende gemeinsam hatten (und es in absehbarer Zeit erst einmal keine Geschäftsreisen mehr vom Liebsten oder mir gibt.) Wichtigster Programmpunkt: Torte backen, für den Liebsten nachträglich zum Geburtstag.Das Rezept für die Zitronencremetorte improvisierten wir ein bisschen: Zunächst einmal gemeinsam Lemon Curd gekocht, aus drei sehr saftigen Zitronen wurden insgesamt vier Gläschen eine fünfte Portion blieb für die Tortencreme im Topf. Easy Rezept: Zitronen auspressen, Zesten abziehen, Saft und (ein paar) Zesten mit Pflanzenmilch, Zucker und Maisstärke verrühren, bisschen gute Haferbutter reinschmelzen (das vergaßen wir allerdings – ging aber auch so), vorsichtig aufkochen und fünf Minuten köcheln…

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Halbtags, Freitag 30.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Erstmal Blick aufs Internet im Haus nach dem Aufwachen (um zwanzig nach sechs mit Weckerlicht): Ja, ist immer noch da. Das bedeutete für mich etwas weniger Stress, weil ich am Morgen nicht ins Büro musste, und insgesamt einen hoffentlich ruhigen Heimarbeitstag. Erst einmal Katzenmaintenance (beide Kater warteten unten, vermutlich weil das Katzenklo oben ausführlich benutzt worden war und sie auf den Geruch so wenig Lust hatten wie ich) und detaillierte Küchen- und Aufräumrunde, dann machte ich mir ein Müsli und freute mich darüber, dass das Wochenende greifbar nah war. Und der Liebste am Abend wieder kommen würde. Ein bisschen schreiben, dann Dusche und pünktlich um neun am Schreibtisch. (Also mehr oder weniger, um ganz genau zu sein hatte ich um halb neun schon den ersten Schwung Mails und Chatnachrichten gelesen und beantwortet und war dann um zehn nach neun „ganz“ richtig am Schreibtisch. Aber egal.)So halb hatte ich am Morgen einen Einzelunterricht ausgemacht, die Teilnehmerin hatte mir den Termin allerdings nicht bestätigt und erschien auch nicht im Onlinemeeting (vermutlich immer noch krank, wie so viele, es geht gerade wieder viel rum). Ich hatte auch sonst keine Termine und deshalb einen ausgesprochen ruhigen Vormittag. Viel administrativer Kram, den ich Schritt…

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