Sorgen und Hitze, Pfingstsonntag 24.5.2026

Einigermaßen okay geschlafen, nur irgendwann mit Halsschmerzen aufgewacht, die ich auf das offene (nicht nur gekippte, sondern komplett offene) Fenster schob. Hm. Zumachen war allerdings keine Option, denn es war immer noch sehr warm im Schlafzimmer. Ich bin gespannt, wie das in diesem Sommer wird.Auf jeden Fall wachte ich um kurz nach sechs auf und blieb nicht mehr lang liegen. Katzenbesuch hatte ich nachts nicht bekommen, nur einmal frühmorgens den Nasenkater gehört, wie er reingeschlappt war, getrunken hatte, am Sessel gekratzt hatte und wieder rausgeschlappt war. Von Magi nichts zu sehen. Ich schaute nach dem Aufstehen erst einmal auf die Dachterrasse, da dann nach wenigen Minuten vom Nasenkater begleitet. Erst einmal nach Schnecken schauen (vier Stück fand ich), dann zwanzig Minuten Gießen: Die Töpfe werden trocken und es ist so langsam Zeit, dass wir unser Bewässerungssystem wieder aufbauen. Noch sehen die Pflanzen aber gut aus. Ich kippte außerdem die Insektentränke aus, weil sie wirklich sehr schmutzig war, und tauschte die Schale fürs Vogelbad aus: Es schien mir, als hätte sie einen Sprung, und das würde erklären, warum das Wasser die letzten Tage so extrem schnell weg war, sogar für die Wärme etwas schnell. Beide Kater waren nicht zu sehen…

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Gartensaisoneröffung, Samstag 23.5.2026

Nicht so gut geschlafen, lang wachgelegen (wenig doofe Gedanken, ich lag halt einfach WACH und drehte mich leicht genervt im Bett hin und her). Aufgestanden um zwanzig vor sieben, komplett ohne Katzenbesuch. Die beiden kamen erst ein paar Minuten nach dem Aufstehen. Nach dem Aufstehen als Erstes ein Blick auf die Dachterrasse: Das Vogelbad war leergetrocknet, und einige Blumentöpfe musste ich gießen, nach dem vielen Regen der letzten Wochen ein überraschender Wechsel. Insgesamt sammelte ich 6 graue Minischnecken ein. Beide Kater waren währenddessen mit auf der Dachterrasse und tranken aus dem wieder aufgefüllten Vogelbad (wenn auch ungern – sie hätten halt SO VIEL LIEBER abgestandenes Regenwasser als Leitungswasser).Katzenmaintenance, Magi nahm seine Medikamente nur mühsam, wollte dann wenig fressen, verschwand bald nach draußen auf den Liegestuhl auf dem Schattendeck. Es war ein sommerlicher Tag angekündigt (strahlend blauer Himmel), und es wurde schon warm (ich war im T-Shirt auf der Dachterrasse), so gesehen nicht ungewöhnlich (auch der Nasenkater hatte wenig Appetit), aber – er muss halt trotzdem fressen. Immerhin sieht das Auge wieder besser aus. Ein ruhiger Morgen: Ich schrieb ein bisschen und las das Internet leer. Der Liebste machte uns Peanut Butter Porridge zum Frühstück, dazu für mich viel Tee…

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Geschafft, Freitag 22.5.2026

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Sehr durchwachsene Nacht, gegen fünf war sie vorbei, und das ganz ohne Magi-Störungen, denn die Schlafzimmertür war zu. Aber halt warm (obwohl ich das Fenster wieder gekippt hatte, seit Mittwoch stetiger Temperaturanstieg) und unruhig und Hüftweh und Gedankenkarussell und… mäh. Um sechs stand ich schließlich auf. Ich hatte sowieso wenig Zeit und konnte einen frühen Start gut gebrauchen.Küchenrunde und Katzenmaintenance, dabei besorgter Blick auf Magi, der immer noch das tränende Auge kniff (es tränt allerdings weniger als auch schon) und insgesamt sehr wenig Interesse am Futter zeigte. Deshalb setzte ich mich mit dem Liebsten hin und wir wälzten mal in den Kalendern, wann bei wem von uns ein Tierarztbesuch möglich wäre. Der Liebste bekam den Telefonanruf aufgetragen (Spoiler: machte er später auch, aber die Tierarztpraxis ist schon im Pfingsturlaub), dann ging ich duschen und um kurz vor acht aus dem Haus, Frühstück und Mittagessen eingepackt. (Wenn ich mal alle drei Mahlzeiten im Büro einzunehmen beginne, mache ich mir Gedanken.) Als Kleiderwahl eine Premiere: Zu der neu gekauften schwarzen Cargohose hatte ich ein neues (geschenkt bekommenes) braunes T-Shirt an und nur ein Strickjäckchen dazu. Für den Weg nahm ich noch die gefütterte grüne Jacke, die sich aber schon nach wenigen…

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Trivialitäten, Donnerstag 21.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Um halb fünf aufgewacht, weil ich ins Bad musste, und natürlich stand dann Magi in der Tür und latschte mit mir ins Bett. Etwas schwierig, weil er sich am Fußende auf die Decke legte, was zwar niedlich war, aber auch warm machte und mich etwas verkrampfen ließ. Irgendwann begann er so im Viertelstundentakt nachzuschauen, ob ich wohl schon wach war, und ab fünf kam auch der Nasenkater ins Zimmer, sprang aufs Bett, wieder runter, raste hin und her und miaute beleidigt (SO gern wäre er auf die Dachterrasse gegangen!) und naja, die Nacht war auf jeden Fall vorbei. Um kurz vor sechs hörten beide den Liebsten aufstehen und rannten aus dem Zimmer, aber schlafen konnte ich da natürlich nicht mehr. Also kurz nach sechs aufgestanden, auf der Dachterrasse nach dem Rechten gesehen und dabei natürlich wieder ungefähr zehn kleine, graue Schnecken im Hochbeet entdeckt. Gnarf. Immerhin keine neuen Fraßschäden. Ich sammelte also alle ab und verstreute frisches Schneckenkorn. Gießen musste ich nicht, es war alles noch feucht und sah gut aus (bis auf den Basilikum, der irgendwelche Sonnenschäden abbekommen zu haben scheint). Letzter Weiterbildungstag dieses Moduls *keinen* anschließenden Abendkurs, ich war also recht guter Dinge. Es waren zwar immer…

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Mit und ohne Internet, Mittwoch 20.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gut geschlafen und ohne Katzenbesuch kurz vor dem Weckerlicht aufgewacht (beide kamen ins Zimmer gelatscht, als ich die Terrassentür aufmachte). Dementsprechend einigermaßen ausgeschlafen, im Kopf allerdings schon wieder eine ratternde Liste an Erledisachen in dieser vollgepackten Woche – etwas anstrengend. Ich machte erst einmal ausführliche Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde und ließ den Liebsten noch bis kurz vor sieben schlafen. Draußen grau und regennass. Beim ersten Aufwachen hatte mein Kopf bereits angefangen, den Unterricht für den Abend zu planen, was blöder klingt als es ist, weil ich so schon einschätzen konnte, wie lang ich dafür brauchen würde, und Zeitmanagement war an dem Tag wichtig – wieder den ganzen Tag Weiterbildung. So hatte ich noch einen einigermaßen ruhigen Morgen, restliches Brot mit Mandelfrischkäse und Marmelade zum Frühstück, dann machte ich mir eine Kanne Kräutertee (mal eine kleine Grünteepause) und ging duschen, und ab halb neun war ich am Schreibtisch. Konzentrierter Arbeitstag daheim. Eine Stunde Mails und Orgakrams und Unterrichtsvorbereitung, dann eben die Weiterbildung. Das Thema des Tages war eines, das mir im ersten Moment neu und etwas unklar vorkam, dann stellte sich im Verlauf heraus, dass ich doch eine recht gute Vorstellung davon hatte, was sich dahinter verbarg, und sogar…

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