Liste lang, Haare kurz, Mittwoch 13.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Zu kurz geschlafen: Irgendwann um geschätzt fünf aufgewacht, ins Bad gemusst und danach wach gelegen und mit schlecht gelaunten Gedanken dem Zimmer beim Hellwerden zugeschaut. Das gekippte Fenster hatte ich vorher zugemacht – insgesamt brauche ich es schon, aber morgens ist es doch zu kalt (und vogellaut).Nach dem Aufstehen Katzenmaintenance, Magi trank eifrig und nahm mit etwas Überredung auch sein Medikament, wollte aber sonst nichts fressen und verzog sich aufs Sofa. Der Nasenkater dafür umso agiler, raste hoch und runter, fraß mehr oder weniger beide Portionen, bevor er sich auch aufs Sofa verzog. (Ein Vorteil der Eisheiligen: Die Kater kommen wieder rein.) Gründliche Küchenrunde, Tee, Zeitung, alles insgesamt mit semiguter Laune: Ich hatte nicht so richtig Lust auf den Tag. Zu viele offene Baustellen, zu viel Zeugs abzuarbeiten, und dann auch noch morgens in einer eher komplexen Prüfungsaufsicht. Nun ja.Aber half ja nix. Müsli zum Frühstück, schnell ins Bad, Bürotasche gepackt und dabei auf mögliches Wetter geachtet – es war wechselhaftes Wetter angekündigt, aber aktuell noch trocken. Wenn auch kalt. Um kurz nach halb neun zweite Futterportion für die Katzen (die fand Magi interessanter), dann aus dem Haus, mit gefütterter grüner Jacke und Schal (!). Den Vormittag über war…

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Eisekalt, Dienstag 12.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay geschlafen (draußen prasselte die ganze Nacht der Regen, müde aufgewacht (zweimal snoozen). Morgens hatte der Regen aufgehört und Magi marschierte auch gleich auf die Dachterrasse zum Trinken, ebenso wie der Nasenkater. Der raste gleich wieder runter, aber Magi legte sich bei mir ins Bett und war nicht zu bewegen, mit nach unten zu kommen – als ich ihn hinter dem Ohr kraulte, haute er nach meiner Hand. Hm. Bisschen blöd, weil dann nur der Kater Medikamente und Futter bekam, Magi beides aber dringender braucht. Ich ließ ihn erst einmal in Ruhe in der Hoffnung, dass er schon wieder auftauchen würde. Also Küchenrunde und Tee. So eine halbe Stunde später kam er dann runter und fraß doch. Ein Home Office-Tag, den ich nicht allzu früh starten wollte – ich beantwortete um halb neun die erste Runde Mails, ging dann ausführlich ins Bad. So richtig am Schreibtisch war ich mit einer Kanne Bancha bewaffnet um Viertel nach neun. Erste Aufgabe: Eine Erlediliste für den Tag geschrieben und priorisiert, und es war schnell klar, dass ich nicht alles würde abarbeiten können.Aber ich kam ganz gut voran. Morgens neben Orgakram viel QM-Beschäftigung, ein längeres Meeting dazu – die Auditorin hatte sich zurückgemeldet…

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Alltagschronik, Montag 11.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht okay geschlafen – gegen zu erwartendes Vogelgezwitscher am frühen Morgen nahm ich meine Loops in die Ohren, denn das gekippte Fenster wollte ich nicht gern zumachen. Mit Ohrstöpseln schlafe ich zwar auch nicht supergut, aber das war in diesem Fall das kleinere Übel (es gibt hier in den Gärten einen Vogel, der morgens zuverlässig wie ein piepsender Wecker, naja, piepst, und darauf kann ich verzichten). Morgens einigermaßen müde, zweimal snoozen, nun ja. Trotzdem recht guter Dinge vor der kommenden (kurzen) Woche. Der Liebste hatte die Kater schon versorgt, beide waren wieder auf dem Weg nach draußen. Es war trocken, aber bewölkt und eher frisch. Ich machte noch eine gründliche Küchenrunde und bestellte die Gemüsekiste – zwar hatte ich am Sonntag (hausarbeitsfrei) keinen Wochenplan gemacht, aber ich schaute halt, was es so in der Saison gerade gibt. Wenig überraschend grüner Spargel, außerdem Blumenkohl, Radieschen. Die Erdbeeren ließ ich weg, die bekommen wir regional in besserer Qualität vom Supermarkt nebenan. Müsli zum Frühstück, etwas schreiben, dann machte sich der Liebste auf den Weg und ich hektikte unter die Dusche – ich wollte auf jeden Fall um neun im Büro sein, weil ich um halb zehn dort Unterricht hatte. Noch auf…

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Tatütata, Sonntag 10.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Erstaunlich gut geschlafen, nach der halben Flasche Wein und dem Espresso am Abend nicht unbedingt zu erwarten. So kurz nach sechs war ich das erste Mal wach, „richtig“ stand ich aber erst um halb acht auf. Da war dann wenig überraschend keine Katze zu sehen. Also erst einmal Blick auf die Dachterrasse und das Hochbeet, ich klaubte wieder zwei Minischnecken zwischen den Pflanzen hervor und sah, als ich die obere feuchte Erdschicht etwas wegkratzte, das erste Mal millimetergroße, weiße Fädchen, die sich leicht bewegten – der ganze Erdboden war voll davon. Vermutlich waren das die Eier oder Larven oder keine Ahnung? Nun ja. Also entweder müssen wir die Erde noch einmal komplett austauschen (seufz) oder darauf hoffen, dass das Schneckenkorn seine Wirkung tut – neue Fraßschäden habe ich keine mehr gesehen. Im übrigen könnten es auch Nematoden (also Fadenwürmer) gewesen sein, die sind ja auch nur millimetergroß. Und wären ja definitiv Nützlinge. Ich machte das Vogelbad sauber und sah dann den Nasenkater auf dem unteren Balkon stehen und herumzappeln, also ließ ich ihn rein und machte die erste Runde Katzenmaintenance mit einem Tier. Von Magi keine Spur. Ich lief den Garten ab (der Liebste hatte die Wege gemäht, man…

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Arbeit und Musik, Samstag 9.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhig geschlafen, mehrfach aufgewacht, irgendwann mit Halsschmerzen, nerv. Die waren am Morgen dann zwar verschwunden (bis auf einen leicht belegten, kratzigen Hals, den ich allerdings auf Heuschnupfen schob), aber so richtig ausgeschlafen und fit war ich nicht, als ich um halb sieben aufstand. Immerhin war der Liebste schon wacher, hatte die Kater versorgt und bereitete unten alles fürs Putzen (!) vor. Mir blieben Küchenrunde und Tee, und natürlich langsames Wachwerden. Letzter Tag dieser Weiterbildungsrunde vor mir, außerdem noch etwas Unterrichtsvorbereitung für die kommende Woche: Also ein voller Arbeitstag. Deshalb bei mir keine Ambitionen für Hausarbeit. War auch okay so: Ich war komplett ganztags am Rechner beschäftigt. Erst einmal bisschen schreiben, Internet leerlesen und Frühstück (der Liebste holte uns Brötchen vom Viertel-Lieblingsbäcker, dazu eine abgelaufene Rügenwalder Pseudolyoner, wir Lebensmittelretter, anschließend Butter und Orangenmarmelade), dann ausführliche Dusche und noch eine Tanne Kabusé (das ist auch so ein feiner Tee). Um zehn vor halb zehn war ich am Schreibtisch für den letzten Tag dieser Runde Weiterbildung. E-Mails und Teams konnte ich natürlich auslassen, es war ja kein normaler Arbeitstag, aber trotzdem schaute ich noch einmal schnell in den Teams-Chat, ob der Kollege sich wegen des blöden Fehlers vom Freitagabend noch einmal gemeldet…

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