Autsch, Samstag 24.10.2026

Recht viel wachgelegen in der Nacht und Quatsch gedacht, aber – positiv: keine weiteren Schmerzmittel gebraucht. Und der Kater kam erst um halb sieben zum Protestschimpfen und nicht schon um halb sechs. (Er scheint die Sonntags-Zeitumstellung möglicherweise schon vollzogen zu haben.) Ich ließ ihn auf die Dachterrasse und blieb noch bis Viertel nach sieben liegen. Ich fühlte mich schon recht erschöpft, und überhaupt Zeitumstellung, ab Montag ist das ja wieder die normale Aufstehzeit. Mühsames Aufstehen und nach unten Humpeln – insgesamt ist das alles schon ziemlich schmerzhaft. Nicht zuletzt der Verband, der über der Wunde zu schmerzen beginnt. Nun ja. Halbe Katzenmaintenance (der Liebste war unten wach und ersparte mir den Gang ins Untergeschoss zum Katzenfutter), kleine Küchenrunde, Tee. Dann Frühstück (Brot mit Frischkäse und Quittengelee), und ich plante für die nächsten Tage das Essen und schrieb für den Liebsten einen ausführlichen Einkaufszettel. Der große Plan heute war eine vorsichtige Dusche, dann Verbandswechsel, und dazu brauchte ich erst einmal Material. Sowieso auch für die kommenden Tage. Der ganze Heilungsprozess und alles, was damit verbunden ist (Schmerzmittel ja nein? Pflaster ja nein? Duschen wie? Fuß hochlegen ja nein?) stresst mich tendenziell fast genauso wie die eigentliche OP – da hatte…

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Unters Messer, Freitag 23.10.2026

Ziemlich ausführlicher Krankenhaus-Bericht hier, in erster Linie, damit ich mich später dran noch erinnere – für andere Leute vielleicht nicht soooo wahnsinnig spannend zu lesen. Aber halt zu Dokumentationszwecken. Relativ unruhige Nacht mit viel Wachliegen (und um halb vier noch zwei große Gläser Wasser trinken, solang ich noch durfte!), aber immerhin zu ein paar Tiefschlafphasen kam ich. Aus der letzten wachte ich einigermaßen erholt auf, überlegte ein bisschen wegen Liegenbleiben (schön warm) oder doch aufstehen und aufs Klo, und als ich den Wecker anmachte, war es exakt 6:00 Uhr. Was natürlich ganz toll war, denn ich hatte den Wecker auf 6 gestellt, er hätte also um 5:45 Uhr den Lichtzyklus starten und um 6 piepsen müssen. Gerade mal rechtzeitig wach geworden! Und auf den Kater, der sonst ja ab halb sechs rumlatscht, konnte ich mich an diesem Tag halt auch nicht verlassen.Nun ja. Viel zu tun hatte ich ja nicht: Ich stand auf und ging direkt Zähne putzen und duschen (mit mildem Waschgel statt Seife, um die Haut nicht so auszutrocknen – cremen war ja verboten). Der Liebste versorgte währenddessen den Kater und trank eine Tasse Tee, während ich ihn neidisch beobachtete. Wenn ich die genaue OP-Uhrzeit gewusst hätte,…

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Schreiben, Heckenzaun, Unruhe, Donnerstag 22.10.2026

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Obwohl ich abends so lang nicht einschlafen konnte und in der Nacht einmal aufstand, um Viertel vor sieben wach geworden – also eine Stunde vor meiner Garmisch-Wachzeit und ganz ohne Kater. Merkwürdig. Na gut. Ich stand auf jeden Fall auf, einigermaßen wach, und der Kater kam drei Minuten später auch nach oben. Recht normale Morgenroutine also, Katzentier fremdelte nicht und wollte fressen, Tee wollte in der Küche gemacht werden, und sogar die Zeitung war wieder in der Rolle. Ich startete eine Maschine Wäsche und nahm meinen Laptop für den Blog, und der Liebste stand kurz darauf auch auf. Urlaub mehr oder weniger vorbei. Nichtsdestotrotz ein echter Rumhängetag – ich hatte mir irgendwann mal tausend Sachen vorgenommen, aber null Motivation dafür. Der Liebste machte uns eine Portion Porridge, und ich wusch nach der ersten noch eine weitere Maschine Wäsche (damit Leine voll und Urlaubswäsche mehr oder weniger erledigt), aber ansonsten war es das an Haushaltskram. Stattdessen verbloggte ich unseren Garmisch-Urlaub und las dann ausführlich das Internet leer. Irgendwann war es Mittag und der Liebste machte uns zwei Seitansteaks mit Spirelli und ein bisschen Bratensauce zum Mittag – nicht super gesund, aber schnell. Danach ein Espresso und ein Lebkuchen. Am Nachmittag…

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Heimreise entspannt, Mittwoch 21.10.2026

Gute letzte Nacht (wieder heiß, aber ich bildete mir ein, dass es mit offener Schlafzimmertür etwas weniger schlimm war, zumindest war mein Shirt nicht durchgeschwitzt), ich wachte um Viertel vor acht auf. Wir hatten einen ruhigen Morgen vor uns, dachten wir zumindest: Auschecken um zehn, davor noch bisschen zusammenpacken, aber wirklich viel zu tun war nicht. Deshalb eine erste Tasse Tee und ein bisschen Blog-diktieren, danach ausführliches Frühstück: Der Liebste machte uns eine Kanne Kaffee, dazu das am Vortag gekaufte Schwarzbrot mit Rügenwalder Salami und Erdnussbutter, die zweite Hälfte wurde zu belegten Broten für die Fahrt. Wir leerten den O-Saft und teilten uns einen Becher Vanillequark: Damit waren wir sehr satt und der Kühlschrank war wieder leer. Noch etwas Kaffee, und ich nahm mir zwanzig Minuten und las mein Buch zu Ende. Das Buch, Smoke and Whispers von Mick Herron, ist der vierte Band der Zoë Boehm-Reihe, und durchgehend sehr spannend. Es tauchen ein paar Protagonisten aus den ersten beiden Bänden wieder auf, und wie schon im ersten Band spielt die Namensgeberin der Reihe, Privatdetektivin Zoë, recht lang keine oder nur eine sehr indirekte Rolle, stattdessen steht ihre Freundin Sarah Tucker im Mittelpunkt. Da die beiden sehr unterschiedlich charakterisiert…

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Staffelsee im Nebel, Dienstag 20.10.2026

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Wieder eine furchtbar warme Nacht, obwohl wir das Fenster komplett offen hatten. Ich weiß nicht warum es in diesem Schlafzimmer so heiß wurde. Vermutlich lag es auch ein bisschen an den Decken. Auf jeden Fall unruhig geschlafen, lang wach gelegen und dementsprechend morgens nicht so früh aufgestanden. Erst um zehn vor acht war ich schließlich so richtig wach und stand auf für Tee und übliche Morgenroutine. (Also natürlich ohne Kater, aber immerhin mit ein bisschen Küche und Tee.)Wir hatten ja am Tag davor Sachen gekauft, damit wir zu Hause frühstücken konnten und hatten auch keine Eile, sehr schnell aus dem Haus zu kommen, zumal es draußen sehr nass war,diesig, und man vor lauter Nebel überhaupt keinen Berg sah. Wir hätten an der Nordsee sein können. Na ja, abgesehen von der Architektur. Außerdem hatte ich ziemlichen Muskelkater. Kein Wunder. Erst einmal Frühstück mit Brot und veganer Sauigelwurst, dazu Tee und eine Kanne Kaffee. Dann eine ausführliche Dusche, ich nahm mir Zeit fürs Haare waschen. Ein bisschen Sachen zusammengeräumt und plötzlich war es kurz vor elf und wir wollten auf den Zug um 11:07 Uhr. Deshalb leichte Hektik, aber wir gingen rechtzeitig aus dem Haus und waren schnell am Bahnhof. Mittlerweile…

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