Ausruhen, Samstag 11.7.2026

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Nachts um eins ist halt einfach nicht mehr meine Uhrzeit, wie ich schmerzlich um halb sieben merkte, als ich „normal“ wach wurde – logischerweise noch nicht einmal ansatzweise ausgeschlafen. Ich döste noch ein bisschen, schlief wieder ein, wurde um zehn nach acht von einem lostrillierenden und -saugenden Harold aus dem Bett geschmissen. Mäh.Nun gut. Ausführliche Küchen- und Aufräumrunde, während es draußen schon wieder warm wurde, dann zu den (vom Liebsten schon versorgten) Katern in den Garten, weil Magi draußen laut und anhaltend miaute. Wie sich herausstellte, waren beide Kater HELL entsetzt von der Tatsache, dass die schwarzweiße Nachbarskatze durch den Garten marschierte und sogar versuchte, durch die geöffneten Schlafzimmerfenster ins Haus zu kommen! Empörend. Ich erklärte der Katze höflich, dass sie doch lieber in ihrem eigenen Haus ins Fenster klettern soll (machte sie auch, also zumindest verschwand sie in Richtung eigener Garten) und leistete Magi noch ein bisschen Gesellschaft. Er ist eine richtig, richtig alte Katze geworden, so vom ganzen Aussehen und Habitus und so. (...ein Jahr jünger als der Nasenkater, muss ich mir immer wieder sagen.) Dann wieder rein und Rückzug an den Esstisch. Ich merkte den späten Abend und den Alkohol schon ziemlich, hatte zwar kein Kopfweh,…

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Ausflug, Freitag 10.7.2026

Recht okay geschlafen, nur etwas kalt wurde es irgendwann (keine Klage von mir). Am Morgen erst einmal gründlich die Dachterrasse gegossen, der Liebste übernahm die Staudenbeete im Garten: Es hat einfach schon wieder eine ganze Weile nicht mehr geregnet und sieht auch aktuell nicht danach aus. Zumindest war der Himmel am Morgen blau und komplett wolkenfrei.Wenig Zeit am Morgen: Wir hatten Firmen-Betriebsausflug und starteten diesen mit einem gemeinsamen Frühstück um halb neun. Etwas blöd, dass ich ausgerechnet schon um sieben richtig Hunger bekam, aber nun ja. Auf jeden Fall hatten wir beide die Uhr im Blick. Eine Tasse Tee, schnelle Dusche, Katerversorgung, Sachen zusammengepackt (in meinem Fall mit Nachdenken und ohne Autopilot, weil ich ja für einen „Wandertag“ packen musste), und um Viertel nach acht gingen wir aus dem Haus. Natürlich fiel mir nach 50 Metern ein, dass ich meine Kappe vergessen hatte, aber wir drehten nicht mehr um, wir waren sowieso schon spät. Ich bin ja gegenüber Socialising-Arbeitsterminen immer etwas ambivalent eingestellt, ich bin halt etwas außerhalb meiner Komfortzone bei so Gruppensachen. In diesem Jahr war es aber ausgesprochen schön. Angefangen beim gemeinsamen Frühstück, das zwar (eher ungewöhnlich für mein Arbeitsumfeld) sehr unvegan war – ich hatte zwei…

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Termin, Donnerstag 9.7.2026

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Mit Weckerlicht aufgewacht, irgendwie unausgeschlafen fühlend: Ich war furchtbar müde den ganzen Morgen. Trotzdem erst einmal Dachterrasse und dort neben einer Zucchini die ersten drei Tomaten geerntet. Hihi. Dann ausführliche Küchenrunde gemeinsam mit dem Liebsten, der wacher war als ich und die Kater schon versorgt hatte. Eine Runde Salat waschen (mit leicht nervigen gekräuselten Blättern und sehr schlammig – immerhin sieht man so, dass er direkt vom Acker kommt). Dann Morgenroutine mit Müsli, Tee, schreiben, Zeitung. Zielsetzung heute, ein bisschen später mit der Arbeit anzufangen, wegen Abendkurs und Überstunden und so. Das kam mir mit meinem verlangsamten Arbeitstempo gerade entgegen. Also längeres Internet-Leerlesen, Kaffee kochen, ausführliche Körperpflege um halb zehn am Schreibtisch. Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit begann, rief ich aber erst einmal im Belegungsmanagement des Krankenhauses an und machte zwei Termine aus: Einmal für das Vorgespräch (was wohl einen ganzen Tag in Anspruch nehmen wird) und dann für die eigentliche Operation. Beides Mitte September, wo ich insgesamt noch nicht so wahnsinnig viele Termine habe, außer einem einzigen Tag, wo ich nicht nur ein Meeting protokollieren, sondern am Nachmittag auch prüfen sollte. Und welcher Tag war natürlich der geplante OP-Tag? Genau. Oh well. Ich habe noch Zeit, mir…

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Im Klinikum, Mittwoch 8.7.2026

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Ganz gut geschlafen, leider mitten in einer Tiefschlaf-Traumphase, als ich vom Weckerpiepsen geweckt wurde. Immerhin gutes Zeichen: Der Wecker piepst wieder, auch bei der frühen Uhrzeit.Nach dem Aufstehen erst einmal Dachterrasse gegossen, Bude durchgelüftet, Küchenrunde, während der Liebste schnell den Müll rausstellte (sie kamen um 6:30, das ist neuer Rekord) und die Kater versorgte. Die latschten anschließend beide auf den Balkon, und der Nasenkater kletterte sofort aufs Schuppendach (und von dort in den Garten), aber als Magi die gleiche Kletteraktion auch probieren wollte, griff ich ein: Er hat ja schon Mühe, aufs Sofa zu kommen, da werde ich ihn sicher nicht in dreieinhalb Meter Höhe von der Balkonaußenseite aufs Schuppendach balancieren lassen. Fand er eher blöd, aber nun ja. Erst einmal eine TONNE Kletten aus dem Fell geholt, dann zweite Portion Futter. Da hatte er den Balkon dann schon wieder vergessen. Wir hatten beide wenig Zeit, der Liebste hatte einen frühen Termin und ging bald aus dem Haus. Ich frühstückte eilig zwei Scheiben Brot mit Erdnussbutter, schnelles Schreiben, während oben Harold fuhr, und fast pünktlich um kurz nach acht war ich zum Kurs auf der Yogamatte. Alles etwas gedrängt, aber es passte gerade so, und darüber war ich wirklich…

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Aufs Amt, Dienstag 7.7.2026

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Eher unruhig geschlafen, immer wieder wach geworden – nun ja. Um kurz nach sechs dann richtig wach, erst einmal auf der Dachterrasse nachgeschaut, Tomatenpflanzen ein bisschen ausgegeizt und eine fast schon grenzwertig große Zucchini geerntet, die an einer etwas ungünstigen Stelle versteckt wuchs. Zwei kleinere werden dann vermutlich am Wochenende so weit sein. Dann Küchenrunde und Freude beim Blick ins Handy, wo der Guardian mir mitteilte, dass nach der unsäglichen Fifa-Entscheidung zur Rotsperre Belgien die richtige Antwort gegeben und ein zweitklassiges US-Team vom Platz gewischt hatte. Eigentlich hätten sie gar nicht spielen dürfen. Nun ja. Die WM ist damit für mich endgültig vorbei, glaube ich, also mit dieser Geschichte. Interesse verloren. Typischer Morgen mit Küchenrunde, Katerversorgung, schreiben, Müsli und Tee, ausführlicher Körperpflege, und um Viertel vor neun ging ich mit dem Liebsten aus dem Haus und in die Stadt, zu einem Termin auf dem Bürgeramt. Genauer, Standesamt, und zwar wegen des Vereinsregisters. Ich bin ja seit neuestem Mitglied im Freundeskreis des Sportvereins und habe dort die Position der Schriftführerin inne, und da das ein offizieller Posten ist (und das ein offizieller e.V.) ist, muss man das eintragen, sich mit Ausweis vorstellen und unterschreiben. Und das machten wir also.Termin um…

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