Pläne machen, Freitag 6.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Mal wieder mitten in der Nacht aufgewacht (keine Ahnung wann, geschätzt Viertel vor fünf) und nicht mehr schlafen können, bis das Weckerlicht anging. Dann natürlich noch einmal eingedöst, sodass ich einmal snoozen musste – das Schlechte aus beiden Welten sozusagen. Dementsprechend leicht genervte Laune, aber hilft ja nix. Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde: 35 Minuten. (Zielsetzung von 30 Minuten bleibt). Etwas Tee und schreiben und ein paar gute Gedanken in Richtung Düsseldorf schicken, wo „jemand aus dem Internet“ zum x-ten Mal unters Messer muss. Hoffentlich das allerletzte Mal und mit erfolgreichem Ausgang.

Der Liebste hatte einen frühen Start und ging deshalb ohne Frühstück deutlich vor acht aus dem Haus. Ich bloggte zu Ende, machte mir eine zweite Tasse Tee (insgesamt für diesen Schritt – also Schreiben und Tee – 50 Minuten, ok) und widmete mich dann ausführlich der Körperpflege. Zeugs zusammenpacken und um halb neun aus dem Haus, mit einem Stopp beim Viertel-Lieblingsbäcker für Brötchen und Laugencroissant. Im Büro war ich um zehn vor neun, machte mir einen Kaffee und frühstückte erst einmal. Normalerweise ist das ja mein Ritual für die frühen Prüfungstermine (nächste Woche steht wieder so eine Runde an), aber nun ja.

Recht erfolgreicher Arbeitstag: Nachdem mir in der Nacht noch ein Workaround für den donnerstags entdeckten Fehler eingefallen war und die Kollegin sich aus Kairo gemeldet hatte, konnten wir weitermachen und wichtige Daten hochladen. Dazu viel anderer organisatorischer Kram, ein bisschen Unterrichtsvorbereitung, ein angenehmer Beratungstermin.
Um halb eins Mittagspause mit dem aufgetauten Börek (sehr gut) und dem Chef (nicht geplant, eher zufällig). Der hatte mir am Donnerstagabend noch ein paar Links aufs Handy geschickt, weil wir uns die letzten Wochen viel über digitale Unabhängigkeit unterhalten hatten (ich jetzt mit Linuxrechner und so). Und zwar hat Frankreich eine Videokonferenzsoftware entwickelt (Visio) und führt sie jetzt in allen staatlichen Diensten ein, um von Zoom und Konsorten unabhängig zu werden. Visio ist Teil von LaSuite, was noch deutlich mehr umfasst als nur Videokonferenzen, unter anderem File Sharing und Messaging. Meinen Privatlaptop umzustellen ist ja eine Kleinigkeit gegenüber einer ganzen Firma, aber da entsteht vielleicht eine Option für die Zukunft für uns. Auf jeden Fall hatten wir in der Pause genug zu bereden.

Und danach auch, denn nach einem schnellen Espresso hatte ich meinen Geschäftsleitungstermin wegen möglicher Fortbildungsmaßnahmen. Alles noch in der Entstehungsphase und noch nicht spruchreif und so, aber eventuell gibt es da Optionen. War auf jeden Fall verhalten positiv.
Restlicher Nachmittag: Ein längeres QM-Meeting, eine Stunde Unterricht, dazwischen viel Orgakram, bis ich um fünf tatsächlich fertig war und pünktlich Feierabend machen konnte, ohne mir was ins Wochenende mitnehmen zu müssen wie ursprünglich befürchtet.

Klassischer Wochenendstart mit Yogakurs. Der Kurs war dieses Mal (wie auch schon am Mittwoch) ziemlich Rückenstreckung-lastig, ich hätte mir zusätzlich ein paar andere Dehnungen und Kräftigungen gewünscht. Aber immerhin, und das zeigt wohl, dass es nötig war: Es ging deutlich besser als am Mittwoch, vor allem die Vorbeugen mit langen Beinen. Was natürlich ein gutes Zeichen ist.

Überpünktlich fertig, sogar etwas zu früh (meistens überziehen wir etwas), ich ging dem Liebsten entgegen, der mich auf sieben zu unserer Datumsnacht abholte. So richtig gut gelaunt war er nicht (wahnsinnig stressiger Tag, Kopfweh, alles anstrengend), aber der Abend beim Lieblingsitaliener (mit Salat, Pizzabrot, Tagliatelle und Penne Arrabbiata) half der Stimmung definitiv. Nur auf den Alkohol verzichtete er sicherheitshalber (ich gönnte mir einen sehr guten Prosecco und ein sehr gutes Glas Primitivo).
Schöner Abend, und weil der Liebste SO GERN noch etwas Süßkram wollte, gingen wir dann todesmutig zum Bahnhofsrewe, obwohl der am Samstagabend eigentlich Treffpunkt von vorglühendem Jungvolk ist. Wir konnten aber trotzdem in Ruhe einkaufen und waren erstaunt, wie gut sortiert er ist. Kamen auf jeden Fall mit jeder Menge Zeugs nach Hause, das wir nicht so ganz dringend gebraucht hatten, aber anyway.

Um kurz vor neun daheim, Süßkram zum Nachtisch und noch ein bisschen Blaulichtcontent auf dem Sofa, von Magi belagert (war mir gar nicht unrecht, so eine Katzenwärmflasche auf dem Bauch). Um zehn gingen wir nach oben, beide sehr bereit für ein unaufgeregtes Wochenende.