Wochenendroutinen, Sonntag 8.2.2026
Längere Wachphasen in der Nacht, trübe Gedanken (dieser verdammte Melatoninspiegel wieder, oder welcher auch immer dafür verantwortlich ist), am Morgen trotzdem geschlafen bis kurz nach sieben. Da war es dann draußen schon nicht mehr ganz dunkel, sondern dämmerte deutlich. Und die Vögel waren eifrig am Zwitschern.Der Liebste hatte die Kater schon versorgt, ich widmete mich einer ausführlichen Küchenrunde und kochte Tee – heute mal in der besonderen Herausforderung „Schwarztee aus der grünen Tasse, Grüntee aus der schwarzen Tasse“. Eigentlich waren beide Tassen mal „meine“, aber ich hatte auf die schwarze mehr Lust, in erster Linie wegen der Aufschrift („Und ich bin gut so.“, für mich nur sinnvoll, wenn ironisch gelesen, dann aber lustig), während mir die Aufschrift der grünen Tasse („Tu’s doch!“) so früh am Morgen zu viel Imperativ enthielt. Ruhiger Morgen mit Schreiben und ein bisschen Internet leerlesen (die Ruhe nur ein wenig gestört dadurch, dass der Liebste ein Problem mit unserer PV-Anlagen-Batterie zu lösen versuchte – sie verliert immer wieder die Verbindung zum WLAN, warum auch immer – und deshalb leise schimpfend am Laptop saß). Irgendwann machte er uns ein englisches Frühstück, und nach ausführlichem Frühstücken und Zeitungsrätsel zog er sich mit Laptop in sein Arbeitszimmer zurück.…