Sehr wenig zu berichten, denn wieder ein Prüfungstag (mit mir hauptverantwortlich), der Tag war bumsvoll. Immerhin hatte ich einigermaßen geschlafen. Morgens mit dem Liebsten um Viertel vor acht aus dem Haus, mit kurzem Zwischenstopp beim Bäcker, und mit dem Glockenschlag acht Uhr kam ich ins Büro.
Am Montag hatte mir eine Kollegin abgesagt, die mich bei der Aufsicht hätte unterstützen sollen (krankheitsbedingt – es sind wahnsinnig viele Leute krank gerade), ich musste also umdisponieren. Die Vormittagsaufsicht übernahm ich, und für die mündliche Prüfung am Nachmittag sprang der Kollege ein. Also ab acht bis kurz nach eins Prüfungsorga und Aufsicht, dann den Nachmittag vorbereiten, die Leute etwas bespaßen, minikurze Pause um zwei. Prüfungsnachbereitung, normaler Orgakram nebenher, und um fünf war ich eigentlich so weit, dass ich gut hätte heimgehen können.
Hatte allerdings noch Unterricht. Aber wie das so oft ist: Der war wirklich wieder sehr nett und ich zog eine Menge Energie raus. Danach dann zwar noch letzter Orgakram, und als ich um sieben aus dem Büro ging, war ich wirklich kaputt (ich wünschte den Leuten im Brustton der Überzeugung „schönes Wochenende!“, wishful thinking), aber trotzdem: Das Unterrichten macht mir einfach Spaß. Sehr.
Auf dem Heimweg im Nieselregen (den ganzen Tag hatte es immer wieder geschüttet, gewindet, zwischendrin Sonnenflecken… komisches Aprilwetter im Februar) wunderte ich mich etwas, dass unser Weinhändler so dunkel war, er hat nämlich donnerstags oft Abendveranstaltungen. Bis mir einfiel, dass es ERST DIENSTAG WAR. Oh well.
Nun ja. Der Liebste hatte uns bereits Linsen mit Spätzle gemacht (die Linsen super, die – aufgetauten – Spätzle aber komischerweise viel zu weich, liegt vermutlich an der Marke), und nach Abendessen und kurzem Austausch über den Tag zogen wir uns aufs Sofa zurück zu yet another Eiskunstlauf-Wettbewerb (Frauen Einzel Kurzprogramm, dieses Mal). Um neun schon ins Bett, wo ich ein neues Buch anfing, aber nicht sonderlich weit kam: Um halb zehn schon Licht aus.