Zurück in den Alltag, Montag 30.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eher unruhige Nacht, naja. Mit der Übergangsdecke, weil ich beim frischen Bettbezug Biberbettwäsche genommen hatte und diese in der Kombination mit Daunendecke dann doch zu viel des Guten war, Wintereinbruch hin oder her. Im Übrigen Winter: Beim Aufstehen um halb sieben gar nicht mehr ganz dunkel trotz Zeitumstellung, und die Vögel waren sehr eifrig zu hören. SO schön. Ich war dementsprechend auch „normal“ müde und merkte die eine Stunde gar nicht so richtig. Und die Kater waren ganz zufrieden, dass sie „schon“ ihr Futter bekamen (fanden es dann aber doof, also auch hier: alles wie immer).

Zum Frühstück Brot mit der samstags gekauften Avocado, die sich leider mal wieder als so heimtückisch erwies, wie man das von diesen Früchten kennt: außen definitiv dunkel, fühlte sich auch weich an, war innen aber noch so hart, dass ich sie quasi in Scheiben schneiden und aufs Brot legen musste. Nun ja. Trotzdem gutes Frühstück. Bisschen schreiben, Blick ins Internet, Badezimmer und pünktlich auf neun ins Büro. Draußen ware es echt kalt und dunkel bewölkt, ich stieg wieder auf Wintermantel und dicke Mütze um, seufz. Und trug ein paar Sneaker ins Büro (Rucksack sowieso wieder vollgepackt bis zum Anschlag, neben den Schuhen eine Lunchbox zum Mittagessen, eine zweite mit Kuchen, dazu Mappen für dreimal Unterricht, und mein normales Zeug (externe Festplatte, Notizbuch, Terminkalender, Handy, Geldbeutel, Gedöns) war ja auch noch drin).

Im Büro wurde ich von meinem Vertretungskollegen begrüßt, der für mich die Stellung gehalten und echt viel abgearbeitet hatte. Trotzdem knallvolle Inbox, ich machte mich erst einmal ans Sichten, Verschieben, schnelle Beantworten. Eine Stunde Unterricht dazwischen, dann noch Meeting mit dem Chef und Indienkollegen (unter anderem kommende Indien-Aufenthalte durchgesprochen, es wird doch recht konkret, dass ich im Juni wieder runterfliegen werde), und damit war der Vormittag vorbei. Sehr cool übrigens: Der Kollege hatte mir freundlicherweise eine ganze Tüte voller indischer Nutty Munch-Süßigkeiten mitgebracht. Kriegt man hier nicht, erinnert ein bisschen an Halva, und ist unfassbar lecker. Hihi.

Mittagspause um halb zwei mit den Kolleg:innen und dem restlichen Kartoffelgratin, danach zwei Stück Ameisenkuchen (sehr gut geworden). Etwas ironisch bei dem Kuchennamen entdeckte ich beim Abspülen prompt wieder Ameisen in der Büroküche. Nerv. Ich hatte ja gehofft, das Problem hätte sich erledigt, aber es war eigentlich zu erwarten, dass sie sich nur über den Winter zurückgezogen hatten.

Extremes Schmuddelwetter draußen, eiskalter Wind, waagrechte Regentropfen, irgendwann Schneeregen, dicke Flocken. Temperatur etwas über null, es blieb natürlich nichts liegen, aber sehr ungemütlich das alles.

Um Viertel vor drei ging ich nach Hause, glücklicherweise in einer Regenpause (wurde trotzdem nass, alles tropfte überall). Den restlichen Nachmittag hatte ich Unterricht, alles online und deshalb von daheim aus. Etwas blöd war, dass ich morgens vergessen hatte, meine Lautsprecherbox zum Laden einzustöpseln, und so ging ihr zehn Minuten vor Ende der Saft aus. Die Box hat einen ausdauernden Akku, aber nach der Weiterbildung am Samstag war es dann doch etwas zu viel verlangt. Wir sind ja aber zum Glück recht gut ausgestattet mit Boxen und die kleine Podcast-hör-Box aus dem Bad ließ sich problemlos anstöpseln. (Auch keine Selbstverständlichkeit.)

Der Liebste hatte sich noch während meines Unterrichts verabschiedet, er war mit Kolleg:innen verabredet und ich war den Abend über allein daheim. Erst einmal Katzenfütterung (mit Nervkatze Magi, der natürlich seine Schilddrüsentablette sorgfältig aus der Katzenwurst freipräparierte und in die hinterste Ecke spuckte, der Depp), dann ausführliches Kochen, ein bisschen Freestyle führte zu einem großen Topf Chili. (Etwa zu groß, doch eher vier als drei Portionen, aber egal – wir haben noch Platz im Gefrierschrank.)
Gutes Essen. Restlicher Abend sehr entspannt auf dem Sofa mit dem Thursday Murder Club (mag ich bis jetzt sehr, das Buch) und um zehn müde genug fürs Bett.