Unruhige Nacht, in denen ich immer wieder aufwachte, insgesamt dreimal aufs Klos musste, nicht einschlafen konnte. In den Schlafphasen immerhin tief und mit wenig anstrengenden Träumen (beim Aufwachen jeweils schon wieder fast vergessen). Trotzdem war ich noch nicht ausgeschlafen, als ich um Viertel nach sechs vom Weckerlicht geweckt wurde. Vermutlich war es einfach zu warm – beim Aufstehen über 20 Grad im Schlafzimmer. Hm. Das wird wohl demnächst auf ein gekipptes Fenster rauslaufen (nachts allerdings noch einstellig draußen). Gut allerdings: Das Lichtwecker-Update hat funktioniert, und ich kann jetzt, wenn ich mal gleich aufstehen will, den Lichtzyklus unterbrechen und muss nicht bis zum Piepsen warten. Sehr gut.
Wurde von mir direkt getestet, denn ich stand mehr oder weniger sofort auf. Der Liebste musste früh los, hatte die Kater schon versorgt und war bereits beim Teekochen, und ich wollte ihn auf jeden Fall noch sehen, bevor er um sieben aus dem Haus ging. Dann schreiben und Tee, zweite Katzenversorgung, ich machte mir ein Müsli zum Frühstück, bevor ich duschte und mich fertigmachte. Leider zehn Minuten zu spät aus dem Haus: Ich hatte Harold in meinem Arbeitszimmer saugen lassen, während ich unter der Dusche war, und das hätte prima geklappt, wenn er nicht ein Zugband von einem Rollo aufgesaugt hätte (das unvorsichtigerweise bis auf den Boden hing) und jetzt weinte, weil das Band natürlich seine Bürste blockierte. Also Harold befreien und warten, bis er fertiggesaugt hatte. Kam aber trotzdem noch einigermaßen pünktlich ins Büro (unterwegs mit Schal und grüner Jacke, auch wenn es nur fünf Grad hatte).
Im Büro wenig los (viele Kolleg:innen sind im Osterurlaub und auch der Unterricht pausiert teilweise). Ich hatte trotzdem eine Menge zu tun und machte mir erst einmal eine Priorisierungsliste. Dann abarbeiten, zwischendrin auf eine Beratung warten (die nicht kam), telefonieren und eine neue Kollegin einarbeiten, die mehr oder weniger ihren ersten Tag hatte. (Genauer gesagt: Sie ist nicht neu, sondern hat nur einen neuen Aufgabenbereich übernommen, und sie wird von den dafür zuständigen Leuten schon seit einem Monat eingearbeitet, aber sie hatte heute den ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz im geteilten Büro, und wir suchten gemeinsam nach der Anschlussmöglichkeit für ihren Laptop – erfolgreich – und für die Tastatur – nicht erfolgreich – und probierten den Schlüsselchip aus und so was.)
Um kurz vor eins Mittagspause mit Kolleg:innen und der restlichen Minestrone (mit ordentlich Hunger, das Müsli hatte gerade so über den Vormittag gereicht). Dann nachmittags weiter im Text, inklusive einer Stunde Unterricht. Nächste Woche ist eine Prüfung und in dieser Woche enden drei Unterrichtsaufträge zur Prüfungsvorbereitung, an jedem Tag habe ich also einen „letzten Termin“ – mit dieser Teilnehmerin hatte ich schon seit Januar recht intensiv gearbeitet.
Eigentlich hatte ich nach dem Unterricht geplant, bald heim und ins Fitness zu gehen, aber hm. Es gab einfach ein paar Sachen mit Deadline abzuhaken, dazu hatte der Kairokollege Gesprächsbedarf (es gibt mal wieder ein paar bizarre Entwicklungen), und am Ende war es kurz nach halb sechs, als ich nach Hause ging. Damit leider zu spät fürs Fitness. Über den Tag hatte sich die Temperatur übrigens auf 20 Grad hochgearbeitet (durchgehend Sonne), ich brauchte abends beim Heimgehen keinen Schal mehr und konnte die Jacke offen lassen. Diese Temperatursprünge sind schon verrückt. Deshalb auch auf dem Heimweg ein Stopp beim Weinhändler (wo die Tische vor dem Laden voll besetzt waren mit Menschen mit Aperitif und Weinschorle und ähnlichem, wie machen die das mittwochs um sechs?), ich nahm einen alkoholfreien Secco mit und eine Flasche Pinot Grigio mit. (Fürs Wochenende dann halt.)
Der Liebste war schon daheim und erwartete mich mit einem Unboxing: Erstens war der interaktive Stift für mich gekommen (gleich mal am Tablet ausprobiert: ja, scheint zu funktionieren), und dann lag noch ein größeres Paket da. Wir ärgern uns nämlich schon seit Wochen über unsere beiden uralten, bockigen, schweren Staubsauger (meiner ist uralt, ich habe ihn noch während meines Grundstudiums gekauft, und der des Liebsten ist noch älter), und am Wochenende hatte der Liebste keine Lust mehr und bestellte uns einen Akkustaubsauger mit Wandhalterung, für den Gebrauch mit oder ohne Rohr (kann man also auch am Boden benutzen, wobei die großen Flächen ja sowieso von den Robotern gemacht werden) und ohne Staubbeutel. Wir hatten zuerst über einen Dyson nachgedacht, aber die Testberichte waren nicht so berauschend, deshalb wurde es jetzt ein AEG. Erstes Auspacken und Inbetriebnahme: Sieht gut aus, ist recht leicht und bis jetzt tut er auch, was er soll. Mal sehen, was wir jetzt mit den alten machen, die sind zwar theoretisch noch funktionsfähig (bei meinem ist die Bürstenhalterung allerdings gebrochen), aber halt sehr alt.
Etwas Arbeitsteilung am Abend, der Liebste versorgte die Kater und schnippelte Gemüse, und ich kochte uns ein schnelles Curry mit Puy-Linsen, Blumenkohl, Karotten, Pilzen, Kartoffeln. Als Basis Kokosmilch und rote Currypaste, damit kann ja sowieso nichts schiefgehen. Sehr gutes Abendessen.
Restlicher Abend eine alte Folge des Big Fat Quiz (nicht ganz so alt, vom Januar 2026), und um kurz nach neun ging ich nach oben, um noch ein bisschen Zeit zum Lesen zu haben. Relativ müde und leicht verschnupft, weil im Moment wohl viele Birkenpollen unterwegs sind. Und ich war zwar eigentlich immer gegen Gräser und sowas allergisch, aber das scheint meine Allergie nicht zu wissen.