Ausgesprochen gut geschlafen, allerdings bizarren Quatsch geträumt, nun ja. Um kurz vor acht wachte ich auf, ziemlich frisch und mit mir im Reinen. Und noch zufriedener, als ich feststellte, dass der Liebste schon seit einer Stunde wach war, bereits die Kater versorgt hatte (die allerdings beim Fressen etwas rummäkelten, die Eumel) und auch schon startklar war fürs englische Frühstück (inklusive auf mich wartender Tasse Tee).
Wir gossen erst einmal die Dachterrasse, denn es war zwar Regen angesagt (und der Himmel auch ziemlich bedeckt), aber ich glaubte da noch nicht so richtig dran. Also gießen, ich geizte die Tomaten ein wenig aus, dann eben englisches Frühstück. Geruhsamer Tagesstart.
Den restlichen Vormittag wusch ich drei Maschinen Wäsche (der Liebste putzte währenddessen das Erdgeschoss) und bügelte ein wenig. Zwei davon kamen auf die Dachterrasse, denn es war zwar nicht mehr heiß, aber warm genug und vor allem wurde es ordentlich windig (also irgendwo lag dann doch der Wetterumschwung in der Luft), die dritte in den Wäschekeller. Und damit war der Haushalt mit Putzerei und Zeugs erledigt und es war gerade mal mittags. Hihi.
Zum Mittagessen eine Schüssel Blattsalat mit Tomaten, Nüssen und Feto und danach ein Stück Zwetschgenkuchen, den der Liebste am Tag davor vom Bäcker mitgebracht hatte. Dann ging ich (draußen mittlerweile ganz schön bewölkt und grau) mit Laptop aufs Sofa und schaute YouTube-Zeugs an. Und wurde irgendwann sehr müde und hielt einen ausgedehnten (Nach-)Mittagsschlaf. Nach der sehr anstrengenden Woche kein Wunder, dass ich das brauchte.
Gegen vier wurde ich wieder wach. Räumte ein bisschen in der Bude herum, packte meine Arbeitstasche zusammen und ging dann für eine gute Stunde auf Flüsschen-Spazierrunde: Die 10.000 Schritte vollmachen und ein bisschen etwas für die Bewegung tun. Ein paar wenige Tropfen erreichten mich auf dem Weg, aber insgesamt von Regen keine Spur. Nun ja. Aber sehr gut, dass ich rausgegangen war.
Der Liebste hatte währenddessen das obere Bad geputzt, die Wäsche von der Dachterrasse abgehängt (komplett trocken, Wind sei Dank) und weggeräumt und einen Pizzateig angesetzt. Als ich heimkam, konnte der Abend also starten. Wir machten uns erst einmal ein alkoholfreies Radler auf und ich zog mir eine lange Hose an, denn es wurde tatsächlich frisch. (Mit überall offenen Fenstern und Durchzug halt.) Der Liebste ging noch in den Garten, ein bisschen Gießen, während die Pizza im Ofen war.
Restlicher Abend: Ich machte uns einen Wochenplan und bestellte die Kiste, dann aßen wir sehr gute Pizza, während wir (zunehmend genervt, weil LIEBE GÜTE, kann das Wetter mal in die Pötte kommen oder was) den Wolken und dem Wind vor dem Fenster zusahen und auf den Regen warteten, der seit fünf schon hätte kommen sollen. Ein bisschen Blaulichtquatsch, und um neun, mehr oder weniger pünktlich zum Anpfiff Schweiz-Island, begann dann tatsächlich ein bisschen halbgarer Regen. Als ich um kurz nach zehn ins Bett ging, hatte es so abgekühlt, dass ich die Fenster im Schlafzimmer nur noch auf Kipp stellte. Damit dann sehr angenehme Temperaturen.