Aufräumen und vorbereiten, Sonntag 15.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gut geschlafen und um Viertel nach sechs aufgewacht, aufgestanden nach kurzer Bedenkzeit – ich fühlte mich deutlich wacher als am Tag zuvor. Kurze Katzenmaintenance, allerdings nur mit Magi, vom Kater war nichts zu sehen. Wenig verwunderlich: Es hat wieder Plusgrade, der Dauerregen hat zumindest zwischenzeitlich aufgehört, und draußen hört man eifrig die Vögel zwitschern – wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass der Kater schrittweise wieder in den Garten zieht. Nun ja. Eine halbe Stunde später war er jedenfalls da und ließ sich füttern. Küchenrunde mit dem ebenfalls wachen Liebsten, Tee, außerdem stellte ich den Desktophintergrund meines Linux-Laptops um. Ich bin ja bisher sehr zufrieden (einfaches, intuitives Handling, und deutlich schneller ist er auch geworden), einziger kleiner Ruckler war die Tatsache, dass mein anfangs eingestelltes Hintergrundbild nach jedem Booten wieder verschwunden war. Jetzt habe ich es mal auf einem anderen Weg versucht (nicht über das Bild, „dieses Bild als Hintergrund verwenden“, sondern über den Desktop, rechte Maustaste, „Hintergrundbild ändern“). Mal sehen, ob das funktioniert. (Spoiler: Ja, geht.)

Gemütliches englisches Frühstück, von mir mit einer sehr reifen, italienischen Avocado ergänzt, ein bisschen Schreiben, ein bisschen Internet leerlesen. Irgendwann ließ der Liebste die Roboter im Erdgeschoss fahren und ich ging nach oben, oberes Stockwerk gründlich durchputzen, inklusive Bad putzen und Rotober im Schlafzimmer und so. Strategisch kombiniert mit einmal duschen (nach dem Schlafzimmer, vor dem Bad). Dann Schmutzwäsche sortieren und feststellen, dass wir an diesem Wochenende mit zwei Maschinen auskommen, sehr gut. Ein wenig Podcast nebenher (den Zeit Geschichte-Podcast Wie war das nochmal über den historischen Hintergrund der Hamas – extremistische Terroristen vom ersten Tag an, da können sie noch so viele Schulen gebaut haben), und damit war der Vormittag schon rum. Restliche Lasagne zum Mittagessen (zwei Portionen froren wir ein).

Um zwei gingen wir aus dem Haus, bei Temperaturen knapp über Null und trockenem Wetter. Furchtbar spät dran, aber es war halt einfach viel los die letzten Wochen – deshalb kamen wir erst jetzt dazu, zum Friedhof in der Nachbarstadt zu fahren und den Weihnachtsschmuck von den Gräbern zu machen.
Wenig überraschend war dort noch so richtig Winter mit weiß beschneiten Bäumen und recht viel Schnee auf den Gräbern (die Weihnachtskugeln mussten wir ein bisschen suchen). Da die Herbstgestecke noch ganz okay aussahen, ließen wir sie und die Zweige noch liegen, schon allein, um den Boden ein bisschen zu schützen. Die diversen Zwiebelblumen stecken alle schon ihre Spitzen durch die Erde, und es wird vermutlich noch der eine oder andere Bodenfrost kommen.

Daheim um halb fünf (das gebuchte Auto war übrigens ein Citroen e-C3, ziemlich kompakt und innen trotzdem geräumig, dazu ordentliche Reichweite – scheint mir ein ganz schlaues Auto zu sein). Zweite Maschine Wäsche aufhängen und bügeln, und dann setzte ich mich für die nächsten drei Stunden an den Laptop und erledigte ein paar unblogbare Dinge, die kommende Termine betreffen. Ein bisschen knapp dran, aber es sollte alles passen, und ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Der Liebste machte uns währenddessen das Abendessen, ein Salat mit Roter Bete (roh gekauft, geschält, gewürfelt, gedämpft), Feto, Kichererbsen, Petersilie und Kürbiskernen, mit einem Dressing aus Kürbiskernöl, Apfelessig und Ahornsirup. Sehr gutes Essen.
Restlicher Abend: Olympia. Ein bisschen Skeleton, ein bisschen Skispringen, ein bisschen Eishockey, dann blieben wir beim Kurzprogramm im Eiskunst-Paarlauf für den restlichen Abend. Draußen fing es währenddessen intensiv zu schneien an (passend zum Wintersport), allerdings ein nasser, großflockiger Schnee, der sicher nicht lang liegenbleiben wird.
Um zehn ins Bett, ohne Nachtisch (genug gegessen dieses Wochenende, es war gar nicht schlimm, dass wir keine Fasnetsberliner mehr bekommen hatten) und ohne Buch. Im Kopf eine Liste mit tausend Sachen, die sich die nächsten Tage und Wochen klären oder einruckeln müssen oder von uns erledigt oder entschieden werden müssen. Die Müdigkeit ist wirklich kein Wunder.