Einigermaßen ok geschlafen, aber sehr schwer aus dem Bett gekommen – mehrfaches Snoozen, um zehn vor sieben hatte ich mich schließlich überredet. Draußen kräftiger Regen und ziemlich kalt, im Schlafzimmer hatte es 16 Grad. (Wenn es draußen nur ein paar Grad weniger hätte, dann wäre das alles Schnee!!!) Hm.
Der Liebste hatte die Kater schon übernommen, ich machte die Küchenrunde, Tee und ein Müsli für uns. Beide daheim, bei mir mit einem eher ruhigen Tag (ein bisschen Stunden abbauen war mein Plan), der Liebste musste früh an den Schreibtisch. Wir schickten erst einmal ein paar Geburtstagsglückwünsche an den Bodensee. Dann etwas schreiben und um kurz vor neun an den Schreibtisch zu meinem ersten Termin.
Eigentlich war mein Plan ja mal gewesen, den Tag überstundenfrei zu nehmen. Dann waren ein paar Sachen dazugekommen, die ich in den Vormittag gepackt hatte, aber schon okay, nahm ich halt den halben Tag frei. Dachte ich. Nur dass dann natürlich noch spontanes Zeugs dazukam, Sachen zu organisieren, Fehler zu besprechen, keine Ahnung, auf jeden Fall Zeugs halt. Das ich auch nicht auf den nächsten Tag schieben wollte, denn der war auch schon wieder voll. Also halt doch den ganzen Tag arbeiten, egal. Recht erfolgreicher Vormittag auf jeden Fall mit einigen Meetings und einigen Schritten weitergekommen.
Mittagspause um halb eins, der Liebste (auch daheim) saß schon unten (direkt vor der Mittagspause war natürlich noch eine Sache aufgeploppt, die ich mir ansehen musste). Eigentlich wäre der Plan gewesen, dass er sich auswärts zum Essen trifft und ich meine halbe Pizza esse, aber naja, da gab es halt eine Planänderung. Er holte deshalb vom afrikanischen Imbiss eine Portion, und wir teilten und erst Pizza und dann afrikanisches Essen. (Dieses Mal nicht so lecker, da mit Okraschoten gekocht, die ich echt nicht so mag.)
Kaffee im Anschluss, dann ein bisschen im Bad herumputzen und Harold fahren lassen, und schließlich den restlichen Nachmittag an den Schreibtisch. Ein paar Sachen abhaken, noch ein sponanes Meeting, und um kurz nach fünf machte ich Feierabend.
Der Liebste hatte Besuch, mit dem er eigentlich aus dem Haus hatte gehen wollen, aber aus Gründen passierte das dann doch nicht. Sowieso etwas merkwürdige Begleitumstände, nun ja. Ich hielt mich (auch aus Gründen) eher etwas heraus, sagte nur hallo und zog mich dann ins Schlafzimmer zurück. Und beschäftigte mich die nächsten anderthalb Stunden damit, ein paar Bilder von 2025 anzusehen und ansonsten das Internet leerzulesen. Und vom Kater angemeckert zu werden, der eigentlich Futter und Katzenwurst und generelle Aufmerksamkeit wollte, aber BESUCH! Da ging das nicht, weil fremde Menschen im Esszimmer! Dabei hatten die fremden Menschen ihm schon eine Katzenwurst gegeben, aber das zählte natürlich nicht. (Er will nicht einfach eine Katzenwurst am Abend, er will von jeder anwesenden Person eine Katzenwurst. Aus Gewohnheitsrecht.)
Um zehn vor sieben verabschiedete der Liebste seinen Besuch und wir machten uns ans gemeinsame Kochen. (…eigentlich wäre geplant gewesen, dass ich koche, während er unterwegs ist, aber, naja – Planänderungen. Anyway.) Längerer Austausch über diverse Dinge, alles eher nichts für den Blog, dann Comfort Food zum Abendessen: eine große Pfanne Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Räuchertofu und Pilzen. Eigentlich hatten wir noch einen Krautsalat dazu geplant, aber dann vergessen. Egal.
Restlicher Abend auf dem Sofa, von Magi belegen und mit Olympia im TV. Das letzte Mal für diese Spiele Eiskunstlauf: die Einzelkür der Frauen. Sehr schön anzuschauen, sehr würdige Siegerinnen. (Wie bei einigen anderen Sportarten auch fiel mir auf, in wie fester asiatischer Hand die Winterspiele mittlerweile sind. Das sollte nicht überraschend, ist aber für mich ein deutlich wahrnehmbarer Unterschied zu „früher“. Alles insgesamt sehr erfreulich.)
Eigentlich hätten wir natürlich gern noch andere Sachen angeschaut, aber die Sportarten, die mich sonst noch so interessieren (Biathlon und Langlauf und so), kamen alle immer schon so früh am Tag, dass es mit normalen Bürozeiten nicht zusammenpasst. Abends kommt dann nur noch Eishockey und Curling und so. Anyway. Dieses Mal nahm ich mir auf jeden Fall vor, wach zu bleiben, bis die Entscheidung feststeht – am Ende sahen wir sogar die Medaillenverleihung an und gingen erst um halb zwölf ins Bett. Also furchtbar spät für uns. Ist aber schon okay: Wir sind am Wochenende auf einen runden Geburtstag eingeladen und sollten da vielleicht nicht schon um halb zehn müde werden. Zumal wir auch übernachten können: Der Liebste hat endlich unsere Nachbarn abgepasst (es war nicht ganz klar, ob sie die ganzen Faschingsferien weg sind) und sie können nach den Katern schauen. Also alles startklar fürs Wochenende. Wochenendreif sind wir sowieso.