Indien 7: Rückreise, Samstag-Sonntag 17.-18.1.2026

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Ist ja klar: Am Tag der Abreise hatte sich mein Schlafrhythmus so umgestellt, dass ich von allein um sieben aufwachte – und das, obwohl ich eigentlich gern etwas länger geschlafen hätte. So richtig erholsam war die Nacht nämlich nicht, Husten, Schnupfen, überhaupt. Nun ja. Ich ging duschen und fragte dann erst einmal unten an der Rezeption, ob ich ein Frühstück bekommen könne. (Übrigens Rezeption, habe ich vergessen zu schreiben: Am Donnerstagmorgen sagte ich den Cleaning Ladys, sie könnten gern meinen Raum saubermachen – nachdem das die Tage davor nicht passiert war und ich gern eine frische Wasserflasche gehabt hätte. Nun ja, erklärte mir daraufhin der Portier unten, wenn ich den Raum gereinigt haben wollte, dürfe ich halt nicht das Zimmer abschließen und den Schlüssel abschließen, sondern müsse ihn an der Rezeption abgeben. Lol. Dieses System kenne ich seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr.) Anyway, Frühstück. Das gab es, in Form von Kaffee und dann natürlich: Dosa und verschiedenen Currys, harhar. Aber ich war ja schon beinah daran gewöhnt, und die beiden Currys, die ich auswählte (einmal Kichererbsen, einmal Tomatenstew mit – leider – Eiern), waren sehr gut. Das Restaurant war übrigens nicht rein vegetarisch, weshalb ich die beiden Currys…

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Indien 6: Chaos, Freitag 16.11.2026

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Am letzten Arbeitstag war ich schon halb mit dem Kopf wieder im Flugzeug (und begann mir schon Gedanken über die Rückreise zu machen, wobei: Schnee würde es wohl kaum geben – wir hatten tagsüber durchgehend mindestens 30 Grad), hatte mir aber vorgenommen, nicht am Ende noch unkonzentriert oder nachlässig zu werden, sondern das Ganze zu einem guten Abschluss zu bringen. Dementsprechend normaler Start am Morgen mit Viertel nach 8 Abholung (das war die reale Uhrzeit, wenn wir „8 Uhr“ ausmachten), Frühstück, dann Institut. Dort kamen die Leute, ich richtete alle Rechner ein, es sah alles prima aus. Zwar bei mir ziemliches Krankheitsgefühl, neben dem Hals war jetzt auch ein fetter Schnupfen dazugekommen und ich beäugte misstrauisch meine Taschentuchvorräte, aber davon abgesehen alles okay. Tja, und dann wollten wir den Prozess starten und bekamen eine merkwürdige Fehlermeldung. Und es ging halt nichts mehr. Ohne in die Details zu gehen, lag das Problem offensichtlich beim Server in Deutschland, und auf den hatte ich überhaupt keinen Zugriff. Weswegen ich auch nichts machen konnte, außer tausend Leute anzuschreiben und anzurufen, in der Hoffnung, dass irgendjemand die Nachricht bekommen würde – aber halt Zeitverschiebung, in Deutschland schliefen noch alle. (Bei uns 9:30 bedeutete in…

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Indien 2-5: Hustend, Montag-Donnerstag 12.-15.1.2026

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Eine Projektwoche in Südindien, genauer gesagt Kerala, und es war halt so: Sehr volle, sehr gleichförmige Tage, sodass ich von „Land und Leuten“ quasi nichts zu sehen bekam (naja, von den Leuten schon). Wir führen dort vor Ort Prüfungen durch, und ich war eben hauptverantwortlich, also für den Ablauf, die Prüfungssicherheit, die Technik, und das bei immer sehr großen Gruppen. Dazu die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen dort, die teilweise auch erst eingearbeitet werden mussten – nun ja, es gab genug zu tun. Erst einmal das Gleichförmige: Mehr schlecht als recht geschlafen bis gegen sieben (meistens mit Klimaanlage oder zumindest Ventilatoren, dann aber unter der Bettdecke verkrochen), geduscht, dann in der Lobby gewartet, bis P mit abholte. Wir fuhren erst einmal zum Frühstück in ein vegetarisches Restaurant in der Nähe des Instituts. Scheinbar gibt es in Indien nicht so wirklich eine Unterscheidung zwischen typischem Essen am Morgen und am Abend – auf jeden Fall aßen alle, also wir auch, Dosa oder Reiskuchen oder sonstiges mit Curry oder Chutney oder sonstigen scharfen Saucen. Nachdem ich die erste Nacht ziemlich mit dem vollen Bauch zu kämpfen hatte und bei meinem ersten Frühstück schon wieder mit drei Idli (schwammige Reisfladen mit Sauce) und…

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Indien 1: Hinreise, Samstag-Sonntag 10.-11.1.2026

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Ich war ja vor der Anreise so sehr nervös gewesen, also wegen der Anreise, dass die Nervosität wegen meines Aufenthalts dort und der Projektbetreuung (ich allein verantwortlich für digitales Zeugs, und ohne Backup!) quasi in den Hintergrund gerückt war – Hauptsache erst einmal ankommen, war die Devise. Wie sich herausstellte, war das nicht völlig unbegründet, denn – naja. Ich habe schon reibungslosere Anreisen erlebt. Aber der Reihe nach. Um Viertel nach fünf klingelte der Wecker, ich hatte die Nacht ganz erstaunlich gut geschlafen (hatte mein ganzes Sorgen- und Bauchgrummelpotenzial nachts vermutlich in den beiden Tagen davor aufgebraucht). Ich ging gleich duschen, gab den Katern (die über die frühe Aufmerksamkeit hoch erfreut waren) Futter und Medikamente, packte meinen Koffer endgültig fertig, und als ich um zehn vor sechs feststellte, dass der Liebste immer noch schlief und offensichtlich vergessen hatte, seinen Wecker zu stellen, ging ich ihn wecken. Leicht genervt. Nun ja. Er schaffte es immerhin, innerhalb von zehn Minuten wach und angezogen zu sein, sodass wir pünktlich um sechs aus dem Haus kamen (das Auto war bei uns ums Eck gebucht). Ich hatte sehr frühes Loskommen eingeplant, weil ich alle möglichen Sachen (Eisglätte! Schnee! Stau!) befürchtete und deshalb REICHLICH Puffer…

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