Weihnachten daheim, Mittwoch 25.12.2024

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Eher unruhige Nacht, so gegen fünf war sie mehr oder weniger vorbei. Ich blieb zwar noch bis zwanzig nach sechs liegen, aber so richtig schlief ich nicht mehr ein. War aber egal, wir hatten ja nichts vor. (…zwei Tage mit Sonntagsgefühl, hm. Aber ein unschlagbarer Vorteil im Vergleich zu einem normalen Sonntag: Es wartete kein Arbeitsmontag danach.)Erst einmal Katzenmaintenance, Küchenrunde, der Liebste schrubbte die Raclettepfännchen und räumte das Gerät weg. Da die Spülmaschine in der Nacht gelaufen war, mussten wir nur noch ein paar Sachen von Hand spülen und damit war das Essen vom Vorabend schon erledigt und die Wohnung sah wieder okay aus. Ich räumte noch die leeren Adventskalender weg (es gibt kaum etwas Dooferes an Dekoration als aufgebrauchte Adventskalender), nur den Stadtansicht-Bilderkalender ließ ich noch stehen. Der Liebste machte uns ein Müsli und sorgte für etwas schlechten Geschmack in Form einer merkwürdigen Weihnachts-Playlist, aber davon abgesehen ein recht normaler, entspannter Weihnachtsmorgen. Der wurde sogar noch besser, als ich wegen der Playlist intervenierte und der Liebste zuerst auf das Bach’sche Weihnachtsoratorium und dann auf Händels Messias wechselte. In den letzten Jahren waren wir immer wieder mal am 1. Feiertag in der Stiftskirche zum Weihnachtsoratorium gewesen, aber dieses Jahr…

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Heiligabend entspannt, Dienstag 24.12.2024

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Eigentlich ganz gute Nacht, nur zwischendrin war mir merkwürdig kalt, trotz warmer Decke und allem. Und so ganz richtig ausgeschlafen fühlte ich mich am Morgen auch nicht, als ich schließlich aufwachte, ein bisschen im Dunkeln lag und schließlich entschied, dass es jetzt vermutlich schon „Morgen“ sei trotz stockdunkler Nacht draußen (es war 6:50 Uhr).Übliche Morgenroutine mit Katermaintenance, Küchenrunde und Tee, allen vier Kerzen am Adventskranz (die erste wird nicht mehr lang durchhalten, aber sie hat es immerhin über die Ziellinie geschafft). Und den letzten Adventskalendertürchen. Etwas enttäuschend die Ausbeute beim Grünteekalender, es war so ein komischer aromatisierter „Pfirsich-Grüntee“, WTF, aber immerhin hatten sie als kleines extra-Feature noch einen kleinen, hübschen Holzstern mit beigelegt. Erst einmal Tee (kein Pfirsichtee) und einen Blick in die Zeitung (immer noch natürlich viele Artikel über den Magdeburger Anschlag, mit dem ganzen Hintergrund – Flüchtling, arabischer Raum, Arzt – irgendwie sehr unangenehm close to home) und ein paar Überlegungen über die nächsten Weihnachtstage. Da wir so „klassisch“ Weihnachten ja nicht feiern (wollen), fühlt sich die Adventszeit (mit Kalendern und Kerzen und Zeugs) manchmal ein bisschen merkwürdig an: Man füttert eine Erwartungshaltung, baut so richtig etwas auf, und am 24. dann das letzte Türchen und ein…

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Erledigungen, Montag 23.12.2024

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Nicht so wahnsinnig schlau ist es natürlich, wenn man in der Woche vor dem Urlaub montags denkt „ach schau mal, Freitag habe ich ja schon frei“ und den Wecker dann für den Freitag ausmacht… und er in der Woche drauf Montag halt noch an ist. Dachte ich zumindest am Morgen, als um Viertel nach sechs das Licht des Lichtweckers anging. Andererseits waren die vor der Tür wartenden Katzen recht zufrieden mit der frühen Uhrzeit, und da wir irgendwie an dem Tag ja ein Riesenprogramm hatten (plötzlich doch noch tausend Sachen einkaufen und Zeugs, dazu Friedhof), war der frühe Start nicht schlecht. Beim Blick aus dem Fenster leichter Puderzuckerschnee im Garten. Erst einmal Küchen- und Katzenrunde mit dem Liebsten, der uns dann gleich noch ein Porridge mit Apfelmus zum Frühstück kochte. Teeausbeute: ein chinesischer Chun Mee, noch nie gehört, gleich mal gegoogelt: Wikipedia informiert mich, dass der Name übersetzt „schöne Augenbraue“ bedeutet (von der gebogenen Form der Teeblätter) und außerdem, leicht patronising, „dieser Tee entspricht dem klassischen Geschmacksprofil, welches westliche Teetrinker bei einem chinesischen Grüntee erwarten.“ Da werde ich westliche Teetrinkerin dann vermutlich einen „aha, Grüner Tee halt“-Moment beim Trinken haben. Oder so. Zunächst einmal nach dem üblichen Jasminstart eine…

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Besinnlichkeit bei Sturm, Sonntag 22.12.2024

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Im Dunkeln aufgewacht, weil eine Katze vor der Tür herumschabte – nicht an der Tür kratzte, wie sich herausstellte, sondern das Katzenklo benutzte. Kein Wunder: Draußen strömender Regen. Es war zehn vor halb sieben und ich ausgeschlafen, also stand ich auf und ließ dem Liebsten seinen Schlaf (wobei der bei der folgenden Katzenfütterung dann trotzdem aufwachte).Nach den Katern erst einmal Tee, und ich war schon dabei, mir meinen klassischen Jasmintee als erste Tasse des Morgens zu machen, aber dann warf ich doch einen Blick in den dm-Adventskalender-Beuteltee, und da kam ein (normaler) grüner Tee an die Reihe, also dachte ich mir, mach doch den, dann ist er weg (und wenigstens nicht so was merkwürdiges wie Anis-Cranberry oder so). Sehr praktischer Zufall, denn die Ausbeute im Grüntee-Adventskalender ergab dann einen Jasmintee. Hihi. Nach dem durchgehaushalteten Samstag eher ein langsamerer Start in den Sonntag. Ich hatte zwar eigentlich einen Friedhofsbesuch vorgesehen gehabt, aber schon am Morgen war es ausgesprochen stürmisch und der Regen klatschte gegen die Scheiben, und das blieb auch mehr oder weniger den Tag so. Zwar zwischendrin ruhige Phasen und zweimal sogar Sonne, aber immer nur kurz, dann wieder Regen, Schneeregen, Graupel, dazu sehr windig (es hatte etwas von…

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Rumgerödel, Samstag 21.12.2024

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Der erste „gemeinsame“ Urlaubstag begann mit einer Überraschung, als ich nämlich nach recht guter Nachtruhe aufwachte und der Wecker kurz vor halb acht zeigte. Nicht nur eine gute Stunde länger geschlafen als sonst, auch die Kater hatten manierlich Ruhe gegeben und uns schlafen gelassen. Kein schlechter Tagesstart. Ich machte ein bisschen Katzen- und Küchenmaintenance (SO SEHR niedlich der Nasenkater im Übrigen, denn seitdem Magi morgens sein Schilddrüsenmedikament gemörsert und mit Leberwurst vermischt bekommt, möchte die Nase natürlich auch ein „Medikament“ und bekommt ein bisschen Leberwurst pur auf einem Löffel zum Runterschlecken. Eigentlich mochte er die letzten zehn Jahre Leberwurst ja gar nicht, aber jetzt halt plötzlich irgendwie doch) und kochte uns Tee (Teeausbeute ein merkwürdiger Grüntee-Früchtetee-Mix, der sich „Seelenwärmer“ nannte, oh well). Große Freude beim Blick auf den neuen Couchtisch. Weniger große Freude beim Blick in die Zeitung, wo der Anschlag von Magdeburg, über den mich am Abend ja der Guardian schon informiert hatte, natürlich der Aufmacher war. Spiegel Online hatte noch ein paar mehr Informationen, und überhaupt ist das alles eine riesige Katastrophe. Natürlich denkt man seit Jahren (seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz allerspätestens) daran, dass ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt ein realistisches Bedrohungsszenario ist, aber wenn…

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