Bücher und Zeugs, Montag-Dienstag 24.-25.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Familie / Tagebuch

Ein ziemlich normaler, aber anstrengender Montag. Morgens kam ich einigermaßen okay aus dem Bett, Küchenrunde und Katzenmaintenance (Magi wieder mehr oder weniger ganz der Alte, er kam schon wieder fast normal die Treppe runter). Müsli zum Frühstück, dann hektikte der Liebste um kurz vor acht aus dem Haus (und ließ dabei prompt sein Geschäftshandy auf der Bank im Flur liegen). Ich machte noch einen Wochenplan für die kommende Woche und ging kurz danach, mit ein bisschen mehr Ruhe (und allen meinen Sachen). Um zehn vor neun im Büro.

Wir hatten wieder wie Prüfungstage, aber für beide war meine Kollegin verantwortlich, die in diesem Zug auch gleich zwei weitere Kolleg:innen in ihren Bereich einarbeitet (weil sie demnächst pausieren wird). Dazu war eine weitere Kollegin im Büro: Es waren also, als ich ankam, bereits vier Leute im Raum. Das war ich tatsächlich gar nicht mehr so richtig gewöhnt, und ich fand es den Tag über auch durchaus herausfordernd für die Konzentration. Zwar hatten wir alle Platz (eine Kollegin verschwand bald in einem anderen Raum, ein Kollege ging in die Prüfungsaufsicht), und ich hatte mit Krümellaptop (…große Liebe mal wieder an dieser Stelle für den Krümellaptop) und extra Monitor auch einen guten Arbeitsplatz. Trotzdem: Schon phasenweise ein bisschen anstrengend. Irgendwann vormittags auch noch ein Meeting mit einer Kollegin (…noch eine Person im Raum), der ich Informationen für den kommenden Tag geben musste, wofür ich also auch meinen Kopf brauchte. So gesehen bekam ich im Lauf des Vormittags dann doch einiges weggearbeitet.

Mittagspause mit den Kolleg:innen und einer Portion Nudelauflauf, die ich mir morgens aus dem Gefrierfach geholt hatte (mit Walnüssen und Feto und erstaunlicherweise trotz Befürchtung gar nicht trocken), danach ein schneller Espresso, und ab halb zwei war ich dann selbst in der mündlichen Prüfung als Prüferin. Zusammen mit einer anderen Kollegin, mit der ich noch  nicht oft geprüft habe, und der der wunderbare Flauschhund gehört. Der an dem Tag allerdings nicht da war, schade. Es klappte aber trotzdem alles prima.
Noch ein Einzelunterricht nach der Prüfung, ein bisschen letzter Orgakrams (die anderen waren mittlerweile mehr oder weniger alle heimgegangen), und um sechs packte ich auch meine Sachen und ging nach Hause.

Der Liebste war schon daheim und hatte mit Kochen angefangen. Ich schloss mich an und gemeinsam machten wir einen Auflauf mit frischen Tomaten, Orzo, schwarzen Bohnen und gerösteten Brotwürfeln mit etwas gekauftem veganen Käse. Klang nach einem ganz leckeren Rezept (aus einem alten VF&L-Heft), war es eigentlich auch, nur ist es definitiv noch zu früh für gute Tomaten (diese schmeckten quasi nur nach Wasser), und insgesamt, vermutlich auch durch die Bohnen, fehlte dem ganzen Essen etwas Salz und Umami und Bums, sozusagen. Egal, trotzdem gut.
Abendunterhaltung einmal durchs Sternentor und früh ins Bett.

Am Dienstagmorgen stand ich früh auf und erinnerte mich dieses Mal auch daran, für Harold den Sesselbezug hochzufalten, sodass er im Schlafzimmer saugen konnte. Nach zwei Scheiben Brot mit Avocado (am Samstag geholt, jetzt perfekt reif) war ich also um acht bereit für eine Runde Yogakurs.
Guter Kurs, viele Stehpositionen, einmal gut durchgearbeitet. Ich war sehr zufrieden. Danach Zeugs zusammenpacken, kurze Aufräumrunde, ich verabschiedete mich vom Liebsten und war um kurz vor halb elf im Büro, etwas später als gewollt, aber egal.

Wieder ein Prüfungstag, an dem ich aber quasi gar nicht beteiligt war. Nur war es halt wieder ausgesprochen voll im Büro. Ich kriegte trotzdem so ziemlich alles hin, was auf meiner Liste stand, kurzes Meeting mit dem Chef, Korrekturen, Rechnungen, administrative Sachen, viel Kommunikation. Eine kurze Mittagspause mit den Kolleg:innen und dem restlichen Nudelauflauf, ein schneller Espresso, ein bisschen Hundestreicheln (dieses Mal waren sowohl der Flauschhund als auch der Babyhund im Büro – es wird Zeit, dass ein Hund von mir dazukommt).

Nachmittags hatte ich selbst Unterricht, alles routiniert, zwar recht anstrengend (da viel informativer Input), aber ich war zufrieden. Anschließend noch ein längerer Beratungstermin, ein paar anschließende administrative Tätigkeiten, und es wurde zehn nach sieben, bis ich nach Hause gehen konnte. Etwas länger als geplant, aber – nun ja. Ich hatte spät angefangen.

Daheim erst einmal Freude über den Briefkasteninhalt, dort steckte nämlich ein Buch für mich. Ich habe vor ein paar Tagen das Buch Springweg brennt von Markus Pfeifer bestellt, der seit vielen Jahren einen von mir gern gelesenen Blog schreibt (https://mequito.org/). Im Blog hatte er detailliert über den Schreibprozess dieser autobiographischen Geschichte berichtet, bis hin zur Titelfindung und allem, und da ich lesenderweise so involviert gewesen war, wollte ich es jetzt natürlich auch haben. Man kann es ganz normal über die üblichen Kanäle bestellen, ich hatte mir aber ein Exemplar vorab mit Widmung bei ihm direkt bestellt (er hatte die Möglichkeit in seinem Blog angeboten), und das war jetzt also da. Ich habe es noch nicht angefangen, bin aber schon sehr gespannt.

Der Liebste hatte das Abendessen schon fertig. Der Plan war gewesen, sämtliche Reste im Gemüsefach des Kühlschranks zu verbrauchen, und er hatte daraus (und aus zwei kleingeschnittenen und angebratenen Tofuwürsten und einem halben Glas Pesto) einen einfachen, aber sehr leckeren Gemüseeintopf gekocht. Dazu ein Blick in die Nachrichten und eine Runde durchs Sternentor.
Und den restlichen Abend, gute anderthalb Stunden lang, ein Familientelefonat an den Bodensee. Dort sind gerade einige Dinge ziemlich im Argen, alles nichts für den Blog, aber halt fürs Telefon. Ich erzählte hinterher kurz vorm Bettgehen (während wir die Bettdecke wechselten) noch dem Liebsten davon, und wir haben beide keine schlaue Idee, was man da machen könnte (wie sollten wir auch), aber alles schon ziemlich doof. Wir denken auf jeden Fall beide dran.