Weihnachtsmarkt, Samstag 14.12.2024

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Um halb sieben das erste Mal aus dem Bett gefallen, weil ich von einer empörten Hungerkatze wachmiaut wurde. Schnelle Fütterung, dann machte ich das Schlafzimmer Haroldfertig und kroch noch einmal für eine knappe Stunde unter die warme Decke. Konnte zwar nicht mehr richtig schlafen, aber der Kreislauf rappelte sich so allmählich. Um halb acht schaute ich nach dem Liebsten, der unten geschlafen hatte, um von mir beim Heimkommen nicht gestört zu werden, und so ganz, ganz langsam standen wir auf. Beide nicht so ganz fit, alles etwas verlangsamt. Aber eigentlich ging es mir erstaunlich gut. Erst einmal zweite Runde für die Katzen, Medikament und so, Aufräumrunde, Tee. Und ein herzhaftes Frühstück, auf das ich nach dem Alkohol am Vorabend dringend Lust hatte, nämlich die vegane Supermarkt-Fleischwurst, die der Liebste kürzlich geholt hatte, mit etwas Senf und dazu dem restlichen Brot (es war noch etwas mehr als ein halber Laib da – aber das das Brot gefühlt nur aus Weißmehl und Luft bestand, war es halt schnell gegessen). Dazu ein Blick in die Zeitung (der Stromausfall vom Vortag war der lokale Aufmacher, irgendein Kabelschaden war schuld gewesen) und noch mehr Tee (Ausbeute vom Kalender war ein „Good Morning“-Grüntee, mit irgendwelchen…

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Kein Strom, aber Film und Gespräche, Freitag 13.12.2024

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Eigentlich gute Nacht, mal abgesehen von einer gewissen Wachphase mitten in der Nacht, weil draußen irgendetwas dumpf dröhnte und rumorte – es klang wie Baumaschinen, nachts allerdings eher unwahrscheinlich, also vielleicht ein Polizeihubschrauber? Ich war zu faul aufzustehen und nachzuschauen, irgendwann schlief ich wieder ein. Wach drei Minuten vor Weckerlicht. Morgenroutine mit drängelnden Katzen, müdem Mann, Küche zum Aufräumen, alle diese Dinge. Aber: Mit kürzeren Haaren, und auch wenn sie mich nach zehn Minuten schon wieder nervten, so offen um meinen Kopf herum, so gefielen sie mir doch ausgesprochen gut. Und fühlten sich wieder deutlich besser an. Etwas hektisch am Morgen, weil wir kein Brot mehr hatten und überlegten, gemeinsam zum Viertel-Lieblingsbäcker zu gehen, der Liebste aber früh gehen musste. Das bedeutete, dass ich auch früh losmusste, eigentlich gegen meinen Rhythmus, aber andererseits wollte ich früh aufhören, also warum nicht. Noch während dieser Überlegungen machte der Liebste uns ein (wunderbares) Porridge mit Banane. Da ich mich aber jetzt so auf frühes Gehen eingestellt hatte, ging ich dann doch gleich duschen und kam dann zwar nicht mit dem Liebsten los, aber eine knappe Viertelstunde später.Auf dem Weg zum Büro Stopp bei der Hauptpost, um die ganzen Dokumente wegzubringen, die ich…

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Offline und online, Donnerstag 12.12.2024

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Kürzlich in QI die Information, dass unser aller Schlafniveau messbar schlechter geworden ist, seitdem an den Weckern der Snooze-Button eingeführt worden ist. Durch das Snoozen reißen wir uns quasi mehrfach hintereinander aus einer Tiefschlafphase, anstatt allmählich aufzuwachen, und sind am Schluss deutlich müder, als wenn wir gleich aufgestanden wären oder einfach ohne Snooze 20 Minuten länger liegengeblieben. Bei mir piepste der Wecker um 6.20 (vom Weckerlicht wurde ich dieses Mal nicht wach), und als ich um 6:39 schließlich aus dem Bett fiel, konnte ich bestätigen, dass 20 Minuten mit richtigem Schlaf und ohne Snoozen deutlich besser gewesen wären. Oder auch eine Stunde. Oder, noch revolutionärer: einfach mal nicht von vier bis halb sechs wach liegen, so wie in dieser Nacht. Nun ja. Der Liebste hatte Küchenrunde, Teekochen und Katzenmaintenance schon übernommen, mir blieb nur, den Nasenkater auf die Dachterrasse zu lassen, das obere Katzenklo sauber zu machen und dabei festzustellen, dass jemand halb in die, halb außerhalb der Schale gekackt hatte. Also etwas größere Putzaktion, nervnervnerv. Dann Katze wieder reinlotsen (und unten wieder rauslassen, also da, wo er eigentlich die Klappe hat), und dann endlich hinsitzen und Tee. Teeausbeute aus dem Adventskalender war ein Grüntee „Papaya-Green“, den ich mir…

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Arbeitsalltag und Demokratiegedanken, Mittwoch 11.12.2024

Viel besser geschlafen, dennoch am Morgen noch nicht ganz das Gefühl vollständigen Wachseins. Aber deutlich weniger matschig als am Tag davor. Magi wartete vor der Schlafzimmertür auf mich – eventuell war er aus dem offenen Arbeitszimmer gekommen. Ich vermutete aber eher nicht:  Am Abend hatte er noch meine Podest-und-Körbchen-Konstruktion einmal angeschnüffelt und sich dann desinteressiert abgewendet. Das Körbchen können wir wohl mal mit einem zu-verschenken-Schild nach draußen stellen. Der Nasenkater kam eine Minute später angeflitzt, war aber zu spät: Ich hatte die Dachterrassentür schon zu. Und machte auch die Schlafzimmertür zu: Nur 17° im Raum, und ich wollte, dass die Heizung vor dem Yoga wenigstens ein bisschen wärmen konnte. Küchen- und Aufräumrunde, Mülleimerleerung (draußen trocken, knapp über Null), Zeugs, Adventskalender. Müsli zum Frühstück. Die Teeausbeute erbrachte einen Sencha-Matcha-Blend (ich hatte mich schon gefragt, wann die Japaner mal zum Zug kommen). Auch hier wieder: Sehr gespannt, Sencha mag ich eigentlich ganz gern, bei Matcha bin ich eher zwiespältig, hatte aber natürlich auch nie wirklich Interesse daran, mich auf Heitatei mit Schaumbesen und so weiter einzulassen. Werde ich jetzt auch nicht machen, aber mal sehen, wie es als Blend funktioniert. Erst einmal aber aufgeschoben, stattdessen ein Pi Lo Chun, während oben…

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Zahlenkolonnen und Wandelautos, Dienstag 10.12.2024

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Diese Nacht wach ab 4:32, denn kurz nach fünf ist ja offensichtlich was für Anfänger, und ums Verrecken nicht mehr einschlafen können. Aber natürlich todmüde (also nicht wach im Sinn von „ach, dann kann ich ja auch die Unterlagen im Arbeitszimmer sortieren“). Merkte ich auch ziemlich am Morgen, was den Katern aber egal war. Die drängten sich beide eifrig ins Schlafzimmer, wollten auf die Dachterrasse, sprangen übers Bett, waren WACH und wollten dringend Futter. Also Katzenmaintenance, der Liebste übernahm die Medikamentengabe und ich versuchte nach der Fütterung erst einmal mit einer Tasse Tee wach zu werden. Und die Bude nicht abzufackeln: Als ich die Kerzen am Adventskranz anzünden wollte, brach mir das Köpfchen vom Streichholz in der Sekunde ab, als es Feuer fing, und fiel natürlich brennend auf den Holztisch. Zum Glück mit einmal Auspusten sofort auszumachen, aber jetzt haben wir da halt einen neuen dunkelbraunen Fleck. Von den Astlöchern zum Glück kaum zu unterscheiden. Teeausbeute am Morgen: Wieder ein Gunpowder, etwas merkwürdig, schließlich hatte ich den schon gehabt, aber dann sah ich, dass dieser Gunpowder Jahrgang 2015 war und der vom Sonntag Jahrgang 2016. But of course. Das Ganze wächst sich zu einer Art Grüntee-Geschmacks-Quest aus, was natürlich…

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