Alltagschronik mit Neuland, Montag 2.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

So, die ersten Schreibeinträge auf dem neu aufgesetzten Linux-Rechner, das heißt, größte Umstellung: Ab jetzt Texte mit LibreOffice verfassen. Was ich ja aber schon seit einigen Jahren kenne (immer etwas damit gefremdelt habe, aber egal), die Umstellung sollte also nicht allzu groß sein. Hoffe ich mal. Erster kleiner Bug beim Starten des Rechners war übrigens bereits, dass mein gestern eingestelltes Hintergrundbild wieder weg ist. Mäh. Ich habe jetzt erst einmal die Wallpaper geändert, das Dunkelgrau war mir dann doch etwas zu… grau. Zweite Umstellung: Die Bildschirmauflösung macht alle Schriften und Symbole und alles sehr klein. Da ich ja aber die Dokumentenansicht bei LibreOffice und die Ansicht im Browser auf über 100% stellen kann (und mehr brauche ich meist nicht), sollte das hoffentlich nicht allzu sehr nerven.

Okay. Davon mal abgesehen, harhar, normaler Montagmorgen, nur dass ich schwer aus dem Bett kam – der Liebste hatte die Kater schon versorgt, als ich runterkam. Gemeinsame Küchen- und Aufräumrunde, dann holten wir zum Frühstück ein Chana Dal-Dessert aus dem Kühlschrank. Es war noch einmal sehr viel fester geworden über Nacht und jetzt wirklich komplett schnittfest – daraus so eine Art angebratener Grießschnitten zu machen könnte ich mir gut vorstellen. Machten wir aber nicht, sondern aßen es stattdessen mit Apfelmus (sehr gute Kombi). Schmeckte schon sehr anders als gewohnte Sachen (klar, Kichererbsen und Kardamom und Zeugs), aber wirklich sehr gut. Das wäre etwas, was ich mir auch wieder mal vorstellen könnte.

Der Liebste musste früh zur Arbeit, ich nahm mir etwas mehr Zeit und schrieb erst einmal den Blogeintrag. Nur Posten ging dann nicht: Einloggen auf der WordPress-Seite war okay, beim Zugriff auf die „Neuer Beitrag“-Seite gab es plötzlich Probleme: Die ganze Seitenformatierung weg, ich sah nur Text und ein paar Hyperlinks. Und weder neu laden noch Zurück-Button noch irgendetwas funktionierte. Da der Blog auch von meinem Handy aus nicht mehr aufzurufen war, schiebe ich das eher mal auf die Webseite als auf das neue Betriebssystem. Okay.

Ich ging erst einmal den (Windows-)Krümellaptop im Arbeitszimmer starten und beantwortete dort die erste Runde Mails und Nachrichten. Dann Dusche, und als ich mich dann von meinem Arbeitslaptop aus einloggte, ging es und ich konnte den Beitrag posten. Natürlich ein bisschen ein Downer, dass es jetzt mit dem Linuxrechner nicht geklappt hatte und mit dem Windowsrechner ging, aber das wird bestimmt nur Zufall gewesen sein. (Ganz bestimmt!)

Am Vormittag administrative Arbeit in okayem Tempo, dazu ein einstündiges Meeting mit dem Chef, bisschen Strategieplanung. Noch ein wenig Feuerwehr bei schwieriger Kundenkommunikation, und um eins machte ich Mittagspause.
Harold hatte am Vormittag schon das Bad gesaugt, ich nahm mir also zwanzig Minuten zum Putzen. Und weil Magi gerade aus dem Bett im Schlafzimmer verschwunden war, bezog ich es dort gleich neu. Was sich nur als etwas schwierig gestaltete, denn nach drei Minuten war er wieder da und wollte ganz genau wissen, was ich dort machte, sodass ich ihn drei- oder viermal zur Seite setzen musste, um ihm quasi unter dem Hintern das Spannbettlaken glattzuziehen und die frische Decke hinzulegen. Fand er nur mäßig toll.

Mittagessen mit dem restlichen Wirsingeintopf (eine Portion fror ich ein), dann unten Wäsche sortieren und eine Maschine starten, außerdem Wochenplan für die Woche machen und Biokiste bestellen – um halb drei hatte ich damit die vernachlässigten Haushaltssachen vom Sonntag alle wieder aufgeholt und arbeitete weiter.
Relativ ruhiger Nachmittag, ein bisschen Orgakrams, außerdem Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag. Ab fünf hatte ich eine Stunde Einzelunterricht, der erste Termin, nachdem wir über zwei Monate gebraucht hatten, um alles zu planen und mal festzulegen (manche Leute sind einfach beruflich zu sehr belagert). Ging aber alles okay, auch wenn ich bei mir selbst zu dem Zeitpunkt schon gewisse Müdigkeitserscheinungen feststellte.

Der Liebste war währenddessen heimgekommen und kümmerte sich ums Essen, und ich machte um zwanzig nach sechs Feierabend und machte erst einmal die Wäsche fertig (zwei Maschinen aufhängen, die dritte durchlaufen lassen und aufhängen, bügeln). Um sieben Abendessen, ein neues Rezept aus dem Januarheft VF&L: eine Suppe mit Linsen, Süßkartoffel, Staudensellerie und Erdnussbutter. Sehr lecker, von uns noch mit einem Schuss Kürbiskernöl ergänzt.

Restlicher Abend auf dem Sofa mit der 2025-Ausgabe des Big Fat Quiz Of The Year, auch wenn wir die schon kannten. Vorher schaute ich aber noch einmal, ob ich mich problemlos über meinen Laptop auf dem Blog einloggen konnte: Ja, ging. Neu veröffentlichen konnte ich natürlich nicht testen, das steht also noch aus. Sonst aber alles gut, und ich war mit dem Tagwerk insgesamt sehr zufrieden. Ein Stück Zitronencremetorte zum Nachtisch (am zweiten Tag noch einmal deutlich besser als am ersten, richtig toll geworden), und um zwanzig nach neun müde nach oben.