Vollgepackte Alltagschronik, Montag-Dienstag 23.-24.2.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Zwei sehr volle und sehr lange Arbeitstage mit wenig zu berichten, beide Tage waren Prüfungstage mit mir als Hauptverantwortlicher. Aber immerhin alles gut gelaufen.

Am Montag ultrafrüh im Büro (schon Viertel vor acht), das Müsli nahm ich mit. Endgültiger Wechsel zu roten Waldviertlern (keine Winterschuhe mehr notwendig) und roter Übergangsjacke, es war sehr frühlingshaft in der nassen, aber nicht kalten Version (ich kam mit Kapuze einigermaßen trocken an.
Viel zu tun. Ich hatte zwar Kolleginnen, die Aufsichten und weiteres übernahmen, aber trotzdem musste ich halt parat sein und einiges abarbeiten und hatte wenig Zeit für Pausen. Dazu noch eine Menge Korrekturen, Orgakrams, nun ja.
Mittagspause blitzschnell mit dem restlichen Pastítsios, nachmittags etwas Nachbereitung, während es sich draußen einregnete. Viel Routinearbeit, aber immer mit dem Blick auf die Uhr. Am Abend hatte ich noch einen Onlineunterricht, und um sieben schließlich daheim (wieder trocken). Recht guter Dinge so insgesamt.

Der Liebste kam tatsächlich noch zwanzig Minuten nach mir an, höchst ungewöhnlich. Ich übernahm deshalb die Katzenfütterung (Medikamentengabe an Magi via Katzenwurst klappt einigermaßen okay, vorausgesetzt, die Wurst ist gatschig genug, sodass man die Tabletten alle gut drin verstecken kann), dann ein alkoholfreier G&T als Aperitif und gemeinsames Kochen: Eine Art Eintopf mit Kartoffelwürfeln, geröstetem Wirsing (gut, nur erstaunlich bitter, damit hatte ich nicht so gerechnet) und weichgekochten und mit Tahin pürierten weißen Bohnen. Insgesamt sehr gutes Essen.

Für ausgefeilte Abendunterhaltung hatte ich keinen Kopf mehr (ich legte auch das Handy weg – lenkt nur ab – und fürs Lesen war ich zu müde). Olympia ist ja vorbei, deshalb schauten wir ein bisschen Blaulichtquatsch und dann zwei (recht aktuelle) Folgen Eight Out Of Ten Cats Does Countdown. Gute, harmlose britische Comedy.

Dienstag mehr oder weniger der gleiche Ablauf, nur mit etwas feuchterem Wetter, ich ließ den Schirm zwar noch stecken, aber kaum war ich um acht im Büro, begann es richtig (Glück gehabt). Frühstück vom Viertel-Lieblingsbäcker auf die Hand.

Zweiter Prüfungstag, wieder sehr voll, dieses Mal noch mit der Komplikation, dass ich am Nachmittag die mündlichen Prüfungen selbst abnahm. Trotzdem, erstaunlicherweise, bekam ich alles zeitlich gut hin, inklusive zweier Besprechungen mit dem Chef und sonstiger administrativer Geschichten.

Ab fünf anderthalb Stunden Abendkurs (nicht online und sehr nett), danach noch letzter Orgakrams und eine Beratung, und um halb acht war ich schließlich fertig und konnte heim. Draußen alles noch regennass, aber ich kam trocken nach Hause.

Zum Abendessen hatte ich uns morgens eine Portion Bolognesesauce aus dem Gefrierschrank geholt (insgesamt volle Woche, deshalb optimal). Der Liebste kochte uns ein paar frische Spaghetti, dann mit Essen aufs Sofa, kurzer Austausch, dann ein altes Big Fat Quiz. Keine Besonderheiten, ich war ziemlich durch. Aber auch zufrieden mit den beiden Tagen, nur angenervt, dass für irgendeine Art Sport natürlich überhaupt gar keine Zeit war (mit Müh und Not 10.000 Schritte auf der Uhr). Die restliche Woche noch ein paar enge Terminslots, aber mal sehen, vielleicht kriege ich irgendwann mal wieder eine Runde Fitness unter oder so.