WMDEDGT, Samstag 5.9.2026

Wie jeden Monatsfünften fragt Frau Brüllen wieder in ihrem Blog: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Kurz: WMDEDGT. Hier: ein einkaufslastiger, ruhiger Samstag. Nach ganz guter Nacht um kurz vor halb sieben von einem laut schimpfenden Kater geweckt worden – der zwar eigentlich die Nacht über bei mir gepennt und keinen Grund zur Beschwerde hatte, aber ich wachte halt zum Geräusch von strömendem Regen auf, fand er natürlich blöd. Ich nicht so, auch wenn wir uns das Gießen bei den Nachbarn am Abend hätten sparen können. Erst einmal müde aus dem Bett gefallen und dabei den auf dem Balkon stehenden grau-weißen Nachbarskater furchtbar erschreckt, als ich die Fensterläden aufmachte (es ist tatsächlich ein Kater namens Balou, wie ich vor ein paar Tagen von den Nachbarn hörte). Dann Morgenroutine. In der Wohnung und vor allem im Schlafzimmer hat es IMMER NOCH nicht abgekühlt, meine Güte. Küchenrunde, Katzenversorgung, Tee, außerdem hatten wir kein Brot mehr, also setzte ich einen Brotteig an. Dann Blick in die Zeitung und bisschen Schreiben. (Apropos Zeitung oder generell Nachrichten: Ich muss mir gut überlegen, wie intensiv ich die Wahl in Sachsen-Anhalt medial verfolge. Ich rege mich eh schon die ganze Zeit genug auf. Vielleicht stecke…

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Bücher, Apps, Samstag 29.8.2026

Ganz gut geschlafen und um zehn vor sieben einigermaßen wach aufgestanden. Da war der Kater schon mehr oder weniger vom Liebsten versorgt und kam nur noch zu mir nach oben, um auf die Dachterrasse zu gehen und sich dort dann gelangweilt hinzulegen (warum?) und mich anzumiauen, als ich ihn wieder hereinlotste. Und dann um den Liebsten herumzuspringen, während der gleichzeitig fahrenden Saugroboter, Katzenfutterbeutel und Futternapf zu händeln versuchte und dabei prompt den Futternapf auf den Boden warf. Ich hielt mich da raus, räumte stattdessen die Küche auf und machte Tee. (Beobachtete aber erstaunt den Kater, wie er ganz tapfer weiter sein Futter fraß (aus einem neuen Napf natürlich), während der Liebste unter ihm die Scherben aufsaugte. So ein mutiges Tier!) Ruhiger Vormittag. Wir hatten noch ein paar Brötchen übrig und außerdem ein frisches Brot, das wurde mit Butter (...die vegane Rama macht sich gut auf Brot) und Marmelade unser Frühstück. Dann schreiben und ausführliches Lesen: Zeitung, Timeline, Internet. Außerdem richtete ich am neuen Handy die Nextcloud, Keepass und meine 2FA-App ein. Und plötzlich war es schon halb zwölf.Egal. Ich putzte das obere Stockwerk und widmete mich der gründlichen Körperpflege, während der Liebste uns einen Salat mit Gurke und Tomate…

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Ein Einkaufsausflug, Dienstag 28.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Ganz okay geschlafen, nur sehr früh morgens geweckt worden, weil Magi ins Schlafzimmer kam und sich zwischen meinen Waden zusammenrollte. Dort schlief er zwar noch friedlich anderthalb Stunden, aber ich eher nicht mehr so. Zumindest nicht völlig unverkrampft. Dass der Nasenkater kurz darauf vorbeischlappte, half auch nicht. (Er blieb aber nicht lang, weil ich – empörend! – die Dachterrassenläden zu hatte und er nicht raus konnte.)Um sieben stand ich schließlich auf und ging mit dem Liebsten (und Magi) erst einmal auf die Dachterrasse, gießen und ungefähr ein Kilo Tomaten ernten. Und zwei Zucchini, von denen eine schon etwas größer war als vermutet, weil sie sich nämlich ganz clever hinter einem Topf versteckt hatte und dort friedlich vor sich hin gewachsen war. Diese Woche soll es wieder heiß werden: Ich bin gespannt, wie die Pflanzen das überstehen. Wir haben theoretisch noch eine ganze Menge Tomaten zu ernten. Morgenroutine mit Katzenfütterung und Küchenrunde, Schreiben und schneller Dusche, und um kurz nach neun gingen wir zum Viertel-Lieblingsbäcker, um auswärts zu frühstücken. Es war warm vorhergesagt, ich hatte aber morgens noch eine lange Hose an und eine Windjacke eingesteckt. Wie sich schnell herausstellte, war beides nicht nötig: Es war nicht kalt und wurde…

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Lesezeit, Sonntag 26.7.2026

Eigentlich recht gut geschlafen, na ja, mehrfach aufgewacht, aber das zähle ich ja schon gar nicht mehr, so lange ich am nächsten Morgen einigermaßen ausgeschlafen bin. Um zwanzig vor sieben stand ich auf. Erst einmal Blick auf den Balkon und ein paar Cherrytomaten geerntet, dabei sah ich den Nasenkater bei Nachbars im Garten sitzen und sich putzen. Ich lüftete ein bisschen und machte Tee, währenddessen stand der Liebste auf und kümmerte sich um Magi, der unten aufgetaucht war, aber vom Nasenkater nichts zu sehen. Etwas merkwürdig, deshalb ging ich ganz leise rufend mal den Kohleweg entlang (immer etwas unangenehm, am Sonntagmorgen vor sieben an den Nachbarsgärten vorbeizugehen und nach den Katzen zu rufen). Nichts zu sehen allerdings. Er tauchte dann eine Viertelstunde später von selbst wieder auf, während ich gerade in der Küche aufräumte. Keine Ahnung, wo sich diese Tiere manchmal in der Nachbarschaft aufhalten. So langsam dachten wir eigentlich, wir würden alle Eckchen und Verstecke kennen. Nach der Küchenrunde ein erster Blick auf die Mastodon-Timeline, wo mich ein paar merkwürdige Nachrichten irritierten, Regenbögen mit schwarzen Herzen und so? Ich schaute ein bisschen genauer, ging auf SPON und konnte es nicht fassen, als ich die Nachrichten vom Anschlag auf…

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Was muss man gelesen haben, Sonntag 19.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

In der Nacht begann es zu regnen, teilweise ziemlich heftig – morgens um sechs schönes Zeltplatzgefühl, als ich unter der (dickeren, es war recht kühl) Decke aufwachte und den Regen auf die abgedeckten Balkonmöbel prasseln hörte. Ich schlief noch einmal ein und stand um zehn nach sieben endgültig auf.Erst einmal Katermaintenance: Ich sah den Nasenkater neugierig an der Stelle auf der Terrasse herumschnüffeln, wo der Liebste gestern irgendwelches Duftspray versprüht hatte – keine Ahnung, ob er Ratten/Mäuse/whatever roch oder das Spray oder alles. Er kam auf jeden Fall gleich eifrig rein. Magi holte ich aber vom Schattendeck, ich wollte nicht, dass er langsam durch den Garten wackelte und auf dem Weg klatschnass wurde (morgens kein richtiger Gewitterregen mehr, aber es schien sich eingeregnet zu haben und war noch recht stark). Medikamentengabe und Fütterung bei beiden problemlos, der Liebste gab Magi noch seine Hormone und dann marschierten beide wieder raus. Obwohl es im Haus trocken und warm gewesen wäre und sie (Magi vor allem) jetzt halt doch nass wurden. Okay. Urlaubstag mit Regen, wenig Pläne (außer Putzen und Wäsche und so), dazu kein englisches Frühstück, weil wir keine Pilze geholt hatten: Deshalb machte der Liebste uns nach kleiner Küchenrunde Waffeln…

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