Heimreise entspannt, Mittwoch 21.10.2026

Gute letzte Nacht (wieder heiß, aber ich bildete mir ein, dass es mit offener Schlafzimmertür etwas weniger schlimm war, zumindest war mein Shirt nicht durchgeschwitzt), ich wachte um Viertel vor acht auf. Wir hatten einen ruhigen Morgen vor uns, dachten wir zumindest: Auschecken um zehn, davor noch bisschen zusammenpacken, aber wirklich viel zu tun war nicht. Deshalb eine erste Tasse Tee und ein bisschen Blog-diktieren, danach ausführliches Frühstück: Der Liebste machte uns eine Kanne Kaffee, dazu das am Vortag gekaufte Schwarzbrot mit Rügenwalder Salami und Erdnussbutter, die zweite Hälfte wurde zu belegten Broten für die Fahrt. Wir leerten den O-Saft und teilten uns einen Becher Vanillequark: Damit waren wir sehr satt und der Kühlschrank war wieder leer. Noch etwas Kaffee, und ich nahm mir zwanzig Minuten und las mein Buch zu Ende. Das Buch, Smoke and Whispers von Mick Herron, ist der vierte Band der Zoë Boehm-Reihe, und durchgehend sehr spannend. Es tauchen ein paar Protagonisten aus den ersten beiden Bänden wieder auf, und wie schon im ersten Band spielt die Namensgeberin der Reihe, Privatdetektivin Zoë, recht lang keine oder nur eine sehr indirekte Rolle, stattdessen steht ihre Freundin Sarah Tucker im Mittelpunkt. Da die beiden sehr unterschiedlich charakterisiert…

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Ausruhen und Zeitgedanken, Sonntag 27.9.2026

Unruhige Nacht: Der Kater kam mehrfach lärmend und miauend ins Zimmer, dazu ziemlich durstig, warm (ich stand irgendwann auf und machte ein Fenster komplett auf), und im Hinterkopf spürte ich Kopfschmerzen heranrollen. Selbst schuld: Wein am Abend, aber tagsüber und vor allem ab dem Spätnachmittag hatte ich nicht genug aufs Wassertrinken geachtet. Nun ja. Um sechs ließ ich den Kater auf die Dachterrasse, blieb noch liegen bis halb sieben, gab ihm dann Futter und kroch noch einmal eine halbe Stunde zum Liebsten ins Bett. Nicht dass ich hätte weiterschlafen wollen, aber fit genug zum richtigen Aufstehen war ich auch nicht. Überhaupt leicht unzufrieden mit der Tatsache, dass ich an diesem Wochenende nur einen richtigen freien Tag hatte. Aber war ja selbst gewählt – und überhaupt ist meine Weiterbildung damit beendet, das wird also nicht mehr passieren. (Es wartet in den nächsten Wochen allerdings noch eine Lizenzierungsschulung an einem Samstag auf mich.) Um kurz nach sieben standen wir auf, in erster Linie, weil wir Hunger hatten. Ich nahm eine Ibuprofen zum ersten Tee, damit hatte sich das Kopfweh erledigt, und nach einem ausführlichen englischen Frühstück war auch der Rest wieder okay.Trotzdem sehr fauler Sonntag, ich hatte überhaupt keine Lust auf…

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Fertig! Samstag 26.9.2026

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Durchgeschlafen (yay!), bis der Kater um halb sechs ins Zimmer kam und mich durch ausdauerndes Miauen aufweckte (buh!). Ich ließ ihn um kurz nach sechs schließlich ins Zimmer und konnte so noch schlafen bis zum Weckerlicht um halb sieben. Draußen sehr kühl, aber im Schlafzimmer mit gekipptem Fenster perfekt. Leider hatten Schlaf- und Arbeitszimmer mit knapp über 18 Grad die gleiche Temperatur, ich stellte mich schon auf einen weiteren Tag frieren ein. Hoffte aber auf einen etwas fitteren Kreislauf, immerhin war ich ja nicht nachts am Flughafen herumgelaufen. Erst einmal Katzenversorgung, Küchenrunde und Tee, und dabei fiel mir auf, dass der Daumen etwas weniger schmerzempfindlich war als am Vortag. Natürlich immer noch, aber ich konnte deutlich mehr normale Handbewegungen machen. Vorsichtige Erleichterung. Für den Liebsten war ja ein normaler, also freier Samstag, trotzdem stand er um kurz nach sieben auf und machte uns ein Porridge zum Frühstück. Geruhsamer Morgen, ich war nach Schreiben Teekochen und Bad erst um kurz vor halb zehn am Schreibtisch. Die Weiterbildung begann um zehn, und die Tatsache, dass niemand von den Kolleg:innen arbeitete und meine Aufmerksamkeit wollte, fand ich doch entlastend. Der aller-allerletzte Weiterbildungstag also, es ist für mich jetzt doch überraschend, wie schnell…

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Kleiner Service, Dienstag 22.9.2026

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Anfangs anstrengende Nacht, Bauchweh, Hustenreiz, diesdas. Nachdem ich dann eingeschlafen war, war der Rest der Nacht dann okay, vermutlich auch daran liegend, dass der Kater den größten Teil nicht bei mir war, er kam erst angeschlappt, als ich schon mit Weckerpiepsen aufgestanden war und er mich oben mit den Fensterläden klappern hörte. Übliche Morgenroutine, nur mit ziemlichem Hüften- und Rückenzwicken. Und sonstigen Gelenken.Nun ja. Katzenmaintenance, Müsli zum Frühstück, ausführliche Dusche und ein erster Blick auf Teams, schauen, was die Kolleg:innen so trieben. Der Kairokollege hatte sich schon gemeldet, alles gut vor Ort, ich schaltete mich also wieder ab und ging um Viertel nach neun zum Bahnhof, Zug in die Nachbarstadt, wo ich einen Gyn-Termin hatte. Natürlich war ich viel zu früh, weil ich diverse Zugausfälle und Ähnliches erwartet hatte, aber alles völlig glatt lief. Machte aber nix: Ich fing während der Zugfahrt einen neuen Krimi an und war schon nach ein paar Minuten so gefesselt, dass ich mich aktiv daran erinnern, meinen Halt nicht zu verpassen. Im Wartezimmer war ich dementsprechend auch sehr gut unterhalten. Das Buch: Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder, ein Krimi-Neuling und schon auf den ersten Seiten atmosphärisch sehr dicht.Die Gyn-Untersuchung dann unspektakulär und…

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Wochenendchronik, Sonntag 20.9.2026

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Nacht vorbei um zehn nach sechs durch lärmenden Kater – und sie war vorher schon nicht sonderlich ungestört und erholsam gewesen, weil mir *irgendjemand* abends noch erklärt hatte, es würde „einstellig kalt“ werden und ich könne auf keinen Fall das Fenster ganz aufmachen. Musste also erst eine halbe Nacht im zunehmend wärmeren Zimmer liegen, um irgendwann aufzustehen und es doch ganz aufzumachen.Morgens ließ ich den Kater erst einmal auf die Dachterrasse und stand um zwanzig vor sieben erst auf. Katzenversorgung, dann noch einmal eine halbe Stunde zum Liebsten ins Bett gekrochen – wir waren beide sehr, sehr müde an diesem Morgen. Dazu sämtliche Muskeln verspannt. Ansonsten aber recht guter Dinge, als wir um Viertel nach sieben schließlich aufstanden. Normaler Sonntag: Küchen- und Aufräumrunde, der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, ich ließ die Spülmaschine laufen und schrieb ein bisschen, die Roboter fuhren im Erdgeschoss. Ein paar Blicke ins Internet, während der Liebste um mich herumwischte, und irgendwann ging ich duschen und putzte oben das Bad. Dann bisschen herumgekramt, bisschen Comic gelesen, zwei Handvoll Tomaten vom Dach geerntet, den Kater einmal ein bisschen im Garten bespaßt, und damit war der Vormittag vorbei. Zum Mittagessen zweite Hälfte Pizza, danach ein Zitronenjoghurt.…

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