WMDEDGT, Ostersonntag 5.4.2026

Heute ist mal wieder der Monatsfünfte und ich mache mit bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, wo diverse Tagebuchblogs (wenn sie möchten) ihre Einträge bei Frau Brüllen sammeln. Bei mir ein recht inhaltsarmer Feiertag: Ganz okay geschlafen, in Anbetracht des Alkohols am Abend davor überraschend, und aufgewacht um zwanzig nach sechs. Ich blieb noch bis sieben liegen, bis es draußen endgültig hell und Tag war. Beim Öffnen der Fensterläden hörte ich das „Halleluja“ von der freikirchlichen Gemeinde im Nachbarviertel (erstaunlich, dass der Gesang so weit trägt) und fragte mich, ob die Anwohner das eher nett finden, so als Zeichen der christlichen Auferstehungshoffnung an einem schönen Ostersonntagmorgen, oder ob sie eher den Kopf ins Kissen drücken und auf diese nervigen ultrareligiösen Nachbarn motzen…? Ich war auf jeden Fall froh, dass man den Gesang bei geschlossenem Fenster nicht mehr hörte. Nach dem Aufstehen erst einmal Katzenmaintenance (beide etwas mäkelig bei der Futterauswahl, Nervkatzen) und ausführliche Küchenrunde, ich hörte den Lage-Podcast weiter, verlas eine Portion Haferkörner und bestäubte das gebackene Osterlamm mit Puderzucker. Wir haben ja sonst quasi keine Ostertraditionen (noch nicht einmal Tulpen im Haus, weil wir auf dem Rückweg aus der Stadt nicht mehr am Blumenhändler vorbeigekommen waren),…

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Lernen und Muskeln und kalt, Freitag 27.3.2026

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Mittelprächtig geschlafen, aber immerhin mit nur noch „normalen“ Verspannungs-Nackenschmerzen und leichten Kopfschmerzen aufgewacht – eine große Verbesserung zu den beiden Tagen davor. Etwas dämlich war nur, dass ich um zehn nach sechs aufwachte (Dämmerlicht!), eigentlich wach war und hätte aufstehen sollen. Stattdessen blieb ich noch etwas liegen, schlief prompt wieder richtig ein, musste zweimal snoozen und war um Viertel vor sieben natürlich komplett im Eimer, als ich endlich aus dem Bett fiel. Wenigstens war der Liebste schon wach und hatte Katzenmaintenance, Küchenrunde und Teekochen übernommen. Draußen frostige Temperaturen um den Gefrierpunkt, ich sah Raureif auf den Dächern und hoffte, dass Narzissen, Schlüsselblumen und Tulpen im Garten den Kälteeinbruch überlebten. Recht ruhiger Morgen mit ausführlichem Schreiben, Tee und dem frisch gebackenen Brot (Teig von mir am Mittwochabend, der Liebste hatte es am nächsten Tag fertiggestellt) mit Mandelfrischkäse und Lemon Curd. (Letztes Glas, soweit ich das überblicke.) Ausführliche Körperpflege, und um neun war ich tatsächlich frisch geduscht und geföhnt und angezogen und parat am Schreibtisch. Überpünktlich in Anbetracht der Tatsache, dass die Weiterbildung erst um halb zehn losging. Das gab mir aber etwas Zeit: Nicht um nach meinen Mails zu schauen (ich bin offiziell immer noch im Urlaub und hielt mich…

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Vorbereitungen und gewonnen, Samstag 21.3.2026

Cleverer folgender Gedankengang am Abend:Oh cool, ab jetzt Urlaub, also mal Wecker ausschalten. Aber Moment, im Urlaub ist ja Weiterbildung, deshalb dafür Wecker wieder anmachen. Weiterbildung ist Donnerstag bis Samstag, also Donnerstag-Freitag-Samstag Wecker an, sonst aus. CLEVER!!!...um Viertel nach sechs also gewundert, warum das Weckerlicht angeht, aber NA EGAL, ich war sowieso mehr oder weniger wach und stand kurz darauf auf. Der Liebste war sogar schon vor mir wach geworden (ganz ohne Wecker), hatte die Kater schon versorgt und Tee gemacht. Erst einmal kleine Aufräumrunde, dabei festgestellt, dass der Nasenkater so präzise aufs Sofa gekotzt hatte, dass er Decke, Schafsfell und Sofakissen (mit ausgesprochen schwer waschbarem Bezug) erwischt hatte, seufz. Also Sofareinigung, ich entfernte den ganzen Schlamassel und startete die Waschmaschine, der Liebste wusch den Kissenbezug von Hand aus. Das alles vor dem ersten Schluck Tee. Dann aber. Erster Schluck Tee und Müsli machen, und dabei stellte der Liebste fest, dass wir einen ganzen Bund Bananen hatten, von denen nur noch eine okay fürs Müsli war und die anderen schon ziemlich schwarz und überreif. Also (noch nicht so weit gekommen mit dem Tee, aber nun ja) rührten wir ein Bananenbrot zusammen und steckten es für 50 Minuten in den…

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Regen, Samstag 14.3.2026

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Recht gut geschlafen, allerdings beim Aufwachen leichte Diskussionen mit mir selbst, ob ich aufstehen und aufs Klo gehen sollte oder nicht. Irgendwann fiel mir auf, dass es draußen schon dämmerte, und der Blick auf die Uhr zeigte 20 nach sechs. Ich blieb also nicht mehr lang liegen. Katzenversorgung, der Liebste (der schon seit anderthalb Stunden wach war) machte uns einen Tee. Draußen trübes Regenwetter.Bevor ich irgendetwas anderes machte, setzte ich beim ersten Tee eine Idee um und ließ mir von LeChat eine Tabelle zu meinen grünen Tees erstellen (also zu den Tees in meinem Trelloboard): Herkunft, Aufgusstemperatur und Ziehdauer, Aufgüsse, Besonderheiten. Das klappte hervorragend (mal abgesehen davon, dass LeChat sich genauso wie ChatGPT so unangenehm im Gespräch an einen heranzuwanzen versucht und jede Antwort mit einer dämlichen Anschlussfrage beendet, „welchen Tee würdest du gern einmal probieren? Lass es mich wissen! :-)“ meine Güte) und ich hatte eine Tabelle mit Tees, von denen ich zumindest ein paar gern nachkaufen würde. Blöd halt nur, dass bei jedem zweiten in der Spalte Besonderheiten so etwas wie „selten“, „Rarität“ oder einfach „teuer“ stand. Na toll. Anyway. Erst einmal schreiben und, harhar, grüner Tee, nach meinem üblichen Jasmintee zum Wachwerden machte ich mir eine…

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Tee, Lesen, Kistchen, Samstag 7.3.2026

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Durchgeschlafen, aber mit blödem Kopfweh und ziemlich kaputt gegen halb sieben aufgewacht. Da ich aufs Klo musste und es draußen hell wurde und überhaupt die Nacht vorbei war, stand ich halt auf. Die Kater warteten sowieso schon. Ausführliches Aufräumen, damit im Ober- und Untergeschoss die drei Roboter fahren konnten, Küchenrunde, Katzenfütterung, Tee. Alles leicht verlangsamt, weil ich mich echt nicht ausgeschlafen und ein bisschen malade fühlte (dunkle Ränder unter den Augen und so). Nun ja. Draußen war es ein bisschen weniger kalt (ich sah keinen Bodenfrost mehr), der Himmel leicht diesig. Die Stimmung und überhaupt das ganze Körpergefühl wurden schlagartig besser mit der ersten Tasse Tee und dem Frühstück: restlicher Nusszopf (war okay, aber wir hatten von diesem Bäcker schon besseren bekommen), danach einen Apfel, quasi so als Gesundheitselement. Danach noch etwas mehr Tee: Ich machte die letzte Packung meiner Adventskalendertees auf – stimmt nicht ganz, es sind noch zwei geschlossen, aber diese Sorten hatte ich doppelt, sie sind also nicht neu. Das war jetzt die letzte wirklich neue Sorte: ein japanischer Schatten-Grüntee, ein Gyokuro Miyazaki. Schatten-Grüntee steht für die Herstellungsart (die Teeblätter werden die letzten drei Wochen vor der Ernte mit Bambusmatten beschattet – nicht zu verwechseln mit…

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