Digitale Unabhängigkeit 1, Sonntag 25.1.2026

Ganz gute Nacht, bis ich um halb sechs das zweite Mal wegen Klo aufwachte und dann natürlich nicht mehr einschlafen konnte – leicht genervt. Trotzdem blieb ich noch liegen bis halb sieben (Bett so schön warm), dann Küchenrunde, Katzenmaintenance und Tee. Die Erkältung scheint sich bis auf noch etwas Resthusten und -schnupfen (der mich aber wenigstens durch die Nase atmen und damit nachts schlafen lässt) jetzt auskuriert zu haben, zumindest hoffe ich das (die Feuerprobe „Tag im Büro“ steht noch aus). Ich war auf jeden Fall Kopf- und Zahnschmerz-frei und fühlte mich ganz guter Dinge. Vor mir noch ein zweiter ganz normaler Wochenendtag, und ich war beinah überrascht, wie sehr ich die langweilige, unausgefüllte Routine genoss – ganz normales Alltags-Wochenende! Es war faktisch mein erstes (seit Mitte Dezember Weihnachtsurlaub, dann direkt nach Indien geflogen). Und der Monat ist ja schon fast wieder rum. Ruhiger Vormittag. Der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, wir lösten ein bisschen Zeitungsrätsel, dann etwas Schreiben und Internet leerlesen. Irgendwann räumte der Liebste die Möbel zur Seite und machte das Erdgeschoss für Howard und Hector fahrbereit, und das war mein Stichwort, nach oben zu gehen für ausführliche Körperpflege und Wäsche.Und für die Kater war es…

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Gekränkel und Buchempfehlung, Montag-Mittwoch 19.-21.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Am Montag hatte ich mir ja eigentlich ein Überstundenfrei eingetragen, so von wegen Jetlag ausgleichen und richtig ankommen und so. Aber schon am Sonntag war mir ziemlich klar, dass das so bald mit Arbeiten nichts werden würde. Zwar nicht schlecht geschlafen (von halb acht abends bis mehr oder weniger sechs Uhr morgens, ich hatte halt auch ein echtes Defizit), aber beim Aufwachen war ich komplett heiser und so weiter. Mäh. Erst einmal Frühstück (der Liebste musste früh los, ich machte mir ein Müsli (endlich wieder!!) selbst) und eine Kanne grünen Tee, dann rief ich beim Hausarzt an. Zu meiner Überraschung kam eine Bandansage, bei der auf eine Webseite verwiesen wurde, die es letztes Jahr sicher noch nicht gegeben hatte. Ich schaute auf der besagten Webseite nach: Ab jetzt auch Online-Termine möglich, und zwar ohne Doctolib oder sonstige Datenkraken, sondern im Eigenbau. Das fand ich ja mal eine sinnvolle Neuerung. Der Grund dafür wurde auch schnell klar: Mein Hausarzt, bis jetzt Praxiseigentümer und Chef, hatte die Praxis an eine Nachfolgerin (bis jetzt angestellte Ärztin von ihm) übergeben und arbeitete selbst „nur noch“ als angestellter Arzt. Vermutlich so eine Art erster Schritt zur Altersteilzeit und Rente. Fand ich sehr schlau. Wie…

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Gelesene Bücher 2025

  • Beitrags-Kategorie:Lesen

Ein eher mühsames Lesejahr, so gesehen bin ich mit der reinen Anzahl an Büchern – 33 – doch ganz zufrieden. Ich hatte allerdings Mühe, in die Konzentration zu finden, weswegen ein überproportional hoher Anteil an Büchern aus schnell weglesbaren Krimireihen besteht, eher leichte Kost. Wogegen generell nichts einzuwenden ist, aber es gibt leider einen ganzen Stapel an Sachbüchern, die mich eigentlich interessiert hätten, die ich aber zwischendrin abbrechen musste. Dass ich mehr auf Mastodon unterwegs bin, nimmt dazu auch noch Zeit in Anspruch, und dann natürlich der Blog. Oh well.Neu im letzten Jahr aber: Ich habe, zumindest für manche Anwendungsbereiche, das e-Book-Lesen für mich entdeckt, und zwar über das Tablet. Den Tolino-Reader habe ich endgültig aufgegeben (bescheuertes Handling, und die Verbindung mit meinem ursprünglichen e-Book-Anbieter konnte ich ärgerlicherweise auch nicht auflösen), und das alte Kindle meines Schwiegervaters überlegte ich nur kurz zu aktivieren, aber dann – mäh. Stattdessen die Tolino-App auf dem Tablet, und das klappt hervorragend. Hier nun also die Liste der gelesenen Bücher, wie immer bewertet von 1-5. Wobei nur die auch beendeten Bücher auftauchen, wenn ein Buch allzu schlecht war – also ein 1-Punkt-Kandidat, dann habe ich es im Normalfall abgebrochen. Ich habe ja keine masochistischen…

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Heiligabend-Lesezeit, Mittwoch 24.12.2025

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Viertel nach sechs wach, obwohl ich am Abend zuvor noch länger gelesen hatte. Katzenmaintenance (nach dem Futterboykott am Vortag hatten die Kater jetzt wieder eifrig Appetit) und Küchenrunde, der Liebste stand kurz nach mir auf. Tee am Esstisch, während es draußen knalldunkel war (nur die Nachbarin schräg gegenüber war wie immer schon wach) und das hereingezogene Zwischentief sich deutlich bemerkbar machte: tiefgraue Wolken, ziemlich windig. Mal sehen, ob der angekündigte Schnee wirklich kommt (hier wohl eher nicht, dazu müsste man dann auf die Alb fahren oder so). Letzter Tee-Adventskalender war noch einmal ein Jasmintee (man könnte meinen, der Liebste hat wahrgenommen, welcher Tee mein Lieblingstee ist) und dazu eine Holzdeko, die ausgefrästen und mit Glitzer bestreuten Buchstaben XMAS samt Tannenbaum. Das kam gleich mal auf den Adventskranz.Müsli zum Frühstück, während draußen scheinbar der Gelbe Sack abgeholt wurde (so viel Pünktlichkeit und Eloquenz sind wir von der Müllabfuhr überhaupt nicht gewohnt, aber es waren eindeutige Großes-Auto-Geräusche) und ich einen Einkaufszettel schrieb und die Alnatura-Öffnungszeiten googelte (ab acht). Letzte frische Sachen kaufen und so. Der Liebste versenkte sich währenddessen in seinem Sportvereins-Webseiten-Problem und war insgesamt nur so semigut gelaunt. Nun ja. Schnelle Dusche, dann gingen wir beide um neun aus dem…

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Kleine Tische und Leseziele, Dienstag 23.12.2025

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Etwas länger liegen geblieben, auf um dreiviertelsieben (naja, nicht sooo viel länger). Erst einmal ausführliche Katzenmaintenance, weil das ganze Haus stank: oberes Katzenklo benutzt, unteres Katzenklo doppelt benutzt, und auf zwei Sofadecken im Erdgeschoss war gekotzt worden. Grobreinigung, Katzenfütterung, dann machte der Liebste das Sofa frisch und ich uns einen Tee, wieder mit permanent laufender Nase und (meine Güte). Es fühlt sich eher wie irgendetwas Allergisches an, keine Ahnung. Nerv. Auf jeden Fall dann endlich Tee und Esstisch, während ich mich dazu beglückwünschte, dass wir am Vorabend noch an die Mülltonne gedacht hatten, das Müllauto war nämlich um sieben schon da gewesen (schon wieder sehr früh – vielleicht haben sie die Tour umgestellt oder so). Außerdem beglückwünscht: Bei der Zeitung lag ein kleiner Zettel der Austrägerin, sie hatte unsere Weihnachtskarte gefunden. (Check!) Adventskalender, vorletztes Türchen. Übrigens, noch gar nicht geschrieben: In so ungefähr jedem vierten Türchen ist innen ein kleiner Aufkleber (eine goldene Schneeflocke), die sich tatsächlich vorsichtig wieder abziehen lässt. Ich habe sie also auf der Dezemberseite unseres Streifenkalenders im Wohnzimmer verteilt, und das sieht SO nett aus. Wie so ein kleines Extra-Feature des Adventskalenders (zusätzlich zu den beiden Holzfigürchen, die – bis jetzt, der Heiligabend fehlt ja…

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