Solidarität, Freitag 28.8.2026

Recht gut geschlafen, nachdem ich mir Ohrstöpsel nehmen musste, um den neben mir schnarchenden Kater (!!!) auszublenden. Aufgewacht um zwanzig nach sechs mit Weckerlicht, ich stand gleich auf. Draußen dichte Bewölkung, dunkelgraue Regenwolken, aber irritierenderweise hatte es kaum abgekühlt: In allen Räumen oben waren es noch 24 Grad, und auf die Dachterrasse konnte ich auch problemlos in T-Shirt und kurzer Hose gehen. Sparte mir das Gießen trotzdem: Irgendwelche Tropfen würden ja wohl irgendwann aus diesen Wolken kommen.Katzenmaintenance und Küchenrunde, während der Liebste schnell Brötchen holen ging und dann, hoffentlich das allerletzte Mal, den TÜV-Termin von nachmittags auf acht Uhr morgens verlegte, in der Hoffnung, noch vor dem Regen durch zu sein. Meine Güte. Während wir beim Frühstück saßen, begann es gerade zu donnern. Dabei blieb es aber erst einmal, wir konnten zusehen, wie die letzten Gewitterreste von uns wegzogen und es immer heller wurde. Um halb acht setzte der Liebste sich also aufs Motorrad (sprang sofort an, yay) und fuhr los, während ich ein bisschen schrieb, Tee trank und im Internet herumlas (kein Interesse daran, wahnsinnig früh am Rechner zu sein). Zwanzig nach acht war er schon wieder da: Alles prima, Runde über die Alb hatte geklappt, Check ging…

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Training und Wein, Donnerstag 27.8.2026

Anstrengende Nacht, in erster Linie, weil mal wieder über längere Zeit ein Hubschrauber über unserem Viertel kreiste – in zwei Etappen, so wie ich das wahrnahm, also zwischendrin weggeflogen und wieder zurück, sodass ich wieder einschlief und noch ein zweites Mal aufwachte. Dementsprechend müde am Morgen, durch Weckerpiepsen wach geworden. Warm war es im Zimmer im Übrigen auch wieder, von wegen Sommer vorbei, und überhaupt mäh. Stechmücken. Nacken weh. Kater laut. Alles anstrengend.Am Morgen dennoch guter Laune, denn ich hatte nur einen Weiterbildungstag vor mir und war ansonsten auf einem guten Stand, was die Arbeit anging. Erst einmal ein Blick auf die Dachterrasse, wo ich eine Handvoll Tomaten erntete und unter den Blättern eine riesige Zucchini entdeckte, die sich irgendwie in den letzten 36 Stunden dort aufgepumpt haben musste. Es gibt noch einige Blüten und insgesamt drei kleine Zucchini, aber was sage ich, „klein“ am Donnerstag um 6:40 Uhr. Ich wage keine weiter in die Zukunft gehenden Aussagen zu machen. Auf jeden Fall Katzenmaintenance, ausführliche Küchenrunde, Vogelbäder auffüllen, Tee, Blick in die Zeitung. Der Liebste machte uns ein Porridge zum Frühstück, dann Körperpflege und um neun saß ich pünktlich am Schreibtisch, früh genug, um noch meine Mails durchzugehen, bis…

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Motorrad wieder da, Dienstag 25.8.2026

Nach okayer Nacht um zehn nach sechs aufgestanden, mit Weckerlicht und quasi ohne Licht von draußen (gaaaanz leicht hell). Katzenmaintenance und Küchenrunde, und während ich noch einen Topf spülte und der Kater auf dem Balkon in den Garten schaute, kam der Liebste von unten und scheuchte prompt die schwarz-graue Nachbarskatze (die Waowaokatze mit den lustigen Geräuschen) aus dem Flur. Zwei Meter von mir entfernt, aber ich hatte ihr halt den Rücken zugedreht und sie deshalb nicht bemerkt. Und der Kater hatte sie offensichtlich einfach an ihm vorbei zur Balkontür reinlatschen lassen, der Honk. Nun ja. Seine Futterschüssel war jetzt auf jeden Fall leer (geklautes Futter schmeckt ja immer besser als eigenes).Ich überließ die Katzendramen dem Liebsten, machte erst einmal Tee und briet dann zwei vegane Cordon Bleus in der Pfanne an, damit ich mittags etwas zu essen hatte. Wieder so Rügenwalder Zeugs, das wir aus dem MHD-Supermarktregal mitgenommen haben und was normalerweise sehr außerhalb unseres normalen Einkaufsverhaltens liegt (bisschen zu sehr Convenience), aber es ist natürlich mal praktisch zwischendrin. Dann Frühstück (Brot mit Lyoner, Convenience Teil 2, und mit Quittengelee – also die zweite Scheibe natürlich, nicht gleichzeitig), Körperpflege, und um Viertel nach acht saß ich auf dem Fahrrad.…

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Tag der Technik-Fails, Montag 24.8.2026

Relativ okay geschlafen, solang ich es schaffte, die Arbeitsgedanken aus dem Kopf zu halten. Trotzdem ein paar Wachphasen, bis dann irgendwann (um sechs) das Weckerlicht anging. Der Kater, der den größten Teil der Nacht bei mir verbracht hatte, war gleich sehr wach, ich – geht so. Trotzdem Morgenroutine mit Blick auf die Dachterrasse, Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, schreiben. Und dann bald unter die Dusche und um zwanzig vor acht mit dem Rad ins Büro, Frühstücksmüsli eingepackt: Wir hatten wieder einen Prüfungstag, und der Kollege war zwar verantwortlich – und hoffentlich wieder gesund – aber ich war in einigen Schritten eingeplant. Recht dicht gepackter Tag dadurch. Und sehr voll wurde es auch. Vormittags war ich in der Prüfungsaufsicht und startete direkt anschließend den ersten Termin des neuen Semesters Skandinavierkurs. Der war eher ein bisschen nervig, weil ich einen großen Teil des Termins mit technischem Gedöns verbrauchte: Bei Person A funktionierte das Mikrofon nicht, bei Person B zwar schon, aber sie kannte die Mute-Funktion nicht (wie kann man im Jahr 2026 nicht wissen, wie bei einem Zoom-Meeting die Mute-Funktion funktioniert??). Person C konnte seinen Namen im Video nicht umbenennen (und ich wusste halt nicht, wer „DELL“ sein soll), außerdem war er…

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TÜV, Haushaltszeugs, Prickelndes – Samstag 10.8.2024

Etwas verlangsamter Start am Morgen, wegen eher unruhiger Nacht und zwei Gläsern Wein am Vorabend und überhaupt. War nur den Katern mehr oder weniger egal, die um sieben mal nachsehen kamen, ob wir sie eigentlich heute füttern wollten oder vielleicht gestorben waren oder was. Der Liebste stand auf und fütterte, ich regulierte erst einmal meinen Kreislauf nach oben, ging dann gießen auf dem Balkon (die Echinacea SO schön im Moment), erntete ein paar Tomaten und machte das obere Stockwerk Harold-fertig. Dann Küchenrunde, der Liebste rasierte sich (…vor Harold, es ist alles eine ausgeklügelte Choreographie) und machte uns ein Müsli mit Bananen und Kaktusfeigen, denn das Zeug muss ja auf jeden Fall gegessen werden. Etwas gewöhnungsbedürftig im Müsli (sehr harte Kernchen), aber sonst passte es schon. Alles ein bisschen unter Zeitdruck, weil der Liebste um neun einen TÜV-Termin für Lenchen ausgemacht hatte und sie natürlich vorher noch warmgefahren werden musste, damit die Messwerte passten. Also schnelles Frühstück, während Harold oben fuhr, dann kramte der Liebste seine Motorradklamotten heraus und holte meinen Fahrzeugschein und so weiter, und um halb neun setzte er sich auf Lenchen und fuhr los, und ich schrieb währenddessen ein bisschen und kochte eine Kanne Tee. Um kurz…

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