Verklemmt, Dienstag 3.3.2026

Schon wieder so eine anstrengend schlechte Nacht, ewig wach gelegen, mäh. Nun ja. Am Morgen wenig Zeit, weil ich früh zur Arbeit wollte, Prüfungstag und noch ein paar Sachen zu organisieren. Ich quälte mich also etwas aus dem Bett zur Morgenroutine, Küchenrunde, der Liebste übernahm die Kater. Dann machte ich uns ein Müsli, ging etwas hektisch duschen, packte Frühstück und Mittagessen ein und kam um acht pünktlichst aus dem Haus. Draußen knapp über Null, ich hatte zum dünnen Pulli und der roten Jacke einen dicken Schal und eine Mütze mitgenommen. Die Mütze setzte ich allerdings irgendwann ab und dann wieder auf und wieder ab und überhaupt ist das ein etwas anstrengendes Wetter. Wie gesagt pünktlich los, deshalb perfekt pünktlich da, und das wäre auch alles super gewesen, wenn ich durch das Eingangstor auf unser Gelände gekommen wäre. Das hatte aber in der Nacht irgendjemand (mit ordentlich Schwung und Gewalt, so wie es aussah) so dermaßen zugerammt, dass es sich verkantet hatte und jetzt unmöglich aufzubekommen war. Ich rief erst einmal zwei Kolleginnen an, von denen ich hoffte, dass sie durch den Hintereingang gekommen und deshalb schon im Büro wären – die eine war daheim, die andere zwar da, nahm…

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Check-Up, Montag 2.3.2026

Eigentlich ganz gut geschlafen für eine Montagsnacht, irgendwann frühmorgens aufgewacht, als ich den Liebsten unten rumklappern und die Kater versorgen hörte. Mit dem ersten Weckerlicht stand ich auch auf. Zweite Katzenrunde (beide wollten auf die Dachterrasse, beide wollten eine zweite Portion Futter, die Katzenklos waren auch benutzt worden), ausführliche Küchenrunde. Außerdem einen Blick in die Zeitung. Wo sich das ganze Elend des Nahostkriegs auf der kompletten Titelseite zeigte. Puh. Ich hoffe bloß, dass sich dieser Krieg wenigstens als eine Freiheitschance für die Iraner:innen entpuppt, aber ich bin nicht sonderlich optimistisch. Regimechange von außen, zumal nach einem offensichtlich unprovozierten Angriff, hat ja eher eine schlechte Erfolgsprognose, und das Regime in Iran hat seine Strukturen halt auch über Jahrzehnte aufgebaut. Den getöteten Anführer haben sie ja quasi direkt ersetzt. Deshalb – nun ja. Nichtsdestotrotz freute ich mich schon mit den Bildern von den tanzenden Menschen auf den Straßen. Wenn eine Bevölkerung Frieden und Freiheit so sehr verdient hätte, dann sind es die Iraner:innen. Der Liebste und ich waren beide daheim, deshalb etwas weniger Stress am Morgen, allerdings halt doch, denn es stand der verschobene Tierarzttermin an. Müsli zum Frühstück, schnell ins Bad und am Schreibtisch ab halb neun, die verschobenen Sachen…

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Check-Up, Montag 9.2.2026

Unruhige Nacht: Nicht nur dass ich vier Mal (!!) aufstehen und aufs Klo musste (davon ein- oder zweimal „richtig“, die anderen Male eher wegen Unruhe und Herumgewälze), mir war auch unter der Daunendecke viel zu warm, und ich kam dadurch zu keinem Schlaf mehr. Ich wechselte also auf die Übergangsdecke, unter der mir dann, nach einer Schlafphase, natürlich zu kühl war. Irgendwann noch die gelbe Wolldecke dazu, aber trotzdem wurde ich nicht mehr richtig warm und fröstelte vor mich hin, bis der Lichtwecker anging. Hmpf.Der Liebste war schon kurz vor mir aufgestanden und hatte die Kater versorgt, er musste früh los und ging nach einer schnellen Dusche ohne Tee oder Frühstück um Viertel vor sieben aus dem Haus. Ich schaute nach der Küche, gab dem Kater die zweite Portion und holte dann (Magi oben, Kater draußen, also ein praktischer Zeitpunkt) die Transportbox für den Tierarztbesuch später. Insgesamt alles mit innerer Unruhe, wegen besagten Tierarzttermins und überhaupt wegen sehr voller Woche und diverser Stress machender Zukunftsgedanken, die mich schon seit ein paar Wochen beschäftigen. Ich war von meinem eigenen Gehirn etwas genervt. Erst einmal Tee. Der Liebste musste früh aus dem Haus, ich machte mir ein Müsli und war ab…

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Museum und Katzen, Montag-Dienstag 1.-2.12.2025

Zweiter richtiger Urlaubstag in Berlin, und ich gönnte mir ein Ausschlafen bis kurz nach sieben. Dann relativ ausführliches Frühstücken mit S, bis er um acht in seinem Arbeitszimmer verschwand – für ihn war schließlich ein normaler Arbeitstag, bloß weil ich mir außer der Reihe freinehme, heißt das ja nicht, dass andere das auch können. Ich machte mir noch eine Tasse Tee und ging dann Duschen und Haarewaschen. Dann ein bisschen herumgesucht, überlegt, Zeugs gelesen und mich schließlich entschieden, für den Dezember ein Deutschlandticket zu kaufen. Das erforderte dann noch ein bisschen Mühen (am Ende landete ich, aus mir nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen, bei der App der „Regionalbus Ostbayern GmbH“ und kaufte das Ticket dort), aber egal – am Ende hatte ich das Ticket und dazu noch eine eigentlich ganz praktische ÖPNV-Auskunft (die „Wohin-du-willst“-App der ROB GmbH ist recht schlau gemacht). Gegen zehn machte ich mich auf den Weg nach Kreuzberg. Zielsetzung: das Jüdische Museum, da war ich vor vielen Jahren mal gewesen, wusste nicht mehr viel und sie hatten montags offen. Der Plan war so grob, den Vormittag dort zu verbringen, ungefähr zur Mittagszeit wieder daheim zu sein und nachmittags, mal sehen.Fröstelig kaltes Wetter draußen (um den Gefrierpunkt), aber…

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Brillenfails und Whiskyinventur, Donnerstag 7.8.2025

Um sieben aufgewacht, einigermaßen ausgeschlafen, aber mit leider immer noch geschwollenem und deutlich mehr schmerzendem Fuß, warum auch immer – ich dachte, die Salbe würde eine Besserung bringen. Oh well. Die Zehen rechts kribbelten auch, was sie bisher eher nicht gemacht hatten (der Schmerz war allerdings in die Zehen ausgestrahlt), und insgesamt war ich diese ganze bescheuerte Fußgeschichte so sehr leid. Dementsprechend war die Laune, als ich ins Erdgeschoss hinkte, wo der Liebste schon Katermaintenance und Teekochen übernommen hatte. Draußen schöner Wölkchenhimmel.Müsli zum Frühstück, ruhiger Morgen mit Zeitung, noch mehr Tee und irgendwann einer schnellen Dusche. Um kurz nach zehn gingen wir aus dem Haus: Ich wollte beim Optiker vorbeischauen, wo zwei meiner drei Aufträge angekommen sein sollten. Also langsames Hinken in die Stadt, das Gehen ging so semi-gut. (Wenigstens keine kribbelnden Zehen mehr.) Beim Optiker angekommen stellte sich allerdings alles ein bisschen schwieriger da als erwartet. Ein Auftrag war tatsächlich fertig, nämlich meine neue Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern (für die Fernsicht). Sie musste nur noch etwas angepasst werden, weil ich sie zu locker fand, und das klappte ein wenig durchwachsen: die Bügel wurden so angepasst, dass sie hinter den Ohren saß, aber an der Nase und generell im…

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