Museum und Katzen, Montag-Dienstag 1.-2.12.2025

Zweiter richtiger Urlaubstag in Berlin, und ich gönnte mir ein Ausschlafen bis kurz nach sieben. Dann relativ ausführliches Frühstücken mit S, bis er um acht in seinem Arbeitszimmer verschwand – für ihn war schließlich ein normaler Arbeitstag, bloß weil ich mir außer der Reihe freinehme, heißt das ja nicht, dass andere das auch können. Ich machte mir noch eine Tasse Tee und ging dann Duschen und Haarewaschen. Dann ein bisschen herumgesucht, überlegt, Zeugs gelesen und mich schließlich entschieden, für den Dezember ein Deutschlandticket zu kaufen. Das erforderte dann noch ein bisschen Mühen (am Ende landete ich, aus mir nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen, bei der App der „Regionalbus Ostbayern GmbH“ und kaufte das Ticket dort), aber egal – am Ende hatte ich das Ticket und dazu noch eine eigentlich ganz praktische ÖPNV-Auskunft (die „Wohin-du-willst“-App der ROB GmbH ist recht schlau gemacht). Gegen zehn machte ich mich auf den Weg nach Kreuzberg. Zielsetzung: das Jüdische Museum, da war ich vor vielen Jahren mal gewesen, wusste nicht mehr viel und sie hatten montags offen. Der Plan war so grob, den Vormittag dort zu verbringen, ungefähr zur Mittagszeit wieder daheim zu sein und nachmittags, mal sehen.Fröstelig kaltes Wetter draußen (um den Gefrierpunkt), aber…

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Brillenfails und Whiskyinventur, Donnerstag 7.8.2025

Um sieben aufgewacht, einigermaßen ausgeschlafen, aber mit leider immer noch geschwollenem und deutlich mehr schmerzendem Fuß, warum auch immer – ich dachte, die Salbe würde eine Besserung bringen. Oh well. Die Zehen rechts kribbelten auch, was sie bisher eher nicht gemacht hatten (der Schmerz war allerdings in die Zehen ausgestrahlt), und insgesamt war ich diese ganze bescheuerte Fußgeschichte so sehr leid. Dementsprechend war die Laune, als ich ins Erdgeschoss hinkte, wo der Liebste schon Katermaintenance und Teekochen übernommen hatte. Draußen schöner Wölkchenhimmel.Müsli zum Frühstück, ruhiger Morgen mit Zeitung, noch mehr Tee und irgendwann einer schnellen Dusche. Um kurz nach zehn gingen wir aus dem Haus: Ich wollte beim Optiker vorbeischauen, wo zwei meiner drei Aufträge angekommen sein sollten. Also langsames Hinken in die Stadt, das Gehen ging so semi-gut. (Wenigstens keine kribbelnden Zehen mehr.) Beim Optiker angekommen stellte sich allerdings alles ein bisschen schwieriger da als erwartet. Ein Auftrag war tatsächlich fertig, nämlich meine neue Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern (für die Fernsicht). Sie musste nur noch etwas angepasst werden, weil ich sie zu locker fand, und das klappte ein wenig durchwachsen: die Bügel wurden so angepasst, dass sie hinter den Ohren saß, aber an der Nase und generell im…

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Keine Wanderung, Freitag 1.8.2025

Um halb sieben leicht genervt aufgewacht, denn: drei kleine Gläser Rotwein, nach dem Essen, mit viel Wasser, und trotzdem am nächsten Morgen Kopfweh? Wie bescheuert, ehrlich. Für den Tag hatte ich eigentlich eine kleine Wandertour eingeplant (meine neuen Trekkingschuhe einlaufen), und dazu passte Kopfweh natürlich überhaupt nicht. Nun ja. War dann aber irgendwie auch egal, denn eine halbe Stunde nachdem ich (um halb acht schließlich) aufgestanden war, wurde der Himmel schwarz und es begann zu gewittern. Da hatte der Liebste bereits die Kater gefüttert und einen Teil des Gartens gemäht (also quasi die halbe Tagesstunde genutzt, bevor wieder alles nass war), gutes Timing.Frühstück mit frischem Brot und dem ersten Glas der Limettenmarmelade: Ja, schon sehr gut geworden, nur die Zesten waren mir etwas zu lang und zu dominant, außerdem wenig überraschend sehr sauer. Kann man schon essen, aber ich brauchte als Ausgleich danach noch ein Brot mit Philadelphia. In der Kombination ging es dann aber sehr gut. Restlicher Vormittag war mehr oder weniger am Esstisch, erst mit Zeitung, dann mit Laptop. Der Liebste verzog sich in den Bastelverein, draußen permanenter Regen, und ich las das Internet leer und schrieb ein bisschen für den Blog. Unter anderem machte ich das…

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Fauchende Kater, freundliche Cops – Donnerstag 24.7.2025

Eigentlich gute Nacht, um halb sieben allerdings – wenig überraschend – etwas aus dem Bett gequält. Katzenmaintenance ohne Probleme, beide Kater nahmen die Medikamente und waren sehr interessiert am Fressen. Warum auch immer. Vermutlich wusste Magi, was ihm blühte.Müsli zum Frühstück, schnelle Dusche, alles ein bisschen unter Zeitdruck, da ich zwar einen Heimarbeitstag und keine geschäftlichen Termine hatte, aber halt Tierarzt gleich morgens. Also Zeugs zusammengepackt, der Liebste holte das Auto, und um kurz nach acht packten wir Magi ein und fuhren zur Tierärztin (glücklicherweise gegenläufig zum Stau, der sich stadteinwärts auf der Bundesstraße sammelte – ich bin SO froh, dass ich nicht mit dem Auto zur Arbeit muss). Kurze Wartezeit, wir waren etwas zu früh und außer uns kein anderes Tier zu sehen. Dann eine ausführliche Untersuchung, bei der Magi mal wieder herzallerliebst sich auf die Seite warf, den Bauch kraulen ließ und schnurrte, nur ganz wenig fauchte beim Blut abnehmen und sich mit ein paar Leckerchen sehr schnell ablenken ließ, dieser kleine Labrador. Untersuchung soweit unauffällig (Gewicht 4,19 kg, Temperatur 38°, also unterer Normalbereich), alles sah gut aus bis auf das Zahnfleisch, in dem – trotz Zahnsteinentfernung im Juni – immer noch eine Entzündung steckte. Deshalb wurden…

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Alltagschronik, Dienstag 22.7.2025

Ganz gute Nacht. Morgens erster Blick nach Magi, der auf dem Schattendeck lag und sich erst nach mehreren Aufforderungen auf den Weg nach drinnen machte, dort dann aber nicht fressen wollte, also gar nichts, auch keine Medikamente. Der Liebste bürstete ihn einmal, das schien ihm zu gefallen, aber dann ging er sofort wieder raus. Da wird vermutlich dann mal demnächst ein Tierarztbesuch anstehen. (Typisch, kurz vor dem Urlaub.)Dann Küchenrunde, Tee, Schlafzimmer haroldfertig machen, damit er vor dem Yogakurs einmal durchsaugen konnte. Blick in die Zeitung, Blick in den Garten (regennass, es tröpfelte leicht, und es hatte abgekühlt: Ich brauchte zwar keine Socken, fand einen Hoodie aber okay). Der Liebste machte uns ein Müsli, und nach Frühstück und generellem Wachwerden war ich ab acht auf der Yogamatte. Gutes Training, ich war zufrieden. Nichts tat weh, und insgesamt fühlte ich mich relativ energiegeladen. Logischerweise alles in den eng gesteckten Grenzen des unsportlichen, Schreibtischarbeit-belasteten, vor sich hin-alternden Körpers. Dafür wirklich okay. Nach dem Kurs eine Blitzdusche, das erste Mal meinen neu gekauften hellblauen Arbeitsrucksack packen (sieht immer noch supercool aus, mit dem Packvolumen und der Handlichkeit beim Verstauen muss er sich erst noch bewähren), und auf zehn ging ich ins Büro. Mit…

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