Flughäfen und Schildddrüsen, Dienstag 21.4.2026

Zwanzig nach fünf wach geworden und ins Bad gegangen – spät genug, dass Magi bereits in meinem Arbeitszimmer schlaf-lauerte und mit mir ins Bett spazierte, als ich wieder zurückging. War aber egal: Ich wärmte mich noch ein wenig unter der Decke auf, hatte aber sowieso keine Entspannung mehr fürs Schlafen, und um Viertel vor sechs ging dann das Weckerlicht an. Fünf vor sechs stand ich auf.Katzenmaintenance (offensichtlich doofes Futter, von beiden mit empörten Nasenrückenrunzeln betrachtet), kleine Aufräumrunde, dann reichte es mir sogar noch eine Tasse Tee und eine blitzschnelle Dusche, um nicht so ganz schlafig aus dem Haus zu müssen, sondern wenigstens Deo, geputzte Zähne und ein eingecremtes Gesicht zu haben. Kurz vor sieben ging ich los, den Liebsten am Flughafen abholen. Corsa zwei Seitenstraßen weiter geholt (erst leicht verpeilt in die falsche Richtung – nämlich in Richtung Büro – gelatscht, so ganz wach war ich noch nicht), dann 40 Minuten Fahrtzeit, das ist für den Werktagsmorgen-Berufsverkehr Richtung Stuttgart völlig okay (nur einmal Stop and Go und meistens zwischen 60 und 100 km/h, insgesamt im Rahmen). Deutlich weniger anstrengend als gedacht, trotz Fahrt gegen die Sonne (Sonnenbrille half) und bei zapfiger Kälte (ungefähr drei Grad plus, aber der Corsa…

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Verklemmt, Dienstag 3.3.2026

Schon wieder so eine anstrengend schlechte Nacht, ewig wach gelegen, mäh. Nun ja. Am Morgen wenig Zeit, weil ich früh zur Arbeit wollte, Prüfungstag und noch ein paar Sachen zu organisieren. Ich quälte mich also etwas aus dem Bett zur Morgenroutine, Küchenrunde, der Liebste übernahm die Kater. Dann machte ich uns ein Müsli, ging etwas hektisch duschen, packte Frühstück und Mittagessen ein und kam um acht pünktlichst aus dem Haus. Draußen knapp über Null, ich hatte zum dünnen Pulli und der roten Jacke einen dicken Schal und eine Mütze mitgenommen. Die Mütze setzte ich allerdings irgendwann ab und dann wieder auf und wieder ab und überhaupt ist das ein etwas anstrengendes Wetter. Wie gesagt pünktlich los, deshalb perfekt pünktlich da, und das wäre auch alles super gewesen, wenn ich durch das Eingangstor auf unser Gelände gekommen wäre. Das hatte aber in der Nacht irgendjemand (mit ordentlich Schwung und Gewalt, so wie es aussah) so dermaßen zugerammt, dass es sich verkantet hatte und jetzt unmöglich aufzubekommen war. Ich rief erst einmal zwei Kolleginnen an, von denen ich hoffte, dass sie durch den Hintereingang gekommen und deshalb schon im Büro wären – die eine war daheim, die andere zwar da, nahm…

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Check-Up, Montag 2.3.2026

Eigentlich ganz gut geschlafen für eine Montagsnacht, irgendwann frühmorgens aufgewacht, als ich den Liebsten unten rumklappern und die Kater versorgen hörte. Mit dem ersten Weckerlicht stand ich auch auf. Zweite Katzenrunde (beide wollten auf die Dachterrasse, beide wollten eine zweite Portion Futter, die Katzenklos waren auch benutzt worden), ausführliche Küchenrunde. Außerdem einen Blick in die Zeitung. Wo sich das ganze Elend des Nahostkriegs auf der kompletten Titelseite zeigte. Puh. Ich hoffe bloß, dass sich dieser Krieg wenigstens als eine Freiheitschance für die Iraner:innen entpuppt, aber ich bin nicht sonderlich optimistisch. Regimechange von außen, zumal nach einem offensichtlich unprovozierten Angriff, hat ja eher eine schlechte Erfolgsprognose, und das Regime in Iran hat seine Strukturen halt auch über Jahrzehnte aufgebaut. Den getöteten Anführer haben sie ja quasi direkt ersetzt. Deshalb – nun ja. Nichtsdestotrotz freute ich mich schon mit den Bildern von den tanzenden Menschen auf den Straßen. Wenn eine Bevölkerung Frieden und Freiheit so sehr verdient hätte, dann sind es die Iraner:innen. Der Liebste und ich waren beide daheim, deshalb etwas weniger Stress am Morgen, allerdings halt doch, denn es stand der verschobene Tierarzttermin an. Müsli zum Frühstück, schnell ins Bad und am Schreibtisch ab halb neun, die verschobenen Sachen…

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Check-Up, Montag 9.2.2026

Unruhige Nacht: Nicht nur dass ich vier Mal (!!) aufstehen und aufs Klo musste (davon ein- oder zweimal „richtig“, die anderen Male eher wegen Unruhe und Herumgewälze), mir war auch unter der Daunendecke viel zu warm, und ich kam dadurch zu keinem Schlaf mehr. Ich wechselte also auf die Übergangsdecke, unter der mir dann, nach einer Schlafphase, natürlich zu kühl war. Irgendwann noch die gelbe Wolldecke dazu, aber trotzdem wurde ich nicht mehr richtig warm und fröstelte vor mich hin, bis der Lichtwecker anging. Hmpf.Der Liebste war schon kurz vor mir aufgestanden und hatte die Kater versorgt, er musste früh los und ging nach einer schnellen Dusche ohne Tee oder Frühstück um Viertel vor sieben aus dem Haus. Ich schaute nach der Küche, gab dem Kater die zweite Portion und holte dann (Magi oben, Kater draußen, also ein praktischer Zeitpunkt) die Transportbox für den Tierarztbesuch später. Insgesamt alles mit innerer Unruhe, wegen besagten Tierarzttermins und überhaupt wegen sehr voller Woche und diverser Stress machender Zukunftsgedanken, die mich schon seit ein paar Wochen beschäftigen. Ich war von meinem eigenen Gehirn etwas genervt. Erst einmal Tee. Der Liebste musste früh aus dem Haus, ich machte mir ein Müsli und war ab…

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Museum und Katzen, Montag-Dienstag 1.-2.12.2025

Zweiter richtiger Urlaubstag in Berlin, und ich gönnte mir ein Ausschlafen bis kurz nach sieben. Dann relativ ausführliches Frühstücken mit S, bis er um acht in seinem Arbeitszimmer verschwand – für ihn war schließlich ein normaler Arbeitstag, bloß weil ich mir außer der Reihe freinehme, heißt das ja nicht, dass andere das auch können. Ich machte mir noch eine Tasse Tee und ging dann Duschen und Haarewaschen. Dann ein bisschen herumgesucht, überlegt, Zeugs gelesen und mich schließlich entschieden, für den Dezember ein Deutschlandticket zu kaufen. Das erforderte dann noch ein bisschen Mühen (am Ende landete ich, aus mir nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen, bei der App der „Regionalbus Ostbayern GmbH“ und kaufte das Ticket dort), aber egal – am Ende hatte ich das Ticket und dazu noch eine eigentlich ganz praktische ÖPNV-Auskunft (die „Wohin-du-willst“-App der ROB GmbH ist recht schlau gemacht). Gegen zehn machte ich mich auf den Weg nach Kreuzberg. Zielsetzung: das Jüdische Museum, da war ich vor vielen Jahren mal gewesen, wusste nicht mehr viel und sie hatten montags offen. Der Plan war so grob, den Vormittag dort zu verbringen, ungefähr zur Mittagszeit wieder daheim zu sein und nachmittags, mal sehen.Fröstelig kaltes Wetter draußen (um den Gefrierpunkt), aber…

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