Untersuchungen, Donnerstag 10.9.2026

Recht gute Nacht und die erste seit langem, in dem es wirklich (mit offener Dachterrassentür) richtig kühl wurde im Schlafzimmer. Meine Güte. Morgens Viertel nach sechs mit Weckerlicht aufgestanden, zu einem wartenden Kater (der große Teile der Nacht bei mir gewesen war, sich aber sehr manierlich verhalten hatte). Übliche Morgenroutine, Katzenmaintenance, Küchenrunde, Tee, alles mit Blick auf die Uhr: Der Liebste musste früh zur Arbeit und ich auch nicht allzu viel später: Vor mir lag ein voraussichtlich langer Tag im Klinikum. Bisschen Nervosität deshalb bei mir, nicht wegen des Vorgangs an sich (nur die Vor- und Aufklärungsgespräche), sondern wegen der ganzen Logistik drum herum, angefangen bei der Busfahrt. Ich bin schon mal gespannt, wie das kommende Woche wird, wenn dann die eigentliche OP ansteht. (Bis jetzt denke ich noch gar nicht so viel direkt dran, weil so viel anderes Zeug drumherum zu organisieren ist.) Zügiges Müsli zum Frühstück, dann ging der Liebste aus dem Haus. Ich räumte ein bisschen auf, packte meine Sachen, duschte und folgte ihm um Viertel vor neun mit dem Bus hoch auf den Berg. (Sehr froh übrigens mal wieder über mein Deutschlandticket, obwohl es eigentlich für mich viel zu teuer ist, aber es ist einfach…

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Schlechte und gute Nachrichten, Montag 7.9.2026

Recht gut geschlafen (ich erinnere mich dunkel an einmal nachts aufs Klo, aber da ich danach quasi direkt wieder einschlief, gilt das ja fast nicht) und mit dem Weckerlicht aufgewacht. Draußen ein wolkig zugezogener Himmel und kühl, aber nicht wirklich kalt. Irgendwann Mitte der Woche soll angeblich ein Temperatursturz kommen. Wir werden sehen.Der Kater erwartete mich im Erdgeschoss, insgesamt sehr unruhig: Schlabberte zwar sein Medikament, aber dann Treppe hoch, raus auf den Balkon, dort über die Treppe in den Garten, wieder zurück, laut miauend wieder rein, unten raus und wieder rein… Am Futter wurde zwischendrin nur so halb geschnuppert. Ich beschäftigte mich währenddessen mit der Küchenrunde, und als der Liebste wach war, setzte er den Kater auf die Bank im Flur und wir gaben ihm die ersten Augentropfen, worauf er überhaupt nichts mehr von uns wissen wollte, sondern nach unten in den Garten verschwand. Ich ging ihm hinterher und konnte ihm im Garten zwar eine Katzenwurst geben und ihn kraulen (er kam schnurrend zu mir), aber es ist schon sehr offensichtlich, dass er so-so-so genervt ist von dem ständigen Gepacktwerden. Ich hoffte auf eine gute Diagnose bei der Tierärztin am Abend – allerdings war das Auge immer noch leicht…

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Augen, Apps, Anderes, Mittwoch 2.9.2026

Wenig überraschend sehr müde nach der späten Bettzeit am Abend zuvor. Gegen sechs kam der Kater ins Zimmer und begann zu rumoren, ich ließ ihn auf die Dachterrasse und blieb noch 20 Minuten liegen. Dadurch sank die Temperatur auf „nur“ knapp über 20 Grad im Zimmer. Es ist absurd, wie lang im Obergeschoss die Hitze noch in den Räumen hängen bleibt, auch wenn es draußen schon richtig abkühlt (ich hatte natürlich die ganze Nacht das Fenster offen, allerdings Fensterläden zu). Morgenroutine um kurz vor halb sieben, Küchenrunde, der Kater fand das Nassfutter blöd (Edeka-Pastete: offensichtlich nicht sein Fall, zumindest diese Woche). Ich stellte den Müll raus und bemerkte bei dieser Gelegenheit, dass meine Abfall-App mir keine Push-Nachricht geschickt hatte, weil es offensichtlich nicht genug ist, die „bevorzugten Abfallarten“ an meinem Wohnort einzutragen, man muss auch noch einstellen, dass man für alle gesondert benachrichtigt wird. Bissle mühsam, bei jeder einzelnen App wieder durch alle Einstellungen durchzugehen. Dafür bekomme ich jetzt Terminerinnerungen auf meiner Uhr, weil ich ihr offensichtlich beim Einstellen der Garmin-App ein paar Berechtigungen zu viel erteilt habe, auch nicht so ganz in meinem Sinne. Aber man hat ja sonst nichts zu tun! Bisschen Augentropfengedöns, der Kater flüchtete nach…

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Tropfendrama, Dienstag 1.9.2026

September, und pünktlich dazu wird das Wetter herbstlich. Fühlte sich zumindest morgens so an, beim Aufwachen (zehn nach sechs, kurz vor Wetterlicht) dämmerig und sehr feucht, es schien in der Nacht wieder geregnet zu haben. Dazu richtig kühl. Der Blick auf die Dachterrasse brachte noch eine Handvoll Cherrytomaten und eine kleine Paprika, die Zucchini waren alle im kleinen Stadium vergammelt. Da wird vermutlich keine weitere Frucht mehr zu ernten sein.Nach dem Aufstehen erst einmal Katzenmaintenance – der Kater fand das Futter blöd, und das Auge war komplett tränig und sabberverschmiert, was vermutlich an den Augentropfen abends liegt – und Küchenrunde, und als der Liebste dann wach war, nächstes Mal Augentropfen. Ging gut, aber der Kater fand es halt total bescheuert und ging erst mal raus. Wie wir das neun Mal pro Tag machen sollen, ist mir bis jetzt noch ein Rätsel. Erst einmal Tee und Frühstück (Brot mit Kräuterfrischkäse), um halb neun Blick in Arbeitsmails, dann Körperpflege. Um Viertel nach neun war ich richtig am Schreibtisch.Geruhsamer Arbeitsvormittag mit einem längeren und einem kürzeren Onlinemeeting, Textkorrekturen und ansonsten Orgakrams. Punktiert von Kaffee, Tee und einer Runde Garten, wo wir dem Kater die Tropfen gaben. Eigentlich sollten wir die zwei verschiedenen…

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Hornhautmacke, Montag 31.8.2026

Kräftiges Gewitter in der Nacht, ich wachte von Blitz/Donner/Regen auf (kein Kater da, mir blieb nur das Mantra „er ist ein großer Kater, er ist ein großer Kater…“). Morgens immer noch leichter Regen, die Luft hatte angenehm abgekühlt. Als ich aufstand, hatte es im Schlafzimmer aber immer noch 23 Grad. Der Kater kam kurz darauf angeschlappt. Alles normal bei ihm (Katzenklo-Fressen-Sofa), nur das Auge tränt immer noch. Okay. Normale Morgenroutine, aber irgendwo würde ich an diesem Tag vermutlich Einkaufen *und* Tierarzt unterbringen müssen. Spoiler: klappte auch, wurde aber durchgetaktet. (Überstundenkonto sei Dank.) Erst einmal Morgenroutine, Tee, Müsli zum Frühstück, schreiben, ausführliche Körperpflege. Um kurz vor neun war ich am Schreibtisch. Den Vormittag über noch ein bisschen Unterrichtsvorbereitung und Korrekturen, außerdem administrativer Orgakram – es ist immer noch deutlich Urlaubszeit und deshalb wenig los. Ich bekam die Zeit aber ausgefüllt. Und schaffte um halb zwölf endlich die Tierärztin telefonisch zu erreichen: Termin gleich am Abend, na immerhin.Ab zwölf dann Skandinavierkurs bis halb zwei, der insgesamt eigentlich gut lief, nur war ich mit meiner Zeitplanung sehr unzufrieden. Obwohl ich vorher schon insgeheim vermutete, dass das so nicht klappen kann wie eingeteilt. Nun ja. Lange Mittagspause. Der Liebste war um halb zwei…

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