Doku und Markt Teil 2, Freitag 18.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Nervige Nacht: Ich musste vier- oder fünfmal aufs Klo (kein Wunder, wenn man abends noch ein Bier und dann beim Heimkommen um neun eine halbe Flasche Wasser trinkt) und war leicht genervt. Dazu war es die erste Nacht wirklich so RICHTIG herbstlich kalt, wie ich mir das eigentlich Mitte September vorstellen würde. Ich ließ das Fenster nur auf Kipp und nahm anfangs sogar eine zweite Wolldecke zur normalen Decke. Damit dann irgendwann ganz gut geschlafen (mit Ohrstöpseln, da schnarchender Kater neben mir) und um kurz nach halb sieben nach einmal snoozen aufgestanden.Morgens übliche Küchenrunde und Katzenmaintenance, vorher wollte ich aber mal wieder auf die Waage – ich befürchte, dass noch das eine oder andere Kilo dazugekommen ist. Ging nur nicht, da Batterien leer. Dann eben nicht. Also normales Frühstück (das gestern gekaufte Bauernbrot aus dem Brot-vom-Vortag-Korb, nicht mein liebstes Brot, aber egal, mit Frischkäse und Rhabarbermarmelade – die muss doch auch irgendwann mal leer sein) und viel Tee. Zielsetzung: ruhiger Arbeitstag. Das klappte auch ziemlich gut. Ich hatte (...es wäre ja ein Rekonvaleszenz-Tag gewesen) keinen einzigen Termin, meine noch am Donnerstag eingestellten Beratungstermine waren auch nicht gebucht worden. Ab neun also am Schreibtisch und in aller Ruhe administrativen Kram…

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Ungeschnipselt, Markttag, Donnerstag 17.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Um halb sechs durch eine randalierende Katze wach geworden. Ich blieb noch bis kurz vor halb sieben liegen (vom Kater misstrauisch beäugt), denn wenn man schon nicht in die Klinik muss… seufz. Schlief aber nicht mehr wirklich. Stand schließlich gleichzeitig mit dem Liebsten auf, und beide auch gleich müde, nicht so super gelaunt, bisschen Kopfweh, überhaupt alles etwas mäh. SO angenervt, dass der OP-Termin verschoben ist, aber HILFT JA NIX!Also stellte ich mich auf einen Arbeitstag ein, wenigstens mit wenigen Terminen und daheim. Erst einmal Katzenmaintenance, Küchenrunde. Und ich ging durch unseren Medikamentenschrank und sortierte die Katzenmedikamente durch: Was ist abgelaufen, was brauchen wir nicht mehr? Da wir eine Tonne Medikamente für Magi hatten, ist jetzt eine ganze Menge übrig, aber auch für den Kater gibt es noch ein paar Altlasten. Leider alles für die Tonne (und das Zeug ist so aberwitzig teuer!). Nun ja. Früher Rechnerstart, den Autoresponder und das Teams-OOO für den Tag wieder rausnehmen (…) und die ersten Nachrichten an Kolleg:innen schreiben, dass ich jetzt doch daheim… nun ja. Außerdem stellte ich mein Handy auf laut, denn theoretisch sollte sich die Klinik ja bei mir mit einem Ersatztermin melden, auch wenn ich nicht so richtig dran…

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Zurück auf Anfang, Mittwoch 16.9.2026

Wieder sehr unangenehm warm in der Nacht, davon abgesehen aber ganz okay geschlafen. Zehn vor sechs ungefähr wach, weil der Liebste unten herumklapperte und den Kater bereits versorgte. Zwanzig Minuten später stand ich auch auf und lüftete erst mal überall, als wäre es Juli (dabei waren Dachterrassentür und Fenster oben sowieso die ganze Nacht offen). Für die nächsten Tage ist aber Regen und damit etwas Abkühlung angesagt (also von 28 auf 22 Grad, „kühl“ ist das falsche Wort).Küchen- und Aufräumrunde, der Kater war schon versorgt, der Liebste machte uns ein Müsli zum Frühstück. Tee und langsames Wachwerden. Und leichte Nervosität wegen des OP-Termins am nächsten Tag – wie schon letzte Woche: Nicht nervös wegen des eigentlichen Eingriffs, sondern wegen der ganzen Logistik drum herum. Erst einmal aber ein Arbeitstag, und ich hatte mir vorgenommen, mal wieder ins Büro zu gehen, nicht dass ich Termine vor Ort gehabt hätte, aber ich war einfach schon länger nicht mehr und nach der OP ist ja auch erst einmal Home Office angesagt. Und manche Sachen muss man schon sinnvoll direkt besprechen.Um neun also Arbeitsweg per Fahrrad, leicht unsicher, was ich anziehen sollte: Es wurde am Ende eine lange Cargohose (ok), Füßlinge (ok), die…

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KI- und sonstige Digital-Fails, Dienstag 15.9.2026

Erstaunlich gut geschlafen, vermutlich weil ich Ohrstöpsel nahm und deshalb nachts nichts vom Kater hörte – oder vielleicht kam er auch erst um zwanzig nach sechs das erste Mal nach oben, da war das Weckerlicht aber schon an. Kurzes Dachterrassengießen: Die Prognose für Regen hat sich schon wieder verschoben, und Wärme ist auch wieder angesagt. (Seufz.) Der Kater versteckte sich währenddessen auf der Dachterrasse, raste dann nach unten auf den Balkon, dann wieder nach oben, wo der Liebste ihn zu etwas Medikamentenschlabber überreden konnte. Futter wollte er keins, stattdessen raus: Draußen war eine (für uns neue) orange-weiße Katze zu sehen. Das war natürlich so sehr spannend!...ich glaube, der Kater vermisst Magi schon sehr. Auch wenn wir viel daheim sind.Auf jeden Fall gemeinsame Küchenrunde, und der Liebste fabrizierte dem Kater noch etwas von der appetitanregenden Paste in die Ohrmuschel. Das hat bei Magi ja immer sehr gut geklappt, beim Kater: Mal schauen. Er fand es erst mal extremst übergriffig und marschierte ohne Futter raus. Eigentlich wäre ja heute mein OP-Tag gewesen, stattdessen noch ein angefüllter Arbeitstag vor mir, und ein paar Motorradbezogene Sachen warteten auch. (Bin schon ein bisschen angefixt, wann ich mit der Kleinen fahren kann.) Erst einmal Müsli…

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Bildschirmtheater und Versicherung, Montag 14.9.2026

Puh, was für eine Nacht. Schlecht geschlafen, wach gelegen, warm im Schlafzimmer, mehrfach fürs Klo aufgestanden, und dann gab es auch noch einen Katzenklo-bezogenen, ziemlich ekligen Zwischenfall, den ich nicht in den Details ausbreiten möchte, der aber längere Reinigungsarbeiten erforderlich machte. Irgendwann nahm ich mir Ohrstöpsel und schlief endlich tief und fest, als der Liebste, begleitet von einem miauenden Kater, um 5:30 duschte und sich anzog. Damit war ich natürlich auch wach, aber noch zu kreislaufig zum frühen Aufstehen. Um kurz nach sechs schließlich. Da war der Liebste gerade noch beim Tee und der Kater schon versorgt. Wir merkten beide sehr deutlich, dass wir echt keine guten Reserven mehr gegen den Schlafmangel haben. Ich begann morgens schon mit einem Mittagsschlaf zu liebäugeln. (Spoiler: Klappte nicht.)Um kurz vor halb sieben musste der Liebste aus dem Haus. Für mich langsamer Morgen mit Schreiben, Brot mit Erdnussbutter zum Frühstück, bisschen Küchenrunde, ausführlicher Körperpflege. Arbeitsstart daheim um kurz nach neun. Der Arbeitstag begann mit einem kleinen Schock, denn mein Hauptmonitor im Arbeitszimmer funktionierte plötzlich nicht mehr: Beim Anschalten begann er wahnsinnig zu flackern, größtenteils schwarzer Bildschirm und gelegentliches Aufblitzen des Bildes. Ich habe ja am Schreibtisch drei Monitore: Den Monitor des Krümellaptops (also…

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