Shopping spree, Samstag 4.11.2023

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Nach dem späten Abend (erst kurz vor eins im Bett) schlief ich bis kurz vor acht, und zwar ausgesprochen gut. Dann ein ruhiger gemeinsamer Morgen: Wir frühstückten ausgiebig gemeinsam, dann nahm ich mir etwas Zeit zum Duschen und Haarewaschen, während M und S beide wieder an ihren Laptops vor sich hin werkelten. Was ich zum Anlass nahm, ebenfalls ein bisschen am Tablet zu schreiben (ich musste zwar nichts arbeiten, liebe Güte, aber es sah halt so schön passend aus. Wie so eine klischeehafte Berliner Freiberufler-WG, auch wenn wir weder Freiberufler noch WG waren, und Berlinerin ich auch nicht). Gegen zwölf hatten wir dann alle genug gemacht, oder zumindest S und ich (M blieb den Tag daheim, Lehrerschicksal – er musste korrigieren). Wir machten uns also für einen Tag auf in die Stadt. Zuerst nahmen wir die U-Bahn bis zum Naturkundemuseum und gingen dann zu Fuß die Invalidenstraße und Brunnenstraße entlang. Es war relativ kalt und windig, aber trocken, mit Mütze ging es gut (nur in den Läden nervte es, weil es dort sofort sehr warm war, oder vielleicht war ich auch einfach den Kontrast nicht mehr gewohnt).Mein Plan war zwar nicht so richtig „shoppen“, aber ein bisschen durch die…

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Historisches, Freitag 3.11.2023

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Aufgewacht um zwanzig nach sieben, wenig überraschend war ich die erste im Haus und machte mir erst einmal eine Tasse Jasmintee. So zwanzig Minuten später wachte S auch auf und wir begrüßten uns erst einmal (wir hatten uns nachts ja nicht mehr gesehen). Kurz darauf wurde dann auch M wach und ging uns schnell Brötchen, Hafermilch, Aufstrich zum Frühstück holen, während ich die Zeit nutzte, schnell unter die Dusche zu springen.Dann mussten wir erst noch einen Handwerkerbesuch hinter uns bringen, der von der Hausverwaltung geschickt worden war, um einen Blick auf den scheinbar nicht-austauschbaren (aber scheinbar doch nicht, alles kompliziert) Warmwasserzähler zu werfen, und danach hatten wir dann erst einmal ein gemütliches Frühstück zusammen. Um Viertel nach zehn fingen M und S dann an zu arbeiten (beide im Home Office, aber mit einer Tonne zu tun), und ich (als Plan „Freitag allein beschäftigen) machte mich auf den Weg in die Stadt. Erster Stopp: zu Fuß nach Moabit, in ein nettes veganes Café (Monkey Mind in der Bredowstraße). Ziemlich klein (man fragt sich so ein ganz kleines bisschen, ob es das in anderthalb Jahren noch geben wird), nicht voll und ausgesprochen gemütlich. Ich blieb dort eine gute Stunde zum Schreiben,…

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Reisetag – Donnerstag 2.11.2023

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Katastrophale Nacht, elend gefroren, nachts aufgestanden wegen starker Schmerzen, was Magi aus dem Wohnzimmer zu uns lockte (NEIN, kein Futter nachts, auch nicht wenn du ins Bett zum Nachschauen kommst, du niedliche Katze). Nach einer Schmerztablette wenigstens ein bisschen geschlafen. Um Viertel nach sechs aufgewacht, Effekt der Schmerztablette hatte nachgelassen, und ich sag mal so: Wenn das ein Arbeitstag gewesen wäre, hätte ich mich krankgemeldet. Noch eine Schmerztablette, dazu Müsli und eine lange heiße Dusche, dann ging es so einigermaßen. Noch eine letzte Schmerztablette, kurz bevor wir um neun aus dem Haus gingen, und damit war der Tag dann okay, die Krämpfe und Schmerzen im Brustkorb waren weg, nur noch etwas Schmerzen im hinteren Rippenbereich, die aber vermutlich durch eine Verspannung kamen.Nun ja. Ich hoffe mal, dass das jetzt nicht jedes Mal so wird (bis es dann irgendwann rum ist), denn eigentlich kenne ich diese krasse Art von Menstruationsbeschwerden überhaupt nicht, dass ich mal krankschreiben überhaupt in Betracht gezogen hätte, war in meinem Leben bisher überhaupt nicht vorgekommen. Um kurz nach neun wie gesagt aus dem Haus. Ich war in melancholischer Stimmung, der Liebste auch nicht soooo gut drauf, irgendwie alles doof, dabei sollte man sich doch eigentlich freuen…

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Trüb, Mittwoch 1.11.2023

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Viertel vor sechs das erste Mal aufgewacht, noch etwas liegengeblieben, zu Tode erschrocken, als der Liebste plötzlich zu mir rüberlangte. Da war ich dann so richtig wach, wir blieben noch zwanzig Minuten liegen und standen dann auf. Denn Urlaub und Feiertag, warum also nicht früh aufstehen? Hihi. Draußen wurde es langsam hell, wunderschöner Herbsthimmel und –garten. Wir fütterten die beiden Nasen (die sich wieder zu mögen scheinen, zumindest marschierte der Kater an Magi vorbei zum Ausgang, ohne dass es Stress gab) und räumten für Harold den Krempel zur Seite, fürs ganze obere Stockwerk, denn wenn man Urlaub hat, dann kann man oben auch einfach alles saugen lassen, man hat ja sowieso nichts zu tun. Apropos nichts zu tun: Ich schrieb noch eine Erlediliste für den Tag, Krempel für Berlin erledigen und so. Der Liebste las währenddessen mal wieder ein paar Blogeinträge von mir, und just for the record: Postident-Verfahren geht anscheinend noch, Videoident geht nicht mehr (…ist mir völlig egal, aber er wollte es korrekt ausgedrückt haben), und beim Maximalversorger vor Ort ist das Problem nicht, dass man einhundert Einträge findet, wenn man ihn in der ePA-App sucht, um Berechtigungen zu vergeben, sondern man findet ihn gar nicht, obwohl…

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Pflanzen und Spirituosen, Dienstag 31.10.2023

Zweiter Urlaubstag daheim, und alle wichtigen Sachen (Tickets, Steuer, Gedöns) hatte ich schon erledigt. Hihi. Wieder früh aufgestanden (großartig geschlafen, trotzdem um kurz nach halb sieben wach und auf, warum klappt das während der Arbeitswoche nicht) und quasi noch währenddessen fiel mir ein, dass von wegen alles erledigt, wir waren schon ewig nicht mehr auf dem Friedhof in der Nachbarstadt gewesen (…wieder die Geschichte mit „an jedem Wochenende arbeiten“ und so). Tatsächlich hatten wir am Abend davor darüber gesprochen, und jetzt am Morgen buchte der Liebste kurzentschlossen ein Auto für den Vormittag. Dann Bananenbrot mit etwas Margarine zum Frühstück (sehr gute Kombi), schnelle Dusche, Sachen packen und um zehn saßen wir im Ums-Eck-Corsa (also dem Carsharing-Corsa, der momentan seinen Stellpatz in der Nähe hat). Schöner, frischer Herbstmorgen, recht bewölkt, aber es sah nicht nach Regen aus. Wir fuhren erst einmal zum Baumarkt in der Nähe und holten uns dort ein bisschen Erika, Zierbüsche und Gedöns und außerdem ein Gesteck, denn wir sind zwar nicht katholisch, aber für den November sieht so ein Gesteck ja trotzdem schön aus. (Eigentlich hätten wir ein zweites Gesteck mitnehmen wollen, eher so eine Art Körbchen mit Deko und Gedöns, 50% reduziert, aber dann war…

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