Startklar, Freitag 19.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Wenig überraschend nicht wirklich ausreichend geschlafen, es war deutlich zu warm im Zimmer. Morgens beim Aufstehen noch knapp unter 24 Grad, obwohl ich überall die Fenster auf hatte (aber es zieht nicht genug durch). Ich schlief trotzdem ein bisschen, lag aber so ab halb sechs wach und wunderte mich irgendwann über merkwürdige Raschelgeräusche im Garten. Als ich nachschaute, stand der Liebste draußen und schnitt die Sträucher zurück. Da war es dann schon zehn vor sechs, aber trotzdem vielleicht ein bisschen früh für Gartenarbeit? Andererseits die einzige Uhrzeit, wo man noch in den Garten gehen kann ohne Hitzeschock. Ich stand also auch auf und goss erst einmal Balkon und Dachterrasse gründlich (die ersten Zucchini werden reif werden, während ich in Indien bin, vermute ich mal). Dann Katzenmaintenance, Küchenrunde, erste Nachrichten vom indischen Kollegen beantwortet, noch eine Regenjacke in den Koffer gepackt. Der Liebste machte uns Müsli und Tee. Bei mir ziemliche Anspannung, obwohl bis jetzt alles in Ordnung ist – mir graut halt ein wenig vor der Anstrengung. Aber erst noch ein normaler Arbeitstag. Ein bisschen zum Essen gezwungen, kurz geschrieben, ausführliche Körperpflege, und um Viertel vor neun aus dem Haus – in kurzem Rock, Shirt und Sandalen, und trotzdem…

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Rödeln und packen, Donnerstag 18.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ganz gut geschlafen bis zwanzig vor zwölf, als (schon wieder) ein Hubschrauber extrem laut über unserem Viertel kreiste. Nerv. (Heute früh dann in der Zeitung: Die Polizei hat einen 6-jährigen gesucht, der am Mittwochnachmittag daheim verschwunden und allein nach Stuttgart gefahren war. Na gut. Ist ein akzeptabler Grund für einen Hubschraubereinsatz. Er ist mittlerweile wieder daheim.)Immerhin konnte ich mit Ohrstöpseln relativ bald wieder einschlafen. Beim Weckerlicht trotzdem ziemlich erschlagen, dazu leichtes Kopfweh, mäh. Draußen ein strahlendblauer Sommertag, es versprach warm zu werden. (Beide Kater auch nach Katzenmaintenance sofort wieder raus, der Nasenkater ohne irgendetwas zu fressen – er hatte vermutlich nachts das Trockenfutter leer gemacht.) Mein Plan für den Tag war, dringend Minusstunden zu machen, allerdings gab es noch SO VIEL zu tun, na ja. Ich war froh, dass ich den Tag über daheim arbeiten konnte. Um acht deshalb erster Blick in den Laptop und eine halbe Stunde Arbeit, ein paar Sachen angeleiert, ein paar Nachrichten beantwortet. Dann aber Müsli zum Frühstück, schreiben, bisschen herumlesen, duschen und so richtig am Schreibtisch erst um kurz nach zehn. Wie erwartet wurde es ein sehr voller Tag, einfach weil ich den Audit-Mittwoch nacharbeiten musste. Bisschen Unterricht vorbereitet, ein dreiviertelstündiges Meeting, aber ansonsten…

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