Es ist warm, Montag 3.8.2026

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Eigentlich recht gut geschlafen, überraschend gut in Anbetracht aller Umstände. Einmal ins Bad, einmal kurz darüber nachgedacht, auf die dicke Decke zu wechseln aber hahaha nein, ansonsten geschlafen und von selbst aufgewacht um 6:13 Uhr – das war zwei Minuten vor dem Weckerlicht. Ansonsten Sommer-Morgenroutine, ich goss auf Dachterrasse und Balkon, der Liebste versorgte den Kater, der pünktlich dastand (von dem ich aber nichts sah, weil er gleich nach dem Fressen wieder in den Garten verschwand, diese Outdoorkatze) und machte uns Tee und Müsli. Vor uns beiden ein voller Tag, klar nach dem Urlaub, aber hoffentlich mit einigermaßen okayem Terminaufkommen.

Durch das frühe Aufstehen auch ein recht früher Arbeitsstart – nach Frühstück und Morgenroutine war ich um 20 nach 8 am Schreibtisch. Dort die positive Überraschung: Nach den zwei Wochen Urlaub sah der Berg nicht so schlimm aus wie befürchtet. Die allermeisten Sachen hatte der Vertretungskollege bearbeitet, und insgesamt merkte man, dass ich im Juli nicht die einzige war, die im Urlaub ist. Sehr großartig.
Den Vormittag über arbeitete ich also Teams und Inbox durch und kriegte so mehr oder weniger alles beantwortet und geklärt. Meine gefühlte Hauptaufgabe die letzten Monate: Tausendfache Kommunikation (Fragen beantworten, Auskünfte geben, Auskünfte einholen…). Nicht gerade mein liebster Arbeitspunkt, aber ist halt so.Noch ein direktes Gespräch (der Chef meldete sich für einen kurzen Update-Teamscall), und um halb eins war ich auf einem guten Stand.

Lange Mittagspause: Erst Linsensuppe mit dem Liebsten, dann eine halbe Stunde mit dem Kater in den Garten. Der wollte in erster Linie Gesellschaft. Ich bürstete ihn gründlich durch, während er sich laut schnurrend in der Katzenminze wälzte. Holte natürlich eine Tonne Unterwolle raus. Das sollte ich mir ein bisschen angewöhnen (bis jetzt hat der Liebste mehr gebürstet als ich), so sieht man nämlich auch gleich, ob Ohren und Krallen okay sind und er Zecken hat (ich fand keine). Und auch der Kater wird irgendwann mal mehr Pflege brauchen (er ist ja eigentlich ein Jahr älter als Magi, auch wenn er deutlich fitter ist).

Um halb zwei fuhr ich einmal kurz für eine Stunde ins Büro, kurz den Kolleg:innen Hallo sagen, Fach leeren und ein paar Sachen vor Ort bearbeiten. Es war geradezu absurd warm draußen, dazu bewölkt und schwül – wir hatten im Haus die Zimmer auf ungefähr 23 oder 24 Grad bekommen, und als ich in die 34 Grad draußen kam, war es, als liefe ich gegen eine Wand. Und die Räume in der Firma waren größtenteils auch ziemlich aufgeheizt (in erster Linie, weil ein paar wirklich nervige Kolleginnen alle Fenster aufgerissen hatten und sich dann über die 30 Grad im Haus wunderten. SO nervig). Ich war froh, wieder heimzukommen.

Daheim noch eine kurze Siesta (todmüde), dann ein bisschen weiterarbeiten und Inbox leer bekommen, so richtig fertig war ich um sechs. Eigentlich wären für den Montagabend und den Dienstagmorgen Kurse geplant gewesen, die jetzt aber beide nicht stattfinden werden, also konnte ich wirklich Feierabend machen.
Kurz nach dem Kater geschaut (der kam schon ab vier und wollte Zeug, aber natürlich nicht das, was wir ihm in die Schüssel gefüllt hatten, das kleine Betteltier), dann gemeinsames Kochen: Aus dem Inhalt des Gemüsefachs machten wir einen großen Topf Ratatouille. Ich holte dazu noch schnell beim Supermarkt nebenan ein Baguette (und sah beim Bäcker dort komplett leere Regale, ich bekam buchstäblich das letzte Baguette – merkwürdig, denn eigentlich sind Sommerferien, und eigentlich hätte der Bäcker noch bis acht verkaufen sollen, aber er hatte halt nichts mehr). Passte ganz gut, leider war uns daheim nämlich ein halber Laib Brot verschimmelt. Nerv.

Abendunterhaltung Stargate bis neun, als Kater und Liebster beide auf dem Sofa einschliefen und wir den Fernseher ausmachten. Dann noch lesen bis halb elf – im Schlafzimmer hatte es mittlerweile über 25 Grad, toll. Kein sehr stressiger, aber trotzdem anstrengender erster Arbeitstag nach dem Urlaub.