Abschied nehmen, Freitag 31.7.2026

Freitag 31.7.2026, Abschied nehmen In Anbetracht der Umstände (warm im Zimmer, Alkohol) recht gut geschlafen. Allerdings wachte ich um kurz nach sechs mit irgendwie halbschlechter Laune auf – jede Menge Arbeitsgedanken, das nahende Urlaubsende macht sich bemerkbar. Wirklich ausgeschlafen war ich auch noch nicht. Ich döste deshalb noch eine ganze Weile und stand um halb acht schließlich auf, gerade als draußen ein rauschender Regenschauer runterkam. Allerdings nur für fünf Minuten und damit noch nicht mal ansatzweise genug, um den Pflanzen irgendwie zu helfen (aber genug für anschließend unangenehm schwüle Luft).Der Liebste hatte die Nasen schon versorgt und war wegen Magi etwas besorgt: Er hatte gar nichts fressen wollen und auch die Medikamente nur widerwillig genommen. Immerhin verschwand er nicht sofort bei den Nachbarn, sondern legte sich zum Schlafen aufs Schattendeck. Kurze Küchenrunde, dann schaute ich aufs Handy und sah, dass die Tierheimleiterin wegen des Kuchens geschrieben hatte: Ja, Kuchenspende auf jeden Fall gern, bis jetzt ist ein Kirschkuchen da, alles andere würde passen. (Keine Kollisionen hier von meiner Seite, lol – es gibt nichts Schlimmeres als Kirschen.) Und wir könnten ihn am Nachmittag bringen. Passte alles super. (Dachte ich.) Noch vor dem Frühstück (und vor dem ersten Tee!!) ging…

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Lieblingströts vom Juli 2026

Schon ein bisschen früher heute und nicht erst am 1.8. - es wird aber heute nichts mehr dazukommen. Diesen Monat: Immer noch Fußball-WM, ein Ministerrücktritt, eine Abstimmung über neue Euro-Noten, und generell heißes Wetter. Großartige, sinnvolle, unschlagbar LOGISCHE Idee der Reformvorschlag der Regierung, dass alle ab dem 1. Krankheitstag eine Krankschreibung vom Arzt brauchen. SO CLEVER! Kontext für den nächsten Tröt: Einfach "Count Binface" googeln. :-) Nächster Tröt: Über die Toten nur Gutes, außer sie sind so unangenehme Zeitgenossen wie Ann Widdicombe. ...Rücktritt kam zwei Tage später. Den Edit: Hier ist schon der Link zu Jürgen Plieningers Blog (wo die diversen Microblogging-Favoriten gesammelt werden) reiche ich nach, sobald der Eintrag bei ihm online ist. Danke fürs Sammeln!

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Tasche, Türen, Open Wine, Donnerstag 30.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhig geschlafen trotz Ventilator die ganze Nacht und Ohrstöpseln, beim Aufwachen um halb sieben noch 24 Grad, heiß blablabla. Irgendwann wird es halt auch mühselig, immer über die gleiche Wärme zu schreiben, aber es ist einfach scheißenheiß. Und wieder bis zu 40 Grad angekündigt. Der Ventilator funktioniert auch nur so halb gut, weil er eigentlich kühle Luft von draußen reinsaugen sollte, das bei zwar offenen Fenstern, aber geschlossenen Läden auch nur so halb gut geht. Und die Läden offen bedeutet: So hell im Schlafzimmer, dass man einen Schatten wirft, wir haben nämlich im Moment zu allem Überfluss auch noch Vollmond. Supi. Nun gut. Um sieben stand ich auf und holte erst einmal den Liebsten von der unteren Terrasse, wo er gerade (nach der Katzenfütterung) angefangen hatte, die Tür noch einmal abzuschleifen zum zweiten Streichen (jetzt mit richtiger Farbe). Ich fand das Schleifen etwas laut für frühmorgens und nahm ihn deshalb mit zur Dachterrasse, wo wir gossen und schon wieder eine Schüssel voller Tomaten ernteten. (SO viele Tomaten.) Dann war es halb acht, er ging Tür streichen und ich kümmerte mich um Küchenrunde, Tee und Müsli. Vor uns ein paar Programmpunkte an diesem Tag, obwohl es der heißeste in der…

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Terrasse und Dachterrasse, Mittwoch 29.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eher schlecht geschlafen, angefangen damit, dass ich noch ewig lang mit einem extrem nervigen Hustenreiz wach lag. Auch sonst immer wieder aufgewacht, so „richtig“ dann um zehn vor sieben. Ich fühlte mich aber so zerschlagen, dass ich noch liegen blieb (der Muskelkater vom Montag scheint jetzt erst richtig reinzukicken, merkwürdigerweise auch in den Schultern und im Rücken?) und leise wegdämmerte. Bis halt um zehn nach sieben Harold seine fröhliche kleine Fanfare spielte und ich leicht panikartig aus dem Bett fiel und ihm die Sachen aus dem Weg zu räumen begann. SUPI! Damit war ich auf jeden Fall wach und hatte Zeit für Morgenroutine: Dachterrasse gießen, Aufräumrunde, Tee kochen. Der Liebste schaute währenddessen nach dem Nasenkater und vermeldete einen fehlenden Magi. Sofortige Sorgen natürlich. Der Liebste ging erfolglos auf dem Kohleweg schauen. Also erst einmal Frühstück (restliches altes Brot, neu gekauftes Brot, dazu ein Rügenwalder Mett, das wir aus dem MHD-Regal mitgenommen hatten) und Tee, immer mit einem halben Blick in den Garten.Nach dem Frühstück gingen wir beide noch einmal nach Magi suchen, und ich sah ihn schließlich auf der Terrasse der Nachbarin und konnte ihn zu uns herlotsen (in den Garten möchten wir ungern gehen, weil wir dazu über…

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Ein Einkaufsausflug, Dienstag 28.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Ganz okay geschlafen, nur sehr früh morgens geweckt worden, weil Magi ins Schlafzimmer kam und sich zwischen meinen Waden zusammenrollte. Dort schlief er zwar noch friedlich anderthalb Stunden, aber ich eher nicht mehr so. Zumindest nicht völlig unverkrampft. Dass der Nasenkater kurz darauf vorbeischlappte, half auch nicht. (Er blieb aber nicht lang, weil ich – empörend! – die Dachterrassenläden zu hatte und er nicht raus konnte.)Um sieben stand ich schließlich auf und ging mit dem Liebsten (und Magi) erst einmal auf die Dachterrasse, gießen und ungefähr ein Kilo Tomaten ernten. Und zwei Zucchini, von denen eine schon etwas größer war als vermutet, weil sie sich nämlich ganz clever hinter einem Topf versteckt hatte und dort friedlich vor sich hin gewachsen war. Diese Woche soll es wieder heiß werden: Ich bin gespannt, wie die Pflanzen das überstehen. Wir haben theoretisch noch eine ganze Menge Tomaten zu ernten. Morgenroutine mit Katzenfütterung und Küchenrunde, Schreiben und schneller Dusche, und um kurz nach neun gingen wir zum Viertel-Lieblingsbäcker, um auswärts zu frühstücken. Es war warm vorhergesagt, ich hatte aber morgens noch eine lange Hose an und eine Windjacke eingesteckt. Wie sich schnell herausstellte, war beides nicht nötig: Es war nicht kalt und wurde…

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