Bummeltag, Sonntag 4.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Mal wieder die Tür zum Schlafzimmer offen, was ausdauernden, doppelten Katzenbesuch bedeutete – grundsätzlich eigentlich kein Problem, bis ich nachts aufs Klo musste und damit den Nasenkater aufweckte, was er mit langanhaltendem, lauten Schnurren quittierte. Egal, ich nahm ein Paar Ohrstöpsel und schlief wieder ein. Auch dass sich um kurz nach fünf Magi auf meine Decke legte und damit meine Bewegungsfreiheit deutlich einschränkte, war noch so einigermaßen tolerierbar. Aber um halb sechs begannen halt beide herumzuzappeln und im Fünfminutentakt nachzuschauen, ob ich vielleicht nicht doch schon wach war oder so. Nun ja. Um zwanzig nach sechs war ich dann wach genug („ausgeschlafen“ würde ich es nicht nennen wollen) und stand mit den Katern auf. Katzenmaintenance, Küchenrunde, Tee, während draußen ein (extrem heller) Vollmond auf den verschneiten Garten schien. Der Liebste schlief ein bisschen länger – eigentlich ganz praktisch, wenn wir uns so abwechseln (am Tag davor waren beide Kater bei ihm). Zum Frühstück Brot mit Mandelfrischkäse und Quittengelee, und dann kochte ich mir eine Kanne grünen Tee (dieses Mal den White Downy Guangxi, wirklich sehr mild, schon leichte Anklänge von Blumen und Vanille, aber im zweiten Aufguss war das eher so die vage Idee eines Geschmacks) und setzte mich…

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Gelesene Bücher 2025

  • Beitrags-Kategorie:Lesen

Ein eher mühsames Lesejahr, so gesehen bin ich mit der reinen Anzahl an Büchern – 33 – doch ganz zufrieden. Ich hatte allerdings Mühe, in die Konzentration zu finden, weswegen ein überproportional hoher Anteil an Büchern aus schnell weglesbaren Krimireihen besteht, eher leichte Kost. Wogegen generell nichts einzuwenden ist, aber es gibt leider einen ganzen Stapel an Sachbüchern, die mich eigentlich interessiert hätten, die ich aber zwischendrin abbrechen musste. Dass ich mehr auf Mastodon unterwegs bin, nimmt dazu auch noch Zeit in Anspruch, und dann natürlich der Blog. Oh well.Neu im letzten Jahr aber: Ich habe, zumindest für manche Anwendungsbereiche, das e-Book-Lesen für mich entdeckt, und zwar über das Tablet. Den Tolino-Reader habe ich endgültig aufgegeben (bescheuertes Handling, und die Verbindung mit meinem ursprünglichen e-Book-Anbieter konnte ich ärgerlicherweise auch nicht auflösen), und das alte Kindle meines Schwiegervaters überlegte ich nur kurz zu aktivieren, aber dann – mäh. Stattdessen die Tolino-App auf dem Tablet, und das klappt hervorragend. Hier nun also die Liste der gelesenen Bücher, wie immer bewertet von 1-5. Wobei nur die auch beendeten Bücher auftauchen, wenn ein Buch allzu schlecht war – also ein 1-Punkt-Kandidat, dann habe ich es im Normalfall abgebrochen. Ich habe ja keine masochistischen…

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Familienharmonie und düstere Weltlage, Samstag 3.1.2026

Nachts aufgewacht und ewig wachgelegen, doofe Gedanken gewälzt. Irgendwann wieder eingeschlafen und sehr unruhig geträumt (super) und dann mit knalligen Kopfschmerzen aufgewacht (yay). Das nächste Mal aufwachen kam um zwanzig nach sieben, als der Liebste an die Tür klopfte (er war schon eine Weile wach, hatte die Kater versorgt und Wäsche abgehängt).Erst einmal langsames Aufwachen (also von mir, der Liebste war glockenwach und laberte mich etwas voll), Tee, Müsli. Und vorsichtiges Freuen auf den Tag: Auf an den Bodensee zum Winter-Geschwistertreffen. Viel Zeit hatten wir allerdings nicht, nach dem Frühstück und einem schnellen Blick ins Internet gingen wir duschen und packten unsere Sachen zusammen. (Zu diesem Zeitpunkt bereits die Guardian-Push-Meldung auf dem Handy von „unklaren Explosionen“ in Caracas.)Um kurz nach halb zehn fuhren wir los. Ich fühlte mich immer noch nicht wirklich fit, auch wenn das Kopfweh sich zurückgezogen hatte, deshalb bat ich den Liebsten zu fahren. Ich war dankbar dafür: Es hatte in der Nacht geschneit, und bei uns lag zwar nur ein bisschen Puderzuckerschnee im Garten, die Straßen waren frei, aber wir mussten ja über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald, und dort sah es anders aus. Der Seitenstreifen der Autobahn war durchgehend weiß, teilweise auch die…

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Semi-erfolgreich, Freitag 2.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Am Abend hatte ich mir noch den Wecker gestellt, nur zur Sicherheit, im Leben würde ich ja nie so lang schlafen, aber wir hatten halt Pläne. Von wegen: Um halb acht wurde ich vom Piepsen aus tiefem Schlaf gerissen, leicht neben der Spur und nachdem ich mehr oder weniger durchgeschlafen hatte. Und mich überhaupt nicht ausgeschlafen fühlte.Oh well. Der Liebste war schon etwas länger wach und hatte die Kater schon versorgt, er bastelte in seinem Arbeitszimmer herum: In der Nacht hatte es wohl eine Spannungsspitze gegeben, die Sicherung in der Küche war rausgeflogen (nicht so schlimm) und eine Festplatte, die bei uns im Hausnetzwerk als Daten-Backup hängt, war abgeraucht. Ein bisschen schlimmer, weil ein paar Daten (Filme, Musik) eventuell damit futsch sind (…wie sich spät am Abend rausstellte, waren die Daten von der Festplatte weg, aber wo anders gesichert, also alles halb so schlimm). Ich ließ ihn basteln, machte mir Tee und sortierte in meinem Arbeitszimmer noch ein paar Unterlagen um, damit wir nicht versehentlich später Ordner zur Müllkippe fahren würden, die ich noch gebrauchen könnte. Dann ein früher Start für uns: Der Liebste ging den gebuchten Kombi holen, ich ging schnell unter die Dusche und packte mich warm…

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Ein Konzert! Donnerstag 1.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:KonzertTagebuch

Leidlich gut geschlafen bis halb sechs, wo ich aufs Klo musste und danach dann nicht mehr richtig einschlafen konnte. Die Kater waren nicht schuld dran (auch wenn der Nasenkater zweimal durchs Zimmer tigerte und Magi ab sechs schnurrend neben mir lag), eher so eine innere Unruhe, Hustenreiz, Zappeligkeit auf meiner Seite, und dass ich vergessen hatte, die Heizung für die Nacht auszustellen, und es dementsprechend sehr warm wurde, half auch nicht. (Und das ein einziger Vollidiot morgens um sechs immer noch Böller zündete – dies allerdings in ziemlicher Distanz und nur leise zu hören.) Um sieben stand ich schließlich auf. Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde, und die Katzenklappe machte ich auch wieder auf (sie war über Nacht leicht zugefroren oder zugeklebt, keine Ahnung, nach etwas Putzen ging sie wieder und der Kater nahm sie auch gleich in Anspruch). Tee, ein bisschen schreiben. Außerdem, sehr wichtig: Kalender im Haus austauschen. Und mich (ich schaute natürlich dreimal vorbei) an meinem neuen Arbeitszimmer erfreuen. BESTE Idee seit langem, das Zimmer anzugehen und die Regale zu tauschen. Es fühlt sich nach einem richtig coolen neuen Start an. Als der Liebste wach war, Porridge zum Frühstück, dann recht bald unter die Dusche, eine Kanne Grüntee,…

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