Arbeiten und Pilze, Mittwoch 1.4.2026

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Erstes Quartal des Arbeitsjahrs schon vorbei. Wahnsinn. Wobei ich sagen muss: Auch eine Menge passiert in diesen ersten drei Monaten.Einigermaßen okay geschlafen auf jeden Fall, kurz nach halb sieben aufgestanden (draußen schon wieder deutlich am Dämmern – das mag ich so an der Zeitumstellung zum Sommer: Man hat sofort die Belohnung mit den längeren Abenden, und morgens merkt man es trotzdem kaum. Also ich zumindest). Da Osterferien waren, fiel der Yogakurs aus, ich hatte also einen etwas entspannteren Morgen vor mir. Erst einmal gemeinsame Küchenrunde und Katzenmaintenance, da der Liebste mit mir zusammen aufgestanden war und außerdem festgestellt hatte, dass unsere Zeitung fehlte. Das war natürlich andererseits ziemlich blöd, aber nun ja. Viel Tee, Schreiben, zum Frühstück der letzte Rest selbstgebackenes Brot mit der zweiten Hälfte der Avocado (jetzt deutlich besser nach zwei Tagen Wartezeit, auch wenn ich immer noch eine Gabel zum Zerdrücken brauchte). Beim Frühstück ein bisschen in Nostalgie geschwelgt, weil der Liebste und ich beide das Past Puzzle machten (es gab ja keine Zeitung) und das gesuchte Jahr 2001 war – wir erinnerten uns also an quasi alles. Ich lag bei der ersten Frage (kontrollierter Absturz der Mir) noch um ein Jahrzehnt daneben, bei der zweiten…

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Lieblingströts vom März 2026

Mal wieder einiges los in der Welt, was das Potenzial hätte, einem die Laune zu verhageln - aber auf Mastodon gab es trotzdem genug Geistreiches und Witziges, was sich lohnt festgehalten zu werden. Hier also meine Auswahl des vergangenen Monats. Und auch wenn er gar nicht witzig ist, wird der Krieg gegen den Iran natürlich reichlich verarbeitet. Aber auch noch ein *paar* andere Themen gab es. (Die Wahrheit hier liegt natürlich im agglutinierenden Sprachcharakter des Türkischen. Just sayin'.) (Story of my reading life.) Im März nochmals geteilt und von mir erst da entdeckt, weil es halt - leider - immer noch genauso aktuell ist. Wahlen gab es in BW übrigens auch, samt beleidigter CDU: Dann hatten irgendwelche journalistischen Volliditionen nichts Besseres zu tun, als Banksy zu doxxen, weil wir nämlich offensichtlich momentan keine sonstigen berichtenswerten Vorkommnisse auf der Welt haben. Meine Güte. "laughing to stop me from crying" (Kontext: generelle Genervtheit wegen KI natürlich.) Kontext der nächsten zwei Tröts: Uschi in Aachen hatte einen Eintrag in ihrer Notizen-App, der von der Autokorrektur so verunstaltet wurde, dass sie keine Ahnung mehr hatte, was das eigentlich bedeuten sollte. Kontext für den letzten Tröt: In Hamburg wurde eine Frau in der Stadt…

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Kalt, Muskeln, Martinshörner, Dienstag 31.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Was für eine Nacht, puh. Ewig wachgelegen und nicht schlafen können, kalt, Kopfweh, und irgendwann begann mir dann auch noch doof der Hals weh zu tun. Ich habe SO keine Lust darauf, jetzt krank zu werden, aber es fühlte sich doch ein bisschen danach an, auch in den Gliedern und überall. Wenigstens nach unserem Urlaub und nicht vorher. Trotzdem mit Matschbirne und echt belämmert aufgestanden, Katzenmaintenance (der Kater hatte wieder irgendetwas gefangen und Überreste reingeschleppt) und Küchenrunde nur mit halbem Tempo. Immerhin konnte ich daheim bleiben und hatte einen relativ ruhigen Tag – gut so, denn meine Inbox war vom Urlaub immer noch nicht ganz durchgearbeitet. Einigermaßen langsamer Start. Der Liebste machte uns ein Müsli und verschwand dann in seinem Arbeitszimmer, und ich machte mir eine Kanne Lung Ching, ging ausführlich unter die warme Dusche und war um kurz nach neun auch am Schreibtisch (warm eingepackt in Teddyhose und Fleecejacke). Da ging es mir dann recht bald besser, abgesehen von bisschen Müdigkeit und Frösteln. Vielleicht doch nicht krank sondern nur, keine Ahnung. Alt oder so. Ich war auf jeden Fall gut beschäftigt und machte mir deshalb erst einmal einen Zettel zur Priorisierung (mache ich ja nicht immer, sondern nur…

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Zurück in den Alltag, Montag 30.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eher unruhige Nacht, naja. Mit der Übergangsdecke, weil ich beim frischen Bettbezug Biberbettwäsche genommen hatte und diese in der Kombination mit Daunendecke dann doch zu viel des Guten war, Wintereinbruch hin oder her. Im Übrigen Winter: Beim Aufstehen um halb sieben gar nicht mehr ganz dunkel trotz Zeitumstellung, und die Vögel waren sehr eifrig zu hören. SO schön. Ich war dementsprechend auch „normal“ müde und merkte die eine Stunde gar nicht so richtig. Und die Kater waren ganz zufrieden, dass sie „schon“ ihr Futter bekamen (fanden es dann aber doof, also auch hier: alles wie immer). Zum Frühstück Brot mit der samstags gekauften Avocado, die sich leider mal wieder als so heimtückisch erwies, wie man das von diesen Früchten kennt: außen definitiv dunkel, fühlte sich auch weich an, war innen aber noch so hart, dass ich sie quasi in Scheiben schneiden und aufs Brot legen musste. Nun ja. Trotzdem gutes Frühstück. Bisschen schreiben, Blick ins Internet, Badezimmer und pünktlich auf neun ins Büro. Draußen ware es echt kalt und dunkel bewölkt, ich stieg wieder auf Wintermantel und dicke Mütze um, seufz. Und trug ein paar Sneaker ins Büro (Rucksack sowieso wieder vollgepackt bis zum Anschlag, neben den Schuhen eine…

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Entspannt, Sonntag 29.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Durchgeschlafen und um, keine Ahnung, irgendwann aufgewacht, Zeitumstellung, also alles eh durcheinander. Auf jeden Fall klapperte der Liebste unten und es kam Licht durch die Fensterläden. (Der Lichtwecker zeigte 7:20, also gefühlt 20 nach sechs und damit recht „normal“ aufgewacht.)Da der Liebste schon ein Weilchen wach war, hatte er Katzenmaintenance (der Kater hatte wieder eine Maus gefangen – ich hoffe mal, dass er sie nicht wieder aufs Sofa kotzt) und Küchenrunde schon übernommen und war gerade dabei, unser englisches Frühstück herzurichten. Zwar noch etwas früh für den Bauch, aber um acht frühstückten wir trotzdem. Dieses Mal mit einer veganen Chorizo, die wir aus dem Biomarkt mitgenommen hatten (von Wheaty). Überzeugte mich aber nicht so. Ich mag grundsätzlich Wurst aus Tofu lieber als aus Seitan. Der einzige freie Wochenendtag, bevor am Montag wieder die Arbeit wartete, und ich merkte schon, dass ich überhaupt nicht motiviert war. Aber egal: Jetzt noch ein freier Tag mit höchstens ein bisschen Wäsche, Wochenplan und Fitness. Und so. (Spoiler: klappte.)Erst einmal wach werden und ein bisschen Blog. Nach dem Schreiben (und einer schnellen Dusche) zog ich mich mit Grüntee und Laptop in den Sessel zurück und las das Internet leer. Außerdem Schmutzwäsche sortieren. Mit dem…

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