Telefoniererei und unterwegs, Mittwoch 28.10.2026

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Mit wirklich widerwärtigen Kopfschmerzen nachts aufgewacht, sodass ich irgendwann sogar aufstand und eine Schmerztablette nahm. Da ich am Abend noch eine Ibu genommen hatte, nahm ich die andere der beiden verschriebenen Tabletten (die mit dem merkwürdigen Namen, den ich mir ums Verrecken nicht merken kann). Half halt nur nichts. Weiß ich jetzt also auch, dass diese bei mir nicht wirken, neben Paracetamol und Aspirin. Super. So ein bisschen kam ich dann doch zum Schlafen, also bis halb sechs, als der Kater ins Schlafzimmer kam und eine Stunde am Stück zu miauen begann, nur unterbrochen von fünf Minuten auf die Dachterrasse um Viertel nach sechs. Als ich um halb aufstand, waren die Kopfschmerzen natürlich komplett wieder zurück. Yay. Der Liebste auch nicht bester Laune, draußen dazu Regen und überhaupt die Aussicht auf einen sehr vollen Arbeitstag: Wir waren beide nicht so positiv gestimmt am Morgen. Bisschen Haushaltskram, der Liebste übernahm den Kater, ich Küche und Tee. Müsli zum Frühstück, dann machte der Liebste, immer noch leicht depri, sich um acht auf den Weg durch den Regen ins Büro, und ich machte mir eine Kanne Kräutertee und richtete mich auf den Tag ein.Ab da ging es aufwärts. Erste große positive Leistung…

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Alltagschronik mit Beschwerden, Dienstag 27.10.2026

Recht gut geschlafen, auch wenn es durch den momentanen Vollmond absurd hell im Zimmer war und der Kater ab 5:45 quasi dauermiaute. Nachdem ich ihn um sechs auf die Dachterrasse gelassen hatte, legte er sich aber noch brav schnurrend zu mir ins Bett bis zum Weckerpiepsen um halb sieben. Damit quasi wach. Zur Abwechslung übernahm ich mal wieder die volle Katzenmaintenance, auch wenn das bedeutete, dass ich zwei Stockwerke nach unten hinken musste (und Treppensteigen ist das, was mir mit meinem Fuß aktuell noch am meisten weh tut), während ein sehr ungeduldiger Kater um mich herumsprang und nicht fassen konnte, dass es so langsam ging. Dann kurze Aufräumrunde, der Liebste räumte noch die Katernäpfe weg (und schmiss prompt einen auf den Boden – aber wir haben sowieso zu viele), übernahm die Küche und machte uns Tee und Porridge. Ich hatte mir einen etwas ruhigeren Tag vorgenommen, nachdem der „eigentlich freie“ Montag ja schon mal nicht geklappt hatte.Na ja. Spoiler: Klappte wieder nicht. Morgens ein bisschen schreiben und Blick ins Internet, dann war es mir fast zu knapp für eine Dusche (dafür brauche ich aktuell ja noch länger als sowieso schon), also machte ich nur kurze Katzenwäsche, kochte mir eine…

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Von wegen krank, Montag 26.10.2026

Anstrengende Nacht, in der ich erst wegen eines blöden Hustenreizes ewig nicht einschlafen konnte – der Liebste hörte mich husten und kam irgendwann mit einer Flasche Wasser ins Schlafzimmer, das half ein bisschen. Führte natürlich nur dazu, dass ich dann nachts aufs Klo musste, na ja, aber egal – morgens um Viertel vor sechs von selbst aufgewacht und wenigstens einigermaßen ausgeschlafen. Ich hatte ja die Nacht ohne extra Schmerzmittel versucht (das letzte gegen sieben am Vorabend genommen) und das hatte auch ganz gut geklappt, aber beim Aufstehen merkte ich schon noch, dass es ganz ohne über den Tag nicht gehen wird. Also mit einer Ibu für den Vormittag nachgelegt und dann nach dem Kater geschaut, Küchen- und Aufräumrunde. Alles eher minimalistisch, mit eher wenig Rumlaufen. Raus wollte der Kater sowieso nicht, denn draußen sehr herbstliches, nasses Wetter, wenn auch (noch) ohne Regen. Blick in die Zeitung, dann Blick in die Timeline und vor allem zu den Guardian-Pushnachrichten, die über Nacht gekommen waren, und da endlich mal Frohes zu verkünden: Sowohl in Brasilien als auch (noch hoffnungsvoller und beeindruckender für mich) in Serbien haben die ultrarechten Kräfte die Wahlen deutlich verloren. SO gut! Und macht wirklich Hoffnung: Es ist halt…

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In Real Life, Sonntag 25.10.2026

Um den Kater, der mich um fünf aufweckt, weil es für ihn durch die Zeitumstellung gefühlt schon sechs ist, hätte ich mir keine Sorgen zu machen brauchen: Er machte bereits ab halb drei (alte Uhrzeit)/halb vier (neue Uhrzeit) Rabatz. Der Honk. Um sechs ließ ich ihn auf die Dachterrasse, was er völlig inakzeptabel fand, weil es draußen stürmte und regnete. Ich war erstaunlich müde und blieb deshalb noch liegen bis halb sieben, und der Liebste klapperte unten und lockte damit den Kater zu ihm. Insgesamt Tag 2 nach der OP: Eher anstrengend, weniger wegen der OP-Wunde, sondern weil sämtliche anderen Baustellen (Hüften, Nacken, rechtes Knie WTF) durch das Herumgeliege weh zu tun begannen und natürlich die Reizung der Achillessehne(n) immer noch da ist. Ich hinkte also ausgesprochen angestrengt. War aber vernünftig und nahm gleich morgens eine Ibu, bevor sich der Schmerz so richtig festbiss. Schon alles recht mühsam. Der Plan für den Tag war also: Sofa, Bein hochlegen, ausruhen, und das machte ich mehr oder weniger. Morgens ein bisschen schreiben, englisches Frühstück durch den Liebsten, und dann in die Horizontale. Den restlichen Vormittag lag ich dort, las das Internet leer, machte Rätsel und las, begleitet durch den Liebsten und…

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Autsch, Samstag 24.10.2026

Recht viel wachgelegen in der Nacht und Quatsch gedacht, aber – positiv: keine weiteren Schmerzmittel gebraucht. Und der Kater kam erst um halb sieben zum Protestschimpfen und nicht schon um halb sechs. (Er scheint die Sonntags-Zeitumstellung möglicherweise schon vollzogen zu haben.) Ich ließ ihn auf die Dachterrasse und blieb noch bis Viertel nach sieben liegen. Ich fühlte mich schon recht erschöpft, und überhaupt Zeitumstellung, ab Montag ist das ja wieder die normale Aufstehzeit. Mühsames Aufstehen und nach unten Humpeln – insgesamt ist das alles schon ziemlich schmerzhaft. Nicht zuletzt der Verband, der über der Wunde zu schmerzen beginnt. Nun ja. Halbe Katzenmaintenance (der Liebste war unten wach und ersparte mir den Gang ins Untergeschoss zum Katzenfutter), kleine Küchenrunde, Tee. Dann Frühstück (Brot mit Frischkäse und Quittengelee), und ich plante für die nächsten Tage das Essen und schrieb für den Liebsten einen ausführlichen Einkaufszettel. Der große Plan heute war eine vorsichtige Dusche, dann Verbandswechsel, und dazu brauchte ich erst einmal Material. Sowieso auch für die kommenden Tage. Der ganze Heilungsprozess und alles, was damit verbunden ist (Schmerzmittel ja nein? Pflaster ja nein? Duschen wie? Fuß hochlegen ja nein?) stresst mich tendenziell fast genauso wie die eigentliche OP – da hatte…

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