Motorradle, Mittwoch 9.9.2026

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Unruhige Nacht: Quatschträume, längere Wachphasen, dazu mehrfach aufgestanden wegen einiger mehr oder weniger heftiger Gewitter, die Fensterschließen erforderlich machten (und späteres wieder Öffnen, bei dauerhaft geschlossenem Fenster wäre Schlafen völlig unmöglich gewesen). Ein ab fünf unruhig zappelnder und herumrennender Kater half auch nicht. Um Viertel nach sechs stand ich schließlich sehr müde auf. Küchenrunde, Katzenmaintenance (Kater immer noch unruhig, es regnete draußen nach wie vor, er fand es weder auf der Dachterrasse noch auf dem Balkon trocken genug für ein kleines Katzenfell und DAS GEHT DOCH SO NICHT), Tee. Ich freute mich, dass es draußen tatsächlich durch den Regen jetzt richtig abkühlte (...über den Nachmittag war damit noch nichts ausgesagt), aber in den Räumen war es immer noch warm. Ich bin gespannt, wann wir die Heizung wieder anmachen müssen. Wird aber vermutlich noch eine Weile dauern. Auf jeden Fall normaler Morgen. Zum Frühstück das restliche selbst gebackene Brot mit Frischkäse und einer neuen Marmeladensorte, „Rhabarber-Vanille“, der ich erst etwas misstrauisch gegenüber stand (vor allem diese grüne Farbe!), die dann aber ganz ordentlich schmeckte. Bisschen Katerdrama – ich versuchte mich an den Augentropfen, ging einigermaßen okay, wobei ich nicht sicher sagen kann, wie viel wirklich ins Auge kam. Dann ausführliche…

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Alltagschronik, Dienstag 8.9.2026

Durchwachsene Nacht mit zwar kaum Wachliegephasen, aber trotzdem nicht erholsam geschlafen (zu warm, Kater – der den größten Teil der Nacht bei mir verbracht hatte – zappelig, Blödsinn geträumt, Morgen kam zu früh). Um Viertel nach sechs stand ich schließlich auf, sehr müde, und goss erst einmal die Dachterrasse. Der angekündigte Regen hat sich nämlich null blicken lassen und es soll wieder über dreißig Grad warm werden, wie schon die ganzen letzten Tage. Aber es bringt ja nun nichts, sich über die Hitze weiter aufzuregen. Immerhin kriegen wir das Haus in den frühen Morgenstunden gut runtergekühlt. Ausführliche Küchen- und Wohnungsrunde, dazu Katzenmaintenance (der Kater war not amused über das Diätfutter – haben wir also fünf Nassfutterdosen übrig) und Blick in die Zeitung (einfach nein). Ein bisschen ungeplante Hausmeisterarbeiten, weil uns die Glühbirne im Esszimmer-Deckenlicht kaputt ging und wir es bei der Gelegenheit gleich gründlich von Staub und Insekten befreiten. Eine der Ecken, wo man normalerweise eher nicht so hinschaut. Müsli zum Frühstück, der Liebste gab dem Kater noch seine Augentropfen (ich bildete mir ein, dass er es etwas besser tolerierte, er rannte zumindest nicht gleich weg danach) und musste dann zu einem frühen Termin aus dem Haus. Ich schrieb…

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Schlechte und gute Nachrichten, Montag 7.9.2026

Recht gut geschlafen (ich erinnere mich dunkel an einmal nachts aufs Klo, aber da ich danach quasi direkt wieder einschlief, gilt das ja fast nicht) und mit dem Weckerlicht aufgewacht. Draußen ein wolkig zugezogener Himmel und kühl, aber nicht wirklich kalt. Irgendwann Mitte der Woche soll angeblich ein Temperatursturz kommen. Wir werden sehen.Der Kater erwartete mich im Erdgeschoss, insgesamt sehr unruhig: Schlabberte zwar sein Medikament, aber dann Treppe hoch, raus auf den Balkon, dort über die Treppe in den Garten, wieder zurück, laut miauend wieder rein, unten raus und wieder rein… Am Futter wurde zwischendrin nur so halb geschnuppert. Ich beschäftigte mich währenddessen mit der Küchenrunde, und als der Liebste wach war, setzte er den Kater auf die Bank im Flur und wir gaben ihm die ersten Augentropfen, worauf er überhaupt nichts mehr von uns wissen wollte, sondern nach unten in den Garten verschwand. Ich ging ihm hinterher und konnte ihm im Garten zwar eine Katzenwurst geben und ihn kraulen (er kam schnurrend zu mir), aber es ist schon sehr offensichtlich, dass er so-so-so genervt ist von dem ständigen Gepacktwerden. Ich hoffte auf eine gute Diagnose bei der Tierärztin am Abend – allerdings war das Auge immer noch leicht…

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Pflanzen und schlechte Resultate, Sonntag 6.9.2026

Ganz gute Nacht, das erste Mal (soweit ich mich erinnere) wachte ich ein paar Minuten vor sechs auf. Noch etwas liegen geblieben, zehn vor sieben stand ich auf und erntete erst einmal eine große Handvoll Tomaten von der Dachterrasse. Gute Ernte dieses Jahr!Dann Küchenrunde, während der Liebste den Kater versorgte und ihm etwas Diät-Katzenfutter unters normale Futter mischte. Wurde natürlich sofort mit spitzen Zähnen aussortiert. Als wir aber eine Viertelstunde später mit zwei Tassen Tee am Esstisch saßen und langsam wach zu werden versuchten (der Kater war längst rausmarschiert), sah ich zu meiner Überraschung eine grau-weiße Katze seelenruhig das Futter fressen. Der Liebste hatte halt unten zum Lüften die Kellertür aufgelassen, und naja: Schüchtern ist der Nachbarskater offensichtlich nicht. Und mit Diätfutter hat er wohl auch kein Problem, zumindest solang es geklaut ist. Ansonsten Morgenroutine, bisschen aufräumen, bisschen schreiben, englisches Frühstück. Außerdem überwies ich eine Tierarztrechnung: Die Vertretungsärztin hatte die Rechnung fürs Einschläfern von Magi Ende Juli geschickt. Etwas bizarr, den Vorgang so nüchtern buchhalterisch verzeichnet zu sehen („208 Euthanasie durch Injektion, Hund, Katze, Frettchen“, 46,17 plus Mehrwertsteuer), aber sehr nett (wenn auch durch den Kontrast noch bizarrer) war, dass sie einen netten, wenn auch leicht kitschigen Spruch unter…

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WMDEDGT, Samstag 5.9.2026

Wie jeden Monatsfünften fragt Frau Brüllen wieder in ihrem Blog: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Kurz: WMDEDGT. Hier: ein einkaufslastiger, ruhiger Samstag. Nach ganz guter Nacht um kurz vor halb sieben von einem laut schimpfenden Kater geweckt worden – der zwar eigentlich die Nacht über bei mir gepennt und keinen Grund zur Beschwerde hatte, aber ich wachte halt zum Geräusch von strömendem Regen auf, fand er natürlich blöd. Ich nicht so, auch wenn wir uns das Gießen bei den Nachbarn am Abend hätten sparen können. Erst einmal müde aus dem Bett gefallen und dabei den auf dem Balkon stehenden grau-weißen Nachbarskater furchtbar erschreckt, als ich die Fensterläden aufmachte (es ist tatsächlich ein Kater namens Balou, wie ich vor ein paar Tagen von den Nachbarn hörte). Dann Morgenroutine. In der Wohnung und vor allem im Schlafzimmer hat es IMMER NOCH nicht abgekühlt, meine Güte. Küchenrunde, Katzenversorgung, Tee, außerdem hatten wir kein Brot mehr, also setzte ich einen Brotteig an. Dann Blick in die Zeitung und bisschen Schreiben. (Apropos Zeitung oder generell Nachrichten: Ich muss mir gut überlegen, wie intensiv ich die Wahl in Sachsen-Anhalt medial verfolge. Ich rege mich eh schon die ganze Zeit genug auf. Vielleicht stecke…

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