Alltagschronik, Donnerstag 15.10.2026

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Okay geschlafen, am Morgen die üblichen Katerdiskussionen, ich ignorierte ihn bis sechs (irgendwann wird er es kapieren) und ließ ihn dann auf die Dachterrasse. Leichte Irritation, weil sich der Wecker zwar um sechs mit Licht, aber um Viertel nach nicht mit Piepsen meldete, stattdessen ging er sofort in den Snooze Modus. Als ich ihn ausmachen wollte, klappte es erst im dritten Anlauf, allerdings wechselte er direkt vom „Nachttischlampen-Licht“ wieder in einen neuen Sonnenaufgangsmodus, der sich nicht unterbrechen ließ. Der Grund für das merkwürdig im Kreis laufende Programm wurde mir klar, als ich genauer aufs Display schaute: Ich hatte versehentlich den Wecker auf 6:15 und 6:30 gestellt, es liefen also zwei Programmschleifen ab. Oder anders ausgedrückt, die 6:15-Schleife konnte nicht beendet werden, weil zeitgleich die 6:30-Schleife mit dem Weckerlicht losging (ich habe eingestellt, dass das Licht eine Viertelstunde vor Piepsen anging). Hatte ich auch noch nie. Trotzdem wach geworden und aufgestanden (um 6:30 piepste der Wecker dann übrigens auch nicht, schon beleidigt). Etwas hektische Morgenroutine mit Katze, Küche, Schreiben, schneller Dusche. Um kurz nach halb acht war ich auf dem Fahrrad: Prüfungstag, früher Start. Der Liebste radelte fünf Minuten nach mir los (war etwas weniger hektisch als ich und dachte…

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Gedöns, Mittwoch 14.10.2026

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Gut geschlafen, nur diesen Morgen noch frühere Katze als sonst (ich denke, es war 5 Uhr) und besonders ausdauernd, bis er endlich mit Miauen aufhörte und sich zum Warten neben mich legte (5:58). Um sechs stand ich auf, wollte einen frühen Start: Yogakurs, bald darauf Unterricht und anschließend Meetingschlange. Draußen das Geräusch von rasselndem Regen, und ich hätte gern etwas in Ruhe den Tag gestartet, und sei es nur, damit Zeit für eine richtige heiße Dusche bleibt.Erst einmal Katzenmaintenance, dann räumte ich mit dem Liebsten gemeinsam endlich die vor ein paar Wochen gekauften Motorradklamotten in den Schrank (Wetter aktuell nicht so, dass man unbedingt fahren möchte). Dann Küchenrunde, Tee und Blick aufs Handy, wo ich sah, dass meine Unterrichtsteilnehmerin mir für den Morgen abgesagt hatte: Da war sie schon, die geschenkte Stunde, die mir einen etwas ruhigeren Morgen verschaffte. Müsli zum Frühstück, bisschen Schreiben und um kurz nach acht fast pünktlich zum Yogakurs auf der Matte. Wenn auch leicht genervt, weil meine Box über Kabel plötzlich nicht mehr erkannt wurde (was eigentlich nicht am Linuxrechner liegen kann, ich hatte die Box dort schon mehrfach eingestöpselt). Also Ton direkt vom Laptop, und das war relativ leise und dadurch anstrengen, und……

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Indien-Nachklänge, Dienstag 13.10.2026

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Okay geschlafen, zwanzig nach fünf miauend geweckt worden, noch Liegenblieben bis kurz vor sechs ausgehandelt und dann den Kater auf die Dachterrasse gelassen. Das Fenster ist seit ein paar Tagen nachts komplett zu, und morgens merkt man wirklich schon die Kälte der Nacht. (Und die Heizung würde im Zimmer auch anspringen, wenn ich sie nicht nachts ganz zurückdrehen würde.)Morgens neben Katzenmaintenance eine ausführliche Küchenrunde (Spülmaschine war durchgelaufen, Herd musste wegen der Braterei vom Vortag gründlicher geputzt werden), als ich fertig war, war es sieben und ich musste schon wieder auf die Uhr schauen. Vor mir ein langer Bürotag, morgens mit einem neuen Einzelunterricht, ich wollte nicht zu spät los. Deshalb etwas Tempo. Schnelles Schreiben, Porridge zum Frühstück, dann eine Blitzdusche, und pünktlich um zwanzig nach acht war ich auf dem Fahrrad. Grüne Jacke ging noch (es war auch trocken und schöner Morgenhimmel), aber ich nahm das erste Mal einen richtigen Schal und Handschuhe (einstellige Temperaturen). Damit Fahrrad kein Problem. Arbeitsamer Tag. Ich startete mit dem neuen Unterricht, eben der, bei dem ich mir von LeChat hatte Ideen zusammenstellen lassen. Klappte auch alles ganz gut, nicht weil die Ideen so wahnsinnig toll gewesen wären (wenn auch nicht schlecht), sondern weil…

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Noch eine Woche, Montag 12.10.2026

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Erstaunlich gut geschlafen und um sechs vom schimpfenden Kater geweckt worden. (Das wird echt mal lustig mit der Zeitumstellung.) Ich handelte ihm noch Liegenbleiben bis Viertel nach sechs ab, inklusive Dachterrassenaufenthalt, und stand dann auf. Draußen mittlerweile wirklich ordentlich frisch: Der Spalt an geöffneter Dachterrassentür für den Kater machte es sofort kalt im Zimmer, und ich dachte kurz über eine lange Pyjamahose nach. (Hasse es allerdings, von allzu vielen Kleidern im Bett eingeknotet und umwickelt zu werden.)Morgens übliche Morgenroutine, Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde, außerdem machte ich den Wochenplan fertig (immer noch Projekt „Tiefkühlfächer leeren“) und bestellte die Biokiste. Für die wir allerdings nicht viel brauchten: Wir sind ja nur noch die Woche da und dann ein paar Tage weg. Der Urlaub (...und die OP) kommen jetzt doch mit erstaunlich schnellen Schritten auf uns zu. Deshalb bestellte ich auch gleich noch das Zeitungsabo für den Urlaubszeitraum ab. Zum Frühstück Brot mit Marmelade, leicht anstrengendes Essen, weil ich ab dem zweiten oder dritten Bissen Schluckauf bekam. (Mit ein Grund, warum ich Brot nicht so gern mag: Es löst bei mir fast jedes Mal Schluckauf aus, keine Ahnung warum.) Danach noch ein Stück Apfelkuchen. Eine Sache finde ich bei Apfelkuchen ja sehr…

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Kuchenbacken und nix, Sonntag 11.10.2026

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Recht gute Nacht, nur etwas merkwürdige Bauchschmerzen beim Aufwachen. Ich fühlte mich trotzdem einigermaßen ausgeschlafen und war auch schon mehr oder weniger wach, als der Kater protestmiauend ins Zimmer kam. Blick auf den Wecker: Es war 6:45 und damit quasi anderthalb Stunden später als an jedem anderen Tag dieser Woche. Das gilt als „ausschlafen“ und ich war dem Katzentier dankbar. (Mehr oder weniger.) Deshalb auch gleich aufgestanden, Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde und Tee. Etwas ärgerlicherweise bekam ich für den Liebsten nur noch eine letzte Tasse Irish Breakfast gekocht, damit war die Dose leer. Ärgerlich deshalb, weil er erst vor kurzem im Teeladen war und alles möglich an Nachschub besorgt hat, aber dass der Irish Breakfast zur Neige geht, hatte ich da nicht bemerkt. Aber ich muss sowieso irgendwann demnächst mal wieder in die Innenstadt. Das ist vom Büro aus gar nicht so weit, ich muss es mir einfach einplanen, dran denken und rechtzeitig Feierabend machen. (Und da ist schon die größte Herausforderung.) Der Liebste war allerdings irritiert, er war sich so sicher, dass er Irish Breakfast gekauft hatte. Was er mitgebracht hatte, war Earl Grey: Hatte ich versehentlich den frischen Earl Grey und den Irish Breakfast in die Earl-Grey-Dose…

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