2024 Revisited

Mastodon-Fund, der das Jahr prima zusammenfasst (und mich Tränen lachen ließ). Da machen sich so ein paar blöde Muster in den Jahresabläufen breit: Insgesamt zu voll, zu viel Arbeit, und spätestens ab Oktober so sehr zugepackt, dass zu viel Anderes liegen blieb. Und dann auch noch Covid im Frühherbst und richtig ausgeknockt, also ehrlich, das ist eine Jahreszeitentradition, die ich eigentlich nicht aufbauen möchte. Nun ja. Insgesamt war das Jahr gefühlt irgendwie sehr „leer“, wenig Höhepunkte, wenig, das mich ein Fazit ziehen lässt. Arbeitsvolumen ziemlich explodiert, außer Arbeit wenig Anderes (beispielsweise kein einziges (!) Konzert), und dann halt schnell vorbei. Aber ein paar bemerkenswerte Sachen gab es dann doch. Hier also ein kleiner Jahresrückblick (hier wäre der Jahresrückblick vom Vorjahr). Januar Feuerspiele am Bodensee. Der Monat beginnt mit dem jetzt schon traditionellen Familientreffen in Konstanz (wenn man es oft genug hintereinander macht, ist es ja Tradition). Dann kopfüber in die Arbeit: Keine Prüfungen im Januar, dafür unterrichte ich viel.Größere Umstellungen in der Arbeit (ein Wechsel in der Geschäftsführung), wir beginnen, uns aneinander zu gewöhnen in den neuen Rollen und uns einzuruckeln.Viel politische Aufregung und endlich ein wenig Hoffnungsgefühl: In ganz Deutschland, auch bei uns in der kleinen Unistadt (und…

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Brüste und Demokratie, Montag 16.12.2024

Nicht so tolle Idee: Abends um halb neun noch eine Tasse Tee trinken und dann nachts dreimal aufs Klo müssen. Aus diesem und aus anderen Gründen eher unruhig geschlafen und am Morgen nicht wirklich wach. Mir taten die Fußgelenke, Schienbeine, Handgelenke und Finger weh, außerdem war die rechte Seite verkrampft und mir war kalt (es war auch kalt im Haus). Und niesen musste ich auch am Stück. Jetzt krank werden, in Sichtweite des Weihnachtsurlaubs, wäre natürlich ein Klassiker. Aber immer positiv denken. Zunächst übernahm der Liebste Katzenmaintenance und Küchenrunde und machte uns ein Müsli, und ich schrieb währenddessen einen Wochenplan für die letzte Arbeitswoche vor Weihnachten und bestellte die Biokiste. Gar nicht so einfach, letzte Termine und dann schon Urlaub und volle Läden und so unterzubringen (mal ganz abgesehen davon, dass es im Winter sowieso wenig regionales Gemüse gibt). So ganz überzeugt war ich von unserem Plan am Ende dann auch nicht, recht pastalastig (wogegen erst einmal nichts einzuwenden ist) und ein paar neue Sachen, wo ich nicht sicher bin, ob sie wirklich so richtig lecker schmecken. Aber: immer positiv denken.Teeausbeute: Green Ginger, also mit Ingwer aromatisierter grüner Tee. Das konnte ich mir immerhin ganz gut vorstellen. Da der…

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Familientreffen, Montag 2.12.2024

Ziemlich anstrengende, unruhige Nacht, viel wachgelegen, viel herumgedacht, ziemlich über meine beiden Decken geärgert – der Biber-Bettbezug auf beiden Decken klebte so aneinander, dass ich ihn bim Hin- und Herdrehen immer zur Seite und nach oben schob und mindestens eine der innenliegenden Decken sich am Ende als Klumpen am Fußende oder an der Seite ballte. Irgendwann legte ich die obere Decke weg (mir war sowieso warm), nahm stattdessen eine dünnere Wolldecke dazu und konnte so noch ein bisschen schlafen. Beim Weckerpiepsen am Morgen (nicht durchs Licht wach geworden) war ich dementsprechend KO. Wenig Zeit am Morgen, wir wollten um acht aus dem Haus kommen. Wir fuhren an den Bodensee zur Beerdigung des Schwiegervaters, was emotional logischerweise nun nicht gerade ein einfacher Termin ist, und abgesehen davon bedeutete das auch eine Autofahrt werktags im Berufsverkehr im Winter. Also früh los, deshalb morgens nur eine schnelle Dusche (mit der neuen Body Butter – sehr reichhaltig und ein Gefühl wie Vanillemousse auf der Haut, total toll), ein schnelles Müsli, einen Blick in den Adventskalender (im dm-Kalender blöder Hibiskus, in meinem Teekalender mit Mango aromatisierter Grüntee, eher eine Enttäuschung am 2.12. – aber der Mangotee erwies sich dann als ganz okay), und um…

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Arzt, Haare, Bus – Freitag 22.3.2024

Morgens wenig Zeit, nur eine schnelle Tasse Tee, um Viertel vor acht gingen wir aus dem Haus zum Viertel-Lieblingsbäcker, dort ein schnelles Frühstück auf die Hand. Um acht waren wir am gebuchten TeilAuto: Der Liebste fuhr mich in die Nachbarstadt zur Krebsfrüherkennung beim Gynäkologen. Das würde ich normalerweise mit dem Zug machen, aber da die Bahn so unzuverlässig geworden ist mit Streiks und Schienenersatzverkehr und den normalen Verspätungen und ich zum Termin nicht zu spät kommen wollte, ließ ich mich fahren. Erstaunlicherweise kamen wir sehr gut durch, so war ich zehn Minuten zu früh da. Auch gut. Mein Gynäkologe nimmt sich immer sehr viel Zeit. Zwar erklärt er teilweise Sachen, die er das Mal davor schon erklärt hat, aber das ist völlig in Ordnung – erstens, wie sollte er sich das merken, und zweitens ist die Chance immer höher, dass ich mir alles Wichtige merke, wenn ich es zweimal höre. Viel zum Thema Krebs natürlich (es war ja der Krebsfrüherkennungstermin), außerdem ein bisschen was zu meinem Harnwegsinfekt (der war übrigens komplett weg), und halt sonst so zum generellen Zustand der Welt. Um neun war ich draußen, ging zum Bahnhof (in der Erwartung, den Liebsten anrufen zu müssen, damit er…

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2023 Revisited

Vorherrschendes Gefühl, wenn ich auf das Jahr zurückblicke: Viel, viel, viel zu viel Arbeit. Ansonsten wenig Abwechslung, kein Sommerurlaub, dafür eine neue (alte) Katze, in die wir gleich mal das gesparte Urlaubsgeld versenkt haben, wenig Kultur, dafür ein paar Krankheitsphasen und keinen einzigen Tag gelaufen (stimmt nicht, sagt der Kalender: 14. April). Naja. Es hätte definitiv besser sein können (aber andererseits auch schlechter, klar). Was definitiv sehr schlecht war und emotional belastend: Dass zusätzlich zum Ukrainekrieg noch dieser grauenhafte Terrorangriff der Hamas auf Israel und der daraus resultierende Gazakrieg dazukam (die Nachrichten dazu beschäftigen mich bis in meine Träume). Da nimmt man die sonstigen schlechten Nachrichten (Klimaziele verfehlt, Klimafonds-Kohle weg, Nazipartei bei 20% in den Umfragen) schon fast mit einem müden Fatalismus wahr. Also fast.Aber der Reihe nach der Rückblick auf das Jahr (hier der Rückblick aufs letzte Jahr, so als Vergleichsmöglichkeit). Januar Wir sparen Heizenergie und es ist SO kalt. Der Monat startet mit einem seltenen Kulturereignis (nämlich dem Besuch der Comedystube im Sudhaus, pünktlich zum Comedystuben-Ende nach vielen Jahren sind wir das erste Mal da – in erster Linie wegen Bodo Wartke). Außerdem Blutspenden und der Dachboden wird von uns fertiggedämmt.  Zum Urlaubsabschluss ein Familienbesuch in Konstanz.Nach…

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