Nichts passiert und ein paar Wochenplan-Gedanken, Sonntag 22.1.2023

Um sechs Uhr das erste Mal aufgewacht, weil ein laut miauender Kater ins Schlafzimmer kam. Mein Kopf pochte ziemlich und ich war todmüde, deshalb ignorierte ich das Tier, bis er schließlich wieder verschwand. Um kurz nach sieben musste ich schließlich auf die Toilette und hatte außerdem ein schlechtes Gewissen wegen Katerignorierung, also stand ich auf, nahm eine Aspirin und ging nach unten. Es war aber kein Kater da, auch nicht als ich einen Blick in den Garten warf und nach ihm rief und das Licht im Wohnzimmer anmachte und ihm die Futterschüssel richtete und schließlich (ich hatte mich nach dem Füttern eigentlich wieder hinlegen wollen) den Jogginganzug anzog und Teewasser kochte. Der Liebste (hatte eigentlich liegenbleiben wollen) stand auch auf, nachdem ich ins Schlafzimmer kam und ihm ausführlich erzählte, dass ich den Kater jetzt endgültig vergrault hatte, weil er KEIN FUTTER am Morgen bekommen hatte und doch quasi kurz vorm Verhungern gewesen war und überhaupt war er ja quasi schon mit einer Pfote aus der Tür und auf dem Weg zu den Nachbarn, die ihn viel lieber hatten.Natürlich saß er dann unten und fraß gierig die Schüssel leer, als wir runterkamen. Dieses manipulative Tier. Nachdem der Samstag für uns…

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Hoch die Hände, Freitag 13.1.2023

Ganz gute Laune beim Aufwachen, klar: Einige wichtige Dinge hatte ich diese Woche schon erledigt, der Tag war vernünftig vollgepackt, aber nicht zu sehr, und außerdem Wochenende und so. Natürlich war ja immer irgendwas (hier konkret: doofer Hals und die nächsten Tage Regen vorhergesagt), aber trotzdem. Und weil ich so positiv gestimmt war und wir noch nicht so richtig konkrete Pläne für das Wochenende hatten, beschloss ich, mich mal ein bisschen um unser Kulturleben zu kümmern, und schaute mal, was es an dem Wochenende so an Ausstellungen, Konzerten oder Kinofilmen geben würde.Hm, naja, und nach einer halben Stunde wusste ich dann wieder, dass wir halt doch in einer Kleinstadt wohnen, und war leicht angenervt. Immerhin zwei interessante Ausstellungen hatte ich gefunden, und wenn ich nicht so pingelig gewesen wäre mit synchronisierten Filmen, dann wäre auch Kino was gewesen. Aber ganz ehrlich, deutsche Synchronsprecher, es geht halt einfach wirklich gar nicht mehr. Außer ich sprang vielleicht doch über meinen Schatten. Wobei andererseits – nein. Müsli zum Frühstück, etwas Hektik am Morgen, obwohl wir beide an dem Tag im Home Office waren – aber möglicherweise hatte ich um neun einen Unterrichtstermin, die Absprachen waren nicht ganz eindeutig gewesen, deshalb wollte ich…

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2022 Revisited

Grundsätzlicher Eindruck vom vergangenen Jahr: Es war eher kein gutes. So global gesehen natürlich, aber auch persönlich gab es zwar wenig Katastrophen (wofür ich ja schon dankbar bin), aber auch wenig Positives, stattdessen viel Grau, viel Deprimierendes und ein generelles Mäh-Gefühl. Viel zu vorherrschend: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Nun arbeite ich ja gern und empfinde meinen Beruf durchaus auch als sinnstiftend, aber in diesem Jahr gab es ein paar so richtig große Ärgernisse in der Firma, die mir das Ganze schon ziemlich vergällt haben. Und einfach von allem zu viel. Das muss im neuen Jahr besser werden.Kleiner Rückblick: Januar Ich starte die erste Januarwoche mit Urlaub – und mit Yoga am Samstag.Nur eine Prüfung, relativ langsamer Arbeitsstart, ab der 3. Woche allerdings vier Abende pro Woche Unterricht (und Freitag Yogakurs), ich bin also jeden Abend ausgebucht.In der dritten Januarwoche fahren wir auf eine Gegendemonstration in der Nachbarstadt. Die AfD hat dort aufgerufen, verschwindet aber unter der Masse an uns Gegendemonstrant:innen.Ende Januar hat der Liebste Geburtstag, die Torte für ihn gelingt nur so halb.Der Lichtwecker ist fertig! Februar Nach wie vor vier Abende pro Woche Unterricht, dazu kommen drei Prüfungen.Ich beginne, etwas detaillierter über Unzufriedenheiten in der Arbeitssituation zu reflektieren: Wo…

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Fast Familienbesuch – Samstag 24.12.2022, Heiligabend

Natürlich früh wach, wir blieben aber noch ein bisschen länger liegen und standen erst um halb acht auf (in erster Linie, weil da ein wirklich sehr beleidigt miauender Kater ins Schlafzimmer kam). Am liebsten wäre ich liegen geblieben, bis draußen die Sonne aufging, aber da hätte ich wohl lang warten können mitten im Winter und bei Regenwetter. Also machten wir es halt drinnen hell.Ich dachte noch etwas über den Krimi nach, den ich am Freitag ausgelesen hatte (was lese ich jetzt, was jetzt, was jetzt?) und außerdem über meine Haare: natürlich immer noch schön kurz, aber leider nicht mehr so richtig fluffig geföhnt wie direkt nach dem Friseurbesuch, sondern durch die Nacht ziemlich plattgelegen. Es wäre schon schön, wenn man das Haargefühl nach dem Friseur noch für einen Tag weiter retten könnte. Leider kann ich mir selbst die Haare nie so auf Volumen föhnen, wie die Friseurin das hinbekommt, sodass Haare waschen da auch nicht hilft. (Und um mir diese Fähigkeit wirklich richtig anzueignen, dafür ist es mir nicht wichtig genug.) Wie beim Bäcker. Auf jeden Fall: Jetzt richtig Urlaub, auch der Liebste, und außerdem Weihnachten. Für mich bedeutete das ja in erster Linie drei Tage nicht einkaufen gehen,…

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Akademische Gedanken – Mittwoch 29.6.2022

Etwas unruhige Nacht, morgens kam ich einigermaßen schwer aus dem Bett. Aber: Die Anspannung der letzten Wochen begann tatsächlich abzufallen. Die letzte der Juni-Prüfungen stand an, aber wie auch am Tag davor waren wir zu zweit und alles war organisiert und überhaupt, die letzte vorerst. Und dann erst einmal wieder mit anderen Dingen beschäftigen.Im Übrigen stand ich gar nicht sofort aus dem Bett auf, sondern machte, wie am Abend zuvor auch schon, die erste meiner drei Schulterkapsel-Übungen, weil man diese in liegender Position machen sollte. Und Jungejunge, tat das weh. Ich hoffe bloß, dass das mit den Übungen und Gedöns dann irgendwann wirklich besser wird. (Andererseits, ich habe nachgeschaut, habe ich die Armschmerzen jetzt seit elf Monaten, ich sollte also vielleicht nicht ungeduldig werden, wenn sich nach einem Tag krankengymnastischer Übungen nicht sofort eine Besserung einstellt.) Müsli zum Frühstück, dann gingen wir gemeinsam um kurz vor acht aus dem Haus. Es war ziemlich bewölkt und sollte den Tag über durchwachsen bleiben, ich war in Jeans unterwegs und hatte mir eine Strickjacke eingepackt. (Spoiler: Das war für den halben Tag okay, dann kam natürlich die Sonne raus und die Jeans war eine eher fragwürdige Wahl.)Bei der Arbeit war die Kollegin…

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