Langeweile und Aufregung, Samstag und Sonntag 11.-12.1.2024

Aufgewacht mit dem Gefühl, es wäre mitten in der Nacht, und noch ein bisschen den Geräuschen draußen zugehört – als ich auf den Wecker schaute, war es aber plötzlich schon kurz vor sieben. Nun ja. Vermutlich ausgeschlafen, würde ich mal sagen.Erst einmal größere Katzenmaintenance am Morgen, neben dem üblichen Futter, Medikamente, Katzenklo hatte einer der beiden Pappnasen beim oberen Klo halb über den Rand gepinkelt, was eine größere Reinigungsaktion notwendig machte. (Eumel.) Kurzer Blick in die Zeitung, Tee, der Liebste machte uns ein Porridge mit Banane zum Frühstück. Langsamer Tagesstart. Den Vormittag über wenig Spannendes, neben Internetzeit räumte ich die Spülmaschine aus und dabei die neue Kenwood-Gewürzmühle ein, die am Freitag gekommen war (der Messerblock ist nicht spülmaschinenfest und war schon im Küchenschrank, die vier mitgelieferten Gläschen mit Deckel aber schon – sieht alles sehr gut aus bis jetzt). Ach ja: Und der Liebste kaufte uns ein Auto.Also nur so halb. Das Angebot von mercedes für den Schwiegermutter-Hybrid war gekommen, Anzahlung, Finanzierung über drei Jahre mit Anschlussmöglichkeit Rückgabe, Weiterfinanzierung oder Restwertkauf. Wir hatten also die letzten zwei Tage überlegt, der Liebste hatte mit der Schwiegermutter telefoniert, und am Ende kauften wir das Auto (es wird auf uns zugelassen, ist…

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Katzenängste, Dienstag 31.12.2024

Unruhige Nacht, mehrmals aufgewacht, aufgestanden, herumgewälzt, gefroren und geschwitzt. Um halb sieben wachte ich nach merkwürdigen Träumen auf, blieb noch etwas liegen, schlief tatsächlich wieder ein – und hatte um halb acht beim Aufwachen leichtes Kopfweh , vermutlich gerade über die Schwelle geraten beim längeren Liegenbleiben. Der Liebste war schon deutlich vor mir aufgestanden, sodass die Kater beide versorgt waren und ich langsam in den Morgen starten konnte. Netterweise machte er mir dann auch noch eine Tasse Tee und für uns beide ein Porridge (kalt draußen, seit Tagen zapfige Minustemperaturen und komplett durchgefrorener Garten, ich wollte etwas Warmes zum Frühstück). Entspannter Morgen. Ich las mich quer durchs Internet, wusch mir die Haare, packte den Brotteig (am Montag angesetzt) in den Ofen, machte einen Wochenplan für die (bereits laufende) Woche, setzte mich in den Lesesessel und las im Buch – so am späten Vormittag bemerkte ich, dass es vielleicht doch noch klappen könnte mit dem Fertiglesen, damit hätte ich dann noch ein Buch mehr auf der Liste. Nichtsdestotrotz unterbrach ich das Lesen um halb zwölf und wir gingen zum Alnatura, wir brauchten ein paar frische Sachen und machten gleich einen Mini-Wocheneinkauf (in erster Linie Pilze und Gemüse und Zeugs). Recht…

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Entspanntes Radeln, Samstag 7.12.2024

Gut geschlafen, was natürlich daran lag, dass ich um eins einmal aufs Klo musste und da keine Katze zu sehen war und danach die Schlafzimmertür zublieb bis zwanzig vor sieben. Als ich aufmachte, drängten sich dann natürlich zwei Katzen aufgeregt ins Zimmer und wollten auf die Dachterrasse und überhaupt, aber da war ich ja dann wach.Aufräumrunde und Katzenmaintenance, bei Magi mit der zweiten Schilddrüsen-Medikamentengabe, wieder in einem Stück Katzenwurst versteckt (dieses Mal nur eine Katzenwurst auf beide aufgeteilt und nicht eine für jeden, sonst füttern wir den Tieren am Ende nur noch Katzenwurst, und eigentlich war sie mal als Snack – „Ergänzungsfuttermittel“ – gedacht). Ging ganz okay, im dritten Anlauf war das Stück samt Tablette in der Katze. Diese blöden Dragees sind halt recht groß und dazu glatt, sodass es ein großes Stück Katzenwurst braucht, und er kann ja sowieso nicht mehr richtig kauen, also alles etwas diffizil. Andererseits natürlich auch eine Frage von Routine. Teekalenderausbeute am Morgen mehr als enttäuschend, denn neben einem Fenchel-Anis-Kümmel-Tee im dm-Kalender (…schon okay, es sind halt so gesundheitsorientierte Kräutertees) enthielt mein Teekalender einen aromatisierten Grüntee „Happy Kirsch“. Happy KIRSCH! Mit echten Kirschstückchen! Helles Entsetzen bei mir. Es ist völlig ausgeschlossen, dass ich als…

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Frei-Tag! 6.12.2024

Taktischer Fehler um zehn nach fünf, als ich aufs Klo musste und Magi natürlich sofort die Chance nutzte (offensichtlich für ihn nah genug an der Fütterzeit halb sieben), sich im Schlafzimmer zu platzieren und bei mir im Vierminutentakt nachzuschauen, ob ich wohl aufstehen würde. Ich war dementsprechend nicht so wirklich ausgeschlafen, als ich dann um Viertel nach sechs schließlich nachgab und die Nacht für beendet erklärte. Neben müde auch noch leichtes Kopfweh, aber trotzdem gute Laune: Ich hatte mir ja einen Minusstundentag freigeschaufelt und war dementsprechend entspannt. Musste nur aufpassen, dass ich mir nicht siebzehntausend Erledisachen in den Tag packte. (Spoiler: Es waren drei, und von denen schaffte ich zweieinhalb.) Draußen sehr ekliges Wetter, der Wind rüttelte an den Fensterläden und die Sturmböen trieben die Regentropfen waagrecht gegen die Scheiben – ich hatte kein Interesse daran, lang rauszugehen. Oder auch nur kurz. Zunächst Morgenroutine (ohne Nikolausi, wir hatten auf die pappsüßen Sachen verzichtet). Der Liebste verzichtete aufs Frühstück und ging um Viertel vor acht schon in Richtung Büro, ich machte mir eine Schüssel Müsli. Außerdem viel grünen Tee (logisch), zugunsten der mittlerweile fünf Adventskalenderpackungen (den Mangotee hatte ich leer) verzichtete ich auf meinen klassischen Jasmintee. Heutige Ausbeute: ein chinesischer…

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Alltagschronik mit Schilddrüsenpatient, Mittwoch 4.12.2024

Sieh an: Der Heizungsthermostat bekommt mittlerweile wieder genug Strom über die Heizungswärme, dass er auf automatisches Heizen umgestellt hat. Und deshalb wieder mitten in der Nacht angeht, weil er denkt, es wäre erstens zu kalt (nun gut, es hatte 17,5° im Schlafzimmer, aber unter der Decke war es mir warm) und wir müssten jetzt zweitens aufstehen (…es war vier Uhr nachts, WTF). Ich wartete ein bisschen ab, stand dann irgendwann leicht genervt auf und machte den Thermostat manuell aus. Logischerweise dauerte es eine ganze Weile, bis ich wieder eingeschlafen war, und diese fehlende Zeit merkte ich ziemlich am Morgen. Immerhin gut: Die neue Version des Lichtweckerprogramms weckte einwandfrei. Trotzdem morgens echt langsam unterwegs, müde und ziemlich mäh. Egal. Katzenmaintenance und Aufräumrunde, oben fuhr Harold, Brot mit Erdnussbutter zum Frühstück, Blick in die Zeitung, Adventskalender. Der Tee des Tages nannte sich allen Ernstes „Erdbeertörtchen“, und ich war schon kurz davor, ihn mit Plastikhandschuhen in einen Biohazard-Beutel zu werfen und thermisch zu entsorgen, aber ich versuchte ihn dann doch. Überraschenderweise war er, bescheuerter Name hin oder her, erstaunlich gut trinkbar, der Erdbeersahne-Geschmack nicht penetrant und vor allem nicht künstlich und insgesamt recht rund und dezent. Kann man tatsächlich machen. Wer hätte…

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