Streichen und Sterne, Freitag 7.8.2026

In der Nacht irgendwann ein bisschen Abkühlung (ich wechselte sogar frühmorgens auf die andere Decke, hurra), aber trotzdem nicht erholsam geschlafen, keine Ahnung. Morgens außerdem mit furchtbar verspanntem Rücken aufgewacht, zur Abwechslung mal das linke Schulterblatt, was zum Henker. Hm. Trotzdem Morgenroutine mit Dachterrassengießen. Merkwürdigerweise entdeckte ich im Hochbeet ein paar Pilze – dabei hatten wir ja gar nicht sooo viel gegossen und es hatte wenig geregnet. Okay. Vielleicht die nächsten paar Tage nicht gießen, zumal es nicht mehr ganz so sehr heiß sein soll (schon durchs Lüften am Morgen bekam ich die Schlafzimmertemperatur auf 21 Grad). Vor mir ein ruhiger Arbeitstag daheim. Zum Frühstück den gekauften Hefezopf, und dazu als Neuerwerb die vegane „Rama“-Buttervariante, die natürlich mit supertollem Buttergeschmack warb (heißt auch „so buttrig!“). Fazit: Ich kann ja den tierischen Buttergeschmack mittlerweile überhaupt nicht mehr ab, und schon früher, als ich noch nicht vegan aß und eigentlich Butter gern mochte, kippte das immer recht schnell dahin, dass es mir über wurde. Die Rama ist in der Hinsicht besser, weil sie irgendeinen ekligen Geschmacksanteil („Tier“, keine Ahnung) halt nicht hat, aber sie ist sehr „voll“, sehr mächtig im Geschmack und von daher eigentlich eine wirklich gute Alternative. Sie schmeckt…

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Urlaubsende und traurig, Samstag und Sonntag 1.-2.8.2026

Am Samstag eigentlich recht gut geschlafen, erstaunlicherweise. Mitten in der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder, ich wachte vom Regenprasseln auf. Zweites Wachwerden um zehn nach sechs durch lärmende Spatzenrabauken, und weil ich mich ausgeschlafen fühlte und es sowieso nicht für eine schlechte Idee hielt, einen etwas früheren Rhythmus anzutrainieren, stand ich auf. Und machte gleich mal den Arbeitswecker für die kommende Woche wieder an.Gießen war nicht nötig, ich machte nur überall die Fenster auf und ging dann ins Wohnzimmer, wo ich zu meiner Freude den Nasenkater auf dem Sofa sah – ich vermute, er hatte bei dem Regen die ganze Nacht drinnen verbracht. Noch während des Lüftens überall verschwand er aber über den Balkon nach draußen und dort unter den Ziegenstall. Wir mussten ihn erst etwas zu uns herlocken, damit er wenigstens die Hälfte seiner Herzmedikamente nahm. Ich denke, dass ihn das schon etwas mitnimmt, dass Magi nicht mehr da ist. Appetit hatte er auf jeden Fall keinen und interagieren wollte er auch nicht. Wir ließen ihn deshalb recht schnell in Ruhe. Für uns ein ruhiger Samstag, wir hatten keine großen Pläne und mussten uns selbst auch ein wenig sammeln. Der Liebste holte uns ein paar Brötchen vom…

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Charly, oder: Magi

Schon seit vielen Jahren, fast direkt nach meinem Einzug beim Liebsten, lebten wir mit einem Kater, nämlich unserem tollen Nasenkater, diesem scheuen, zarten Babytier. So richtig gut kam er mit anderen Katzen nicht zurecht, entweder hatte er Angst oder wollte hauen (oder wurde verhauen). Aber das sollte sich ändern. Am 1.7.2023 erwähnte ich das erste Mal im Blog, dass irgendein braungetigerter „Nachbarkater“ seit einigen Tagen regelmäßig bei uns auftauchte. Ich kannte ihn eigentlich schon (er war einige Jahre vorher schon gelegentlich durch unseren Garten gestiefelt), aber mir fiel auf: Er war sehr abgemagert, hatte struppiges Fell, und vor allem: Er blieb im Garten und ging nicht mehr weg. Merkwürdig. Der Nasenkater schien das auch zu finden, auf jeden Fall zeigte er sehr großes Interesse an dem markanten, mageren Tier mit seinem links geschlitzten Ohr. Ende Juli 2023 machten wir uns so langsam Gedanken, wo er denn hingehörte. Wir fragten bei den Nachbarn rum und es wurde klar: Zu keinem. Wir begannen ihm also auf der Terrasse Futter zu geben, und er schlief auf den Decken auf dem alten Hasenstall. Ich entschloss mich, dem ganzen etwas genauer nachzugehen. Im September 2023 fanden wir seine Tätowierung heraus, ich rief bei Tasso…

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Abschied nehmen, Freitag 31.7.2026

In Anbetracht der Umstände (warm im Zimmer, Alkohol) recht gut geschlafen. Allerdings wachte ich um kurz nach sechs mit irgendwie halbschlechter Laune auf – jede Menge Arbeitsgedanken, das nahende Urlaubsende macht sich bemerkbar. Wirklich ausgeschlafen war ich auch noch nicht. Ich döste deshalb noch eine ganze Weile und stand um halb acht schließlich auf, gerade als draußen ein rauschender Regenschauer runterkam. Allerdings nur für fünf Minuten und damit noch nicht mal ansatzweise genug, um den Pflanzen irgendwie zu helfen (aber genug für anschließend unangenehm schwüle Luft).Der Liebste hatte die Nasen schon versorgt und war wegen Magi etwas besorgt: Er hatte gar nichts fressen wollen und auch die Medikamente nur widerwillig genommen. Immerhin verschwand er nicht sofort bei den Nachbarn, sondern legte sich zum Schlafen aufs Schattendeck. Kurze Küchenrunde, dann schaute ich aufs Handy und sah, dass die Tierheimleiterin wegen des Kuchens geschrieben hatte: Ja, Kuchenspende auf jeden Fall gern, bis jetzt ist ein Kirschkuchen da, alles andere würde passen. (Keine Kollisionen hier von meiner Seite, lol – es gibt nichts Schlimmeres als Kirschen.) Und wir könnten ihn am Nachmittag bringen. Passte alles super. (Dachte ich.) Noch vor dem Frühstück (und vor dem ersten Tee!!) ging ich deshalb zum Supermarkt…

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Pflanzen und Turm, Samstag 18.7.2026

Erstaunlich gut geschlafen, trotz Liebstem neben mir und Ohrstöpsel und zwischendrin Decke wechseln und beide nachts aufs Klo und draußen Regen und überhaupt. Aber andererseits war ich halt wirklich zufrieden mit dem Arbeitsabschluss und richtig froh über den Urlaub, und die Entspannung führte offensichtlich dazu, dass ich insgesamt wirklich gut schlief. Und morgens um zehn nach sechs recht ausgeschlafen aufwachte.Ein kleines bisschen wachgelegen, dann beide aufgestanden und sehr leise Katzenversorgung, um S nicht zu wecken, Küchenrunde und Tee. Das leise sein hätten wir uns sparen können, natürlich war sie auch früh wach und kam nach einer Dusche bald nach oben. Wir sind halt alles Frühaufsteher (...und alte Leute). Der Plan für den Tag sah Einkaufen und dann Fahrt ins Nachbarstädtchen vor. Erst einmal aber gemütliches Frühstücken (Brot mit Butter und Marmelade, kein fancy großes Frühstück, weil wir ja die Lasagne am Abend gehabt hatten und S mittags essen gehen würde und abends zu einer Freundin zum Grillen), dazu viel Kaffee und so. Irgendwann mal Dusche, außerdem zu den Katern in den Garten: Die fanden den Besuch nämlich tendenziell eher spannend, vor allem unser scheuer Nasenkater war GANZ TAPFER und ließ sich eine Katzenwurst aus der Hand geben. SO eine…

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