G&T wie so Hipster – Freitag 14.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Trotz deutlich späteren Lichtausschaltens am Abend davor (wird gerade recht spannend im Buch, zieht sich allerdings insgesamt ein bisschen) wurde ich früh wach. Noch etwas herumgedämmert und merkwürdig halbwach, halb-träumend, mit dem Lichtwecker stand ich schließlich auf. Recht müde und ein wenig unmotiviert vor diesem Tag (der eine Menge Unterricht für mich parat hatte und leider kein Yoga, weil die Trainerin nicht da war). Trotzdem übliche Katzen- und Küchenrunde, der Liebste hängte noch die trockene Wäsche ab. Draußen bewölkt, aber es regnete nicht und war auch nicht mehr gefroren – so langsam kann man darüber nachdenken, die Vogelbäder wieder aufzustellen. Apropos Vögel: Im Dämmerlicht morgens ein ordentliches Vogelkonzert, das war sehr schön. Relativ entspannter Morgen mit Müsli und Zeitung, dann ging ich schnell ins Bad und der Liebste zu seinem ersten Onlinetermin ins Arbeitszimmer, er ging etwas später erst zu einem Vor-Ort-Termin ins Klinikum. Um Viertel vor neun ging ich ins Büro, mit roter Jacke (gerade noch okay), ohne Mütze, weil ich die Haare nicht verknuddeln wollte (war blöd, man hätte sie gebraucht) und schwarzen Stoffsneakern (definitiv zu kalt). Auch im Büro war es krass kalt, keine Ahnung, ob da jemand die Heizung abgeschaltet hatte. Auf jeden Fall saß…

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Radeln und rödeln, Donnerstag 13.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Wach seit halb sechs, um sechs beschloss ich schließlich aufzustehen – mehr oder weniger ausgeschlafen. Morgenroutine ohne eklige Überraschungen, übliche Küchenrunde, ich wechselte eine Glühbirne aus und leerte den Gelben Sack (etwas doof, dass er schon wieder voll ist – die Abfuhr ist erst nächste Woche, wir haben definitiv wieder zu viel Verpackungsmüll). Draußen bewölkt und kalt, der Garten regennass, aber immerhin nichts mehr gefroren. Wäre auch schade: Man sieht die ersten Schlüsselblumen, die Narzissen haben bereits Knospen und die Tulpen haben sich auch schon auf den Weg gemacht. Frühling! Der Liebste holte uns ein paar Brötchen und einen frischen Laib Brot beim Viertelbäcker (der wurde übrigens nicht vom Viertel-Lieblingsbäcker degradiert, sondern ist immer noch der Lieblingsbäcker, nur ist er mittlerweile der einzige Bäcker im Viertel, ansonsten gibt es nur noch die Backketten bei den Supermärkten ums Eck). Ausführliches Frühstück, dann ging der Liebste aus dem Haus (um halb neun, weil er einen Termin im Tal hatte) und ich überlegte ein bisschen: Ich wollte nicht zu früh mit der Arbeit starten (abends würde es wieder spät werden), das Internet war auch leergelesen, und während des Tages hätte ich für Sport oder ähnliches wenig Zeit… also machte ich mir einen…

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Alles eklig, Mittwoch 12.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ekelfaktor gleich am frühen Morgen: Als ich bei der üblichen Katzenmaintenance die Packung mit Leberwurst-Sachets zur Hand nahm, um eines mit den zermörserten Medikamenten für Magi zu vermischen, wunderte ich mich über merkwürdige Krümel, die am oberen Packungsrand rieselten. Ein genauerer Blick ergab Reste von Fliegenpuppen, und ein noch genauerer Blick eine ganze Tonne an noch intakten Puppen, die sich in der Packung festgeklebt hatten. Und zwei kleine schwarze Fliegen krabbelten mir auch entgegen (ich hatte in den letzten Tagen schon eine oder zwei gesehen und mich gefragt, wo sie herkamen). Eines der Sachets war offensichtlich kaputt gewesen. SO UNFASSBAR eklig. Ich schmiss die ganze Packung in den Mülleimer, putzte noch etwas hinterher und war extrem angenervt (die ganze Zeit miauend beobachtet von zwei Katern, die doch ihr Futter wollten!). Und das alles vor dem ersten Tee. Gegen den Ekelfaktor half dann auch nicht, dass das untere Katzenklo reichlich benutzt worden war und dass der Liebste oben eine verschimmelte Orange entdeckte. Nervnervnerv. Insgesamt: Die Laune nicht so wahnsinnig gut bei uns im Haus. Wenigstens hatte ich, im Gegensatz zum Liebsten, einigermaßen gut geschlafen. Half insgesamt alles nichts: Müsli, Blick in die Zeitung, dann packte der Liebste seine Sachen und…

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Entspannt und gestresst, Dienstag 11.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Irgendwann kam mal bei QI die Information, dass sich seit Erfindung des Snooze-Buttons unsere Schlafqualität messbar verschlechtert hat beziehungsweise wir morgens deutlich müder sind. Eigentlich logisch, wenn man darüber nachdenkt, dass das Snoozen den Aufwachprozess mehrfach unterbricht. In Anbetracht dieser Erkenntnis stand ich heute schon nach einmal snoozen (also quasi fast sofort) auf, wenn auch mit dem Kopf noch komplett in merkwürdigen Träumen und noch nicht so wirklich wach. Draußen dämmerig, aber wolkenlos und schon recht hell (wir sind kurz vor dem Vollmond, das hatte man auch die ganze Nacht gemerkt).Morgenroutine, Katzenmaintenance, der Liebste machte uns ein Müsli mit Ananas, ich warf einen Blick ins Internet und in die Zeitung. So sehr mich die Aussicht auf vier Jahre Merz-Kanzlerschaft ankotzt, so froh bin ich doch, dass dieser unsägliche Wahlkampf jetzt vorbei ist. Vielleicht verbessert sich dadurch ein wenig die aufgeregte Stimmung im Land (es wird genug Themen zum Aufregen geben). Um Viertel vor neun ging ich ins Büro, bei kaltem Wetter (der Garten war wieder leicht angefroren, Temperatur knapp über null, rote Jacke). Der ganze Tag war ein Prüfungstag, der sich zu meiner Freude recht entspannt gestaltete: Alle Leute pünktlich, es gab überhaupt keine Probleme, die Technik lief und…

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Alltagschronik, Montag 10.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Früh wach gelegen, kurz nach sechs aufgestanden, mit leichten Rückenschmerzen (vermutlich der Bücherräumerei am Vortag geschuldet). Ich schaute erst einmal nach den Katzen und konnte dem Nasenkater dabei zuschauen, wie er in der Speisekammer-Nische im Regal verschwand und dort in eine leere Papiertüte pinkelte. Der Honk. Klar, Magi marschierte die ganze Zeit durch die Gegend und setzte sich in den Weg, da fühlte der Kater sich vermutlich vom Weg zu den beiden Katzenklos abgeschnitten. Aber trotzdem Honk, also ehrlich. Immerhin war die nasse Tüte schnell und einfach entsorgt. Aber ich befürchte, wir kommen nicht drum herum, noch ein drittes Klo irgendwo aufzustellen (als würde bei uns nicht schon genug Zeug rumstehen).Der Liebste packte seinen Bürorucksack (er fühlte sich wieder hergestellt, war aber nicht unfassbar motiviert, in die Arbeit zu gehen) und machte uns ein Müsli mit Ananas. Draußen leichtes Morgenrot, es versprach einigermaßen klar zu werden, hoffentlich nicht mehr ganz so heiß wie die letzten Tage. Um acht verschwand er aus dem Haus und ich ins Bad, und kurz darauf war ich oben am Schreibtisch. Den Vormittag über zuerst ein Onlineunterricht, dann viel Kommunikation und administrativer Krams. Ich konnte endlich den Punkt abschließen, den ich am Freitag wegen Technik…

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