Wieder da, Sonntag 3.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gut geschlafen bis Viertel nach fünf, wo ich ins Bad musste und anschließend zwei Kater im Schlafzimmer hatte, die um mich herummarschierten, miauten, mich anstupsten und generelle Aufmerksamkeit wollten. Ich blieb liegen und sie sahen es auch irgendwann ein und gingen wieder runter, aber naja – Tiefschlaf war das halt nicht mehr. Um Viertel nach sechs schließlich aufgestanden. Blick auf die Dachterrasse, wo die untere Ebene des Hochbeets quasi übersät war von millimeterkleinen, grauen Schnecken – vermutlich frisch geschlüpft. Nerv, nerv, nerv. Ich sammelte insgesamt elf Stück ein und werde um Schneckenkorn definitiv nicht herumkommen (neben der einen Zucchinipflanze zeigt jetzt auch eine Peperonipflanze deutliche Fraßschäden).
Katzenmaintenance, kurze Küchenrunde, den Liebsten per Threema begrüßen, der gerade mit dem Handynavi dabei war, die Rückfahrstrecke auszutüfteln (über den Kniebis wohl, wunderschön). Dann Tee.

Der Liebste war also auf dem Heimweg und ich wollte gern, wenn er gegen Mittag dann wieder da war, mit allem Haushaltszeug so weit wie möglich fertig sein, deshalb daddelte ich nicht lang am Esstisch. Bisschen schreiben, kurzer Blick ins Internet, Brot mit ein bisschen Rügenwalder Aufschnitt (wir hatten wieder vegane Lyoner kurz vor Ablaufdatum mitgenommen, und restliche Seitansalami von der Pizza war auch noch da). Restlicher Vormittag Putzaktion: Ich räumte die Sachen weg und ließ die Roboter saugen (die Kater hatten sich da bereits in den Garten verzogen), ging dann für ausführlichste Körperpflege nach oben. Dann Schmutzwäsche sortieren, eine Maschine starten, ganzes Erdgeschoss durchwischen, und schließlich das Bad oben gründlich putzen. Damit war das komplette Haus wieder sauber und es halb eins.

Restliche Pizza zum Mittag, außerdem kochte ich eine Kanne Kaffee, in der (korrekten) Vermutung, dass der Liebste gern einen Kaffee hätte, wenn er wieder da wäre. Ich hängte die erste Maschine Wäsche auf und startete die zweite, machte mich ans Bügeln, und kurz vor dem Ende hörte ich es draußen knattern, und der Liebste war wieder zurück. Mit dreckigem Moped und verschwitzten Klamotten, dazu ziemlich, ziemlich kaputt, aber zufrieden. Und ich dann auch. Hihi.

Haushaltskram hatte prima gepasst, von der Wäsche mal abgesehen (die zwei restlichen Maschinen hängte ich am Nachmittag auf, aber das waren zehn Minuten Arbeit – keine Bügelwäsche mehr dabei). Ansonsten legten wir uns, nachdem der Liebste einmal schnell das Motorrad gereinigt, seine Sachen weggeräumt und geduscht hatte, mit einem alkoholfreien Gin&Tonic aufs Schattendeck und verbrachten dort den größten Teil des Nachmittags. Begleitet von zwei Katern (Magi erst leicht irritiert – das ist MEIN Sessel – aber dann legte er sich halt zwischen meine Beine). Sehr entspannend.
Eigentlich war für den Nachmittag etwas Regen vorhergesagt und es wurde auch bewölkt und diesig, aber der Regen ließ auf sich warten. Deshalb gossen wir noch ein bisschen die Staudenbeete und Rosen (krass trocken alles), bevor wir wieder reingingen.

Restlicher Nachmittag: Der Liebste bereitete das Abendessen vor (schälte den Spargel, kochte die Kartoffeln, um später Bratkartoffeln machen zu können, suchte alles für die Béchamelsauce zusammen), und ich las das neueste VF&L vom Mai durch (damit bin ich mit den Heften wieder up to date! Sehr cool) und machte uns einen Wochenplan für die kommende Woche. Bis auf zwei Rezepte (einmal Rumfort-Minestrone und einmal schnelle Nudeln, weil wir da wenig Zeit für „richtiges“ Kochen haben) ist der komplette Wochenplan aus dem neuesten Heft. Damit sehr gute Ausbeute. Noch schnell die Gemüsekiste bestellt, und dann holte ich mir ein neues Buch (dazu morgen mehr) und ging zum Liebsten aufs Sofa.

Ein bisschen lesen, während der Liebste uns das Abendessen fertig machte, und um sieben dann: der erste Spargel der Saison. Der war allerdings in großen Teilen unangenehm bitter, schade. Ich hatte ihn als Sonderangebot beim Supermarkt nebenan bekommen, und ich fragte mich natürlich, ob das wohl der Grund gewesen war (aber woher weiß der Spargelbauer, wie die Stangen schmecken werden?). Naja. Ungefähr ein Drittel war gut, und die Bratkartoffeln (ich hatte keine Lust auf Salzkartoffeln gehabt) und Béchamelsauce waren ausgezeichnet, also war das insgesamt schon ein sehr gutes Abendessen. Zum Nachtisch ein Cheesecake-Joghurt.

Zum Abend zwei Folgen Feuer & Flamme, wo es in der elften Staffel weihnachtet, da im Herbst/Winter 2025 gedreht wurde (das fühlt sich im Mai sehr merkwürdig an). Dann starteten wir eine andere Doku, die aber so sensationsheischend und nervig daherkam (F&F hat da halt echt Maßstäbe gesetzt, hinter die die anderen Dokus nicht mehr zurückkönnen), dass wir sie recht bald abbrachen. Stattdessen um neun ins Bett, wo ich noch eine gute Stunde las bis zum Einschlafen. Sehr arbeitsreiches langes Wochenende.