Meetings und Gewitter, Dienstag 10.3.2026

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Marginal bessere Nacht, dementsprechend morgens nicht völlig zerschlagen beim Aufstehen. Yay! Auch der Liebste war einigermaßen ausgeschlafen, hatte allerdings immer noch Kopfweh (den dritten Tag in Folge). Stimmung beim Blick in die Zeitung auch nicht so supertoll, obwohl wir beide gar nichts dagegen hätten, wenn ein gewisser Bürgermeister sich in Richtung Landespolitik verabschieden würde. Könnte für die Stadt hier eine echte Chance sein.
Anyway. Tee, der Liebste machte Müsli, die Katzen waren von ihm schon versorgt und verschwanden recht schnell nach draußen – wieder strahlend blauer Himmel und einigermaßen mild. Vor mir ein Tag ohne Unterricht, aber mit jeder Menge Meetings, oh well.

Frühstück, Küchenrunde, eine Kanne Gunpowder, Dusche, am Schreibtisch um kurz vor neun. Wie erwartet ein sehr voller Tag, aber produktiv. Am Vormittag ein langes, aber inhaltlich effektives QM-Meeting (aus dem mir eine ganze Reihe neuer Aufgaben erwuchsen, aber das war zu erwarten), dann bis zur Mittagspause E-Mail-Flut bearbeiten und viel Kommunikation (Antworten, Leute! Ich warte auf Antworten!). Nebenher ließ ich die Waschmaschine mit der Bettwäsche laufen. (Mit der Hälfte davon, um genau zu sein, seufz.)
Die Mittagspause war zweigeteilt: Um halb eins Essen (restlicher Dinkel, immer noch SO gut), ab eins Gesamtteammeeting. Kurzer Blick in die Mails, dann zweite Hälfte Pause ab eins: Wäsche aufhängen und im Supermarkt nebenan einen Kaffee holen. Mal sehen, ob sich das etabliert, wenn ich allein daheim bin, eine Kanne zu kochen lohnt sich für mich meist nicht und der Kaffee dort ist okay. Es war sehr sonnig und dementsprechend warm, mit allerdings leicht diesiger Luft.

Am Nachmittag weiter mit administrativen Sachen, ein Indien-Meeting um drei, und dann ab halb fünf Meeting mit der Nachbarabteilung. Das war, da inhaltlich nicht einfach (und eine gute Dosis Allzumenschliches kam auch noch dazu), recht anstrengend und dauerte lang. War am Ende trotzdem hilfreich, denke ich, aber die Probleme, mit denen die Nachbarabteilung kämpft, sind halt in großen Teilen strukturell angelegt und lassen sich nicht mit Tipps und guten Worten lösen. Nun ja.

Um sechs war ich fertig. Während des Abendmeetings war es draußen erst ein bisschen dunkel, dann rabenschwarz geworden und direkt über der Stadt hatte sich ein krasses Gewitter entladen. Blitz und Donner waren gar nicht so beeindruckend – waren halt da – aber ordentlicher Regen, und das Anfang März. Der Regen ließ erst so gegen halb sieben nach, gerade als der Liebste heimkam: Er hatte im Büro gewartet, bis es ihm zu lang wurde, also war er losgegangen. Und kam tropfnass bis auf die Unterhose nach Hause.
Er ging also erst einmal duschen und sich trockenlegen, während ich die Kater reinlotste: Trotz Gewitter saßen sie auf der Terrasse, oder vielleicht wegen, denn die Terrasse ist überdacht und einigermaßen trocken, und das Wetter schien spannend zu sein. Katzenversorgung, dann letzter Crodino als Aperitif und gemeinsames Kochen, ein Mac’n’Cheese mit Spirelli (statt Makkaroni) und zwei offenen Packungen gekauftem Käse. Ganz in Ordnung (größtenteils in der Pfanne, am Ende aber noch eine Viertelstunde im Ofen), aber so richtig klassische Kässpätzle sind mir schon zehnmal lieber.

Abendunterhaltung etwas Blaulichtquatsch, dann QI, belagert von Magi, der insgesamt für meinen Geschmack etwas wenig gefressen hatte. Um halb zehn mit Buch ins Bett. Bisschen unzufrieden, dass es mir weder für Yoga noch für Fitness gelangt hatte, aber ansonsten kein so schlechter Tag. Auch weil die Kopfschmerzen des Liebsten endlich verschwunden sind, ich hoffe für ganz lang.