Vertretung und Training, Dienstag 18.8.2026

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Tagsüber hat es zwar abgekühlt, aber die Wolken bewirken offensichtlich auch eine Isolierung, sodass die Temperaturen nachts halt nicht weiter runtergehen – deshalb abends im Schlafzimmer 24 Grad und morgens 23, und zwar im Haus und draußen. Also nach wie vor unangenehm warm zum schlafen. Zumindest für die Übergangsdecke.
Schlaf deshalb eher unruhig, gegen halb sechs war ich endgültig wach. Blieb noch liegen bis zehn nach sechs, stand dann auf (sehr angenehm: kein Dachterrassengießen nötig), versorgte den Kater, Küchenrunde, Tee. In so ein bisschen merkwürdiger Laune, keine Ahnung, was ich da nachts geträumt hatte. Außerdem mit ziemlich Muskelkater. Das war wohl die Mischung aus (überforderndem) Krafttraining am Sonntag und Yoga am Montag. Nichtsdestotrotz stellte ich fest, dass ich das dreißigtägige Yogaprogramm gerade mal so hinkriegen würde bis zu meiner OP Mitte September (und auch das nur, wenn ich zwei Folgen ausließ, die ich irgendwann schon mal gemacht hatte – eigentlich hatte ich das Programm aber nochmal von vorn am Stück machen wollen). Mal sehen, wie ich das die nächsten Wochen durchziehe. Der gute Wille ist auf jeden Fall da.

Zum Müsli ein Frühstück, Dusche, dann pünktlichst auf neun ins Büro geradelt. Meine Beratungstermine waren nicht gebucht worden und ich hatte eigentlich nur wegen eines Kurstermins um elf Bürozeit eingeplant, und noch beim Ankommen wurde mir klar, dass das völliger Quatsch war, denn der Kurs fand online statt, ich hätte also auch von daheim aus teilnehmen können. War aber trotzdem gut, dass ich da war, denn erster Blick auf die Nachrichten: Das mit dem Kurs hatte sich erledigt, der Kollege war krank geworden und der Kurs abgesagt. Das beschäftigte mich die nächsten zwei Stunden, denn man musste für die nächsten Tage eine Krankheitsvertretung organisieren, und das ist zwar eigentlich nicht meine Aufgabe, aber aus diversen Gründen übernahm ich das mit einer Kollegin zusammen. Also das Organisieren und die eigentliche Krankheitsvertretung. Ich werde also am Donnerstag und voraussichtlich auch am Freitagabend unterrichten. Auch in Ordnung.

Ansonsten spontanes Kolleginnen-Meeting, ein bisschen über den Katastrophenlieferanten geärgert, Orgakrams. Mittagspause um eins mit restlichem Nudelsalat, und zwar allein, denn es war viel los, viele Leute, und ich brauchte eine halbe Stunde für mich. Unter anderem saß im Büro eine Kollegin, die nur gelegentlich vor Ort ist, und grundsätzlich ist das völlig okay, dass sie da ist, also sie ist ruhig und stört nicht oder so, aber sie hat leider die Angewohnheit, so UNFASSBAR stark parfümiert zu sein, dass ich das Fenster und die Tür zum Gang auflassen musste und es trotzdem kaum aushielt. Wie können Leute der Meinung sein, das sei angenehm oder attraktiv? Liebe Güte. Zum Glück war sie viel in Meetings und deshalb nur zeitweilig im Raum. Auch weil es ab mittags draußen wieder so schwül-warm wurde, dass die Fenster besser geschlossen blieben. Anstrengend auf jeden Fall.

Nachmittags wurde es dann ruhiger und ich hatte tatsächlich Zeit für Kursorganisation, Unterrichtsvorbereitung und eine ganze Menge QM. Kam also okay voran. War nur fürchterlich, fürchterlich müde, trotz Tee und Kaffee und allem. Deshalb beschloss ich um halb fünf, auch weil es nichts Dringendes mehr zu tun gab, mit der Arbeit aufzuhören. Ich hatte mir für den Abend sowieso Fitness eingeplant.

Im Fitness besprach ich erst einmal meine Vertragsverlängerung. Wie sich herausstellte, scheint bei meinem Vertrag irgendein Fehler gemacht worden zu sein, sodass ich die letzten Monate eine zu hohe Gebühr bezahlt hatte (bin ehrlich nicht sicher, ob der Fehler auf der Seite des Studios oder bei mir lag). Nun ja. Ab jetzt auf jeden Fall die günstigen Gebühren (immer noch recht teuer), zumindest für die nächsten zwei Jahre. Dann schauen wir mal weiter.
Dann also Training, zweiter Versuch isokinetisch. Es war wieder unglaublich anstrengend und ich am Ende schweißgebadet, aber, gute Nachricht: Ich bekam die beiden Runden komplett durch. Bin zwar nicht so glücklich, dass diese Phase so anstrengend ist, aber hoffen wir mal, dass es wenigstens etwas bringt. (Übrigens ist es, wie mir abends klar wurde, völlig utopisch, dass ich an Trainingstagen anschließend daheim noch Yoga mache. Und mindestens zweimal habe ich auch noch Yogakurs, bevor die Trainerin weg ist. Das 30-Tage-Programm schaffe ich bis zur OP also nicht. Ist aber auch egal.)

Der Liebste war noch im Bastelverein, als ich um kurz vor sechs nach Hause kam. Ich holte also erst einmal den Kater aus dem Garten und diskutierte mit ihm wegen des Futters (wollte er nicht, wollte was anderes, und noch was anderes, und noch was), dann kurze Küchenrunde und ausführliches Kochen, begleitet vom neuesten Sicherheitshalber-Podcast. (Habe schon drauf gewartet, so von wegen Drohnen in Leipzig und so, fachliche Einordnung sehr notwendig.) Eine gute Stunde später war der Liebste zurück, gerade passend für einen Topf Soljanka, dieses Mal mit Räuchertofu statt Tofuwurst. Geht auch sehr gut. Nachtisch ein paar Schokokekse.

Restlicher Abend mit Stargate auf dem Sofa. Wir waren beide ziemlich kaputt, vor allem der Liebste schlief um kurz nach neun direkt ein. Deshalb ging er früh schlafen, ich folgte um halb elf. Wieder ohne Buch – auf mein Sachbuch habe ich gerade keine Lust, und auch im Moment keine gute Idee, was ich Belletristisches lesen könnte. Dabei ist mein SUB wirklich hoch genug. Ich muss vielleicht einfach wieder anfangen.