Alltag und Genervtheit, Dienstag 25.11.2025

Unruhig geschlafen, vermutlich dem relativ schweren (wenn auch nicht späten) Abendessen geschuldet. Und so. Aufgestanden mit dem Weckerpiepsen (16,8° im Schlafzimmer, draußen schon wieder Schmuddelwetter) und erst einmal Katzenmaintenance und Küchenrunde. Und der Versuch, den Blick in die Zeitung zu vermeiden: Es ist sowieso alles schon recht trüb, da möchte ich keine Berichte über unsere unfähige Regierung lesen, zumindest nicht gleich als Erstes am Morgen. Stattdessen vor mir ein hoffentlich einigermaßen ruhiger Morgen, denn ich musste zwar später raus in den Regen, aber der Yogakurs und mein erster Morgentermin um neun waren beide abgesagt, deshalb hatte ich etwas mehr Luft. Müsli zum Frühstück, etwas länger unter die Dusche, Wärme tanken für den Tag, und um kurz nach neun ging ich ins Büro, einigermaßen trocken (es fing erst kurz danach ausdauernd zu regnen an).Ein unaufgeregter Arbeitstag. Wir hatten eine recht große Prüfung, bei der der Kollege aber hauptverantwortlich war, sodass ich mich um meinen eigenen administrativen Kram kümmern konnte. Dann noch eine Stunde Unterricht, der etwas nervig war, in erster Linie, weil es eine Onlinestunde war, die Technik (auf Teilnehmerseite) aber nicht mitmachte. Nun ja. Ich hatte einen Präsenzunterricht angeboten und das wäre in diesem konkreten Fall vermutlich auch besser…

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Ruhetag, Samstag 8.11.2025

Einigermaßen okay geschlafen, allerdings mit doch immer wieder längeren Wachphasen und – wenig überraschend – beginnenden Schmerzen in den Armen. Trotzdem schlief ich eigentlich okay, bis ich halt um Viertel vor sechs aufwachte und aufs Klo musste und das beide Kater zum Anlass nahmen, um aus dem Wohnzimmer nach oben gerast zu kommen und mich vor dem Bad zu belagern. Ich kroch wieder zurück ins Bett und ignorierte das Gemotze noch so lang, bis der Wecker exakt 6:00 zeigte (goldene Regel, kein Futter – und auch kein sonstiges Gepamper – vor sechs), und öffnete ihnen dann die Dachterrassentür. Meine Hoffnung auf wenigstens noch eine halbe Stunde liegen bleiben erfüllte sich damit aber leider nicht, nach zehn Minuten waren beide wieder drin und begannen beide auf dem Bett herumzumarschieren und alle dreißig Sekunden nachzuschauen, ob ich vielleicht noch atmete und deshalb aufstehen und sie füttern würde oder so. Um kurz vor halb sieben also aus dem Bett gequält, nicht wegen Müdigkeit, sondern wegen absoluter Erschlagenheit, ich fühlte mich, als würden kiloschwere Gewichte auf mir liegen und mich physisch ins Bett drücken. Dazu Gliederschmerzen, nicht nur in beiden Armen (rechts – Covid-Arm – schlimmer als im links), sondern auch vor allem…

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Alltag und Gedanken, Donnerstag 16.10.2025

Kurz nach sechs nach eigentlich recht guter Nacht aufgewacht, allerdings leider mit latenten Kopfschmerzen. Und ein bisschen innerer Unruhe. Der Liebste übernahm die Katzen, ich ließ den Kater auf die Dachterrasse (der raste immerhin freiwillig wieder runter, als er es von unten klappern hörte) und machte eine ausführliche Küchenrunde inklusive Müsli, alles mit einem Blick auf die Uhr, denn ich musste zwar nicht so früh los wie gestern, aber früh genug. Und überhaupt, es wartete wieder ein langer Tag und so. (Letzter Peak vor etwas ruhigerem Fahrwasser und dann Urlaub.) Klappte alles zeitlich, Frühstück, Tee, Dusche, um Viertel nach acht ging ich aus dem Haus und war pünktlich im Büro. Dort erst einmal von einer etwas aufgeregten Kollegin empfangen, die versehentlich mit ihrem Kurs in meinen Raum gegangen war (auch weil ich den Raum noch nicht für die Prüfung gerichtet hatte und es deshalb nicht sofort ersichtlich war). War nicht schlimm, ich hatte nur eine kleine Gruppe und konnte tauschen. Also anderen Raum hergerichtet, Technik gecheckt, mit den Uhren gekämpft (erst eine rausgetragen, weil sie unfassbar laut tickte –was jeden wahnsinnig macht – , dann eine andere so aufgehängt (Leiter, Schnur, Gehampel), bis sie von allen Plätzen gesehen werden…

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Marathonbericht, Montag-Freitag 6.-10.10.2025

…was für eine Woche. Ich wusste ja schon, dass es recht voll werden würde, aber wie viel, das hatte ich im Vorfeld noch nicht so richtig abschätzen können. Deshalb auch kein Tag-für-Tag-Bericht, dafür waren die Tage sowieso alle zu gleichförmig, sondern eine Kurzzusammenfassung.Rahmenbedingungen waren immer gleich: Ich stand um Viertel nach sechs auf, der Liebste kurz vor mir – er übernahm die ganze Woche Katzen und Küche. Also nur schnelle Tasse Tee, ein Blick in die Zeitung, schnelle Dusche, dann Frühstück eingepackt (entweder Müsli oder Brot, einmal holten wir auch auf dem Weg was beim Viertel-Lieblingsbäcker) und quasi im Dämmerlicht (nicht ganz, aber so richtig hell war es am Morgen bei meistens Nieselwetter eher nicht) ins Büro. Wo ich so um Viertel vor acht ankam und den Tag startete. Fünf Kairo-Prüfungstage, nebenher die Urlaubsvertretung für den Bereich des Kollegen und jede Menge eigener Unterricht – alles etwas zu vollgepackt, aber ging halt nicht anders. Was erschwerend dazukam, waren dann leider technische Probleme unterschiedlichster Art (und an unterschiedlichen Orten) und sonstige Hakeligkeiten. Die Technik stresste eher den Kairokollegen vor Ort (ich unterstützte allerdings von hier aus), die Hakeligkeiten und das Menschelnde stressten eher mich. Unter anderem führte ich eine längere…

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Computer says no, Montag 22.9.2025

„Ergiebiger Dauerregen“ in der Nacht, was aber vermutlich nicht der Grund für den schlechten Schlaf in der Nacht war – eher Wochenanfangsnacht, kalt-warm-kalt-warm, innere Unruhe, you name it. Als um Viertel nach sechs das Weckerlicht anging (stockdunkel draußen), war ich dann natürlich mitten in einer Traumphase und kam nur schwer aus dem Bett. Nun ja. Katermaintenance, während es draußen immer noch ordentlich prasselte (der Nasenkater wollte unbedingt auf die Dachterrasse und dann halt doch nicht), Blick zur Nachbarin nebenan, bei dem mir am Abend davor aufgefallen war, dass ich kein Zeugs mehr im Zimmer sehen konnte. Sie scheint wirklich ausgezogen zu sein, kein Licht, Fensterläden offen, Zimmer wohl leer. Schade. Nachdem das Haus Ewigkeiten leer stand, hatten wir uns eigentlich gefreut, dass dort wieder jemand eingezogen ist. Es wird aber hoffentlich nicht lang leer bleiben.Auf jeden Fall Küchenrunde, der Kater wollte unbedingt auf den Balkon und dann halt doch nicht, Tee, zweite Futterrunde, Blick in die Zeitung. Und ich machte uns einen Wochenplan und bestellte die Gemüsekiste: Wir bewegen uns ganz deutlich in Richtung Herbstessen, mit Linseneintopf und Kartoffelpfannen und Ofenkürbis und so. Draußen auch um acht noch nicht hell. Wir hatten beide Home Office vor uns, deshalb war…

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