Wieder ein Arbeitssonntag, Sonntag 14.6.2026

Relativ gut geschlafen, um kurz nach halb acht aufgestanden. Erster Blick auf die Dachterrasse: Eine Tomatenpflanze durch den Wind gestern umgekippt (sie schien es aber überstanden zu haben), sonst sah alles gut aus. Allerdings musste man wieder gießen: Blauer Himmel, und die ganze Woche Sonne angekündigt. Erntereif war noch nichts, harhar. Mal sehen. Der Nasenkater war mit mir auf die Dachterrasse gekommen und hatte getrunken, rannte aber mehr oder weniger direkt wieder in den Garten – von Magi war nichts zu sehen. Die Futterschüsseln waren aber sehr gut leer gefressen. Und als ich unten aufräumte und Näpfe ins Regal stellen wollte, fand ich dort eine tote Maus – im Regalfach. Der Kater konnte sie nicht abgelegt haben, er kommt dort eigentlich nicht hin (zum Glück, wir lagern nämlich das Katzenfutter in dem Regal). Vermutlich war sie auf der Flucht hochgesprungen und dann gestorben. Armes Tier.Nun ja. Der Liebste entsorgte die Maus, trug dann Magi von der Nachbarterrasse zu uns und gab ihm Medikamente. Alles prima, auch Futter fraß er sehr gern und reichlich, bevor er wieder rauslatschte und sich zum Kater aufs Schattendeck legte. Der kam vorerst nicht rein – vermutlich noch satt von einer Mäusemahlzeit (nicht der, die…

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Buch, Schuhe, Lavendel, Samstag 13.6.2026

Ziemlich durchwachsen geschlafen mit langen Wachphasen und blöden Träumen. Schön ist ja: Kaum ist ein Thema am Abklingen, hat man die Kapazität, wegen eines anderen Themas nachts wachzuliegen und sich Sorgen zu machen. Super.Draußen nachts Regenrauschen, aber als ich mich um sieben zum Aufstehen animieren konnte, hatten sich die Regenwolken verzogen und der Himmel war blau. Es war recht mild angekündigt. Die Kater ließen sich zur Medikamentengabe etwas bitten und der Nasenkater verschwand auch sofort wieder nach draußen, aber Magi fraß immerhin eine halbe Schüssel, bevor er auch rausmarschierte. Nun gut. Für den Liebsten und mich Tee und erst einmal eine Runde Niesen – wärmeres Wetter und viel Feuchtigkeit in der Luft bedeutet natürlich auch mehr Pollen. Mit Gefühl für passendes Timing nahm der Liebste die allerletzte Levo. Egal. Die Roboter fuhren oben und unten, dann wischte der Liebste unten hinterher und wir gingen schnell duschen, und gegen neun gingen wir aus dem Haus und zum Viertel-Lieblingsbäcker. Es war sonnig (Sonnenbrillen-Wetter) und wirklich schon erstaunlich warm – ich trug eine Trainingsjacke über dem T-Shirt, aber das war schon mehr als genug. Deshalb passte es auch absolut prima, dass wir uns mit unserem Frühstück (Milchkaffee und Brötchen, wir hatten Frischkäse,…

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Einkaufs- und Weinflaschengedanken, Samstag 6.6.2026

Ganz okay geschlafen, allerdings wach um kurz vor sechs trotz Ohrstöpsel und ohne Katzenstörung. Nun ja. Ich blieb trotzdem noch liegen bis Viertel vor sieben – wenn es schon Wochenende ist, und ich hatte mir GANZ FEST vorgenommen, an dem Wochenende NUR auf Erholung zu setzen. (Naja, und Haushalt eben.) Erst einmal Blick auf die Dachterrassen, wo an den Paprikapflanzen mittlerweile einige Blüten zu sehen sind und die Zucchinipflanzen die ersten kleinen Früchte tragen. Ein bisschen gegossen, nicht viel – es ist immer noch kühl und die Erde überall recht feucht. Dann mit Magi, der mittlerweile auch auf die Dachterrasse gekommen war, nach unten: Ich stellte erfreut fest, dass er die Treppe jetzt wieder flüssig mit allen Füßen in einem Rutsch herunterlaufen kann, statt mühsam Stufe für Stufe nach unten zu hinken.Wirklich am Futter war er allerdings nicht interessiert, nach einer halben Portion Medikamenten-Paste latschte er raus. Und der Kater, der kurz darauf reinkam, wollte auch nur so ein bisschen Schnurr und verschwand dann ebenfalls wieder raus. Seufz. Dabei war es echt frisch (ich hatte Jogginghose, Socken und einen dünnen Fleecepulli an.) Kurze Küchenrunde, Tee, dann kam der Liebste und startete unten die Saugroboter. (Wie gesagt Haushalt, nun ja.)…

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Sorgen und Hitze, Pfingstsonntag 24.5.2026

Einigermaßen okay geschlafen, nur irgendwann mit Halsschmerzen aufgewacht, die ich auf das offene (nicht nur gekippte, sondern komplett offene) Fenster schob. Hm. Zumachen war allerdings keine Option, denn es war immer noch sehr warm im Schlafzimmer. Ich bin gespannt, wie das in diesem Sommer wird.Auf jeden Fall wachte ich um kurz nach sechs auf und blieb nicht mehr lang liegen. Katzenbesuch hatte ich nachts nicht bekommen, nur einmal frühmorgens den Nasenkater gehört, wie er reingeschlappt war, getrunken hatte, am Sessel gekratzt hatte und wieder rausgeschlappt war. Von Magi nichts zu sehen. Ich schaute nach dem Aufstehen erst einmal auf die Dachterrasse, da dann nach wenigen Minuten vom Nasenkater begleitet. Erst einmal nach Schnecken schauen (vier Stück fand ich), dann zwanzig Minuten Gießen: Die Töpfe werden trocken und es ist so langsam Zeit, dass wir unser Bewässerungssystem wieder aufbauen. Noch sehen die Pflanzen aber gut aus. Ich kippte außerdem die Insektentränke aus, weil sie wirklich sehr schmutzig war, und tauschte die Schale fürs Vogelbad aus: Es schien mir, als hätte sie einen Sprung, und das würde erklären, warum das Wasser die letzten Tage so extrem schnell weg war, sogar für die Wärme etwas schnell. Beide Kater waren nicht zu sehen…

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Aufgaben und Aufgaben, Sonntag 17.5.2026

Ganz gute Nacht mit erstem „richtigem“ Aufwachen um Viertel nach sechs – da kam dann Magi zu mir und legte sich neben mich. Friedlich allerdings, er rührte sich erst, als ich um kurz vor sieben aufstand. Blick auf die Dachterrasse (alles gut, alles sehr kalt – ich sah meinen Atem), dann Katzenmaintenance und Küchenrunde. Draußen nur noch ein paar Wölkchen, ansonsten schien die Sonne. Ich machte mir erst einmal einen Schwarztee mit Milch, weil ich irgendwie Lust darauf hatte, von meinem üblichen Jasmintee abzuweichen, und las die Mastodon-Timeline nach. Natürlich alles sehr ESC-lastig (über den Sieg von Bulgarien informierte mich zuverlässig der Guardian), aber ich war ganz einverstanden damit, die Show am Abend nicht angesehen zu haben. Dieses ganze Drama aus „wir sind nicht politisch, ach nee vielleicht doch, ach nee doch nicht“, das fand ich sehr unangenehm. Und dann natürlich der Boykott von fünf Ländern, weil Israel mitmacht, meine Güte. Irgendwie zog es mich überhaupt nicht hin. Bin ja sowieso eigentlich kein „Fan“, und ich war ganz froh, dass ich am Morgen nicht völlig übermüdet war. Erst einmal ein bisschen schreiben, bis der Liebste gegen acht schließlich hoch kam und uns mehr oder weniger sofort ein englisches Frühstück…

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