Handy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Wie erschlagen aufgewacht, keine Ahnung warum. Alle Gelenke steif, alle Muskeln verkrampft… ich machte erst einmal den Wecker nach zweimal Snoozen komplett aus und drehte mich noch einmal um, stand aber um zehn vor sieben doch auf, als der Kater geräuschvoll von der Dachterrasse wieder ins Zimmer kletterte (das Rausklettern hatte ich noch nicht mitbekommen). Also Aufstehen und Katzenfütterung, Dachterrassengießen (zumindest die Töpfe, beim Hochbeet wartete ich noch ab), Altpapier leeren und Tonne an die Straße, alles in vermindertem Tempo. Morgengedanke: Vielleicht ist das so, wie man sich in der Rente jeden Morgen fühlt? Weil man von der Idee her ja mal aufgehört hat zu arbeiten, nicht weil man nicht mehr wollte, sondern weil man nicht mehr konnte? Hm. Tolle Aussichten. Erst einmal aber auf jeden Fall Tee und Müsli und ein etwas späterer Start, weil ich einen Abendtermin hatte und keine Plusstunden machen wollte. Bisschen Internetleserei, ausführliche Dusche, außerdem bestellte ich das Blätter-Sommerabo für den Liebsten (drei Ausgaben zu sehr günstigem Preis, hatten wir letzten Sommer schon mal) und suchte ein bisschen wegen Musikstreamingdiensten herum. Um zehn war ich am Schreibtisch. Der Arbeitstag ist wenig berichtenswert, es ging alles seinen geruhsamen Gang. Orgakrams am Vormittag, Fragen gestellt und…

WeiterlesenHandy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Lesezeit, Sonntag 26.7.2026

Eigentlich recht gut geschlafen, na ja, mehrfach aufgewacht, aber das zähle ich ja schon gar nicht mehr, so lange ich am nächsten Morgen einigermaßen ausgeschlafen bin. Um zwanzig vor sieben stand ich auf. Erst einmal Blick auf den Balkon und ein paar Cherrytomaten geerntet, dabei sah ich den Nasenkater bei Nachbars im Garten sitzen und sich putzen. Ich lüftete ein bisschen und machte Tee, währenddessen stand der Liebste auf und kümmerte sich um Magi, der unten aufgetaucht war, aber vom Nasenkater nichts zu sehen. Etwas merkwürdig, deshalb ging ich ganz leise rufend mal den Kohleweg entlang (immer etwas unangenehm, am Sonntagmorgen vor sieben an den Nachbarsgärten vorbeizugehen und nach den Katzen zu rufen). Nichts zu sehen allerdings. Er tauchte dann eine Viertelstunde später von selbst wieder auf, während ich gerade in der Küche aufräumte. Keine Ahnung, wo sich diese Tiere manchmal in der Nachbarschaft aufhalten. So langsam dachten wir eigentlich, wir würden alle Eckchen und Verstecke kennen. Nach der Küchenrunde ein erster Blick auf die Mastodon-Timeline, wo mich ein paar merkwürdige Nachrichten irritierten, Regenbögen mit schwarzen Herzen und so? Ich schaute ein bisschen genauer, ging auf SPON und konnte es nicht fassen, als ich die Nachrichten vom Anschlag auf…

WeiterlesenLesezeit, Sonntag 26.7.2026

Kühles Haus, Montag 6.7.2026

Nach ganz guter Nacht um kurz nach sechs aufgewacht. Draußen strahlend blauer Himmel, aber Garten und Dachterrasse regennass, es schien in der Nacht noch einmal ordentlich geregnet zu haben. Das sparte mir auf jeden Fall das Gießen.Erst einmal gemeinsame Katzenmaintenance: Der Nasenkater kam mir vom Wohnzimmer aus entgegen und war an allem (Schnurr, Süppchen, alles zum Aufschlecken) höchst interessiert, aber Magi kam nur bis zur Türschwelle und wollte dann gar nichts mehr. Ließ sich zwar reintragen, aber Medikament nur mit Hilfe der Spritze, und das Futter nahm er auch erst, als er wieder am Schattendeck war (da dann wenigstens ein bisschen). Klar, es ist Sommer und draußen schön und so, aber ein bisschen ins Haus kommen wäre trotzdem nicht schlecht. Finde ich. Ruhiger Morgen, Müsli, Zeitung, Schreiben, Tee, dann ging der Liebste aus dem Haus und ich duschen, und um zehn vor neun war ich am Schreibtisch. Mit langer Hose und Strickjäckchen über dem Shirt, denn das abkühlende Lüften hatte erstaunlich gut funktioniert – irgendwann zog ich mir sogar Füßlinge an. Es wurde draußen zwar im Lauf des Tages warm (ich denke, so um die 28 Grad), aber das Haus blieb kühl, in keinem Raum über 23 Grad. Viel…

WeiterlesenKühles Haus, Montag 6.7.2026

Wieder ein Arbeitssonntag, Sonntag 14.6.2026

Relativ gut geschlafen, um kurz nach halb acht aufgestanden. Erster Blick auf die Dachterrasse: Eine Tomatenpflanze durch den Wind gestern umgekippt (sie schien es aber überstanden zu haben), sonst sah alles gut aus. Allerdings musste man wieder gießen: Blauer Himmel, und die ganze Woche Sonne angekündigt. Erntereif war noch nichts, harhar. Mal sehen. Der Nasenkater war mit mir auf die Dachterrasse gekommen und hatte getrunken, rannte aber mehr oder weniger direkt wieder in den Garten – von Magi war nichts zu sehen. Die Futterschüsseln waren aber sehr gut leer gefressen. Und als ich unten aufräumte und Näpfe ins Regal stellen wollte, fand ich dort eine tote Maus – im Regalfach. Der Kater konnte sie nicht abgelegt haben, er kommt dort eigentlich nicht hin (zum Glück, wir lagern nämlich das Katzenfutter in dem Regal). Vermutlich war sie auf der Flucht hochgesprungen und dann gestorben. Armes Tier.Nun ja. Der Liebste entsorgte die Maus, trug dann Magi von der Nachbarterrasse zu uns und gab ihm Medikamente. Alles prima, auch Futter fraß er sehr gern und reichlich, bevor er wieder rauslatschte und sich zum Kater aufs Schattendeck legte. Der kam vorerst nicht rein – vermutlich noch satt von einer Mäusemahlzeit (nicht der, die…

WeiterlesenWieder ein Arbeitssonntag, Sonntag 14.6.2026

Buch, Schuhe, Lavendel, Samstag 13.6.2026

Ziemlich durchwachsen geschlafen mit langen Wachphasen und blöden Träumen. Schön ist ja: Kaum ist ein Thema am Abklingen, hat man die Kapazität, wegen eines anderen Themas nachts wachzuliegen und sich Sorgen zu machen. Super.Draußen nachts Regenrauschen, aber als ich mich um sieben zum Aufstehen animieren konnte, hatten sich die Regenwolken verzogen und der Himmel war blau. Es war recht mild angekündigt. Die Kater ließen sich zur Medikamentengabe etwas bitten und der Nasenkater verschwand auch sofort wieder nach draußen, aber Magi fraß immerhin eine halbe Schüssel, bevor er auch rausmarschierte. Nun gut. Für den Liebsten und mich Tee und erst einmal eine Runde Niesen – wärmeres Wetter und viel Feuchtigkeit in der Luft bedeutet natürlich auch mehr Pollen. Mit Gefühl für passendes Timing nahm der Liebste die allerletzte Levo. Egal. Die Roboter fuhren oben und unten, dann wischte der Liebste unten hinterher und wir gingen schnell duschen, und gegen neun gingen wir aus dem Haus und zum Viertel-Lieblingsbäcker. Es war sonnig (Sonnenbrillen-Wetter) und wirklich schon erstaunlich warm – ich trug eine Trainingsjacke über dem T-Shirt, aber das war schon mehr als genug. Deshalb passte es auch absolut prima, dass wir uns mit unserem Frühstück (Milchkaffee und Brötchen, wir hatten Frischkäse,…

WeiterlesenBuch, Schuhe, Lavendel, Samstag 13.6.2026