Besuch, Stadt, Whisky und eBook-Generve, Samstag 15.11.2025

Gefühlt mitten in der Nacht aufgewacht, als eine Katzenpfote an meinen Rücken stupste – der Blick auf den Wecker zeigte sechs Uhr. Noch ein bisschen liegen geblieben, während der Nasenkater manierlich am Fußende wartete, dann erst ihn und kurz darauf Magi auf die Dachterrasse und allmähliches Aufstehen. Für den Liebsten (im oberen Schlafzimmer, da das untere durch Besuch belegt) und für mich, auch wenn ein bisschen Ausschlafen auch kein Fehler gewesen wäre, aber andererseits – halb sieben geht schon, und da wir Schwester S unten auch schon duschen hörten, passte es. (Frühaufsteherfamilie.)Magi hatte sich zwar blicken lassen, aber so richtig interessiert an Medikamenten und allem war er nicht, hm, und verschwand auch gleich wieder raus. Im Vergleich zur laufenden Woche, wo er zumindest morgens immer gut zu versorgen gewesen war, war das natürlich doof. Ich hoffte mal, dass er bald wieder zurückkam – dass er sich früh am Samstagmorgen bei der Studenten-WG einquartiert, halte ich doch für eher unwahrscheinlich. Wir standen auf jeden Fall auf und kochten Tee. S kam kurz darauf, und das war für den Nasenkater das Signal, mal wieder furchtbar schüchtern zu sein und durchs Haus zu rasen und im Garten zu verschwinden und überhaupt. Erst…

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Taktung und Besuch, Freitag 14.11.2025

  • Beitrags-Kategorie:FamilieTagebuch

Relativ gute Nacht, früh aufgewacht (mit Weckerlicht). Der erste Tag der letzten Kairo-Runde: Ich musste früh zur Arbeit und machte morgens deshalb schnell. Der Liebste übernahm die Katzen, ich warf einen Blick in die Zeitung, kurze Küchenrunde, eine Tasse Tee, Dusche, um kurz vor halb acht schon aus dem Haus. (Aber immer noch im Hellen, und auch nicht sonderlich Kalten – vom ersten Frost sind wir noch ein bisschen entfernt.) Frühstück gab es vom Viertel-Lieblingsbäcker auf die Hand, der Liebste kam mit und nahm noch Brötchen für uns fürs Abendessen und einen Laib Brot mit. Relativ anstrengender Arbeitstag. Es ging zwar alles glatt (furchtbar müde aussehender Kollege in Kairo im Zoommeeting, sein Hinflug war mehrere Stunden verspätet gewesen und er war erst gegen Mitternach im Hotel) und ich war am Ende schon zufrieden, aber der Tag war sehr voll mit Terminen zusätzlich zum Kairoprojekt, und damit war ich dann gut beschäftigt. Zweimal Onlineunterricht, ein weiteres Meeting, dazu eine Kollegin einarbeiten und eine wahre Flut von Mails abarbeiten – es war voll. Ich nahm mir zwar Zeit für eine halbe Stunde Mittagessen (Pasta e Fagioli, ohne Kolleg:innen, ich wollte ein bisschen Ruhe), aber ansonsten ging es ziemlich Schlag auf Schlag.…

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Auslaufen lassen, Pfingstmontag 9.6.2025

  • Beitrags-Kategorie:FamilieTagebuch

Gut und tief geschlafen, erholt aufgewacht, der Blick auf den Wecker zeigte 6:41 Uhr (was zum Henker, warum immer die exakt gleiche Uhrzeit). Ich ließ den Liebsten noch etwas schlafen (wir hatten uns nicht gegenseitig nachts wachgehalten, absolut positiv erwähnenswert) und ging runter zu Küchenrunde und Katzenmaintenance. Nur Magi da, der Nasenkater ließ sich nicht blicken, auch auf (leises, es war immer noch frühmorgens) Rufen nicht. Nun ja. Der Liebste kam kurz nach mir und verabreichte Magi noch sein Schmerzmedikament – ehrlich gesagt keine Ahnung, wie lang er das noch braucht, so richtig Schmerzen anzeigen tut er ja nicht –, räumte die Spülmaschine aus und machte uns Tee. S folgte kurz danach. Draußen strahlendblauer Himmel, der Dauerregen schien sich verzogen zu haben. Die Prognose sagte mäßig warmes Wetter vorher (19 Grad), aber komplette Sonnenstunden. Sehr gemütlicher Morgen. Ich machte Tee und eine Kanne Kaffee, S und R ließen sich den Weg zum Bäcker ums Eck erklären, der am Feiertag praktischerweise ein paar Stunden offen hat, und holten Brötchen, und dann ausführliches Frühstück, quasi englisch (nur ohne Toast) und dazu mit Marmelade und Frischkäse und Zeugs. Es war ausgesprochen schön, noch ein wenig zusammenzusitzen (auch wenn wir leicht genervt waren…

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Laufen im Regen, Pfingstsonntag 8.6.2025

Erstaunlich gut geschlafen in Anbetracht der Tatsache, dass wir doch einiges am Abend getrunken hatten, es im Zimmer recht warm war (gekipptes Fenster) und der Mitschläfer und ich uns arrangieren mussten (war kein Problem, wir waren offensichtlich beide todmüde). Aufgewacht um zwanzig vor sieben zu ziemlich kühlem Wetter und einem wartenden Nasenkater. Leise Katzenmaintenance, Magi kam kurz darauf durch die Katzenklappe gewackelt. Eine Tasse Tee für mich und den Liebsten, kurze Küchenrunde, dann unter die Dusche. Mittlerweile waren auch S und R aufgestanden, und um Viertel vor neun gingen wir aus dem Haus. In der letzten Minute entschloss ich mich noch, den Schirm aus der Tardis wieder auszupacken, damit wir etwas mehr Platz für meine Windjacke und die Strickjacke des Liebsten hatten. Etwas sinnlos: Schon nach 200 Metern holten wir die Jacken aus der Tasche, es war kalt und ziemlich windig. Wir waren um neun mit C und W im Ludwigs verabredet, wo ich uns einen Tisch zum Frühstück reserviert hatte. Noch auf dem Hinweg begann es leicht zu regnen, und wir natürlich, hurra, hatten keinen Schirm. Nun ja. Wir kamen gerade so rechtzeitig an und waren erst einmal im Trockenen.Gutes, ausführliches Frühstück, das Ludwigs hat eine nette Frühstückskarte…

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Pfingstbesuch, Samstag 7.6.2025

Um Viertel vor sieben aufgewacht, nach leidlich guter Nacht (wieder warm, obwohl es draußen jetzt ordentlich abgekühlt hatte, mit offenem Fenster ging es aber gut). Morgens erst einmal einen Blick auf die Dachterrasse, wo ich zu meinem Entsetzen feststellte, dass der frisch eingepflanzte Basilikum komplett zerfressen war. Bei genauerem Hinsehen, sah ich überall kleine graugelbe Schnecken übers Hochbeet kriechen. Keine Ahnung, wo die herkamen – das Beet ist auf der Dachterrasse im zweiten Stock, und bei allem Zutrauen zur Schnecken-Fress-Motivation glaube ich dann doch nicht, dass sie dort hochkriechen. Vermutlich (ziemlich sicher sogar) werden Eier in einem der Stecklinge aus dem Baumarkt oder in einem gekauften Sack Erde gewesen sein. Ich sammelte erst einmal Schnecken ab, nun ja. Katzenmaintenance, ausführliche Küchenrunde, der Liebste kam kurz darauf – immer noch sehr müde und sehr kaputt, aber wenigstens kein Kopfweh mehr. Frühstück planten wir auswärts: Wir hatten für den Tag eine Tonne zu tun. Erst einmal Tee, der Liebste ließ unten Howard fahren und wischte hinterher, ich startete eine Maschine Bettwäsche und räumte das Erdgeschoss auf, oben fuhr Harold. Dann ging ich duschen, der Liebste wischte oben und duschte ebenfalls, und um halb elf kamen wir schließlich aus dem Haus. Reichlich…

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