Marathonbericht, Montag-Freitag 6.-10.10.2025

…was für eine Woche. Ich wusste ja schon, dass es recht voll werden würde, aber wie viel, das hatte ich im Vorfeld noch nicht so richtig abschätzen können. Deshalb auch kein Tag-für-Tag-Bericht, dafür waren die Tage sowieso alle zu gleichförmig, sondern eine Kurzzusammenfassung.Rahmenbedingungen waren immer gleich: Ich stand um Viertel nach sechs auf, der Liebste kurz vor mir – er übernahm die ganze Woche Katzen und Küche. Also nur schnelle Tasse Tee, ein Blick in die Zeitung, schnelle Dusche, dann Frühstück eingepackt (entweder Müsli oder Brot, einmal holten wir auch auf dem Weg was beim Viertel-Lieblingsbäcker) und quasi im Dämmerlicht (nicht ganz, aber so richtig hell war es am Morgen bei meistens Nieselwetter eher nicht) ins Büro. Wo ich so um Viertel vor acht ankam und den Tag startete. Fünf Kairo-Prüfungstage, nebenher die Urlaubsvertretung für den Bereich des Kollegen und jede Menge eigener Unterricht – alles etwas zu vollgepackt, aber ging halt nicht anders. Was erschwerend dazukam, waren dann leider technische Probleme unterschiedlichster Art (und an unterschiedlichen Orten) und sonstige Hakeligkeiten. Die Technik stresste eher den Kairokollegen vor Ort (ich unterstützte allerdings von hier aus), die Hakeligkeiten und das Menschelnde stressten eher mich. Unter anderem führte ich eine längere…

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WMDEDGT, Sonntag 5.10.2025

  • Beitrags-Kategorie:TagebuchWMDEDGT

An jedem Fünften des Monats fragt Frau Brüllen in ihrem Blog „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und lädt Tagebuch-Blogs zur Antwort ein. Hier ein ziemlich ruhiger, verregneter Oktobersonntag. Um zehn nach sechs aufgewacht, nach eigentlich ganz guter Nacht, aber mit immer noch belegtem Hals, ziemlich heiser, alles noch ganz schön verschlonzt, und zu allem Übel beginnt sich meine Oberlippe auch noch zu entzünden. (Kein Wunder, typischer Zusammenhang zwischen Herpesbläschen und Erkältungen.) Nun ja. Ich stand gegen halb sieben auf und schaute erst einmal nach den Katern, die beide unten warteten (draußen zappenduster, recht frisch und regennass). Medikamentengabe und Fütterung, kleine Küchenrunde, Tee, dann ein Blick auf Handy und Uhr: Seit ein paar Tagen verbindet sich die Handyapp nicht mehr mit meiner Uhr (dem Gelenkknecht). Keine Ahnung warum. Meine Vermutung: Entweder wurde ein Update eingespielt, oder, wahrscheinlicher, ich habe vor ein paar Tagen die Box in meinem Arbeitszimmer per Bluetooth mit dem Handy verbunden, wider besseres Wissen. Diese Box hat die nervige Tendenz, irgendwie das komplette Bluetooth zu übernehmen und andere Verbindungen zu blockieren, keine Ahnung warum. Ich stellte auf jeden Fall die Verbindung wieder her und war wieder im Startmenü („Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb Ihrer neuen Garmin!“).…

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Rekonvaleszent, Donnerstag-Samstag 2.-4.10.2025

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Donnerstag und Freitag sind schnell abgehakt: An beiden Tagen immer noch recht krank, zwar nichts Dramatisches, aber ich bewegte mich nicht aus dem Haus. Und auch im Haus nicht sonderlich viel. Rumliegen, ein bisschen lesen, ein bisschen YouTube anschauen, zwischendrin immer mal wieder schlafen, viel Tee trinken, sowas. Erstaunlich viel essen, weil ich ziemlich Hunger hatte, was ich von mir von Krankheitsphasen gar nicht so kenne. Nun ja. Und arbeiten. Nächste Woche ist wieder eine Kairowoche, und ich musste zwingend Sachen dafür vorbereiten, damit wir startklar sind. Also am Donnerstag für eine gewisse Zeit am Rechner, nicht furchtbar lang, aber lang genug, dass ich schließlich zum Abschluss ein kurzes Meeting mit dem Kairokollegen haben konnte: Ja, läuft alles, wir sind parat. Und am Freitag dann ebenfalls kurz am Rechner, Unterricht für Montag vorbereiten und Material zusammensuchen. Das ist halt das Dilemma unterrichtender Menschen: Die Arbeit beginnt immer vor dem ersten Unterrichtstag. Da ich aber kein Fieber und keine Kopfschmerzen hatte, war das alles nicht so ein Problem. Hals halt. (Ich denke mit Grausen an September vorletztes Jahr zurück, als ich einen Tag vor der Kairophase Covid bekam und die ganzen Vertretungen und Orgrakrams mit Fieber organisieren musste, scheiß Timing.)…

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Krank, Dienstag 30.9.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Erstaunlicherweise die Nacht durchgeschlafen (auch weil ich die Schlafzimmertür zugemacht hatte, nachdem der Liebste abends noch Magi rausgelotst hatte), sodass ich am Morgen weniger kaputt aufwachte als befürchtet. Nichtsdestotrotz: Definitiv krank. Mäh. Frühstück (Brot mit Philadelphia und Marmelade), Dusche, Anruf beim Hausarzt: Um zehn konnte ich kommen. Vorher bitte nicht, weil ihr Computersystem sich nicht starten ließ, aber sie hofften es bis zehn am laufen zu haben. Hurra.Ich setzte mich also eine Stunde an den Rechner, organisierte, beantwortete Mails, verschob Termine, sagte Kurse ab. Alles ein bisschen blöd, vor allem da ich aktuell auch noch einen Kollegen urlaubshalber vertrete, aber es ging halt nicht anders. Die Kursteilnehmer waren alle auch sehr schnell bei der Antwort: Kein Problem, Gesundheit geht vor, wir finden andere Termine, alles gut, kein Stress, gute Besserung. Nach der einen Stunde fühlte ich mich schon etwas besser, also nicht gesundheitlich, aber so… organisatorisch. Dann vierzig Minuten beim Hausarzt herumgesessen und von der Kollegin angeschaut worden. (Also der Kollegin des Hausarztes.) Bakteriell ist da nix, es ist halt ein grippaler Infekt, aber bitte trotzdem schonen, langsam machen, die ganze Woche krankgeschrieben und nächste Woche BITTE schauen, ob es geht, und nicht zu früh wieder anfangen. Was nicht…

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Futsch, Montag 29.9.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Gegen halb sechs aufgewacht, sehr früh, aber kein Wunder, ich war ja auch früh ins Bett gegangen. (Das muss ich vor der Zeitumstellung noch ein bisschen zurück-trainieren.) Magi kam kurz darauf ins Schlafzimmer, etwas überraschend, weil ich eine klare Erinnerung daran hatte, abends die Schlafzimmertür zugemacht zu haben, aber keine mehr ans wieder Aufmachen.  Hm. Er blieb auf jeden Fall mehr oder weniger manierlich im Bett sitzen, auch wenn an Schlafen nicht mehr zu denken war (schnurrend, zappelnd, HEISS). Um Viertel nach sechs stand ich schließlich mit Weckerlicht auf. Katzenmaintenance (beide da und ordentlich fressend, dann raus), ausführliche Küchenrunde. Der Liebste schaute währenddessen im Keller nach dem Vogelfutter, das schon seit einigen Monaten nicht benutzt wird (während der Ameisenprobleme haben wir die Ganzjahresfütterung eingestellt) und entdeckte prompt die Quelle für die Lebensmittelmotten, die uns seit einigen Tagen immer wieder über den Weg fliegen: komplettes Futter befallen. (Der befallene Roggen war also nur ein Zufall). Ich hoffe nur, dass unsere Lebensmittel in der Küche alle so gut verpackt sind, dass sie da keine Anlaufstation gefunden haben (würde mich aber nicht hundertprozentig drauf verlassen wollen, es gibt doch immer wieder irgendwelche angebrochenen Tüten und Zeugs). Wenig Zeit am Morgen. Tee, der…

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