Alles eine Frage der Synchronisation – Freitag 24.9.2021

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Eine etwas bessere Nacht, ich wachte allerdings mit ziemlichen Kopfschmerzen auf. Nur drei Arbeitstage diese Woche und trotzdem merkte ich, dass ich dringend das Wochenende brauchte. Mäh.Zum Frühstück machte der Liebste uns ein (sehr leckeres) Müsli, dann gleich eine schnelle Dusche, weil er wieder um acht los musste. Ich hatte mich dieses Mal entschieden, mich mit ihm gemeinsam fertig zu machen, als er sich also um acht aufs Fahrrad setzte, startete ich den Rechner und hatte damit einen frühen Start. Gute Entscheidung. Überhaupt habe ich diese Woche gemerkt, dass dadurch, dass der Liebste jetzt wieder einen geregelteren Arbeitsrhythmus hat und wieder früh los muss (und wir uns mehr absprechen müssen), ich irgendwie auch einen strukturierteren Tag habe und mehr Disziplin aufbringe fürs frühe Anfangen oder eine Runde Sport. Mal sehen, wie lang das so bleibt. (Nicht dass ich in den letzten Monaten undiszipliniert gewesen wäre, aber gerade Yoga am Morgen ist für meinen Geschmack viel zu häufig auf der Strecke geblieben.) Als ersten Punkt am Morgen bereitete ich den Unterricht für den Nachmittag vor. Da es eine neue Gruppe war und ich die Kurseinheiten noch nicht kannte, war ich etwas unsicher, wie lang ich brauchen würde, aber nach einer…

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Nichts zu sehen, Donnerstag 23.9.2021

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Wir konnten beide nicht sonderlich gut schlafen, ich lag viel wach und war am nächsten Morgen dementsprechend kaputt. Immerhin scheint die Heizung jetzt verstanden zu haben, dass es morgens zwar kalt und dunkel, aber trotzdem nicht mehr nachts ist – im Esszimmer heizte es schon, als wir runterkamen. Erst einmal Tee und dem Kater beim leisen Meckern zuhören (irgendwann schickte ich ihn in den Garten). Zum Frühstück hatten wir den restlichen Käsekuchen, dann machte sich der Liebste fertig und radelte um acht zur Arbeit und ich nutzte das frühe Aufstehen und machte zwei ausgedehnte Sonnengrüße, bevor ich auch duschte und um neun mit der Arbeit anfing. Ich startete den Arbeitstag mit einem Einzelunterricht, in dem wir über die aktuellen Schlagzeilen sprachen, auch wenn das ein eher unerfreuliches Gesprächsthema ist (gefühlt seit ungefähr 2017). Die Teilnehmerin kenne ich schon ewig, sie kommt aus London und es ist immer interessant, ihre Perspektive zu hören (auch ihre Perspektive von der Großstadt auf die Kleinstadt). Danach dann einiges an administrativen Aufgaben, um elf hatte ich noch ein Meeting zur Absprache mit einer Kollegin, dazu ein wenig Korrekturen für den kommenden Kurs. Um Viertel vor eins machte ich eine schnelle Mittagspause mit dem restlichen…

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BMW-Bewunderung, Mittwoch 22.9.2021

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Ich war schon mehr oder weniger wach, als um sechs Uhr der Wecker klingelte – selbst für unsere Verhältnisse früh, aber der Liebste hatte einen frühen Termin, um sein Motorrad zur Wartung zu bringen. Wir standen also gleich auf, setzten uns mit Zeitung und Tee an den Esstisch und starteten den Morgen mit Käsekuchen zum Frühstück. Das Rezept haben wir schon mehrmals gemacht, aber dieses Mal ist es wirklich besonders gut gelungen. Sehr lecker. Danach eine schnelle Dusche, der Liebste machte sich fertig und fuhr dann mit seiner R9T zum BMW-Händler (40 km entfernt ist der nächste BMW-Motorradspezialist). Ich machte noch eine zweite Tasse Tee, las etwas Zeitung und startete dann auf acht Uhr den Laptop im Schlafzimmer zum Yogakurs. Wieder sehr nötig, sehr gut. Um halb neun kam dann die Threems des Liebsten, dass die Fahrt gut geklappt hatte und er mit einer Leihmaschine direkt ins Büro gefahren war. Nach dem Kurs aß ich noch ein zweites Stück Käsekuchen und startete dann auf halb zehn den Rechner für meinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub. Den Autoresponder hatte ich gleich morgens schon rausgemacht und dabei gesehen, dass die Anzahl der zu bearbeitenden Mails überschaubar war, innerhalb von einer Stunde…

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Kuchen! Dienstag 21.9.2021

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Nachdem wir am Abend so früh ins Bett gegangen waren und ich ganz gut geschlafen hatte, wachte ich am Morgen um kurz vor sechs ziemlich erholt auf. Sehr gut, dadurch hatten wir wenigstens einigermaßen Zeit am Morgen für eine Dusche und ein richtiges Frühstück (Brot mit Aufstrich), bevor der Liebste sich seine Fahrradkleider anzog, Arbeitskleider in die Satteltasche packte und sich um acht Uhr auf den Weg machte. Es ist noch nicht so ganz klar, wie häufig er in seinem neuen Job im Home Office sein kann und wie oft vor Ort, anfangs wird er auf jeden Fall mehr präsent sein. Das bedeutet für uns – und für mich – eine ziemliche Umstellung und ich muss mal überlegen, wie viel ich dann daheim bin (Home Office ganz allein daheim ist etwas völlig anderes als mit einer anderen Person, selbst wenn diese sich in einem anderen Stockwerk aufhält). Für diesen Tag hatte ich auf jeden Fall noch einmal Urlaub und ein paar Sachen für mich geplant, deshalb winkte ich dem Liebsten um acht Uhr hinterher und setzte mich dann zu meinem zweiten Tee zurück. Immerhin wird der Liebste, wenn er das so beibehält, wieder ordentlich fit werden durch das tägliche…

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Die fleißige Putzfee, Montag 20.9.2021

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Der Liebste hatte sich zum Schlafengehen noch eine extra Decke geholt, ich versuchte es ohne zweite Decke: Das war gerade noch ok, aber schon grenzwertig kalt. Es wird jetzt schon richtig frisch nachts. Ich schlief trotzdem einigermaßen in Ordnung, aber recht unruhig. Dass der Liebste seinen ersten Arbeitstag in der neuen Position antreten würde, ließ mich etwas angespannt sein. Um Viertel nach sechs standen wir mit dem Wecker auf, nicht wirklich ausgeschlafen. Ich hatte zwar noch Urlaub, der Liebste würde aber natürlich seinen ersten Arbeitstag im Büro verbringen (ist jetzt erst einmal mehr oder weniger generell so geplant), also gingen wir gemeinsam früh duschen und machten uns fertig. Da der neue Arbeitsplatz oben auf dem Berg ist, hatte er geplant, zu Fuß zu gehen (und am Ende der Strecke noch für zwei Stationen den Bus zu nehmen), und ich begleitete ihn dabei – ein bisschen mehr Zeit zusammen, ein bisschen frische Luft und Bewegung auch für mich. Wir gingen also um zehn nach acht aus dem Haus, holten uns beim Lieblingsbäcker im Viertel ein Frühstück auf die Hand und liefen dann einmal quer durch die Stadt. Wenig los, die Läden hatten alle noch geschlossen und in der Innenstadt gibt…

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