Digitale Unabhängigkeit 1, Sonntag 25.1.2026

Ganz gute Nacht, bis ich um halb sechs das zweite Mal wegen Klo aufwachte und dann natürlich nicht mehr einschlafen konnte – leicht genervt. Trotzdem blieb ich noch liegen bis halb sieben (Bett so schön warm), dann Küchenrunde, Katzenmaintenance und Tee. Die Erkältung scheint sich bis auf noch etwas Resthusten und -schnupfen (der mich aber wenigstens durch die Nase atmen und damit nachts schlafen lässt) jetzt auskuriert zu haben, zumindest hoffe ich das (die Feuerprobe „Tag im Büro“ steht noch aus). Ich war auf jeden Fall Kopf- und Zahnschmerz-frei und fühlte mich ganz guter Dinge. Vor mir noch ein zweiter ganz normaler Wochenendtag, und ich war beinah überrascht, wie sehr ich die langweilige, unausgefüllte Routine genoss – ganz normales Alltags-Wochenende! Es war faktisch mein erstes (seit Mitte Dezember Weihnachtsurlaub, dann direkt nach Indien geflogen). Und der Monat ist ja schon fast wieder rum. Ruhiger Vormittag. Der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, wir lösten ein bisschen Zeitungsrätsel, dann etwas Schreiben und Internet leerlesen. Irgendwann räumte der Liebste die Möbel zur Seite und machte das Erdgeschoss für Howard und Hector fahrbereit, und das war mein Stichwort, nach oben zu gehen für ausführliche Körperpflege und Wäsche.Und für die Kater war es…

WeiterlesenDigitale Unabhängigkeit 1, Sonntag 25.1.2026

Erholung, Samstag 24.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

In der Nacht gelang mir ein ausgesprochen seltener Trick: Ich wachte irgendwann auf und hätte eigentlich aufs Klo gemusst, aber noch während ich dabei war nachzudenken, ob ich jetzt wirklich das warme Bett verlassen sollte (und danach so richtig wach wäre), schlief ich wieder ein. Das nächste Mal wurde ich durch eine empört miauende Katze wach, und da war es dann schon zwanzig nach sechs. Noch eine Viertelstunde liegen geblieben, dann stand ich zu üblicher Küchenrunde und Katzenmaintenance auf, alles leise und gemütlich, um den Liebsten nicht zu wecken. Zumindest so lang leise, bis mir eine der kleinen Terrakottaschalen, die wir für die Medikamente der Kater benutzen, auf den Steinboden fiel und dort in tausend Teile zersprang. Der Nasenkater, der mir wie immer um die Beine marschiert war und deshalb direkt nebendran stand (zum Glück traf sie ihn nicht), schaffte den Trick, mit allen vier Beinen gleichzeitig in die Luft zu hüpfen, und flitzte dann leicht panisch nach oben. War aber zum Futter dreißig Sekunden später wieder da, das Trauma scheint sich also in Grenzen gehalten zu haben. Tee, ein bisschen schreiben, dabei leichte Genervtheit durch den blöden Schnitt an meinem rechten Mittelfinger, der zwar nicht so richtig schlimm…

WeiterlesenErholung, Samstag 24.1.2026

Hoch die Hände, Freitag 23.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eigentlich viel geschlafen, trotzdem am Morgen todmüde, aufgewacht durch Weckerlicht, direkt wieder eingeschlafen und dreimal gesnoozt. Als ich endlich aus dem Bett kam, hatte der Liebste schon die Kater versorgt und war dabei, Nudeln fürs Mittagessen zu kochen. Kurze Küchenrunde und Tee, ein Blick in die Zeitung, alles mit schmerzender linker Gesichtsseite: Der doofe Schnupfen und die verstopfte Nasennebenhöhle (etwas, was ich ja eigentlich in dem Maß so gar nicht kenne) tut mir bis in die linke Kauleiste und ins Auge weh.Zielsetzung deshalb, heute nicht allzulang zu arbeiten. Meinen Unterricht hatte ich schon abgesagt, ich hatte „nur“ ein langes Meeting mit dem Chef und eine recht lange Erlediliste. Trotzdem hoffentlich früher Arbeitsstopp, zumindest schwebte mir das so vor. Der Liebste war leicht gestresst und hatte wenig Zeit, er ging deshalb ohne Frühstück früh los. Ich machte mir mein Müsli zum Frühstück also selbst und schnitt mir dabei prompt doof in den rechten Mittelfinger, direkt vorne an der Kuppe ein kleiner Cut. Nicht schlimm, aber eine saublöde Stelle, und bei der generellen Angeschlagenheit und dem Mimimi-Gefühl half das irgendwie auch nicht. Hm.Was auch nicht half: Morgenroutine im Bad wurde untermalt durch die neueste Podcast-Folge OK, America, wo es in erster…

WeiterlesenHoch die Hände, Freitag 23.1.2026

Wieder am Schreibtisch, Donnerstag 22.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Zu einer einigermaßen normalen Uhrzeit – zwischen halb zehn und zehn – eingeschlafen, vermutlich gegen fünf wach geworden, ich schaute nicht auf die Uhr, aber auch das ziemlich normal. Und dann mit dem Weckerlicht um Viertel nach sechs aufgestanden: Mir scheint, ich bin wieder in meinem normalen deutsche-Winterzeit-Rhythmus angekommen. Immer noch blöde Erkältungssymptome (linke Nasennebenhöhle ziemlich zu, dementsprechend Zahn- und Augenschmerzen links), heiser war ich auch. Nichtsdestotrotz fühlte sich die Entscheidung, heute im Home Office wieder mit Arbeiten anzufangen, ganz richtig an. Also gleich einmal Routine mit Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee und zwei angezündeten Kerzen auf dem Esstisch. Nicht nur, weil es schön aussieht (und ich mir einbilde, dass es auch ein bisschen warm macht), sondern weil wir noch so Reste mit „frohe Weihnachten!“ drauf übrig haben. Und Weihnachten (überhaupt der ganze Winterurlaub) kommt mir schon sehr, sehr weit weg vor.Müsli zum Frühstück, ein bisschen Schreiben, dann eine heiße Dusche und eine Ibu, um die Mischung aus Kopf-, Rücken- und Zahnschmerzen mal zu durchbrechen. Ab neun war ich am Schreibtisch. Recht betriebsamer Arbeitstag mit einem geplanten, längeren QM-Meeting (recht produktiv) und einigen spontanen Calls mit Chef und Kolleg:innen. Dazu ein sehr voller Posteingang, logisch, den ich aber bis zum…

WeiterlesenWieder am Schreibtisch, Donnerstag 22.1.2026

Gekränkel und Buchempfehlung, Montag-Mittwoch 19.-21.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Am Montag hatte ich mir ja eigentlich ein Überstundenfrei eingetragen, so von wegen Jetlag ausgleichen und richtig ankommen und so. Aber schon am Sonntag war mir ziemlich klar, dass das so bald mit Arbeiten nichts werden würde. Zwar nicht schlecht geschlafen (von halb acht abends bis mehr oder weniger sechs Uhr morgens, ich hatte halt auch ein echtes Defizit), aber beim Aufwachen war ich komplett heiser und so weiter. Mäh. Erst einmal Frühstück (der Liebste musste früh los, ich machte mir ein Müsli (endlich wieder!!) selbst) und eine Kanne grünen Tee, dann rief ich beim Hausarzt an. Zu meiner Überraschung kam eine Bandansage, bei der auf eine Webseite verwiesen wurde, die es letztes Jahr sicher noch nicht gegeben hatte. Ich schaute auf der besagten Webseite nach: Ab jetzt auch Online-Termine möglich, und zwar ohne Doctolib oder sonstige Datenkraken, sondern im Eigenbau. Das fand ich ja mal eine sinnvolle Neuerung. Der Grund dafür wurde auch schnell klar: Mein Hausarzt, bis jetzt Praxiseigentümer und Chef, hatte die Praxis an eine Nachfolgerin (bis jetzt angestellte Ärztin von ihm) übergeben und arbeitete selbst „nur noch“ als angestellter Arzt. Vermutlich so eine Art erster Schritt zur Altersteilzeit und Rente. Fand ich sehr schlau. Wie…

WeiterlesenGekränkel und Buchempfehlung, Montag-Mittwoch 19.-21.1.2026