Handy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Wie erschlagen aufgewacht, keine Ahnung warum. Alle Gelenke steif, alle Muskeln verkrampft… ich machte erst einmal den Wecker nach zweimal Snoozen komplett aus und drehte mich noch einmal um, stand aber um zehn vor sieben doch auf, als der Kater geräuschvoll von der Dachterrasse wieder ins Zimmer kletterte (das Rausklettern hatte ich noch nicht mitbekommen). Also Aufstehen und Katzenfütterung, Dachterrassengießen (zumindest die Töpfe, beim Hochbeet wartete ich noch ab), Altpapier leeren und Tonne an die Straße, alles in vermindertem Tempo. Morgengedanke: Vielleicht ist das so, wie man sich in der Rente jeden Morgen fühlt? Weil man von der Idee her ja mal aufgehört hat zu arbeiten, nicht weil man nicht mehr wollte, sondern weil man nicht mehr konnte? Hm. Tolle Aussichten. Erst einmal aber auf jeden Fall Tee und Müsli und ein etwas späterer Start, weil ich einen Abendtermin hatte und keine Plusstunden machen wollte. Bisschen Internetleserei, ausführliche Dusche, außerdem bestellte ich das Blätter-Sommerabo für den Liebsten (drei Ausgaben zu sehr günstigem Preis, hatten wir letzten Sommer schon mal) und suchte ein bisschen wegen Musikstreamingdiensten herum. Um zehn war ich am Schreibtisch. Der Arbeitstag ist wenig berichtenswert, es ging alles seinen geruhsamen Gang. Orgakrams am Vormittag, Fragen gestellt und…

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