Willkommen im neunzehnten Jahrhundert, Samstag 8.3.2025

Wach seit halb sechs, irgendwann kurz nach sechs aufgestanden (schon dämmerig draußen). Da ich einen frühen Start geplant hatte, war das völlig okay (den Wecker hätte ich gar nicht gebraucht, sieh an). Morgenroutine mit Katzenrunde, Tee und so weiter, dann schnelles Frühstück (Brötchen mit Erdnussbutter) mit dem Liebsten, der mit mir aufgestanden war, allerdings nicht mit mir aus dem Haus ging (er wollte im Bastelverein nach dem Rechten sehen): Um Viertel nach acht startete Harold, den man natürlich nicht allein saugen lassen konnte. Ich dagegen musste um zehn nach acht schon los: Um 8:30 startete die Fortbildung in der Firma, der zweijährige Auffrischungskurs für den betrieblichen Ersthelfer. Im Grunde genommen alles sehr, sehr ähnlich wie im Januar 2023, als wir den Kurs das letzte Mal gehabt hatten. Etwas zu viele Geschichtchen vom Kursleiter (und ehemaligen Kollegen von uns), dadurch etwas zu wenig Zeit fürs praktische Üben, etwas zu viel frontales Informiertwerden, didaktisch definitiv Luft nach oben. Nun ja. Aber wir kümmerten uns alle brav um Little Anne, ich richtete die Notfallinformationen am Handy ein (was genau passiert, wenn man im gesperrten Handyzustand auf „Notruf“ drückt, hatte ich bis jetzt nicht gewusst – ich hatte mich halt auch nie getraut…

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Mastodongedanken, Montag 3.3.2025

Okay geschlafen, mit okayer Laune aufgewacht, Start in den Tag ganz okay. Nach der Katzen- und Küchenrunde setzte ich mich mit einer Tasse Tee erst einmal hin und machte uns einen Wochenplan für die schon laufende Woche (der Liebste übernahm währenddessen den Blick in die Zeitung, USA-Eklat und Gipfeltreffen in London natürlich Hauptthema – wir werden unseren Enkeln einmal erzählen „wir waren Zeitgenossen, damals“). Ich nahm mir dazu ein paar letztjährige VF&L-Hefte, weil ich Lust auf neue Rezepte hatte, und fand ein paar wirklich schöne Ideen. Wir werden sehen, wie es sich diese Woche so anlässt. „Gut essen“ hatte die Hausärztin dem Liebsten ja mit auf den Weg gegeben, das wäre mit diesem Wochenplan schon einmal gegeben. Damit machten wir dann gleich weiter mit einem Müsli zum Frühstück, nachdem ich noch die Gemüsekiste bestellt hatte – Ende Februar, Anfang März ist ja immer die darbende Zeit, weil es noch nichts Frisches gibt, aber ich fand ein bisschen etwas (Lagergemüse in erster Linie, aber das ist ja okay). Ich ging duschen, machte eine Kanne Tee und eine Kanne Kaffee und kippte dann ordentlich Essig in den Wasserkocher zum dringend nötigen Entkalken. Das über Nacht gegangene Brot kam auch noch in…

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Langsam, Samstag 1.3.2025

In Anbetracht des (großen) Glas Wein am Vorabend erstaunlich gute Nacht. Trotzdem mit recht trüben Gedanken aufgewacht, aber hey: März, Frühlingsmonat (bald, hoffentlich), außerdem Wochenende, und überhaupt so privat, alltagsmäßig gute Aussichten. Global gesehen eher nicht so, nachdem natürlich auch die Zeitung über den absurden Eklat im Weißen Haus und die unsäglichen Ausfälle des orangefarbenen Clowns gegen den ukrainischen Präsidenten (und gegen die komplette Ukraine) berichtete. Schlechte Nachrichten, egal wohin man schaut, mannmannmann. Ich zog mich erst einmal auf häusliche Tätigkeiten zurück, räumte die Küche auf, fütterte Katzen und Gartenvögel, beseitigte diverse Hinterlassenschaften der Nacht, kochte Tee. Ein Blick ins Internet, während oben Harold fuhr. Oder zumindest zu fahren versuchte: Er ist ja unter dem Sessel geparkt, und dieser hat jetzt den neuen Bezug, der im Gegensatz zum alten bis auf den Boden reicht – Harold ist sozusagen unter dem Sessel in einer Art Zelt gefangen. Wir hatten erwartet, dass er den Stoff einfach wegschieben und darunter hervorfahren würde (das wäre eigentlich problemlos möglich, es ist nur loser Stoff), aber von wegen: Er drehte sich einmal im Kreis, scannte „die Wohnung“, nahm überall „Wände“ wahr, saugte deshalb zwei Zentimeter nach allen Seiten und zeigte dann „Wohnungsreinigung komplett“ an. (Was…

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Schlechtes und Gutes, Freitag 28.2.2025

Sieh an, schon wieder ein Monat rum. Und am Ende dieses Monats zwanzig Prozent Faschisten im Parlament, die Anfänge einer Diktatur über den Atlantik, und mein Ischias tat vor lauter Schreibtischzeit auch wieder weh. Na super. (Laune beim Aufstehen eher so semi)Davon abgesehen eigentlich okay geschlafen, trotzdem wachte ich mit leichtem Kopfweh auf (das sich zum Glück recht bald verzog) und war froh, dass ein ruhiges Wochenende wartete. Küchenrunde, Katzenmaintenance, ich machte Tee und schaute kurz nach dem Liebsten (der klang schon wieder etwas besser, wollte aber trotzdem noch liegen bleiben). Irgendwann dann Frühstück (Brot mit restlicher Avocado) und an den Schreibtisch um kurz vor neun, wo ein Onlineunterricht auf mich wartete. Ruhiger und eigentlich sehr positiver Arbeitstag daheim. Der Unterricht morgens lief gut, und anschließend hatte ich keine weiteren Termine mehr (meine Beratungstermine am Nachmittag waren nicht gebucht worden). Ein bisschen Kommunikation mit Kolleg:innen (so bis drei, danach waren gefühlt alle schon im Wochenende), Mailbox leerarbeiten, und dann zwei richtig wichtige Punkte von der Erlediliste: Einmal eine Sache der letzten großen Februar-Prüfungsrunde nachbearbeiten (da hatte ich auf Informationen gewartet, die ich jetzt hatte, oder zumindest so halb, ein bisschen was war an den Informationen unlogisch, aber oh well…

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Dämmerung, Sonntag 23.2.2025

Ganz gute Nacht, durchgeschlafen bis kurz nach sechs, und: Aufgewacht mit Gesundheitsgefühl und ohne Kopfschmerzen!!! So gut. Ich blieb noch bis zwanzig vor sieben liegen und stand dann auf. Leise durch die Wohnung huschend, Katzenmaintenance und Küchenrunde im Flüstermodus, um den Liebsten nicht zu stören, der ausschlafen sollte. (Bis ich ihn irgendwann husten hörte.)Ein Faschingskrapfen, um den Blutzucker einmal nach oben schnellen zu lassen, eine schnelle Tasse Tee, dann gingen wir duschen, der Liebste nahm eine Ibu (tatsächlich hustete er zwar, fühlte sich morgens aber etwas mehr unter den Lebenden), wir setzten unsere Masken auf und marschierten um kurz vor neun zur Grundschule im Stadtviertel, wo unser Wahllokal war. Ich war insgesamt so angespannt vor der Wahl, dass ich es schnell hinter mich bringen wollte, vor allem auch, solang wir beide noch in einem Zustand waren, dass wir aus dem Haus wollten. Ein zusätzlicher Vorteil: So früh war halt sonst noch fast niemand unterwegs, es gab also keine Schlange und wir kamen sofort dran (wir waren Nr. 36 und 37 in diesem Wahllokal, wurde mir auf Nachfrage mitgeteilt). Nach vier Minuten waren wir fertig und ich fühlte mich auf etwas irrationale Art erleichtert. Und beschloss, das Thema BTW jetzt…

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