Schlechte und gute Nachrichten, Montag 7.9.2026

Recht gut geschlafen (ich erinnere mich dunkel an einmal nachts aufs Klo, aber da ich danach quasi direkt wieder einschlief, gilt das ja fast nicht) und mit dem Weckerlicht aufgewacht. Draußen ein wolkig zugezogener Himmel und kühl, aber nicht wirklich kalt. Irgendwann Mitte der Woche soll angeblich ein Temperatursturz kommen. Wir werden sehen.Der Kater erwartete mich im Erdgeschoss, insgesamt sehr unruhig: Schlabberte zwar sein Medikament, aber dann Treppe hoch, raus auf den Balkon, dort über die Treppe in den Garten, wieder zurück, laut miauend wieder rein, unten raus und wieder rein… Am Futter wurde zwischendrin nur so halb geschnuppert. Ich beschäftigte mich währenddessen mit der Küchenrunde, und als der Liebste wach war, setzte er den Kater auf die Bank im Flur und wir gaben ihm die ersten Augentropfen, worauf er überhaupt nichts mehr von uns wissen wollte, sondern nach unten in den Garten verschwand. Ich ging ihm hinterher und konnte ihm im Garten zwar eine Katzenwurst geben und ihn kraulen (er kam schnurrend zu mir), aber es ist schon sehr offensichtlich, dass er so-so-so genervt ist von dem ständigen Gepacktwerden. Ich hoffte auf eine gute Diagnose bei der Tierärztin am Abend – allerdings war das Auge immer noch leicht…

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Pflanzen und schlechte Resultate, Sonntag 6.9.2026

Ganz gute Nacht, das erste Mal (soweit ich mich erinnere) wachte ich ein paar Minuten vor sechs auf. Noch etwas liegen geblieben, zehn vor sieben stand ich auf und erntete erst einmal eine große Handvoll Tomaten von der Dachterrasse. Gute Ernte dieses Jahr!Dann Küchenrunde, während der Liebste den Kater versorgte und ihm etwas Diät-Katzenfutter unters normale Futter mischte. Wurde natürlich sofort mit spitzen Zähnen aussortiert. Als wir aber eine Viertelstunde später mit zwei Tassen Tee am Esstisch saßen und langsam wach zu werden versuchten (der Kater war längst rausmarschiert), sah ich zu meiner Überraschung eine grau-weiße Katze seelenruhig das Futter fressen. Der Liebste hatte halt unten zum Lüften die Kellertür aufgelassen, und naja: Schüchtern ist der Nachbarskater offensichtlich nicht. Und mit Diätfutter hat er wohl auch kein Problem, zumindest solang es geklaut ist. Ansonsten Morgenroutine, bisschen aufräumen, bisschen schreiben, englisches Frühstück. Außerdem überwies ich eine Tierarztrechnung: Die Vertretungsärztin hatte die Rechnung fürs Einschläfern von Magi Ende Juli geschickt. Etwas bizarr, den Vorgang so nüchtern buchhalterisch verzeichnet zu sehen („208 Euthanasie durch Injektion, Hund, Katze, Frettchen“, 46,17 plus Mehrwertsteuer), aber sehr nett (wenn auch durch den Kontrast noch bizarrer) war, dass sie einen netten, wenn auch leicht kitschigen Spruch unter…

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Augen, Apps, Anderes, Mittwoch 2.9.2026

Wenig überraschend sehr müde nach der späten Bettzeit am Abend zuvor. Gegen sechs kam der Kater ins Zimmer und begann zu rumoren, ich ließ ihn auf die Dachterrasse und blieb noch 20 Minuten liegen. Dadurch sank die Temperatur auf „nur“ knapp über 20 Grad im Zimmer. Es ist absurd, wie lang im Obergeschoss die Hitze noch in den Räumen hängen bleibt, auch wenn es draußen schon richtig abkühlt (ich hatte natürlich die ganze Nacht das Fenster offen, allerdings Fensterläden zu). Morgenroutine um kurz vor halb sieben, Küchenrunde, der Kater fand das Nassfutter blöd (Edeka-Pastete: offensichtlich nicht sein Fall, zumindest diese Woche). Ich stellte den Müll raus und bemerkte bei dieser Gelegenheit, dass meine Abfall-App mir keine Push-Nachricht geschickt hatte, weil es offensichtlich nicht genug ist, die „bevorzugten Abfallarten“ an meinem Wohnort einzutragen, man muss auch noch einstellen, dass man für alle gesondert benachrichtigt wird. Bissle mühsam, bei jeder einzelnen App wieder durch alle Einstellungen durchzugehen. Dafür bekomme ich jetzt Terminerinnerungen auf meiner Uhr, weil ich ihr offensichtlich beim Einstellen der Garmin-App ein paar Berechtigungen zu viel erteilt habe, auch nicht so ganz in meinem Sinne. Aber man hat ja sonst nichts zu tun! Bisschen Augentropfengedöns, der Kater flüchtete nach…

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Tag der Technik-Fails, Montag 24.8.2026

Relativ okay geschlafen, solang ich es schaffte, die Arbeitsgedanken aus dem Kopf zu halten. Trotzdem ein paar Wachphasen, bis dann irgendwann (um sechs) das Weckerlicht anging. Der Kater, der den größten Teil der Nacht bei mir verbracht hatte, war gleich sehr wach, ich – geht so. Trotzdem Morgenroutine mit Blick auf die Dachterrasse, Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, schreiben. Und dann bald unter die Dusche und um zwanzig vor acht mit dem Rad ins Büro, Frühstücksmüsli eingepackt: Wir hatten wieder einen Prüfungstag, und der Kollege war zwar verantwortlich – und hoffentlich wieder gesund – aber ich war in einigen Schritten eingeplant. Recht dicht gepackter Tag dadurch. Und sehr voll wurde es auch. Vormittags war ich in der Prüfungsaufsicht und startete direkt anschließend den ersten Termin des neuen Semesters Skandinavierkurs. Der war eher ein bisschen nervig, weil ich einen großen Teil des Termins mit technischem Gedöns verbrauchte: Bei Person A funktionierte das Mikrofon nicht, bei Person B zwar schon, aber sie kannte die Mute-Funktion nicht (wie kann man im Jahr 2026 nicht wissen, wie bei einem Zoom-Meeting die Mute-Funktion funktioniert??). Person C konnte seinen Namen im Video nicht umbenennen (und ich wusste halt nicht, wer „DELL“ sein soll), außerdem war er…

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Handy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Wie erschlagen aufgewacht, keine Ahnung warum. Alle Gelenke steif, alle Muskeln verkrampft… ich machte erst einmal den Wecker nach zweimal Snoozen komplett aus und drehte mich noch einmal um, stand aber um zehn vor sieben doch auf, als der Kater geräuschvoll von der Dachterrasse wieder ins Zimmer kletterte (das Rausklettern hatte ich noch nicht mitbekommen). Also Aufstehen und Katzenfütterung, Dachterrassengießen (zumindest die Töpfe, beim Hochbeet wartete ich noch ab), Altpapier leeren und Tonne an die Straße, alles in vermindertem Tempo. Morgengedanke: Vielleicht ist das so, wie man sich in der Rente jeden Morgen fühlt? Weil man von der Idee her ja mal aufgehört hat zu arbeiten, nicht weil man nicht mehr wollte, sondern weil man nicht mehr konnte? Hm. Tolle Aussichten. Erst einmal aber auf jeden Fall Tee und Müsli und ein etwas späterer Start, weil ich einen Abendtermin hatte und keine Plusstunden machen wollte. Bisschen Internetleserei, ausführliche Dusche, außerdem bestellte ich das Blätter-Sommerabo für den Liebsten (drei Ausgaben zu sehr günstigem Preis, hatten wir letzten Sommer schon mal) und suchte ein bisschen wegen Musikstreamingdiensten herum. Um zehn war ich am Schreibtisch. Der Arbeitstag ist wenig berichtenswert, es ging alles seinen geruhsamen Gang. Orgakrams am Vormittag, Fragen gestellt und…

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