Aufgaben und Aufgaben, Sonntag 17.5.2026

Ganz gute Nacht mit erstem „richtigem“ Aufwachen um Viertel nach sechs – da kam dann Magi zu mir und legte sich neben mich. Friedlich allerdings, er rührte sich erst, als ich um kurz vor sieben aufstand. Blick auf die Dachterrasse (alles gut, alles sehr kalt – ich sah meinen Atem), dann Katzenmaintenance und Küchenrunde. Draußen nur noch ein paar Wölkchen, ansonsten schien die Sonne. Ich machte mir erst einmal einen Schwarztee mit Milch, weil ich irgendwie Lust darauf hatte, von meinem üblichen Jasmintee abzuweichen, und las die Mastodon-Timeline nach. Natürlich alles sehr ESC-lastig (über den Sieg von Bulgarien informierte mich zuverlässig der Guardian), aber ich war ganz einverstanden damit, die Show am Abend nicht angesehen zu haben. Dieses ganze Drama aus „wir sind nicht politisch, ach nee vielleicht doch, ach nee doch nicht“, das fand ich sehr unangenehm. Und dann natürlich der Boykott von fünf Ländern, weil Israel mitmacht, meine Güte. Irgendwie zog es mich überhaupt nicht hin. Bin ja sowieso eigentlich kein „Fan“, und ich war ganz froh, dass ich am Morgen nicht völlig übermüdet war. Erst einmal ein bisschen schreiben, bis der Liebste gegen acht schließlich hoch kam und uns mehr oder weniger sofort ein englisches Frühstück…

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Schreibtisch und Mond, Donnerstag 9.4.2026

Puh, was für eine Nacht. Angefangen damit, dass es 21,4 Grad hatte, als ich ins Bett ging: Ich kippte also die Dachterrassentür, in der Hoffnung, es würde schnell abkühlen (tat es nicht). Dann natürlich mehrmals aufs Klo müssen, und beim letzten Mal, nachts um drei, stand dann Magi vor der Tür und latschte mit mir ins Schlafzimmer. Naja, dachte ich, mal sehen, wenn er sich manierlich benimmt, darf er bleiben. Das ging dann so halb (nach nur viermal wegschieben hatte er kapiert, dass er sich neben mich legen muss), aber sein Schnurren ließ sich halt nicht abstellen. Ich nahm schließlich Ohrstöpsel und schlief noch einigermaßen bis sechs (aufgestanden dann erst um halb sieben, so lang turnte er um mich herum), aber von ausgeschlafen und erholt kann keine Rede sein. Und das vor einem langen Tag. Oh well. Nun ja. Katzenmaintenance, der Liebste kümmerte sich um Küchenrunde und Tee. Ich entschloss mich, den Tag über GAR NICHTS haushaltiges zu machen, mal sehen, wie das werden würde. Auf mich wartete halt die zweite Runde meiner Fortbildung und abends noch Unterricht (und mein Tagesgeschäft, also Mails und so, musste ich auch im Blick behalten, weil ich jetzt ja keinen Urlaub habe), es…

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Gut und schlecht gelaunt, Sonntag 8.3.2026

Durchgeschlafen und um halb sieben (bei Dämmerlicht durch die Fensterläden <3) aufgewacht. Ein bisschen mit mir selbst diskutiert, um mich zu überzeugen, jetzt mal aufstehen zu müssen, bis mir einfiel, dass ja Sonntag war und ich keine Termine hatte, und wenn ich einfach noch eine halbe Stunde liegen bleiben wollte, dann durfte ich das total tun. Zumindest solang halt, bis mein Rücken oder mein Kopf oder beides weh zu tun begann. Das machte ich also bis sieben, ich Rebell, dann aufgestanden und Katzen- und Küchenrunde. Für den Tag tatsächlich mehr oder weniger keine Termine, nur ins Fitness wollte ich gern, ein bisschen Haushalt stand an, bei dem strahlend blauen Himmel wollten wir außerdem vielleicht etwas länger rausgehen. Und Wahlsonntag war natürlich auch. So gesehen dann doch einiges. Erst einmal ruhiger Vormittag mit englischem Frühstück, ein bisschen schreiben, ein bisschen Internet leerlesen, ausführlicher Körperpflege. Und zwei Neuigkeiten: Einmal holte der Liebste das getrocknete und abgeschliffene Kistchen aus der Garage und wir platzierten es auf meinem Schreibtisch – sah gut aus, nur frage ich mich jetzt natürlich, ob der andere Bildschirm auch ein Kistchen braucht – und dann meldete ich mich bei Le Chat an, der KI von Mistral. Habe nämlich…

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Durchblick und Gedanken, Samstag 28.2.2026

Elend schlecht geschlafen, ewig wach gelegen, heiß, kalt, blödes Kopfweh, you name it. Wenig vielversprechender Start ins Wochenende. Um zehn nach sechs kratzte es an der Tür, aber ich hatte meinen Stapel an Tierratgebern gelesen (Verhalten verstärken und so) und stand erst um kurz nach halb sieben auf, als die Kratzerei lang genug aufgehört hatte. (Und ich weniger müde war.)Katzenmaintenance, kurze Küchenrunde, der Liebste kam kurz nach mir aus dem Bett. Draußen merkwürdig diesiger Himmel, das strahlend blaue Frühlingshoch wird sich doch nicht schon wieder verzogen haben? Hm. Ich hatte mir für den Tag ein paar Sachen vorgenommen, deshalb nicht allzu viel Rumbummelei am Morgen. Der Liebste machte uns ein Porridge mit Erdnussbutter und Bananen und zog sich dann aufs Sofa zurück, er fühlte sich nicht so ganz auf der Höhe. Ich schrieb ein bisschen, las im Internet herum, aber mit Blick auf die Uhr, damit es nicht völlig ausuferte und plötzlich der gesamte Vormittag weg war. Stattdessen machte ich uns eine Kanne Kaffee und mir eine Kanne Tee (wieder den Gunpowder) und verbrachte den restlichen Vormittag oben: Erst Schlaf- und Arbeitszimmer durchwischen (Harold hatte brav vorgesaugt), dann ausführliche Körperpflege, und aus mir selbst nicht ganz erklärlichen Gründen nahm…

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Familienharmonie und düstere Weltlage, Samstag 3.1.2026

Nachts aufgewacht und ewig wachgelegen, doofe Gedanken gewälzt. Irgendwann wieder eingeschlafen und sehr unruhig geträumt (super) und dann mit knalligen Kopfschmerzen aufgewacht (yay). Das nächste Mal aufwachen kam um zwanzig nach sieben, als der Liebste an die Tür klopfte (er war schon eine Weile wach, hatte die Kater versorgt und Wäsche abgehängt).Erst einmal langsames Aufwachen (also von mir, der Liebste war glockenwach und laberte mich etwas voll), Tee, Müsli. Und vorsichtiges Freuen auf den Tag: Auf an den Bodensee zum Winter-Geschwistertreffen. Viel Zeit hatten wir allerdings nicht, nach dem Frühstück und einem schnellen Blick ins Internet gingen wir duschen und packten unsere Sachen zusammen. (Zu diesem Zeitpunkt bereits die Guardian-Push-Meldung auf dem Handy von „unklaren Explosionen“ in Caracas.)Um kurz nach halb zehn fuhren wir los. Ich fühlte mich immer noch nicht wirklich fit, auch wenn das Kopfweh sich zurückgezogen hatte, deshalb bat ich den Liebsten zu fahren. Ich war dankbar dafür: Es hatte in der Nacht geschneit, und bei uns lag zwar nur ein bisschen Puderzuckerschnee im Garten, die Straßen waren frei, aber wir mussten ja über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald, und dort sah es anders aus. Der Seitenstreifen der Autobahn war durchgehend weiß, teilweise auch die…

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