Weltbilder, Freitag 2.5.2025

Um sechs aufgewacht, erstaunlich hell im Schlafzimmer trotz Fensterläden. Wie mir erst gestern klar wurde: Es sind ja nur noch ungefähr sieben Wochen bis zur Tag- und Nachtgleiche. Kein Wunder, dass es um sechs schon komplett hell ist. Ich blieb auf jeden Fall noch ein bisschen liegen, vor allem da ich den Liebsten hörte, wie er aufstand und die Kater versorgte. Noch einmal richtig eingeschlafen, aufgestanden um sieben (der Spaziergang vom Vortag machte sich bemerkbar). Da Katzenmaintenance und Küchenrunde schon übernommen waren (es wartete eine Tasse Tee auf mich, als ich runterkam), war ich im Endeffekt auch nicht später als sonst (der morgendliche Durchgang braucht meistens so 45 Minuten mit allem). Einigermaßen ruhiger Morgen, ich schrieb ein bisschen, wir lasen Zeitung, der Liebste machte uns ein Müsli, irgendwann gingen wir beide duschen, und um zehn gingen wir aus den Haus und zum gebuchten Auto (einem Renault Scénic), um an den Bodensee zu fahren. Ein schon etwas länger vereinbarter Termin „zum Besprechen“ und „Vereinbaren“ und „nächste Schritte gehen“, schwierig aus unterschiedlichen Gründen. Viel los auf den Landstraßen (werktags, viele LKWs unterwegs), um Viertel vor eins waren wir da. Nun ja. Ein doofer Tag, die Details lasse ich im Blog mal…

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Bücher und Zeugs, Montag-Dienstag 24.-25.3.2025

  • Beitrags-Kategorie:FamilieTagebuch

Ein ziemlich normaler, aber anstrengender Montag. Morgens kam ich einigermaßen okay aus dem Bett, Küchenrunde und Katzenmaintenance (Magi wieder mehr oder weniger ganz der Alte, er kam schon wieder fast normal die Treppe runter). Müsli zum Frühstück, dann hektikte der Liebste um kurz vor acht aus dem Haus (und ließ dabei prompt sein Geschäftshandy auf der Bank im Flur liegen). Ich machte noch einen Wochenplan für die kommende Woche und ging kurz danach, mit ein bisschen mehr Ruhe (und allen meinen Sachen). Um zehn vor neun im Büro. Wir hatten wieder wie Prüfungstage, aber für beide war meine Kollegin verantwortlich, die in diesem Zug auch gleich zwei weitere Kolleg:innen in ihren Bereich einarbeitet (weil sie demnächst pausieren wird). Dazu war eine weitere Kollegin im Büro: Es waren also, als ich ankam, bereits vier Leute im Raum. Das war ich tatsächlich gar nicht mehr so richtig gewöhnt, und ich fand es den Tag über auch durchaus herausfordernd für die Konzentration. Zwar hatten wir alle Platz (eine Kollegin verschwand bald in einem anderen Raum, ein Kollege ging in die Prüfungsaufsicht), und ich hatte mit Krümellaptop (…große Liebe mal wieder an dieser Stelle für den Krümellaptop) und extra Monitor auch einen guten…

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Autositten, Samstag und Sonntag 8.-9.2.2025

  • Beitrags-Kategorie:FamilieTagebuch

Samstag In der Nacht viel wachgelegen, gefroren, gewälzt, sehr unangenehme Kopfschmerzen, die sich aber zum Glück am Morgen – ich wachte gegen Viertel nach sieben unausgeschlafen auf – wieder verzogen hatten. Ziemlich gedrückte Laune, die sich den Tag über mehr oder weniger hielt, kein Wunder, der Freitag, die Trauerfeier hingen mir noch nach. So langsam macht sich die bittere Erkenntnis in meinem Kopf breit, dass der Kampf wirklich verloren ist und D nicht mehr lebt. Diese Tatsache des endgültigen Aus: Das war es, keine Hoffnung mehr, vorbei. So ganz ist es noch nicht in der Realität angekommen, und jedes Mal, wenn der Gedanke von neuem hochschwamm, kam er mit einem neuen Kloß im Hals. Allerdings war ich an dem Tag mit genug anderem beschäftigt, denn wir hatten einen Bodensee-Besuch geplant. Dadurch würden wir zwar an keiner der vielen Demos gegen Rechts teilnehmen können, leider, aber die privaten Dinge müssen eben auch erledigt werden. In diesem Fall: Der Schwiegermutter den neuen Mercedes bringen (und für uns, ihn endgültig loszuwerden, dieses nervige Tamagochi, das ständige Maintenance, Aufmerksamkeit und Betüddel verlangt). Nach Katzenmaintenance, ausführlicher Dusche, Müsli zum Frühstück und einer Harold-Runde oben fuhren wir um kurz nach zehn also los. Logischerweise in…

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Trauer – Donnerstag und Freitag 6.-7.2.2025

Donnerstag Ein Prüfungstag, für den ich hauptverantwortlich war und bei dem die Technik laufen musste, und das alles ohne Technikkollegen dabei (der war in Kairo unterwegs). Hm. Die Nacht dementsprechend unruhig, aber zu ein paar Stunden Schlaf kam ich wenigstens. Morgens Aufräumrunde, Katzenmaintenance, ein wärmendes Porridge mit Banane zum Frühstück (seit Tagen wieder ordentlich kalt, nachts Minusgrade, tags ein paar Grad plus, aber nicht genug, um wirklich zu wärmen), dann packte ich meinen privaten Laptop in die Bürotasche (ich wollte einen Backup-Laptop für die Prüfung, und die im Büro waren alle entweder angemackt oder in Verwendung) und ging um kurz nach acht aus dem Haus. Alles etwas angespannt mit Aufbau, Tische stellen, Leute begrüßen, Prüfung starten, aber am Ende lief dann alles mehr oder weniger glatt (zweimal technische Hakeligkeiten, aber keine größeren Katastrophen). Und sehr gut: Ein Kollege, der mit mir für die Aufsicht eingeteilt war, übernahm sie komplett, sodass ich zwar als verantwortliche Person im Hintergrund war, aber nebenher tatsächlich im Büro eine ganze Menge dringlicher Sachen wegarbeiten konnte. Und das war wichtig, denn es standen die nächsten Kairo-Prüfungen an und dafür musste noch eine Menge gemacht werden. Immerhin Zeit für eine schnelle Portion Nudelauflauf zum Mittagessen, aber…

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Bodenseewochenende und Trauer, Samstag-Sonntag 18.-19.1.2025

Samstag 18.1.2025 Frühes Aufstehen nach okayer Nacht, Katzenmaintenance, Müsli zum Frühstück. Dann packte ich den Rucksack fürs Wochenende, machte noch eine kurze Runde durchs Haus und stellte alles für den Katzensitter zurecht. Aus dem Haus kamen wir schließlich um zehn nach neun, was für uns eine gute Uhrzeit war. Wir hatten den teilAuto-Corsa bei uns ums Eck gebucht, ich fuhr damit die halbe Strecke (dann wurde es mir zu anstrengend und der Liebste übernahm – ich merke, ich muss wieder mehr fahren, damit die Automatismen besser sitzen und ich weniger aktive Konzentration brauche, denn objektiv gesehen war es kein anstrengendes Fahren, Wetter okay – leichte Minusgrade – und durchschnittlich viel Verkehr). Um zehn nach elf waren wir am Bodensee in Konstanz zum Geschwistertreffen – genauer gesagt erst einmal zu Schwester und Schwager. Eine Tasse Kaffee und ein bisschen Unterhaltung mit S und R, wir tauschten uns aus, alles recht entspannt. Um Viertel vor zwölf gingen wir aus dem Haus in Richtung italienisches Restaurant, wo die anderen schon warteten (immer überpünktlich).Alle da beim Essen, neben uns vieren die beiden Brüder jeweils mit Schwägerinnen (für mich eine Premiere – die Freundin des mittleren Bruders hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen,…

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