Fadenfrei, Freitag 6.11.2026

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Wieder recht früh aufgewacht und Arbeitsaufgaben im Hirn gewälzt, dieses Mal schlief ich aber nicht wieder ein, sondern hörte dem Kater beim ersten (5:36) und zweiten (6:01) Reinkommen zu. Beim zweiten Mal ließ ich ihn auf die Dachterrasse und wartete dann noch 10 Minuten unter der Decke, während er draußen alles inspizierte (...die Dachterrasse müsste dringend winterfest gemacht werden) und die sehr kalte Luft ins Schlafzimmer strömen ließ. (Saukalt draußen.)Dann frühe Morgenroutine, es gab außer Teekochen wenig zu machen: Küche war aufgeräumt und den Kater versorgte der Liebste. Bisschen Schmerzen im Fuß (...zusätzlich zu den normalen), ich machte mir etwas Sorgen wegen des wartenden Tages: nicht nur einen Riesensack voller Aufgaben zu erledigen, sondern auch ein beim Hausarzt am Morgen zum Fädenziehen. Aber: Dann sind die Fäden wenigstens draußen und ich hoffe sehr auf schnelle endgültige Heilung. Und dann Kräftigung und Muskelaufbau im Fuß und so, mittelfristig. Erst einmal aber Morgen. Der Liebste musste früh gehen, deshalb ging ich nach einer ersten schnellen Tasse Tee direkt auch ins Bad, damit ich fertig war, solang er noch da war, und er mir meinen Fuß nach der Dusche frisch verpflastern konnte – die Stelle ist für mich allein total ungeschickt zu…

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Lieblingströts vom Oktober 2026

Etwas später als gewollt, weil Mastodon Social nach einem Update die Oberfläche komplett umgeschmissen hatte und ich meine Favoriten erstmal nicht wieder fand. Jetzt aber. Ein bisschen mehr Politik als sonst, aber, na ja. So sind die Zeiten eben. Dieser Tröt bezieht sich natürlich auf den strunzdämlichen Tankrabatt. Ganz ekelerregende Nachrichten aus den USA, auf die sich der letzte Tröt bezieht. Die Geschichte mit der Hinrichtung, die live im Internet übertragen werden sollte, hatte sich dann aber zum Glück doch erledigt. Kontext hier (Marinas Ausgangströt) sind Lieder, die alle ein vergleichbares Versmaß haben und deshalb mit der jeweils anderen Melodie gesungen werden können - von der bundesdeutschen Nationalhymne und der DDR-Nationalhymne wusste ich das schon (das wurde absichtlich so gemacht), auch "Freude, schöner Götterfunken" war mir bekannt. Aber dass es auch mit "Eine Insel mit zwei Bergen" geht, war dann doch überraschend. ..."funny" soll das letzte Wort natürlich sein. Jetzt noch die Verlinkung zum Blog von Jürgen Plieninger, der jeden Monat die Lieblings-Microblogging-Posts der diversen Plattformen sammelt. Da ist der Eintrag aktuell zwar noch nicht da, aber er kommt sicherlich noch. Danke für's Sammeln!

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In Real Life, Sonntag 25.10.2026

Um den Kater, der mich um fünf aufweckt, weil es für ihn durch die Zeitumstellung gefühlt schon sechs ist, hätte ich mir keine Sorgen zu machen brauchen: Er machte bereits ab halb drei (alte Uhrzeit)/halb vier (neue Uhrzeit) Rabatz. Der Honk. Um sechs ließ ich ihn auf die Dachterrasse, was er völlig inakzeptabel fand, weil es draußen stürmte und regnete. Ich war erstaunlich müde und blieb deshalb noch liegen bis halb sieben, und der Liebste klapperte unten und lockte damit den Kater zu ihm. Insgesamt Tag 2 nach der OP: Eher anstrengend, weniger wegen der OP-Wunde, sondern weil sämtliche anderen Baustellen (Hüften, Nacken, rechtes Knie WTF) durch das Herumgeliege weh zu tun begannen und natürlich die Reizung der Achillessehne(n) immer noch da ist. Ich hinkte also ausgesprochen angestrengt. War aber vernünftig und nahm gleich morgens eine Ibu, bevor sich der Schmerz so richtig festbiss. Schon alles recht mühsam. Der Plan für den Tag war also: Sofa, Bein hochlegen, ausruhen, und das machte ich mehr oder weniger. Morgens ein bisschen schreiben, englisches Frühstück durch den Liebsten, und dann in die Horizontale. Den restlichen Vormittag lag ich dort, las das Internet leer, machte Rätsel und las, begleitet durch den Liebsten und…

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Nerdiger Kram, Sonntag 4.10.2026

Ganz okay geschlafen, den Kater morgens tapfer ignoriert (um zehn nach sechs durfte er auf die Dachterrasse und ich konnte noch bis kurz vor sieben liegen bleiben). Aufgestanden bei kühler Luft und komplett bedecktem Himmel – die Wolken lösten sich im Lauf des Vormittags aber mehr oder weniger auf. Eigentlich ein sehr schöner Herbstmorgen, wenn man die Tatsache verdrängte, dass erstens ein Großteil der braunen Blätter im Garten kein normales Herbstlaub, sondern offensichtliche Dürreschäden sind (man sieht den Unterschied deutlich) und dass es zweitens in allen Zimmern mindestens 22 Grad hatte. Ich machte erst einmal überall die Fenster auf. Die Zentralheizung läuft zwar im Haus schon wieder, da aber überall die Heizkörper noch auf 0 gedreht sind, heizen wir faktisch noch gar nicht. ...so spart man wenigstens Geld, harhar. Küchenrunde, Katzenmaintenance, Tee und direkt, da der Liebste mittlerweile auch wach war, ein englisches Frühstück. Dieses Mal ohne angebratene Pilze (wir hatten ja am Samstag nicht einkaufen gehen können), stattdessen mit einer aufgetauten veganen Quatschwurst aus dem Supermarkt nebenan (Lebensmittelretter-Regal, ganz okay, aber etwas zu fettig und weniger gut als unsere normale Bio-Tofuwurst) und außerdem einer Portion Baked Beans auf Toast. Sehr üppiges Frühstück. Nach dem Frühstück ein bisschen administrative…

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Lieblingströts vom September 2026

Dieses Mal eher geringe Ausbeute. Vielleicht war wenig Spaßiges los, vielleicht (eher) hatte ich aber auch längere Phasen, wo ich keine Lust auf Input von außen hatte, speziell vom Handy. Ein bisschen was ist aber doch zusammengekommen. Hier meine kleine Kollektion, angefangen mit einem Auszug aus einem Comic von Daniela Schreiter, den ich leider nicht komplett hier posten kann, aber im Endeffekt gibt das ziemlich exakt meine Stimmungslage bei f*cking 30 Grad Ende September wieder. ...gleich zu Beginn die katastrophale Wahl in Sachsen-Anhalt. Genauso schlimm wie befürchtet. Es bleibt bitterer Postillon-Spott: Warntag hat dieses Jahr wenigstens hervorragend geklappt. Gibt ja leider auch wieder genug zu warnen. ...statt einem ernsthaften Gespräch könnte man den Laden mMn auch gleich abbrennen. ...wenn man's auf Deutsch übersetzt, gibt es leider mehr als nur einen Kandidaten. Grob zusammenfassende Übersetzung: Als Mahlzeit beim Radiohören sind Bananen besonders geeignet, weil sie nicht nur praktisch verpackt daherkommmen, sondern auch keine störenden Schäl- und Kaugeräusche machen. Wer wollte da widersprechen? Was ist besser als ein Haus mit Katze? Ein Haus mit Katze, die von einem Labrador geputzt wird. Berlin-Wahl wenigstens einigermaßen erfreulich. Leider kriege ich bei den Screenshots vom Laptop das "Ausblenden"-Zeichen nicht weg, extrem ärgerlich. Im dritten…

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