Chillen und buchhalten, Samstag 30.5.2026

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Recht unruhig geschlafen, obwohl ich, von einmal Nasenkaterbesuch abgesehen, im Schlafzimmer recht unbelästigt war. Trotzdem immer wieder aufgewacht, draußen unterhielten sich mitten in der Nacht Leute (diese Vollidioten), durch die offenen Fenster schien das Licht und in meinem Kopf ratterten die Gedanken. (Tausend Sachen für die Arbeit noch zu erledigen, und den Liebsten hatte ich noch gar nicht heimkommen gehört, dabei war es schon spät, und überhaupt lag ein sichtlich krankes Magertier unten auf dem Sofa und ich fühlte mich ganz hilflos.)Um Viertel nach fünf dann von einem laut schimpfenden Nasenkater geweckt worden. Klar, ich hatte die Klappe unten wieder zu gemacht, er war also reingekommen und konnte nicht wieder raus. Ich ließ ihn, ziemlich kreislaufig nach drei Stockwerken Treppe, unten zur Kellertür raus, nur um ihn auf der Schwelle umdrehen zu sehen, weil er nämlich gar nicht raus, sondern gefüttert werden wollte. Harhar. Ich kroch noch einmal zum Liebsten ins Bett (der war natürlich heimgekommen, ich hatte ihn nur nicht gehört) und machte dort das Fenster auf, sodass der Kater aus dem Fenster rausklettern konnte (offensichtlich ist selbstbestimmt zum Fenster raus okay, aber durch die Kellertür nicht). Irgendwann wurde es mir zu warm, also ging ich wieder in…

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Lieblingströts vom April 2026

Es war doch einiges los in diesem Monat, und auch wenn ich nicht viel Zeit für Mastodon hatte, ist trotzdem eine Menge zusammengekommen. Der sterbende Wal Timmy taucht auf (was für eine Farce), die gewonnene Ungarn-Wahl (YAY!), Artemis II immer noch, jede Menge kleinerer und größerer Absurditäten. Viel Spaß damit: (...sofort Ohrwurm.) Was fehlt, sind die vier Touristenbusse an den Klippen, gleich links außerhalb des Bildes. (...ernsthaft, es ist SOOOO schön da! Gerade ein bisschen abseits der Cliffs!) (Dieses Affentheater fing ja schon zu Twitterzeiten an und wäre fast einen eigenen Blogeintrag wert.) SO nämlich! Beste Nachricht des Monats!!! (Dieses Smudo-App-Pandemie-Drama hatte ich ja schon wieder komplett verdrängt.) (EXAKT mein Gefühl, wenn ich zu Feierabend auf Mastodon vorbeischaue.) (...mit einem Informatiker verheiratet: Jepp, kann ich bestätigen.) (...Jahrestag 40 Jahre Tschernobyl war auch.) Jetzt noch, gerade so am 1.5. geschafft, die Verlinkung zu Jürgen Plieningers Blog, wo die Microblogging-Posts des Monats versammelt sind. Danke dafür!

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WMDEDGT, Ostersonntag 5.4.2026

Heute ist mal wieder der Monatsfünfte und ich mache mit bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, wo diverse Tagebuchblogs (wenn sie möchten) ihre Einträge bei Frau Brüllen sammeln. Bei mir ein recht inhaltsarmer Feiertag: Ganz okay geschlafen, in Anbetracht des Alkohols am Abend davor überraschend, und aufgewacht um zwanzig nach sechs. Ich blieb noch bis sieben liegen, bis es draußen endgültig hell und Tag war. Beim Öffnen der Fensterläden hörte ich das „Halleluja“ von der freikirchlichen Gemeinde im Nachbarviertel (erstaunlich, dass der Gesang so weit trägt) und fragte mich, ob die Anwohner das eher nett finden, so als Zeichen der christlichen Auferstehungshoffnung an einem schönen Ostersonntagmorgen, oder ob sie eher den Kopf ins Kissen drücken und auf diese nervigen ultrareligiösen Nachbarn motzen…? Ich war auf jeden Fall froh, dass man den Gesang bei geschlossenem Fenster nicht mehr hörte. Nach dem Aufstehen erst einmal Katzenmaintenance (beide etwas mäkelig bei der Futterauswahl, Nervkatzen) und ausführliche Küchenrunde, ich hörte den Lage-Podcast weiter, verlas eine Portion Haferkörner und bestäubte das gebackene Osterlamm mit Puderzucker. Wir haben ja sonst quasi keine Ostertraditionen (noch nicht einmal Tulpen im Haus, weil wir auf dem Rückweg aus der Stadt nicht mehr am Blumenhändler vorbeigekommen waren),…

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Lieblingströts vom März 2026

Mal wieder einiges los in der Welt, was das Potenzial hätte, einem die Laune zu verhageln - aber auf Mastodon gab es trotzdem genug Geistreiches und Witziges, was sich lohnt festgehalten zu werden. Hier also meine Auswahl des vergangenen Monats. Und auch wenn er gar nicht witzig ist, wird der Krieg gegen den Iran natürlich reichlich verarbeitet. Aber auch noch ein *paar* andere Themen gab es. (Die Wahrheit hier liegt natürlich im agglutinierenden Sprachcharakter des Türkischen. Just sayin'.) (Story of my reading life.) Im März nochmals geteilt und von mir erst da entdeckt, weil es halt - leider - immer noch genauso aktuell ist. Wahlen gab es in BW übrigens auch, samt beleidigter CDU: Dann hatten irgendwelche journalistischen Volliditionen nichts Besseres zu tun, als Banksy zu doxxen, weil wir nämlich offensichtlich momentan keine sonstigen berichtenswerten Vorkommnisse auf der Welt haben. Meine Güte. "laughing to stop me from crying" (Kontext: generelle Genervtheit wegen KI natürlich.) Kontext der nächsten zwei Tröts: Uschi in Aachen hatte einen Eintrag in ihrer Notizen-App, der von der Autokorrektur so verunstaltet wurde, dass sie keine Ahnung mehr hatte, was das eigentlich bedeuten sollte. Kontext für den letzten Tröt: In Hamburg wurde eine Frau in der Stadt…

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Neue Sprachen und Agenten, Samstag 28.3.2026

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Recht gut geschlafen (yay!), um halb sechs ausgeschlafen aufgewacht und nach noch etwas Rumliegen um Viertel nach sechs aufgestanden. Ohne Kopfweh und mit nur leicht verspanntem Rücken. So weit, so gut. Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, der Liebste kam irgendwann auch (für ihn ist es ja normales Wochenende, aber er war durch mein Katzenfütter-Geklapper vermutlich wach geworden). Draußen wieder sonnig und Minusgrade, ich war ganz froh, dass ich so schnell nicht raus musste. Ein bisschen Schreiben (Zielsetzung: den Urlaub komplett verbloggen und damit wieder aktuell sein – klappte auch), Tee, alles einigermaßen in Ruhe. Irgendwann machte der Liebste uns ein Porridge mit Banane, wir hatten beide das Bedürfnis nach einem warmen Frühstück, dann heiße Dusche, noch eine Kanne Tee (dieses Mal ein Lung Ming, den ich zwar nicht so berauschend finde, aber er ist der Allerletzte aus dem Adventskalender und muss halt weg) und um neun war ich angezogen und fertig in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Der letzte Weiterbildungstag des erstens Blocks, also wieder von halb zehn bis halb fünf Input. Ich hatte etwas die Sorge gehabt, dass sich das positive Gefühl ein bisschen abschleifen könnte, aber nein, war nicht so. Immer noch sehr viele neue Erkenntnisse, viel gelernt, wirklich…

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