Digitale Unabhängigkeit 2 (The Big One), Sonntag 1.2.2026

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Schau mal her, schon Februar. Wobei, „schon“. Der Januar hat sich gefühlt ewig hingezogen und war vollgepackt, von wegen ruhiger Jahresanfang, und richtig winterlich war er auch. Gegen einen entspannteren Monat hätte ich auf jeden Fall nichts einzuwenden. Anyway. Erstaunlicherweise durchgeschlafen, ich stand um halb sieben ziemlich ausgeschlafen auf. Übliche Katzenmaintenance, Küchenrunde und gründliches Aufräumen, dann kochte ich Tee und hörte den Liebsten aufwachen und nach oben kommen. Wir hatten für den Morgen große Pläne: Die verspätete Geburtstagstorte sollte auf jeden Fall fertiggestellt werden. Als allererste gemeinsame Morgenaktion noch vor dem Frühstück machten wir also gemeinsam einen Bisquit-Tortenboden. Ein Veganista-Rezept, wir ersetzten ein bisschen Mehl durch gemahlene Mandeln, ansonsten hielten wir uns mehr oder weniger an die Angaben. Klappte hervorragend, nur dass wir keine 26cm-Backform hatten und stattdessen die 28cm-Form nahmen – das machte den Tortenboden etwas flach. Oh well. Dann ausführliches englisches Frühstück, von mir noch ergänzt um die am Donnerstag spontan gekaufte Avocado, die jetzt den absolut perfekten Reifegrad hatte. Sehr üppiges Frühstück, sehr gut. Dazu viel Tee, etwas Kaffee. Den restlichen Vormittag, naja, und auch einen gewissen Teil des Nachmittags verbrachte ich am Laptop: viel Schreiben, Internet leerlesen, Lieblingströts zusammensuchen und posten, so Zeugs. Mittags nur…

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Digitale Unabhängigkeit 1, Sonntag 25.1.2026

Ganz gute Nacht, bis ich um halb sechs das zweite Mal wegen Klo aufwachte und dann natürlich nicht mehr einschlafen konnte – leicht genervt. Trotzdem blieb ich noch liegen bis halb sieben (Bett so schön warm), dann Küchenrunde, Katzenmaintenance und Tee. Die Erkältung scheint sich bis auf noch etwas Resthusten und -schnupfen (der mich aber wenigstens durch die Nase atmen und damit nachts schlafen lässt) jetzt auskuriert zu haben, zumindest hoffe ich das (die Feuerprobe „Tag im Büro“ steht noch aus). Ich war auf jeden Fall Kopf- und Zahnschmerz-frei und fühlte mich ganz guter Dinge. Vor mir noch ein zweiter ganz normaler Wochenendtag, und ich war beinah überrascht, wie sehr ich die langweilige, unausgefüllte Routine genoss – ganz normales Alltags-Wochenende! Es war faktisch mein erstes (seit Mitte Dezember Weihnachtsurlaub, dann direkt nach Indien geflogen). Und der Monat ist ja schon fast wieder rum. Ruhiger Vormittag. Der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, wir lösten ein bisschen Zeitungsrätsel, dann etwas Schreiben und Internet leerlesen. Irgendwann räumte der Liebste die Möbel zur Seite und machte das Erdgeschoss für Howard und Hector fahrbereit, und das war mein Stichwort, nach oben zu gehen für ausführliche Körperpflege und Wäsche.Und für die Kater war es…

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Lesen, spielen und Podcast Top 5, Sonntag 28.12.2025

  • Beitrags-Kategorie:MedienTagebuch

Viertel vor sieben aufgewacht, einigermaßen ausgeschlafen, aber mit merkwürdigem überall-Zipperlein-Gefühl (beide Füße natürlich, außerdem juckten die Arme, der Hals war kratzig und die Oberlippe fühlte sich wund an). Ich ignorierte das einfach alles mal. Ausführliche Katzenmaintenance, ausführliche Küchenrunde, dann Tee und schreiben, während der Liebste noch weiterschlief. Draußen saukalt, der ganze Garten gefroren, die Kater zogen sich deshalb (nach zwanzig Minuten mäkeln übers Futter) beide aufs Sofa zurück. Die Laune bei mir eher so halb-gut, nach dem ganzen Weihnachtsgedöns hatte ich auf einen Sonntag überhaupt keine Lust. Nun ja. Egal. Wir hatten keine so richtigen Pläne für den Tag und ich fasste einen ruhigen Sonntag ins Auge. Der Liebste machte uns (als er um neun aufgewacht war, leicht angeschlagen und mit Kopfweh) ein Müsli zum Frühstück. Danach ein bisschen Herumgedaddel, ich las ein bisschen und setzte außerdem einen Brotteig an. Außerdem eine Kanne Grüntee, dieses Mal den Chun Mee, den ich letztes Jahr schon gehabt und negativ bewertet hatte: viel zu herb, zu holzig. In diesem Jahr fand ich ihn weniger schlecht, zwar immer noch sehr herb (vermutlich genau der Geschmack, der viele nicht-Grünteetrinker abschrecken würde, „Heuaufguss“ hatte ein Kommilitone es einmal despektierlich genannt), aber nicht unangenehm und recht…

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Lesen und Regen, Sonntag 16.11.2025

Um kurz vor acht aufgewacht, recht ausgeschlafen und komplett ohne Kopfweh oder sonstige Katerstimmung – sehr gut. Davon abgesehen war die Laune im Haus aber eher so ein bisschen gedämpft. Der Liebste war schon wach, hatte die Nasen versorgt und Tee gemacht und kümmerte sich um die Vereinsbuchhaltung, und das mit ziemlich üblem Kopfweh, das im Lauf des Tages auch nicht besser wurde. Deshalb war schnell klar, dass der Tag eher ein Ruhetag werden würde.Erst einmal Tee und Aufräumrunde, dann machte der Liebste uns ein ausführliches englisches Frühstück. Draußen trüber, wolkenverhangener Himmel, zwar immer noch nicht sehr kalt, aber ungemütlich. Ich blieb erst einmal drinnen. Erst einmal (das nahm am Ende den kompletten Vormittag in Anspruch) das eBook-Reader- und Kindle-Problem in Angriff nehmen. Handbuch lesen, Tolino-FAQ-Seite lesen, ewig herumsuchen – am Ende bekam ich beide Reader auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt (und damit immerhin persönliche Daten und Bibliothek gelöscht), aber dann ging es bei beiden nicht mehr weiter. Der Grund ist wohl der, dass mindestens das Kindle, und vermutlich auch das Tolino, einfach schon zu alt sind, es keine Updates für die Software mehr gibt und es deshalb halt nicht geht. Beide also für die Tonne, sehr ärgerlich.War mir aber…

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Ruhetag, Samstag 8.11.2025

Einigermaßen okay geschlafen, allerdings mit doch immer wieder längeren Wachphasen und – wenig überraschend – beginnenden Schmerzen in den Armen. Trotzdem schlief ich eigentlich okay, bis ich halt um Viertel vor sechs aufwachte und aufs Klo musste und das beide Kater zum Anlass nahmen, um aus dem Wohnzimmer nach oben gerast zu kommen und mich vor dem Bad zu belagern. Ich kroch wieder zurück ins Bett und ignorierte das Gemotze noch so lang, bis der Wecker exakt 6:00 zeigte (goldene Regel, kein Futter – und auch kein sonstiges Gepamper – vor sechs), und öffnete ihnen dann die Dachterrassentür. Meine Hoffnung auf wenigstens noch eine halbe Stunde liegen bleiben erfüllte sich damit aber leider nicht, nach zehn Minuten waren beide wieder drin und begannen beide auf dem Bett herumzumarschieren und alle dreißig Sekunden nachzuschauen, ob ich vielleicht noch atmete und deshalb aufstehen und sie füttern würde oder so. Um kurz vor halb sieben also aus dem Bett gequält, nicht wegen Müdigkeit, sondern wegen absoluter Erschlagenheit, ich fühlte mich, als würden kiloschwere Gewichte auf mir liegen und mich physisch ins Bett drücken. Dazu Gliederschmerzen, nicht nur in beiden Armen (rechts – Covid-Arm – schlimmer als im links), sondern auch vor allem…

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