Akademische Gedanken – Mittwoch 29.6.2022

Etwas unruhige Nacht, morgens kam ich einigermaßen schwer aus dem Bett. Aber: Die Anspannung der letzten Wochen begann tatsächlich abzufallen. Die letzte der Juni-Prüfungen stand an, aber wie auch am Tag davor waren wir zu zweit und alles war organisiert und überhaupt, die letzte vorerst. Und dann erst einmal wieder mit anderen Dingen beschäftigen.Im Übrigen stand ich gar nicht sofort aus dem Bett auf, sondern machte, wie am Abend zuvor auch schon, die erste meiner drei Schulterkapsel-Übungen, weil man diese in liegender Position machen sollte. Und Jungejunge, tat das weh. Ich hoffe bloß, dass das mit den Übungen und Gedöns dann irgendwann wirklich besser wird. (Andererseits, ich habe nachgeschaut, habe ich die Armschmerzen jetzt seit elf Monaten, ich sollte also vielleicht nicht ungeduldig werden, wenn sich nach einem Tag krankengymnastischer Übungen nicht sofort eine Besserung einstellt.) Müsli zum Frühstück, dann gingen wir gemeinsam um kurz vor acht aus dem Haus. Es war ziemlich bewölkt und sollte den Tag über durchwachsen bleiben, ich war in Jeans unterwegs und hatte mir eine Strickjacke eingepackt. (Spoiler: Das war für den halben Tag okay, dann kam natürlich die Sonne raus und die Jeans war eine eher fragwürdige Wahl.)Bei der Arbeit war die Kollegin…

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Studienreflexionen, Ostersonntag 17.4.2022

Um zehn vor sechs wachte ich ausgeschlafen aus, schaute dem Dämmerlicht zu, das durch die Fensterläden fiel, und hörte mir die tschilpenden Vögel an. Sehr friedliche Atmosphäre und einigermaßen friedliche Gedanken bei mir: Ich beschloss aufzustehen und den Liebsten noch etwas schlafen zu lassen. Unten begrüßte ich erst einmal den Kater, der sein Nassfutter aber ausgesprochen doof fand und sich stattdessen kampfschnurrend auf die obere Etage des Kratzbaums legte. Ich ließ ihn liegen und beschäftigte mich etwas mit Tee und Schreiben. Ostersonntag und wir hatten keine Pläne außer es uns gutgehen zu lassen. Um halb acht ignorierten wir gekonnt die Kirchenglocken (das muss irgendeine Frühmesse oder so gewesen sein – für die klassische Osternachtsfeier eigentlich zu spät). Stattdessen ein Smoothie zum Frühstück und ein bisschen lesen, ein kurzer Blick auf Twitter, ein kurzer Gang in den Garten (die rosafarbenen Tulpen blühen jetzt auch). Außerdem fiel mir am Vormittag ein, dass es ja Ostersonntag war, also FASTENZEIT VORBEI! Und wir hatten ein paar Schokohasen und Osterschokolade und ähnliches im Schrank. Ich holte also, sehr zur Freude des Liebsten, den veganen Lindt-Hasen (…in grün) an den Esstisch.…tja, was kann man sagen. Ich bin ja sowieso kein großer Schokofan, und nach sieben…

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Zehn Jahre – Mittwoch 23.3.2022

Aufgewacht mit einem warmen Gefühl im Bauch und einem Dauerlächeln. Vor ungefähr elfeinviertel Jahren hatte ich nämlich die überaus schlaue Entscheidung getroffen, dem knurrigen Schläfer neben mir mit „okay“ zu antworten, als er das Thema Heirat ins Gespräch brachte, und exakt vor zehn Jahren marschierten wir dann gemeinsam zum Rathaus, mit zwei Trauzeugen im Schlepptau und sonst niemandem. Hihi.Also zehnter Hochzeitstag, davon mal abgesehen ein recht normaler Arbeitstag, sogar mit Unterricht am Abend. Wenigstens hatte der Liebste Home Office eingeplant und wir konnten so die Pausen zusammen verbringen. Zum Frühstück ein Peanut Butter Porridge, dann eine absolute Blitzdusche, und fast pünktlich um zwei nach acht war ich zum Yogakurs auf der Matte. Wieder sehr gut, ich würde mir nur ein bisschen mehr kräftigende Übungen wünschen (es hindert mich übrigens keiner daran, das selbst an den nicht-Yogakurs-Tagen zu machen). Andererseits war es auch so anstrengend genug. Um Viertel nach neun startete ich den Arbeitstag, ein unspektakulärer Vormittag mit viel administrativer Arbeit, etwas Unterrichtsvorbereitung und einer Beratung. Viel Kommunikation über Chat. Ich muss sagen, dass die Trennung zwischen Kundenkommunikation und Kollegenkommunikation über zwei verschiedene Kanäle (Mails bzw. Teams-Chat) für mich sehr gut funktioniert und mir schon einiges an Entspannung gebracht hat.…

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Gelesene Bücher 2021

Die Zahl der gelesenen Bücher im vergangenen Jahr betrug... (Trommelwirbel) …14 Stück. Unfassbar. VIERZEHN! Zum Vergleich: 2020, das Jahr, das ich zu nicht unbeträchtlichen Teilen mit Fieberschüben verbrachte und in dem ich, als ich wieder einigermaßen geradeaus denken konnte, den Rückstand von drei Monaten Online- und Home Office-Arbeit aufholen musste, gelang es mir dennoch, 33 Bücher zu lesen. 2019 waren es 47 Bücher, inklusive Sabbatical und allem. Und in diesem Jahr, trotz weitestgehender Gesundheit und 80% Home Office-Arbeit: 14 Bücher.Das ganze Dilemma zeigt sich gleich zu Jahresanfang, denn für das erste Buch brauchte ich unglaubliche zwei Monate. Und so ging es weiter, es gab neben den 14 gelesenen natürlich noch eine ganze Reihe gestarteter und abgebrochener Bücher – keine Muse, keine Konzentrationsfähigkeit, keine Möglichkeit, mich auf das Buch richtig einzulassen. Es fiel mir extrem schwer zu lesen in diesem Jahr. Ein wenig habe ich die Sorge, ob das Corona-Spätfolgen sein könnten (ich finde es generell schwer, mich zu konzentrieren, und ich bin definitiv auch vergesslicher geworden). Aber vermutlich ist es einfach das Alter. (Und das Blogschreiben mag auch etwas damit zu tun haben, der Tag hat schließlich nur 24 Stunden.)Wie auch immer, da es nur so wenige Bücher sind,…

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Neujahrsgedanken, Samstag 1.1.2022

Um halb neun aufgewacht, ziemlich matschiger Kopf. Ich fühlte mich, als hätte ich den Abend davor gesoffen, dabei hatte ich nur ein Glas Rotwein gehabt – aber ins Bett gehen außerhalb des üblichen Rhythmus reicht ja schon für einen ordentlichen Kater, wenn man über 40 ist, haha. Nerv. Immerhin hatte ich kein Kopfweh, auch wenn der Kopf sich nur so anfühlte, als würde er Anlauf nehmen. Der nette Kater unseres Haushalts war währenddessen wach und zufrieden, schaute sich die Amseln auf dem Balkon an und schien durch die Silvesternacht keinen Schaden genommen zu haben, zumindest weniger als ich mit meinem Matschkopf. Das blieb auch den restlichen Tag über so – zwar keine Kopfschmerzen, aber ich war einfach müde und wie durchgekaut, die Achillessehne tat ordentlich weh und irgendwann begann es auch im Kreuz zu zwicken. Deshalb entschied ich mich gegen Yoga und für einen kompletten Ruhetag. Zum Frühstück etwas Toast und Orangensaft, dann beschäftigte ich mich den restlichen Vormittag mit Fotos vom Wochenende, Schreiben und Lesen. Irgendwann zog ich mich aufs Sofa zurück und beendete meine Twitterpause. Dort findet man immer noch genau die gleiche Mischung aus Gemotze, Besserwisserei und Doomsday-Vorhersagen, alles ziemlich austauschbar. Dass ich eine Woche weg…

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