Chillen und buchhalten, Samstag 30.5.2026

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Recht unruhig geschlafen, obwohl ich, von einmal Nasenkaterbesuch abgesehen, im Schlafzimmer recht unbelästigt war. Trotzdem immer wieder aufgewacht, draußen unterhielten sich mitten in der Nacht Leute (diese Vollidioten), durch die offenen Fenster schien das Licht und in meinem Kopf ratterten die Gedanken. (Tausend Sachen für die Arbeit noch zu erledigen, und den Liebsten hatte ich noch gar nicht heimkommen gehört, dabei war es schon spät, und überhaupt lag ein sichtlich krankes Magertier unten auf dem Sofa und ich fühlte mich ganz hilflos.)Um Viertel nach fünf dann von einem laut schimpfenden Nasenkater geweckt worden. Klar, ich hatte die Klappe unten wieder zu gemacht, er war also reingekommen und konnte nicht wieder raus. Ich ließ ihn, ziemlich kreislaufig nach drei Stockwerken Treppe, unten zur Kellertür raus, nur um ihn auf der Schwelle umdrehen zu sehen, weil er nämlich gar nicht raus, sondern gefüttert werden wollte. Harhar. Ich kroch noch einmal zum Liebsten ins Bett (der war natürlich heimgekommen, ich hatte ihn nur nicht gehört) und machte dort das Fenster auf, sodass der Kater aus dem Fenster rausklettern konnte (offensichtlich ist selbstbestimmt zum Fenster raus okay, aber durch die Kellertür nicht). Irgendwann wurde es mir zu warm, also ging ich wieder in…

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Krankenlager, Freitag 29.5.2026

Anstrengende Nacht, katzenbedingt. Am Abend hatten wir noch beide Kater reingeholt und drinnen unter Mühen mit Medikamenten versorgt: Nasenkater kein Problem, aber bei Magi wurde es eine echte Tortur, weil er keine Katzenwurst mehr nehmen wollte, kein Schlabber mehr wollte, gar nichts. Und insgesamt so schlecht herkam, dass ich die untere Klappe so einstellte, dass man zwar reinkam (der Nasenkater war rausmarschiert), aber nicht mehr raus.Damit also dann beide Kater im Haus, auch wenn der Liebste den Nasenkater nachts irgendwann mal wieder rausließ. Trotzdem ein Hin- und Hergerenne (oder in Magis Fall -gehinke), beide marschierten irgendwann auf die Dachterrasse, die ich offen hatte, und naja. Anstrengend halt. Dazu ziemlich Kopfweh, starke Allergiesymptome: Ich war am Morgen echt platt, als ich um kurz nach halb sieben aufstand. Erst einmal den Nasenkater versorgt und dann in den Garten gelassen, bei der Gelegenheit das Handtuch vom Deck Chair auf dem Schattendeck geholt, auf das *jemand* gekotzt hatte. (Da aktuell nur ein Kater im Haus frisst, ist es nicht schwer zu erraten wer.) Dann gründliche Küchenrunde, während der Liebste Magi seine Medikamente zu geben versuchte: im Mörser aufgelöst, mit Leberwurstpaste vermischt und mit Wasser verdünnt und dann mit einer Spritze in den Maulwinkel…

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Nichts klappt, Donnerstag 28.5.2026

Heiß, blablub, Sommer, nerv, ich brauche es nicht mehr jeden Morgen zu wiederholen. Nervnervnerv. Dass der Nasenkater nachts im Schlafzimmer Radau machte und deutlich hörbar auf die Dachterrasse kletterte, dann wieder rein und protestierend im Schlafzimmer herumsuchte (ich hatte mit der offenen Dachterrassentür versehentlich den Wassernapf zugestellt), half auch nicht wirklich. Um Viertel vor sieben schließlich aus dem Bett gequält. Küchenrunde, während der Liebste im Garten nach den Katern schaute (wollten natürlich beide nicht rein): Nasenkater alles okay, aber Magi scheint es wieder schlechter zu gehen. Er nahm immerhin seine Medikamente, aber sonst wollte er gar nichts fressen und wirkte auch wieder sehr bedröppelt. Was echt saublöd ist, denn vor zwei Tagen hat er das Antibiotikum bekommen, man müsste es jetzt also schon merken (Depotspritze damit aufgebraucht, der Liebste gab morgens das Antibiotikum in Tablettenform). Gut geht es ihm auf jeden Fall nicht, obwohl die Augen tatsächlich wieder besser sind. Hm. Morgenroutine, Müsli mit Erdbeeren zum Frühstück. Außerdem setzte ich das eingeweichte und gereinigte Sieb der Spülmaschine wieder ein – auch so eine Aufgabe (Spülmaschinenmaintenance), die ich stillschweigend dem Liebsten überlassen hatte, aber es ist ja überhaupt nicht schlecht zu wissen, wo so ein Sieb ist. Dann ein erster…

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Zeugs, Mittwoch 27.5.2026

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Erstes Mal aufgewacht um Viertel vor sechs – das gilt als komplett ausgeschlafen, auch wenn ich danach noch zwanzig Minuten im Bett herumdöste. Sehr gut. Noch nicht einmal die Decke hatte ich nachts wechseln müssen, sondern hatte mit offener Terrassentür und gekippten Fenstern unter der Übergangsdecke gut geschlafen. Der Peak der Wahnsinnshitze scheint wohl vorerst erreicht zu sein, auch wenn es noch heiß bleibt und wir natürlich morgens alles aufmachten. Trotzdem eine gute Tendenz – auch die Pflanzen auf der Dachterrasse sehen alle gut aus, ich musste wenig gießen (die Bewässerung scheint zu funktionieren), es sah alles frisch aus und war eifrig am Wachsen. Und: Die erste der drei Zucchinipflanzen hat Blüten, und mindestens fünf Tomatenpflanzen blühen jetzt auch. Hihi. Der Liebste hatte währenddessen die Kater versorgt (wollen momentan beide unten – wenn schon nicht draußen – gefüttert werden, die Honks), Magi ging es deutlich besser, er war agiler und fraß mit Appetit. SO schön. Kleine Küchenrunde, Müsli zum Frühstück, dann ging der Liebste früh aus dem Haus und ich ließ mir etwas mehr Zeit: Home Office für die nächsten Tage und zwar vormittags durchgehend Termine, aber ohne frühen Start. Auch ohne Yoga allerdings, das wird sich erst nach…

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Whiteboard, Diagnose, Dinkel – Dienstag 26.5.2026

Puh, was für eine Nacht. Ich freue mich ÜBERHAUPT nicht auf den Sommer. Nachts irgendwann von der Übergangsdecke auf die dünne, gelbe Yogadecke gewechselt, damit es wenigstens ein bisschen kühler war, und damit mehr schlecht als recht geschlafen, mit längeren Wachphasen. Unter anderem hörte ich dem Nasenkater dabei zu, wie er ins Schlafzimmer trappelte, an der geschlossenen Dachterrassen-Ladentür hochkrabbelte (die Panele waren nach außen geklappt, deshalb konnte er durch), draußen aus dem Vogelbad trank, wieder reinkrabbelte, sich auf den Boden plumpsen ließ (so laut, dass ich das Licht anmachte und nachschaute, ob er sich vielleicht beim Runterfallen verletzt hatte, war aber alles okay, er war halt ein kleiner Kartoffelsack), drinnen aufs Katzenklo ging und wieder runterflitzte. Warum auch immer. Schön war, dass morgens um halb sechs Magi wieder zu mir kam und sich ins Bett legte, bis ich um kurz nach halb sieben aufstand. Ich nehme es definitiv als Zeichen der Besserung. Fressen wollte er nach der Medikamentengabe allerdings nicht mehr, sondern ging wieder raus. Der Nasenkater aber genauso. Frischfutter also erst einmal auf später vertagt. Und im ganzen Haus alles aufgerissen, was ging, um die Hitze aus den Räumen zu kriegen. Insgesamt also: Eher angestrengt durch die Wärme.…

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