Lang, Montag 18.5.2026

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Montagstypischer Schlaf mit längeren Wachliegephasen, in denen ich Arbeitsgedanken einigermaßen erfolgreich aus dem Kopf fernhielt – stattdessen liefen diverse Liedsequenzen von AnnenMayKantereit in Dauerschleife, aber da gibt es Schlimmeres. Morgens mit Weckerlicht aufgestanden, schnelle Katzenmaintenance und Küchenrunde: Ich musste sehr früh los und hatte keine wirkliche Zeit für lange Zeitung oder Frühstück oder ähnlichen Luxus. Dusche, Sachen packen inklusive zwei Scheiben Brot mit Rügenwalder Wurst für später. Um zehn nach sieben ging ich mit dem Liebsten aus dem Haus – absoluter Rekord für Aufbruch ins Büro. Recht frisch, aber sonnig, ich war mit der grünen Jacke gut unterwegs. Den Liebsten in kurzer Hose fröstelte allerdings ein bisschen, er hatte sich eigentlich zum Laufen angezogen und ging nur deshalb die halbe Strecke neben mir, weil er halt, naja, neben mir gehen wollte. Ein Prüfungstag, dazu eine Tonne an Sachen zu erledigen, dann noch zweimal Unterricht: Der Tag war extrem voll. Ich war um kurz vor halb acht tatsächlich die erste im Büro (allerdings nur um zwei Minuten). Erst einmal alles für die Prüfung herrichten, Leute begrüßen, Kollegin einweisen, alles starten, und um Viertel nach neun an den Schreibtisch. Den restlichen Vormittag konzentriert Sachen abarbeiten. Ich kam gut voran, aber es…

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Aufgaben und Aufgaben, Sonntag 17.5.2026

Ganz gute Nacht mit erstem „richtigem“ Aufwachen um Viertel nach sechs – da kam dann Magi zu mir und legte sich neben mich. Friedlich allerdings, er rührte sich erst, als ich um kurz vor sieben aufstand. Blick auf die Dachterrasse (alles gut, alles sehr kalt – ich sah meinen Atem), dann Katzenmaintenance und Küchenrunde. Draußen nur noch ein paar Wölkchen, ansonsten schien die Sonne. Ich machte mir erst einmal einen Schwarztee mit Milch, weil ich irgendwie Lust darauf hatte, von meinem üblichen Jasmintee abzuweichen, und las die Mastodon-Timeline nach. Natürlich alles sehr ESC-lastig (über den Sieg von Bulgarien informierte mich zuverlässig der Guardian), aber ich war ganz einverstanden damit, die Show am Abend nicht angesehen zu haben. Dieses ganze Drama aus „wir sind nicht politisch, ach nee vielleicht doch, ach nee doch nicht“, das fand ich sehr unangenehm. Und dann natürlich der Boykott von fünf Ländern, weil Israel mitmacht, meine Güte. Irgendwie zog es mich überhaupt nicht hin. Bin ja sowieso eigentlich kein „Fan“, und ich war ganz froh, dass ich am Morgen nicht völlig übermüdet war. Erst einmal ein bisschen schreiben, bis der Liebste gegen acht schließlich hoch kam und uns mehr oder weniger sofort ein englisches Frühstück…

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Einkaufen und einpflanzen, Samstag 16.5.2026

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Erstaunlich gut durchgeschlafen, obwohl irgendwann frühmorgens Magi zu mir kam (die Schlafzimmertür war zur Abwechslung mal wieder auf) und sich zu meinen Füßen zusammenrollte. Da er weder zappelte noch sich auf die Füße legte noch laut schnurrte, schlief ich tatsächlich wieder ein. Als er dann irgendwann mal nachsehen kam, ob ich vielleicht noch zuckte oder so, war es tatsächlich schon halb acht und ich stand auf (dieses tapfere, geduldige Tier). Katzenmaintenance (der Nasenkater wartete unten) und ausführliche Küchenrunde, dann wurde der Liebste wach und wir starteten in zwei von drei Stockwerken die Saugroboter. Den Luftentfeuchter im Wäschekeller leerte ich auch und der Liebste hängte die Wäsche ab: Bis auf die Mütze eines Hoodies war alles schon trocken. Sehr schön. Routinierter Vormittag, ich schrieb ein bisschen, las mich ein bisschen durchs Internet, und der Liebste machte uns Pfannkuchen zum Frühstück. Dann eine Kanne Gunpowder. Schließlich Haushaltszeug: bisschen Küche, schlappen Salat waschen (und in Zuckerwasser legen) Wäsche wegräumen, dann oben Schlaf- und Arbeitszimmer wischen, nachdem ich Harold überredet hatte, auch das Arbeitszimmer zu saugen – mehrmals Fehlermeldungen, „Staubfilter einsetzen“ (war natürlich drin und frisch geleert). Eigentlich hätte er dann noch „schnell“ das Bad saugen sollen, während ich fertig wischte, aber das…

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Ausgeruht, Freitag 15.5.2026

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Brückentag! Ganz okay geschlafen und um sieben aufgestanden – also quasi ausgeschlafen, die Kater waren durch den Liebsten schon versorgt. Trotzdem war ich den ganzen Morgen ziemlich müde und fühlte mich mit brennenden, tränenden Augen und permanent laufender Nase ausgesprochen malade. Blöde Allergie. Deshalb ruhiger, ein bisschen traniger Morgen mit viel Tee, schreiben, einem Blick in die privaten Mails (mal wieder nötig, es wurde aufgeräumt) und ein bisschen Internet-leerlesen. Außerdem nahm ich an diversen sozialpsychologischen Onlinestudien teil (ich bin auf diversen Mailinglisten von Universitäten, wo Studienteilnehmende gesucht werden – Fragebögen fülle ich ja unglaublich gern aus). Parallel kleine Küchenrunde, die Bettwäsche kam in die Maschine. Und natürlich Zimtschnecken zum Frühstück und eine Kanne Bancha. Das war mehr oder weniger der Vormittag. Ich schaute noch auf YouTube vorbei und ging irgendwann duschen, hängte die Bettwäsche auf, räumte ein bisschen in der Bude herum. Draußen sehr kalt und unangenehmes Nieselwetter, immer wieder mit richtigen Schauern. Deshalb dringend benötigtes warmes Mittagessen: Wir kochten uns aus ein paar angebrochenen Tiefkühlsachen (Grünkohl, Erbsen) und ein bisschen frischem Zeug (Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Petersilie) eine einfache Gemüsesuppe. Dazu die letzten Brötchenreste von des Liebsten ausufernder Donnerstags-Einkaufsaktion. Am Nachmittag längere Leserunde (Terry Pratchett, außerdem mein Weiterbildungs-Reader), außerdem…

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Himmelfahrtsarbeit, Donnerstag 14.5.2026

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Recht gut geschlafen (bei wieder komplett geschlossenem Fenster, immer noch niedrige einstellige Temperaturen in der Nacht) und um sechs von allein aufgewacht. Da ich mir ja ein bisschen Arbeit vorgenommen hatte (ja, ich weiß, Feiertag blabliblubb), stand ich direkt auf. Katzenmaintenance, kleine Küchenrunde, dann machte ich mir eine Tasse Tee und ging ins Arbeitszimmer. Der Liebste schlief noch tief und meldete sich erst um acht....da hätte ich eigentlich gedacht, ich wäre längst durch, aber von wegen: Neben einer Orga-Aufgabe gab es auch für die kommende Woche Unterricht vorzubereiten, und da die Woche so dermaßen vollgepackt ist, war es eine gute Idee, das vorher schon zu machen. Ich unterbrach also um acht kurz, machte dem Liebsten und mir frischen Tee, dann ausführliches Frühstück mit frischen Brötchen, vom Liebsten geholt (viel zu viel, wenn man halt hungrig zum Bäcker geht, aber egal), und schließlich wieder nach oben. Der Liebste verschwand ebenfalls am Rechner und bastelte an seinem Softwareprojekt weiter, und die Kater verzogen sich aufs Sofa. Draußen immer wieder ein paar Sonnenstrahlen, aber auch dunkle Regenwolken und gelegentliche Schauer – es war schon okay, im Haus zu bleiben. Das Arbeiten dauerte den ganzen Vormittag – etwas länger als gedacht. Aber wenn…

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