Queerness feiern, Samstag 25.7.2026
Etwas unruhige Nacht, weil irgendwann die Elstern in den Bäumen vor den Fenstern mit extrem lautem Alarmschnattern begannen. Vermutlich Katze im Garten, dachte ich, und wartete, bis sie sich wieder beruhigt hatten, damit ich weiterschlafen konnte. Als es nach ein paar Minuten aber wieder losging, schaute ich doch nach und hörte Geraschel von der Straße. Ein Blick durch mein Arbeitszimmerfenster zeigte einen Marder, der sich an den Gelben Säcken zu schaffen machte. Ich schimpfte kurz mit ihm, worauf er davonwackelte, die Elstern Ruhe gaben und ich wieder schlafen konnte. Dass der Marder an den Gelben Säcken interessiert war, ist kein Wunder. Abholung wäre am Donnerstag gewesen, aber seit mit der Abholung ein privates Unternehmen beauftragt wurde, klappt das nur noch so semi. Und die Marder und Ratten freuen sich, wenn alles tagelang da liegt, sie die Säcke aufbeißen und die leeren Dosen und Becher ausschlecken können.(Erinnert sich noch jemand an die Sprüche früher über die „chaotischen“ mediterranen Länder, Süditalien und so, „wo die Züge fahren, wann sie wollen, und der Müll nicht abgeholt wird haha“? Es hat schon eine gewisse poetische Gerechtigkeit, dass uns diese Arroganz jetzt in den Arsch beißt.) Morgens dann Magibesuch, der brav in meinem Bett…