Mal wieder Vorbereitungsmarathon, Samstag 7.11.2026

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Soweit ich mich erinnere, durchgeschlafen, das erste Mal Katzenmiauen ignoriert, und als ich das zweite Mal Miauen hörte und auf den Wecker schaute, war es schon Viertel vor sieben. Ausgeschlafen! Ich war allerdings noch sehr müde (der Rotwein, vermutlich) und brauchte noch eine Viertelstunde, bis ich aufstehfähig war. Dann ausführliche Katzenmaintenance und Küchen- und Aufräumrunde, immer vorsichtig auf den linken Fuß schielend, bei dem die Wunde etwas zwickte – wobei ich eher vermute, dass so langsam die Haut auf den ständigen Pflasterklebstoff reagiert. Ansonsten versuchte ich schon ein bisschen abzurollen und so, aber wirklich gut geht das (natürlich) noch nicht. Geduld, Geduld. Ruhiger Morgen mit Tee, Zeitung, bisschen im Internet herumlesen – nicht komplett alles, denn auf mich wartete ja wieder Unterrichtsvorbereitung, aber allzu früh starten wollte ich auch nicht. Der Kater marschierte währenddessen an mir vorbei auf den Balkon, wieder rein, wieder raus, wieder rein, bis beim letzten Mal Nachbarskater Balou in Zeitlupe hinter ihm her geschlichen kam. Kater wieder drin, also Katzenblickduell durch die geschlossene Scheibe. Inklusive Waowao-Maunzgeräuschen und allem, so herzzerreißend niedlich. Irgendwann blinzelten sich die beiden an, der Kater schlich in Richtung Kellertreppe nach draußen und Balou über den Balkon davon. Es scheint bei beiden…

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Fadenfrei, Freitag 6.11.2026

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Wieder recht früh aufgewacht und Arbeitsaufgaben im Hirn gewälzt, dieses Mal schlief ich aber nicht wieder ein, sondern hörte dem Kater beim ersten (5:36) und zweiten (6:01) Reinkommen zu. Beim zweiten Mal ließ ich ihn auf die Dachterrasse und wartete dann noch 10 Minuten unter der Decke, während er draußen alles inspizierte (...die Dachterrasse müsste dringend winterfest gemacht werden) und die sehr kalte Luft ins Schlafzimmer strömen ließ. (Saukalt draußen.)Dann frühe Morgenroutine, es gab außer Teekochen wenig zu machen: Küche war aufgeräumt und den Kater versorgte der Liebste. Bisschen Schmerzen im Fuß (...zusätzlich zu den normalen), ich machte mir etwas Sorgen wegen des wartenden Tages: nicht nur einen Riesensack voller Aufgaben zu erledigen, sondern auch ein Termin beim Hausarzt am Morgen zum Fädenziehen. Aber: Dann sind die Fäden wenigstens draußen und ich hoffe sehr auf schnelle endgültige Heilung. Und dann Kräftigung und Muskelaufbau im Fuß und so, mittelfristig. Erst einmal aber Morgen. Der Liebste musste früh gehen, deshalb ging ich nach einer ersten schnellen Tasse Tee direkt auch ins Bad, damit ich fertig war, solang er noch da war, und er mir meinen Fuß nach der Dusche frisch verpflastern konnte – die Stelle ist für mich allein total ungeschickt…

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WMDEDGT, Donnerstag 5.11.2026

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Wie jeden Monatsfünften fragt auch im November Frau Brüllen in ihrem Blog "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" (WMDEDGT). Hier meine Antwort, ein sehr normaler, vollgepackter Arbeitstag. Mitten in der Nacht aufgewacht mit ziemlichen Kopfschmerzen, ewig nicht mehr schlafen können, jede Menge doofer Nachtgedanken. Irgendwann stand ich dann doch auf und nahm eine Tablette, da war es dann leider schon fünf. Katermaunzen um Viertel nach fünf, immerhin gab er recht bald auf und ich schlief endlich ein. War natürlich mitten im Tiefschlaf (inklusive wilder Träume) und völlig neben der Spur, als um halb sieben der Wecker klingelte. Deshalb machte ich ihn aus und versuchte noch einmal eine halbe Stunde zu schlafen – klappte mehr schlecht als recht. Das Kopfweh war am Morgen auch wieder zurück, allerdings nur leicht und in einer Form, wo ich auf eine Tasse Tee und ein richtiges Wachwerden zählte, um es vollends zu bekämpfen. Das funktionierte tatsächlich. Müsli zum Frühstück (mit Maracuja, weil der Chef am Vortag im Büro welche dabei gehabt hatte – schmeckte man aber wenig raus), ausführliche Körperpflege, und weil ich die Tage davor immer so lang gearbeitet hatte (und mein Unterricht am Morgen ja nicht stattfand, SO froh), machte ich…

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Aufreger, Mittwoch 4.11.2026

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Ganz okay geschlafen, am Morgen fühlte es sich trotzdem nach zu wenig und sehr müde an. Übliche, ausführliche Küchenrunde und Katzenmaintenance, dann ein Blick ins Handy, wo der Guardian mir die frohe Nachricht überbrachte, dass die Demokraten bei den US-amerikanischen Midterm-Wahlen sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat übernehmen werden. ENDLICH einmal zu guten Nachrichten aus den USA aufwachen! Man hatte ja schon fast vergessen, wie sich das anfühlt. SEHR gut. Damit ist natürlich die Gefahr des andauernden faschistischen Umbaus der USA noch nicht gebannt, aber es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung und ein Zeichen dafür, dass die Wählerschaft dort noch nicht ganz verloren ist. Ruhiger Morgen, auch deshalb, weil mich das Tempo der Woche zunehmend stresste und ich ein bisschen durchschnaufen musste. Deshalb Schreiben, Tee, Brot mit Frischkäse und Quittengelee zum Frühstück. (Die Quitten, die ich vor einer Woche in der Kiste bestellt hatte, sind immer noch da und verbreiten ihren Geruch in der Küche – nicht mein Favorit, na ja – weil ich bisher werder Zeit noch Muse für die geplante Quittentarte fand, seufz.) Und dann mit einer zweiten Tasse Tee minikurze Katzenwäsche und ab halb neun am Schreibtisch. Arbeitsintensiver Vormittag mit einem Onlineunterricht…

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Alltagschronik unterwegs, Dienstag 3.11.2026

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Ganz okay geschlafen und mit Weckerlicht aufgewacht, in erster Linie, weil der Liebste unten herumklapperte (und den Kater versorgte). Katzenmaintenance und Küchenrunde war damit schon erledigt, als ich runterkam. Recht zufrieden mit dem Status meines Fuß, weniger zufrieden mit der Tatsache, dass ich blöde Kopfschmerzen hatte, aber irgendwas ist ja immer, und insgesamt schaute ich eigentlich recht frohgemut auf den Tag. (Das Kopfweh hatte sich auch bald erledigt.) Kurzer Austausch über Industriespülmaschinen (aus Gründen, wir haben eine im Büro und der Liebste hat früher in der Gastro gearbeitet), dann Blick in die Zeitung und ein bisschen Aufregen über die unsäglich rassistische Zuschreibung „migrantische Chaoten“ unseres unsäglichen Innenministers. Damit schon wieder genug Puls nach oben für den Tag. Immerhin brachte der Blick aufs Handy dann zur Abwechslung mal gute Nachrichten aus Indien. (Neben dem ganzen Drama ist die Zeitverschiebung auch echt ein Thema, weil bei mir frühmorgens dort natürlich schon mitten am Arbeits-Vormittag ist. Und da die Kommunikation hauptsächlich über Whatsapp läuft, landet es halt alles auf dem Handy. Na ja.) Müsli zum Frühstück, schnelle Dusche, und weil mein Unterricht für den Morgen mir abgesagt hatte, war ich ab neun am Schreibtisch und hatte ein paar Stunden für dringend benötigten…

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