Ewig online, Donnerstag 19.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gute Nacht, ich wachte ein paar Minuten vor dem Weckerlicht auf. Da der Liebste auch schon auf war und die Kater versorgt hatte, war es ein früher Start mit genug Zeit für Küchen- und Aufräumrunde, Handtücher wechseln, Wäsche aufräumen, so was. Dass wir nächste Woche ein paar Tage weg sind, ist in meinem Kopf schon als leichter Stressfaktor enthalten (ich schiele zum Beispiel schon auf irgendwelche Lebensmittel, die uns ablaufen könnten), alles, was dem entgegenwirkt (gut gefüllte Schränke mit sauberer Wäsche beispielsweise), wird von mir gern genommen. Zumal ich die noch zwei sehr volle Tage vor mir hatte vor dem Urlaub, zweimal in langen Onlineterminen, dazu lief Indien und auch wenn ich dieses Mal nur indirekt involviert war (der Kollege unten, die andere Kollegin wie auch im Januar schon hier hauptverantwortlich), betraf es mich irgendwie trotzdem. Und sei es nur als Gedankenfaktor: Beim Aufstehen gleich aufs Handy geschielt (keine schlechten Nachrichten) und die Zeitverschiebung berechnet (halb sieben bedeutet dort elf, sie sind also gerade bei Punkt X). Schnelles Frühstück daheim, um die halbe Avocado zu verbrauchen (einfach auf Brot und wieder sehr gut), und um zehn vor acht gingen der Liebste und ich gemeinsam aus dem Haus. Ausgesprochen…

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Yoga, Voll, Lesen; Mittwoch 18.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Durchwachsene Nacht, einigermaßen okay ausgeschlafen am Morgen trotz längerer Wachphasen und wieder Deckenwechselspiel. Ich drängelte mich etwas aus dem Bett (wollte wirklich nicht), zu strahlend blauem Himmel und Temperaturen wieder nur knapp über Null. Der Liebste hatte schon die Kater versorgt und Tee gemacht, ich konnte mich also mehr oder weniger gleich an den Laptop setzen zum Schreiben. Und dort erst einmal blöd aus der Wäsche schauen: Das Internet war weg. Hm. Immer etwas blöd, wenn man einen Yogakurs online und danach einen halben Arbeitstag daheim inklusive Onlineunterricht geplant hat – ich sah mich schon hektisch ins Büro rasen. Aber der Liebste machte sich mal ans Basteln. Eine Viertelstunde später war die Ursache gefunden: Der Raspberry Pi, den wir in unserem Netzwerk unter anderem als Firewall benutzen, war abgeschmiert. Kaum ausgebaut ging alles wieder. Etwas hektisch wegen des Manövers war der Morgen dann allerdings. Der Liebste holte uns Brot und frische Brötchen vom Viertel-Lieblingsbäcker und wir hatten ein schnelles, aber extrem leckeres Frühstück: Der Liebste mit Lemon Curd, ich mit einer halben Avocado, die am Samstag eingekauft worden und jetzt perfekt reif war. Dann machte ich mir eine Kanne Oolong (der letzte) und war pünktlich um acht auf der…

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Alltagschronik mit Unfamiliar, Dienstag 17.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:MedienTagebuch

Beschissene Nacht. Es ist wieder richtig kalt geworden, deshalb nahm ich die dicke Daunendecke zum Schlafen und wachte gegen halb drei völlig überhitzt auf. Dazu Kopfschmerzen aus der Hölle, gegen die ich sogar eine Tablette nahm, die aber ewig nicht wirkte. Dünnere Decke, dort gefroren, also doch wieder dicke, dort trotzdem ewig gefroren (der Kreislauf vermutlich), dazu herumgewälzt und ums Verrecken nicht schlafen können. Kaum hat man einen Zwölf-Stunden-Tag hinter sich… (ich will nicht übertreiben: Es waren elf.) Kein Wunder, dass ich am frühen Morgen, nach gefühlt nur ganz kurzem Schlaf, vom Piepsen geweckt wurde und das Weckerlicht nichts gebracht hatte. Immerhin war das elende Kopfweh verschwunden.Die restliche Woche nur noch Prüfungstage, zweimal im Haus, zweimal Indien, und ich an allen vier zwar nicht hauptverantwortlich, aber doch involviert. Also wenig Zeit morgens, nur Katzenmaintenance, Küchenrunde, eine schnelle Tasse Tee, der Liebste machte mir ein Müsli zum Mitnehmen. Ich schaffte immerhin noch einen blitzschnellen Blogeintrag zu schreiben, dann Blitzdusche und aus dem Haus. Pünktlichst um acht war ich im Büro. (Erstes kleines Erfolgserlebnis des Tages.) Auch sonst eigentlich ein recht erfolgreicher Tag. Schneller Blick in die diversen Kommunikationstools, nebenher Frühstück, kurzer Austausch mit dem Kollegen, der zwar noch ordentlich schniefte,…

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Neues lernen, Montag 16.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Aufgewacht , bisschen mit blödem Hustenreiz herumgeärgert und mich gewundert, warum es draußen so hell durch die Fensterläden kommt, wo doch gar kein Vollmond ist. Wenige Minuten später ging das Weckerlicht an. Also faktisch durchgeschlafen, und das in einer Montagsnacht – sehr gut. Und vor einer knallevollen Woche.Erst einmal Katzenmaintenance, Küchenrunde, Tee. Und mich daran erinnert, dass der Tag zwar lang ist, aber durchaus noch ein paar Lücken hat (auch weil zwei Termine nicht geklappt hatten, glücklicherweise) und deshalb gar nicht so voll wie befürchtet. Und die restliche Woche auch nicht unbedingt, vorausgesetzt der Kollege ist wieder gesund (wenn nicht, muss ich etwas umdisponieren). Damit erst einmal die Arbeit im Kopf abgehakt für den Morgen.Nun ja – es wurde trotzdem ein voller Tag. Müsli zum Frühstück, dann einigermaßen ausführliche Körperpflege – die nächsten Tage werde ich immer früh los müssen – und um zehn vor neun aus dem Haus und pünktlichst im Büro.Viel, viel, viel administrativen Krams zu erledigen, aber immerhin auch gute Nachrichten. Nummer eins: Die Uni hatte auf meine Mail am Freitag wegen der Weiterbildung blitzschnell reagiert, am Morgen war schon die Antwort mit dem benötigten Dokument da. (Brauche ich, um eventuell einen Teil der Weiterbildungskosten erstatten…

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Lesen und so, Sonntag 15.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Recht gut geschlafen (ein paar Wachphasen, in denen mir unangenehm kalt war, extra Decke keine Option, weil ich wusste, dass ich sofort verkochen würde, sobald ich wieder einschlafe – bisschen nervig) und auch lang: Um halb acht so mehr oder weniger wach, kurz vor acht stand ich schließlich auf. Da hatte der Liebste Katzenmaintenance und Küchenrunde schon erledigt und auf mich wartete eine Tasse Jasmintee. Draußen immer noch grauer Himmel, die Wolken schienen sich aber ausgeregnet zu haben, der Garten war trocken. Plusgrade, aber recht frisch. Ruhiger Vormittag: Der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, ich machte mir eine Kanne Tee (der letzte Gunpowder, zwei Aufgüsse), schrieb ein bisschen und las das Internet leer. Zweites Frühstück gegen halb elf: Der Liebste hatte eine Vanillemilch aus dem Keller geholt mit dem Vorsatz, uns einen Vanillepudding zu kochen, und da wir nicht genug Maisstärke dafür daheim hatten, improvisierte er etwas und es wurde ein Grießpudding daraus. Extrem lecker. Um halb zwölf ging ich schnell duschen und ins Fitness. Gutes Training, auch wenn es recht voll war – entweder hatte ich den sweet spot gerade verpasst, oder das Sonntagstraining scheint sich bei den Leuten so allmählich zu etablieren. Es passte aber gerade…

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