Fertig! Samstag 26.9.2026

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Durchgeschlafen (yay!), bis der Kater um halb sechs ins Zimmer kam und mich durch ausdauerndes Miauen aufweckte (buh!). Ich ließ ihn um kurz nach sechs schließlich ins Zimmer und konnte so noch schlafen bis zum Weckerlicht um halb sieben. Draußen sehr kühl, aber im Schlafzimmer mit gekipptem Fenster perfekt. Leider hatten Schlaf- und Arbeitszimmer mit knapp über 18 Grad die gleiche Temperatur, ich stellte mich schon auf einen weiteren Tag frieren ein. Hoffte aber auf einen etwas fitteren Kreislauf, immerhin war ich ja nicht nachts am Flughafen herumgelaufen. Erst einmal Katzenversorgung, Küchenrunde und Tee, und dabei fiel mir auf, dass der Daumen etwas weniger schmerzempfindlich war als am Vortag. Natürlich immer noch, aber ich konnte deutlich mehr normale Handbewegungen machen. Vorsichtige Erleichterung. Für den Liebsten war ja ein normaler, also freier Samstag, trotzdem stand er um kurz nach sieben auf und machte uns ein Porridge zum Frühstück. Geruhsamer Morgen, ich war nach Schreiben Teekochen und Bad erst um kurz vor halb zehn am Schreibtisch. Die Weiterbildung begann um zehn, und die Tatsache, dass niemand von den Kolleg:innen arbeitete und meine Aufmerksamkeit wollte, fand ich doch entlastend. Der aller-allerletzte Weiterbildungstag also, es ist für mich jetzt doch überraschend, wie schnell…

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Eher ausreichend, Freitag 25.9.2026

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Okay geschlafen, nur zu kurz natürlich nach einer Bettgehzeit um halb zwölf. Und dass der Kater um kurz vor sechs ins Schlafzimmer kam und Rabatz machte, half auch nicht. Nun ja. Trotzdem fühlte ich mich nur „normal“ müde beim Aufstehen um zehn nach sechs. Im Schlafzimmer (gekipptes Fenster) 18,6 Grad, was fürs Schlafen offensichtlich super gewesen war.Katzenmaintenance, aber keine richtige Küchenrunde: Ich räumte nur Zeug weg und machte Tee, aber mit meinem verletzten Daumen (und dem Pflaster) wollte ich nicht mit Wasser in Berührung kommen. Wir haben zwar einen Gummi-Fingerling daheim, aber meiner Erfahrung nach läuft recht schnell das Wasser nach innen und dann ist es genauso doof wie ohne. Plus nassem Fingerling. Das wird mir die nächsten Tage noch mächtig auf die Nerven gehen, fürchte ich. Der Liebste stand kurz nach mir auf und ging gleich zum Viertel-Lieblingsbäcker, Brot und Brötchen holen. Außerdem eine Packung mit Laugencroissants vom Vortag. Frühstück mit Brötchen, Frischkäse und Marmelade, bisschen schreiben und Blick ins Internet, ich machte je eine Kanne Kaffee und Kräutertee. Um acht setzte der Liebste sich aufs Mopedle und fuhr ins Büro und ich ging duschen und Haare waschen, nicht ohne mir vorher einen Einweg-Silikonhandschuh über die rechte Hand…

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Taxidienst und letzte Lernrunde, Donnerstag 24.9.2026

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Hui, das war SEHR früh. Der Liebste hatte eine Tagung in Berlin und musste für einen Tag hinfliegen (alle anderen Varianten, Zug, Übernachtung, bla, hatten sich als arbeitstechnisch nicht praktikabel erwiesen), und ich spielte Flughafentaxi – deshalb Wecker zu eigentlich inakzeptablen Zeiten.Erst einmal keine sonderlich gute Nacht, ich schlief zwar bald ein (nachdem der miauende Kater akzeptiert hatte, dass ihn keiner auf die Dachterrasse lassen würde, und wieder nach unten marschiert war), wachte aber mindestens dreimal auf, inklusive Wachphasen. Nerv. Natürlich schlief ich dann frühmorgens doch ein und war so dermaßen im Tiefschlaf, dass ich das Weckerlicht nicht wahrnahm und vom Piepsen um 4:45 geweckt wurde – Faust ins Gesicht. Nun ja. An Tee und Dusche und überhaupt war um diese Uhrzeit natürlich überhaupt nicht zu denken, ich schlüpfte nur in ein paar einigermaßen komfortable Klamotten (Cargohose und Hoodie), klatschte mir etwas Wasser ins Gesicht, cremte es ein, trank ein paar Schluck und packte eine kleine Tasche zusammen. Und versorgte schnell den Kater, der höchst irritiert war, dass wir anderthalb Stunden früher als sonst plötzlich beide durch die Wohnung marschierten. Um kurz nach fünf gingen der Liebste und ich aus dem Haus zum gebuchten Corsa. Ziemlich frisch draußen. Und…

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Alltagschronik, Mittwoch 23.9.2026

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Okay geschlafen, abgesehen von der Viertelstunde mitten in der Nacht, in der der Kater laut schimpfend durchs Schlafzimmer marschierte – keine Ahnung, was er wollte. (Futter war unten.) Irgendwann trollte er sich und ich schlief wieder ein bis zum Weckerlicht um sechs.Morgenroutine im Stockdunkeln – eigentlich hätte man auf der Dachterrasse gießen müssen (es gibt noch ein paar Tomaten und Paprika), aber es war tatsächlich zu dunkel dafür. Auch sonst wenig Zeit, schnelle Küchenrunde, der Liebste machte uns ein Porridge mit zwei letzten, überreifen Bananen.Da mein Laptop Aufmerksamkeit in Form von Updates und Neustarts und so weiter wollte, kein Schreiben, stattdessen las ich einen Artikel im August-Heft der Blätter (wir haben wieder das dreimonatige Sommerabo). In diesem Fall eine ziemlich vernichtende Bewertung des Groko-Reformpakets, das im Sommer vorgestellt wurde. Okay, das war nun tatsächlich keine neue Information, aber insgesamt eine sehr scharfsichtige Analyse. Die Blätter lohnen sich wirklich sehr. Ich weiß nur, dass wir bei einem dauerhaften Abo nie im Leben zum gründlichen Lesen kommen würden und sehr bald einen Stapel ungelesener Hefte im Wohnzimmer hätten. Schlechtes Gewissen inklusive. Früher Aufbruch ins Büro (der Kairo-Kollege hatte einen frühen Start), um zehn vor acht radelte ich los. Für den Tag…

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Kleiner Service, Dienstag 22.9.2026

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Anfangs anstrengende Nacht, Bauchweh, Hustenreiz, diesdas. Nachdem ich dann eingeschlafen war, war der Rest der Nacht dann okay, vermutlich auch daran liegend, dass der Kater den größten Teil nicht bei mir war, er kam erst angeschlappt, als ich schon mit Weckerpiepsen aufgestanden war und er mich oben mit den Fensterläden klappern hörte. Übliche Morgenroutine, nur mit ziemlichem Hüften- und Rückenzwicken. Und sonstigen Gelenken.Nun ja. Katzenmaintenance, Müsli zum Frühstück, ausführliche Dusche und ein erster Blick auf Teams, schauen, was die Kolleg:innen so trieben. Der Kairokollege hatte sich schon gemeldet, alles gut vor Ort, ich schaltete mich also wieder ab und ging um Viertel nach neun zum Bahnhof, Zug in die Nachbarstadt, wo ich einen Gyn-Termin hatte. Natürlich war ich viel zu früh, weil ich diverse Zugausfälle und Ähnliches erwartet hatte, aber alles völlig glatt lief. Machte aber nix: Ich fing während der Zugfahrt einen neuen Krimi an und war schon nach ein paar Minuten so gefesselt, dass ich mich aktiv daran erinnern, meinen Halt nicht zu verpassen. Im Wartezimmer war ich dementsprechend auch sehr gut unterhalten. Das Buch: Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder, ein Krimi-Neuling und schon auf den ersten Seiten atmosphärisch sehr dicht.Die Gyn-Untersuchung dann unspektakulär und…

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