WMDEDGT, Freitag 5.6.2026

An jedem Monatsfünften fragt Frau Brüllen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und sammelt die Antworten in ihrem Blog. Bei mir: ein arbeitsintensiver Nicht-Brückentag. (Und ich wollte eben „5.5.“ in den Titel schreiben – dass bereits Juni ist, ist bei mir noch nicht so richtig angekommen. Wo ist der Frühling hin?) Ziemlich gut geschlafen, so insgesamt (nicht „durchgeschlafen“, aber davon rede ich ja schon gar nicht mehr), abgesehen von ärgerlich meckerndem Katermiauen um halb sechs. Er akzeptierte aber recht schnell, dass ich ihn nicht auf die Dachterrasse lassen würde, und verschwand nach unten. Noch etwas Halbschlaf bis halb sieben, dann stand ich auf. Die Dachterrassen-Hochbeete brauchten keine Pflege (kühl draußen – perfekte Nachtschlaf-Temperatur – und alles noch feucht, auch wenn es nicht geregnet hatte, blauer Himmel) und da der Liebste eine Viertelstunde vor mir aufgestanden war, waren auch die Kater bereits versorgt (Magi pennte auf dem Sofa) und der Tee quasi gemacht. Sehr angenehm. Tee, kurzer Blick in die Zeitung, kurzer Blick ins Internet, kleine Küchenrunde, dann ausführlich ins Bad. Um kurz nach acht packte ich meine Sachen und motivierte den Liebsten (der brückentagsfrei hatte), mit mir und seinem kaputten Fahrrad loszugehen: Erst wir beide gemeinsam zum Viertel-Lieblingsbäcker,…

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Fronleichnamsarbeit, Donnerstag 4.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ganz okay geschlafen (Dachterrassentür zu, Fenster offen) bis ungefähr halb acht. Das Aufstehen fiel mir trotzdem schwer – ich hatte zwar nicht direkt Kater-Kopfweh, aber war leicht kreislaufig und langsam und müde. Dass am Feiertag einige Stunden Arbeit warten würden, half auch nicht wirklich. (Aber immerhin ungestörte Arbeit, ohne Telefon oder Mails oder sonstiges. Dachte ich zumindest.)Erst einmal Katzenmaintenance, beide Kater warteten im Haus und Magi nahm immerhin leidlich die Hälfe seiner Medikamentenpaste. (Tropfenzeug überließ ich wieder dem Liebsten.) Dann Futter, ein paar Happen gefressen und Rückzug aufs Sofa – es hatte krass abgekühlt in der Nacht und beide Kater hatten offensichtlich kein Interesse am Garten. War mir recht. Es war sowieso zwar noch trocken, sah aber sehr nach Regen aus. Ruhiger Morgen, ausführliche Küchenrunde, Tee, Schreiben. Vom Liebsten war recht lang nichts zu hören, deshalb machte ich gegen neun mal eine Kanne Kaffee und begann uns ein Müsli zu machen, und vermutlich hatte der Kaffeegeruch ihn geweckt, auf jeden Fall stand er zehn Minuten später da, noch ziemlich verschlafen. Langsamer Vormittag. Frühstück, Blick in die Zeitung, dann gründliches Internet-Leerlesen, während ich so langsam wach wurde und das halbe Kopfweh sich verzog. Gegen halb zwölf ging ich schließlich nach…

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Basismodule abgehakt, Mittwoch 3.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ganz ordentlich geschlafen, nachdem ich mitten in der Nacht dann doch die Dachterrassentür ganz aufgemacht hatte – es ist zwar draußen wieder (angenehm) kühl geworden, aber das Schlafzimmer interessiert das irgendwie nicht. Beim Aufstehen trotz geöffneter Dachterrassentür noch fast 22 Grad. Nun ja. Mit immerhin geschlossenen Fensterläden (also dunkel) und mit Ohrstöpseln (also einigermaßen ruhig) schlief ich bis Weckerklingeln.Nach dem Aufstehen (draußen alles regennass, kein Dachterrassen-Gießen notwendig) versorgte ich erst einmal die Kater. Wir hatten ja am Abend beschlossen, ein bisschen weniger mit Zwangsmaßnahmen und mit Hektik ein bisschen mehr „normal“ zu agieren, also beschloss ich eine ganz normale Katzenfütterung ohne Kanüle und was weiß ich. (Ich wüsste die Dosierung der neuen Medikamente sowieso noch nicht.) Tatsächlich kamen mir beide Kater entgegen, der Nasenkater im Erdgeschoss, Magi dann ganz unten – vielleicht von draußen, keine Ahnung. Beim Nasenkater war die Medikamentengabe und Fütterung sowieso kein Problem, und Magi vermischte ich die Tabletten mit der Paste und ließ ihn vom Löffel schlecken wie sonst auch: Und davon nahm er immerhin die Hälfte. Nicht super, weil nur die Hälfte, aber – immerhin die Hälfte. Und am Futter zeigte er anschließend auch Interesse und fraß ebenfalls die Hälfte. Naja. Danach beide raus…

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Alltag in gestresst, Dienstag 2.6.2026

Erst ewig wachgelegen, auch weil ich die angebliche Abkühlung im Schlafzimmer überhaupt nicht merken konnte und irgendwann wieder aufstand, um ein weiteres Fenster aufzumachen. Danach ganz okay, morgens nahm ich Ohrstöpsel gegen Vogellärm. (Ich müsste mal mein Handy ins Schlafzimmer mitnehmen und frühmorgens die Merlin-App laufen lassen.)Blick auf die Dachterrasse: Gießen war nicht nötig, aber ärgerlicherweise sammelte ich wieder ein paar Minischnecken unter den Basilikumpflanzen hervor. Seufz. Davon abgesehen wächst aber alles sehr schön bis jetzt. Dann Küchen- und Aufräumrunde, Tee, der Liebste schaute nach den Katern: Nasenkater alles okay, aber Magi wollte wieder nichts fressen und brauchte die Kanüle für die Medikamente. Und latschte danach raus. Es wäre ja vermutlich auch zu viel verlangt gewesen, dass es nach einmal Infusionen bei der Ärztin alles wieder super ist. Alles doof. Stimmung sowieso doof, weil der Liebste noch sehr gestresst war wegen der Ärgernachricht vom Abend davor, und überhaupt sind wir beide ziemlich durch. Mal eine ruhige Phase wäre schön. Oh well. Zum Frühstück der letzte Rest Brot mit Frischkäse und Marmelade. Der Liebste ging anschließend schnell aus dem Haus, weil er bei der Tierärztin noch das neue Antibiotikum holen musste, und brachte auf dem Rückweg ein paar Laugencroissants mit…

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Infusionen, Montag 1.6.2026

Mai schon wieder vorbei. Wahnsinn. Oh well. Noch ein wahnsinnig voller Juni, dann wird es „ruhiger“. Harhar. Normal geschlafen. Um 5:40 wachte ich auf, mehr oder weniger ausgeschlafen, und hörte den Vögeln beim Lärmen zu, leicht irritiert darüber, wie hell es im Schlafzimmer war. Als ich um zehn nach sechs schließlich aufstand, sah ich, dass ein Flügel des Fensterladens vor der Terrassentür aufgeweht worden war. Wind hatte es also gegeben, aber Regen überhaupt keinen: Ich goss erst einmal zwanzig Minuten auf der Dachterrasse. Und steckte allen Tomatenpflanzen Stäbe als Rankhilfe ein, denn leider waren ein paar von ihnen durch den Wind schon umgeweht worden. (Hoffentlich aber keine Dauerschäden.)Dann Küchenrunde, bis irgendwann auch mal der Kater sich bequemte ins Haus zu kommen (ich sah ihn auf dem Schattendeck liegen) und von mir versorgt wurde. Magi lag zu dem Zeitpunkt noch beim Liebsten auf dem Bett (wo er die Nacht verbracht hatte) und wurde etwas später von ihm versorgt. Einigermaßen gefressen, dann beide raus. So eine richtige Verbesserung sehe ich bei Magi nicht. Allerdings auch keine Verschlechterung. Eher blöde Stimmung bei mir, in erster Linie der vollen Woche geschuldet (drei Tage Weiterbildung, das letzte Basismodul, dazu immer abends Unterricht, und dann…

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