Taxidienst und letzte Lernrunde, Donnerstag 24.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Hui, das war SEHR früh. Der Liebste hatte eine Tagung in Berlin und musste für einen Tag hinfliegen (alle anderen Varianten, Zug, Übernachtung, bla, hatten sich als arbeitstechnisch nicht praktikabel erwiesen), und ich spielte Flughafentaxi – deshalb Wecker zu eigentlich inakzeptablen Zeiten.Erst einmal keine sonderlich gute Nacht, ich schlief zwar bald ein (nachdem der miauende Kater akzeptiert hatte, dass ihn keiner auf die Dachterrasse lassen würde, und wieder nach unten marschiert war), wachte aber mindestens dreimal auf, inklusive Wachphasen. Nerv. Natürlich schlief ich dann frühmorgens doch ein und war so dermaßen im Tiefschlaf, dass ich das Weckerlicht nicht wahrnahm und vom Piepsen um 4:45 geweckt wurde – Faust ins Gesicht. Nun ja. An Tee und Dusche und überhaupt war um diese Uhrzeit natürlich überhaupt nicht zu denken, ich schlüpfte nur in ein paar einigermaßen komfortable Klamotten (Cargohose und Hoodie), klatschte mir etwas Wasser ins Gesicht, cremte es ein, trank ein paar Schluck und packte eine kleine Tasche zusammen. Und versorgte schnell den Kater, der höchst irritiert war, dass wir anderthalb Stunden früher als sonst plötzlich beide durch die Wohnung marschierten. Um kurz nach fünf gingen der Liebste und ich aus dem Haus zum gebuchten Corsa. Ziemlich frisch draußen. Und…

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Alltagschronik, Mittwoch 23.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Okay geschlafen, abgesehen von der Viertelstunde mitten in der Nacht, in der der Kater laut schimpfend durchs Schlafzimmer marschierte – keine Ahnung, was er wollte. (Futter war unten.) Irgendwann trollte er sich und ich schlief wieder ein bis zum Weckerlicht um sechs.Morgenroutine im Stockdunkeln – eigentlich hätte man auf der Dachterrasse gießen müssen (es gibt noch ein paar Tomaten und Paprika), aber es war tatsächlich zu dunkel dafür. Auch sonst wenig Zeit, schnelle Küchenrunde, der Liebste machte uns ein Porridge mit zwei letzten, überreifen Bananen.Da mein Laptop Aufmerksamkeit in Form von Updates und Neustarts und so weiter wollte, kein Schreiben, stattdessen las ich einen Artikel im August-Heft der Blätter (wir haben wieder das dreimonatige Sommerabo). In diesem Fall eine ziemlich vernichtende Bewertung des Groko-Reformpakets, das im Sommer vorgestellt wurde. Okay, das war nun tatsächlich keine neue Information, aber insgesamt eine sehr scharfsichtige Analyse. Die Blätter lohnen sich wirklich sehr. Ich weiß nur, dass wir bei einem dauerhaften Abo nie im Leben zum gründlichen Lesen kommen würden und sehr bald einen Stapel ungelesener Hefte im Wohnzimmer hätten. Schlechtes Gewissen inklusive. Früher Aufbruch ins Büro (der Kairo-Kollege hatte einen frühen Start), um zehn vor acht radelte ich los. Für den Tag…

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Kleiner Service, Dienstag 22.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Anfangs anstrengende Nacht, Bauchweh, Hustenreiz, diesdas. Nachdem ich dann eingeschlafen war, war der Rest der Nacht dann okay, vermutlich auch daran liegend, dass der Kater den größten Teil nicht bei mir war, er kam erst angeschlappt, als ich schon mit Weckerpiepsen aufgestanden war und er mich oben mit den Fensterläden klappern hörte. Übliche Morgenroutine, nur mit ziemlichem Hüften- und Rückenzwicken. Und sonstigen Gelenken.Nun ja. Katzenmaintenance, Müsli zum Frühstück, ausführliche Dusche und ein erster Blick auf Teams, schauen, was die Kolleg:innen so trieben. Der Kairokollege hatte sich schon gemeldet, alles gut vor Ort, ich schaltete mich also wieder ab und ging um Viertel nach neun zum Bahnhof, Zug in die Nachbarstadt, wo ich einen Gyn-Termin hatte. Natürlich war ich viel zu früh, weil ich diverse Zugausfälle und Ähnliches erwartet hatte, aber alles völlig glatt lief. Machte aber nix: Ich fing während der Zugfahrt einen neuen Krimi an und war schon nach ein paar Minuten so gefesselt, dass ich mich aktiv daran erinnern, meinen Halt nicht zu verpassen. Im Wartezimmer war ich dementsprechend auch sehr gut unterhalten. Das Buch: Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder, ein Krimi-Neuling und schon auf den ersten Seiten atmosphärisch sehr dicht.Die Gyn-Untersuchung dann unspektakulär und…

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Fahrbereit, Montag 21.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:MotorradTagebuch

Anstrengende Nacht, weil es trotz offenen Fensters sehr heiß war unter der mittleren Decke, so warm, dass ich irgendwann tatsächlich wieder auf die dünnen Sommer-Baumwolldecken wechselte. Unter denen es dann natürlich bald zu kalt war. SO nervig. Ich wechselte also zurück, schlief irgendwann doch ein und war mitten im Tiefschlaf, als der Wecker piepste (das Licht hatte ich gar nicht mitbekommen). Übrigens in einem Traum, in dem ich mit dem Liebsten Handy-Apps verglich und nach Updates suchte. Das spannende, wahre Leben spiegelt sich im Traum! Tatsächlich spannend, also für mich, ging der Morgen allerdings los, denn wir hatten den Zulassungstermin auf dem Landratsamt für das Mopedle. Nach einer Tasse Tee und einer Blitzdusche (und ganz ohne Frühstück) setzten wir uns also um zwanzig nach sieben aufs Fahrrad und radelten an den Stadtrand zum riesigen (finde ich), einigermaßen neuen Landratsamtsgebäude. Dort ging alles sehr glatt. Termin bestätigen (an einem Automaten im Eingangsbereich), Wartenummer erhalten, zwanzig Minuten rumsitzen. Dann gab ich Versicherungsnummer, alten Fahrzeugschein und HU-Prüfbericht ab, außerdem das schon geprägte Nummernschild – die reservierte Nummer war noch gültig. (For the record: Kennzeichenreservierungen gelten drei Monate, e-Versicherungsnummern 100 Tage, man hat also reichlich Zeit, es zur Zulassungsstelle zu schaffen. Die KI…

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Wochenendchronik, Sonntag 20.9.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Nacht vorbei um zehn nach sechs durch lärmenden Kater – und sie war vorher schon nicht sonderlich ungestört und erholsam gewesen, weil mir *irgendjemand* abends noch erklärt hatte, es würde „einstellig kalt“ werden und ich könne auf keinen Fall das Fenster ganz aufmachen. Musste also erst eine halbe Nacht im zunehmend wärmeren Zimmer liegen, um irgendwann aufzustehen und es doch ganz aufzumachen.Morgens ließ ich den Kater erst einmal auf die Dachterrasse und stand um zwanzig vor sieben erst auf. Katzenversorgung, dann noch einmal eine halbe Stunde zum Liebsten ins Bett gekrochen – wir waren beide sehr, sehr müde an diesem Morgen. Dazu sämtliche Muskeln verspannt. Ansonsten aber recht guter Dinge, als wir um Viertel nach sieben schließlich aufstanden. Normaler Sonntag: Küchen- und Aufräumrunde, der Liebste machte uns ein englisches Frühstück, ich ließ die Spülmaschine laufen und schrieb ein bisschen, die Roboter fuhren im Erdgeschoss. Ein paar Blicke ins Internet, während der Liebste um mich herumwischte, und irgendwann ging ich duschen und putzte oben das Bad. Dann bisschen herumgekramt, bisschen Comic gelesen, zwei Handvoll Tomaten vom Dach geerntet, den Kater einmal ein bisschen im Garten bespaßt, und damit war der Vormittag vorbei. Zum Mittagessen zweite Hälfte Pizza, danach ein Zitronenjoghurt.…

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