Handy, sonst wenig, Samstag 15.8.2026

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Aufgestanden um halb sieben, nach recht guter Nacht (gute Temperaturen nachts!). Ich goss erst einmal die Dachterrasse und düngte auch ein bisschen (die Tomatenpflanzen sehen nicht mehr wirklich gut aus, mal sehen, wie lang unsere Erntephase noch geht) und versorgte dann den ungeduldigen Kater. Dann ging ich nach unten in Garten und goss dort unsere Staudenbeete mit dem Schlauch (die Wasserfässer sind ja leer). Die Wiese nicht, das war mir zu viel Wasser, aber der Apfelbaum und der kleine Ahorn bekamen noch ein bisschen. Bis halt kurz vor knapp, da platzte dann nämlich der Schlauch vom Endstück ab und ich wurde, bis ich das Wasser schaffte auszustellen, einmal komplett geduscht, so richtig mit herumspritzendem kaltem Wasser auf einem Schlauch, der sich auf dem Boden drehte und so. Danach war ich auf jeden Fall sehr wach. Die Klamotten mussten also alle runter, also ging ich halt gleich unter die Dusche, auch wenn es erst halb acht und für Samstag mir immer noch viel zu früh für so vernünftige Kleider war. Immerhin einen Tee machte ich mir noch. Dann Esstisch: Brot mit Frischkäse und Quittengelee zm Frühstück, bisschen Internet leerlesen, während Harold oben fuhr. Und weil wir ja jetzt richtig früh…

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Viel und wenig gearbeitet, Donnerstag und Freitag 13.-14.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Donnerstag ist schnell abgehandelt, das war ein sehr normaler Arbeitstag mit wenig speziellen Dingen, Alltag halt. Morgens nach okay geschlafener Nacht (der Impf-Arm störte mich eigentlich nicht mehr, nur Wärme und innere Unruhe und so) um kurz nach sechs aufgestanden, mit dem ersten Weckerlicht. Ich musste sehr früh los, deshalb kurzer Blick auf die Dachterrasse, Gießen, Katerversorgung, Tee und dann mehr oder weniger direkt unter die Dusche, während der Liebste uns ein Müsli machte. Um kurz nach halb acht (nicht wahnsinnig früh, aber früh für mich) saß ich auf dem Rad. Das Essen nahm ich dieses Mal, Premiere, in der Lenkertasche mit, weil ich die beiden Gläser (Lunchbox und Müsliglas) nicht so richtig gut in meine Arbeitstasche bekam und mir vor allem Sorgen machte, dass das Mittagessen auslaufen könnte. Kam mir zwar etwas blöd vor mit meinen zwei Taschen, war aber trotzdem eine gute Idee: Alles sicher transportiert und ich musste nichts reinstopfen. Ein Prüfungstag, deshalb früher Start, um Räume zu richten und gründlich zu lüften und so weiter. Insgesamt lief der Tag wirklich, wirklich gut – auch und vor allem, weil die Kolleg:innen super unterstützten, auch zwei neue (oder, um exakt zu sein, beides alte Häsinnen, die aber…

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Impfen lassen und Sonne gucken, Mittwoch 12.8.2026

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Viel zu kurze Nacht, logisch. Da der Yogakurs am Morgen ausfiel, stellte ich den Wecker aus, aber um zwanzig vor sieben war ich trotzdem wach (wenn auch nicht „wach“) und krabbelte aus dem Bett. Der Liebste hatte schon den Kater versorgt und goss gerade im Garten die Staudenbeete und Büsche, und ich ging zu ihm und wässerte noch ein klein wenig mit dem Schlauch die Wiesenfläche. Zwar nur wenig, weil Trinkwasser (im Gegensatz zu den Beeten, die Wasser aus den Regenfässern bekommen – diese sind allerdings fast leer), aber ein bisschen wollte ich gern gegen die Wüste im Garten tun. Wenn auch nur, quasi im wahrsten Sinne des Wortes, ein Tropfen auf den heißen Stein. Müsli zum Frühstück, ausführliche Körperpflege, um kurz vor neun am Schreibtisch. Ich hatte nur einen halben Arbeitstag geplant, und das war auch okay: Es war alles recht ruhig. Ein bisschen Kommunikation, einiger Orgakram von den hinteren Plätzen der Erlediliste, ein Spontanmeeting mit dem Kairokollegen, Zeug für den nächsten Aufenthalt absprechen. Dazu ein bisschen Tee und viel Kaffee. Vielleicht ein bisschen zu viel, ich bekam irgendwann etwas Kopfweh davon (keine Ahnung, ob der Kaffee wirklich schuld war).Dann war es halb eins, also schnelle Mittagspause mit…

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Alltagschronik, Dienstag 11.8.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Wie ich einmal spätabends todmüde noch Comic las, weil die Zimmertemperatur einfach nicht unter 25 Grad sinken wollte, und wie mir dabei wegen des Lichts eine blöde, große Wanze ins Schlafzimmer flog. Wie ich versuchte, sie mit Kehrwisch und Schaufel wieder aus dem Zimmer zu befördern, und mir dabei die gefüllte Gießkanne vom Fensterbrett auf den Boden fiel. Wie ich mit mehreren Handtüchern den Boden aufwischte, dazu das Deckenlicht anmachte und nach zehn Minuten mindestens fünf Stechmücken an der Zimmerdecke sah. Wie ich keine einzige davon erwischte, mich deshalb mit Mückenspray einsprühte und dann nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen Klebrigkeit und Geruch des Sprays ewig nicht einschlafen konnte. Und alles beobachtet vom Kater auf dem Bett. Ein Drama in mehreren Akten. Nun ja. Nach dieser Aufregung schlief ich den Rest der Nacht tatsächlich durch und war am Morgen tatsächlich zwar nicht ausgeschlafen, aber weniger kaputt als befürchtet. Dachterrassengießen, Kater nach drinnen lotsen (wo er sofort zur Haustür wieder rausraste, aber vom Liebsten mit etwas Futter reingeholt werden konnte), dann Tee und Brot mit Erdnussbutter. Alles mit Blick auf die Uhr, der Liebste musste früh gehen und auch ich hatte einen Tag im Büro vor mir und…

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Handy und (kein) Streaming, Montag 10.8.2026

Wie erschlagen aufgewacht, keine Ahnung warum. Alle Gelenke steif, alle Muskeln verkrampft… ich machte erst einmal den Wecker nach zweimal Snoozen komplett aus und drehte mich noch einmal um, stand aber um zehn vor sieben doch auf, als der Kater geräuschvoll von der Dachterrasse wieder ins Zimmer kletterte (das Rausklettern hatte ich noch nicht mitbekommen). Also Aufstehen und Katzenfütterung, Dachterrassengießen (zumindest die Töpfe, beim Hochbeet wartete ich noch ab), Altpapier leeren und Tonne an die Straße, alles in vermindertem Tempo. Morgengedanke: Vielleicht ist das so, wie man sich in der Rente jeden Morgen fühlt? Weil man von der Idee her ja mal aufgehört hat zu arbeiten, nicht weil man nicht mehr wollte, sondern weil man nicht mehr konnte? Hm. Tolle Aussichten. Erst einmal aber auf jeden Fall Tee und Müsli und ein etwas späterer Start, weil ich einen Abendtermin hatte und keine Plusstunden machen wollte. Bisschen Internetleserei, ausführliche Dusche, außerdem bestellte ich das Blätter-Sommerabo für den Liebsten (drei Ausgaben zu sehr günstigem Preis, hatten wir letzten Sommer schon mal) und suchte ein bisschen wegen Musikstreamingdiensten herum. Um zehn war ich am Schreibtisch. Der Arbeitstag ist wenig berichtenswert, es ging alles seinen geruhsamen Gang. Orgakrams am Vormittag, Fragen gestellt und…

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