Arbeiten und Pilze, Mittwoch 1.4.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Erstes Quartal des Arbeitsjahrs schon vorbei. Wahnsinn. Wobei ich sagen muss: Auch eine Menge passiert in diesen ersten drei Monaten.Einigermaßen okay geschlafen auf jeden Fall, kurz nach halb sieben aufgestanden (draußen schon wieder deutlich am Dämmern – das mag ich so an der Zeitumstellung zum Sommer: Man hat sofort die Belohnung mit den längeren Abenden, und morgens merkt man es trotzdem kaum. Also ich zumindest). Da Osterferien waren, fiel der Yogakurs aus, ich hatte also einen etwas entspannteren Morgen vor mir. Erst einmal gemeinsame Küchenrunde und Katzenmaintenance, da der Liebste mit mir zusammen aufgestanden war und außerdem festgestellt hatte, dass unsere Zeitung fehlte. Das war natürlich andererseits ziemlich blöd, aber nun ja. Viel Tee, Schreiben, zum Frühstück der letzte Rest selbstgebackenes Brot mit der zweiten Hälfte der Avocado (jetzt deutlich besser nach zwei Tagen Wartezeit, auch wenn ich immer noch eine Gabel zum Zerdrücken brauchte). Beim Frühstück ein bisschen in Nostalgie geschwelgt, weil der Liebste und ich beide das Past Puzzle machten (es gab ja keine Zeitung) und das gesuchte Jahr 2001 war – wir erinnerten uns also an quasi alles. Ich lag bei der ersten Frage (kontrollierter Absturz der Mir) noch um ein Jahrzehnt daneben, bei der zweiten…

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Kalt, Muskeln, Martinshörner, Dienstag 31.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Was für eine Nacht, puh. Ewig wachgelegen und nicht schlafen können, kalt, Kopfweh, und irgendwann begann mir dann auch noch doof der Hals weh zu tun. Ich habe SO keine Lust darauf, jetzt krank zu werden, aber es fühlte sich doch ein bisschen danach an, auch in den Gliedern und überall. Wenigstens nach unserem Urlaub und nicht vorher. Trotzdem mit Matschbirne und echt belämmert aufgestanden, Katzenmaintenance (der Kater hatte wieder irgendetwas gefangen und Überreste reingeschleppt) und Küchenrunde nur mit halbem Tempo. Immerhin konnte ich daheim bleiben und hatte einen relativ ruhigen Tag – gut so, denn meine Inbox war vom Urlaub immer noch nicht ganz durchgearbeitet. Einigermaßen langsamer Start. Der Liebste machte uns ein Müsli und verschwand dann in seinem Arbeitszimmer, und ich machte mir eine Kanne Lung Ching, ging ausführlich unter die warme Dusche und war um kurz nach neun auch am Schreibtisch (warm eingepackt in Teddyhose und Fleecejacke). Da ging es mir dann recht bald besser, abgesehen von bisschen Müdigkeit und Frösteln. Vielleicht doch nicht krank sondern nur, keine Ahnung. Alt oder so. Ich war auf jeden Fall gut beschäftigt und machte mir deshalb erst einmal einen Zettel zur Priorisierung (mache ich ja nicht immer, sondern nur…

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Zurück in den Alltag, Montag 30.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Eher unruhige Nacht, naja. Mit der Übergangsdecke, weil ich beim frischen Bettbezug Biberbettwäsche genommen hatte und diese in der Kombination mit Daunendecke dann doch zu viel des Guten war, Wintereinbruch hin oder her. Im Übrigen Winter: Beim Aufstehen um halb sieben gar nicht mehr ganz dunkel trotz Zeitumstellung, und die Vögel waren sehr eifrig zu hören. SO schön. Ich war dementsprechend auch „normal“ müde und merkte die eine Stunde gar nicht so richtig. Und die Kater waren ganz zufrieden, dass sie „schon“ ihr Futter bekamen (fanden es dann aber doof, also auch hier: alles wie immer). Zum Frühstück Brot mit der samstags gekauften Avocado, die sich leider mal wieder als so heimtückisch erwies, wie man das von diesen Früchten kennt: außen definitiv dunkel, fühlte sich auch weich an, war innen aber noch so hart, dass ich sie quasi in Scheiben schneiden und aufs Brot legen musste. Nun ja. Trotzdem gutes Frühstück. Bisschen schreiben, Blick ins Internet, Badezimmer und pünktlich auf neun ins Büro. Draußen ware es echt kalt und dunkel bewölkt, ich stieg wieder auf Wintermantel und dicke Mütze um, seufz. Und trug ein paar Sneaker ins Büro (Rucksack sowieso wieder vollgepackt bis zum Anschlag, neben den Schuhen eine…

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Entspannt, Sonntag 29.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Durchgeschlafen und um, keine Ahnung, irgendwann aufgewacht, Zeitumstellung, also alles eh durcheinander. Auf jeden Fall klapperte der Liebste unten und es kam Licht durch die Fensterläden. (Der Lichtwecker zeigte 7:20, also gefühlt 20 nach sechs und damit recht „normal“ aufgewacht.)Da der Liebste schon ein Weilchen wach war, hatte er Katzenmaintenance (der Kater hatte wieder eine Maus gefangen – ich hoffe mal, dass er sie nicht wieder aufs Sofa kotzt) und Küchenrunde schon übernommen und war gerade dabei, unser englisches Frühstück herzurichten. Zwar noch etwas früh für den Bauch, aber um acht frühstückten wir trotzdem. Dieses Mal mit einer veganen Chorizo, die wir aus dem Biomarkt mitgenommen hatten (von Wheaty). Überzeugte mich aber nicht so. Ich mag grundsätzlich Wurst aus Tofu lieber als aus Seitan. Der einzige freie Wochenendtag, bevor am Montag wieder die Arbeit wartete, und ich merkte schon, dass ich überhaupt nicht motiviert war. Aber egal: Jetzt noch ein freier Tag mit höchstens ein bisschen Wäsche, Wochenplan und Fitness. Und so. (Spoiler: klappte.)Erst einmal wach werden und ein bisschen Blog. Nach dem Schreiben (und einer schnellen Dusche) zog ich mich mit Grüntee und Laptop in den Sessel zurück und las das Internet leer. Außerdem Schmutzwäsche sortieren. Mit dem…

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Neue Sprachen und Agenten, Samstag 28.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:MedienTagebuch

Recht gut geschlafen (yay!), um halb sechs ausgeschlafen aufgewacht und nach noch etwas Rumliegen um Viertel nach sechs aufgestanden. Ohne Kopfweh und mit nur leicht verspanntem Rücken. So weit, so gut. Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, der Liebste kam irgendwann auch (für ihn ist es ja normales Wochenende, aber er war durch mein Katzenfütter-Geklapper vermutlich wach geworden). Draußen wieder sonnig und Minusgrade, ich war ganz froh, dass ich so schnell nicht raus musste. Ein bisschen Schreiben (Zielsetzung: den Urlaub komplett verbloggen und damit wieder aktuell sein – klappte auch), Tee, alles einigermaßen in Ruhe. Irgendwann machte der Liebste uns ein Porridge mit Banane, wir hatten beide das Bedürfnis nach einem warmen Frühstück, dann heiße Dusche, noch eine Kanne Tee (dieses Mal ein Lung Ming, den ich zwar nicht so berauschend finde, aber er ist der Allerletzte aus dem Adventskalender und muss halt weg) und um neun war ich angezogen und fertig in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Der letzte Weiterbildungstag des erstens Blocks, also wieder von halb zehn bis halb fünf Input. Ich hatte etwas die Sorge gehabt, dass sich das positive Gefühl ein bisschen abschleifen könnte, aber nein, war nicht so. Immer noch sehr viele neue Erkenntnisse, viel gelernt, wirklich…

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