Deadline, Montag 4.5.2026

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Für eine Montagsnacht ganz gut geschlafen, wenn auch zweimal aufgestanden – aber ich schlief wieder ein und die Kater ließen mich in Ruhe und überhaupt halb wach mit Weckerlicht, ganz wach mit Piepsen. Das war schon okay. Katzenmaintenance und Blick auf die Dachterrasse: Keine weiteren Schnecken zu sehen, aber die eine angefressene Zucchinipflanze scheint jetzt endgültig hinüber zu sein. Gut, dass wir noch drei weitere haben.Kurze Küchenrunde gemeinsam mit dem Liebsten, der immerhin nicht mehr Schmerzen hatte als am Vortag. Die Kater waren am Fressen nur mäßig interessiert und verschwanden gleich wieder nach draußen. Das gab sich angenehm frühlingshaft mit zwar leichter Bewölkung und ziemlich frischer Luft, aber alles war trocken.Von dem angekündigten Regen hatte sich zumindest in der Nacht nichts blicken lassen. Ich hatte wenig Zeit, weil ich einen frühen Zahnarzttermin hatte. Nach einer Tasse Tee also schnell unter die Dusche, und um zehn vor acht nahm ich mein Fahrrad (!) und fuhr zur Praxis. Vorher musste ich es erst einmal abstauben und ungefähr vier tote Spinnen entfernen (warum die Spinnen sich zum Sterben auf mein Fahrrad zurückziehen, erschließt sich mir nicht). Ich müsste nachschauen, aber ich schätze, es ist seit ungefähr anderthalb Jahren das erste Mal, dass…

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Wieder da, Sonntag 3.5.2026

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Recht gut geschlafen bis Viertel nach fünf, wo ich ins Bad musste und anschließend zwei Kater im Schlafzimmer hatte, die um mich herummarschierten, miauten, mich anstupsten und generelle Aufmerksamkeit wollten. Ich blieb liegen und sie sahen es auch irgendwann ein und gingen wieder runter, aber naja – Tiefschlaf war das halt nicht mehr. Um Viertel nach sechs schließlich aufgestanden. Blick auf die Dachterrasse, wo die untere Ebene des Hochbeets quasi übersät war von millimeterkleinen, grauen Schnecken – vermutlich frisch geschlüpft. Nerv, nerv, nerv. Ich sammelte insgesamt elf Stück ein und werde um Schneckenkorn definitiv nicht herumkommen (neben der einen Zucchinipflanze zeigt jetzt auch eine Peperonipflanze deutliche Fraßschäden).Katzenmaintenance, kurze Küchenrunde, den Liebsten per Threema begrüßen, der gerade mit dem Handynavi dabei war, die Rückfahrstrecke auszutüfteln (über den Kniebis wohl, wunderschön). Dann Tee. Der Liebste war also auf dem Heimweg und ich wollte gern, wenn er gegen Mittag dann wieder da war, mit allem Haushaltszeug so weit wie möglich fertig sein, deshalb daddelte ich nicht lang am Esstisch. Bisschen schreiben, kurzer Blick ins Internet, Brot mit ein bisschen Rügenwalder Aufschnitt (wir hatten wieder vegane Lyoner kurz vor Ablaufdatum mitgenommen, und restliche Seitansalami von der Pizza war auch noch da). Restlicher Vormittag…

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Einkäufe, Samstag 2.5.2026

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Viertel vor sechs aufgewacht und nicht mehr einschlafen können, auch wenn ich mir deutlich dessen bewusst war, dass das nach dem langen Abend zu wenig Schlaf war. Trotzdem stand ich nach einer halben Stunde herumliegen auf (und schielte auf vielleicht einen Mittagsschlaf oder so – die Ruhe dafür hatte ich schon lang nicht mehr, aber wer weiß).Nach dem Aufstehen erst einmal Gießen auf der Dachterrasse und zu meinem Entsetzen zwei winzigkleine, graue Schnecken im Hochbeet, NERV! Dazu deutlich sichtbare frische Fraßspuren an einer Zucchinipflanze. In den gekauften Stecklingen scheinen sich wohl einfach Schneckeneier in der Erde zu verstecken. Mäh. Katzenmaintenance (das letzte Mal blöden Fisch für die beiden verwöhnten Tiere, und wieder wollten sie ihn nicht nehmen, schleckten nur das zusätzlich untergerührte „Süppchen“ säuberlich ab), Küchenrunde, außerdem ließ ich Hector im unteren Schlafzimmer fahren. Nicht so ganz sicher, wie viel ich wirklich dieses Wochenende putzen wollte – einerseits hatte ich mir so viel anderes vorgenommen, andererseits wartet am kommenden Wochenende schon die nächste Runde der Weiterbildung auf mich. Zumindest aber mal saugen (lassen), dann Tee: Weil ich nicht lang warten wollte, machte ich mir einen English Breakfast mit Milch (also quasi den Tee des Liebsten, nur mit English statt…

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Strohwitwe, Freitag 1.5.2026

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Recht gut geschlafen bei offener Schlafzimmertür, um zwei mal den Nasenkater davon abgehalten, die Heizung hoch um Fensterbrett und dort zum gekippten (!) Fenster klettern zu wollen. Danach machte ich dann doch lieber die Zimmertür zu und schlief noch bis sechs. (Ohne Wecker, logischerweise.) Nach dem Aufstehen ein Blick auf die Dachterrasse, Katzenmaintenance, Küchenrunde mit dem Liebsten. Wir waren beide ein bisschen angespannt, wie häufig, wenn einer von uns beiden wegfäährt (oder eigentlich auch wir zusammen), und dass der Liebste mit dem Motorrad unterwegs sein würde, half da nicht so richtig. Dusche, Müsli zum Frühstück, und parallel gerieten wir beide (der Liebste eigentlich vor allem) in großen Stress, weil ich gern die die Adresse seiner Ferienunterkunft haben wollte, er sie mir aber nicht geben konnte (Booking.com zickte rum) und ihn das alles furchtbar stresste. Was mich stresste.Puh. Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, fanden wir eine Lösung in Form der App Bump, die ein Echtzeittracking von Handys erlaubt, ohne allzu viele Daten abzusaugen und mit wer weiß wem zu teilen. Zwar ein bisschen spielerisch (ich glaube, die Zielgruppe sind Teenager), aber ich wollte halt kein Google-Zeug oder sonst etwas, und an Gratisversionen gibt es da gar nicht so viele,…

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Angespannt, Donnerstag 30.4.2026

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Recht gute Nacht, um halb sechs einmal aufgewacht und ins Bad. Wie ich vermutet (und ein bisschen auch gehofft) hatte, kam Magi angelatscht und mit mir ins Schlafzimmer, und da ich mich einigermaßen ausgeschlafen fühlte, ließ ich ihn noch eine halbe Stunde um mich herummarschieren und mir ins Ohr schnurren, bis ich um sechs aufstand. Gießrunde auf der Dachterrasse, von zwei Katern begleitet – noch geht das Gießen schnell, aber nötig ist es bereits. Bis jetzt keine weiteren Schnecken gesichtet und noch alle Pflanzen am Leben. (Naja, bis auf die eine Echinacea, die vermutlich über den Winter vertrocknet ist – die eine der beiden treibt wieder tapfer aus, bei der anderen lässt sich nichts blicken.) Gründliche Katzenmaintenance (Magi wollte nach den Medikamenten nichts vom Frischfutter, hatte aber direkt davor das restliche Trockenfutter komplett leergefressen – damit bin ich zufrieden, also mit dem Appetit meine ich) und ausführliche Küchenrunde, bis ich fertig war und mich mit Tee zum Schreiben an den Laptop setzen konnte, war es sieben. Der Liebste ließ sich da noch nicht blicken, erst zwanzig Minuten später tauchte er auf, etwas matschig (wieder unruhig geschlafen). Hm. Wir waren beide an dem Tag daheim und hätten deshalb einen entspannten…

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