Strohwitwe, Freitag 1.5.2026

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Recht gut geschlafen bei offener Schlafzimmertür, um zwei mal den Nasenkater davon abgehalten, die Heizung hoch um Fensterbrett und dort zum gekippten (!) Fenster klettern zu wollen. Danach machte ich dann doch lieber die Zimmertür zu und schlief noch bis sechs. (Ohne Wecker, logischerweise.) Nach dem Aufstehen ein Blick auf die Dachterrasse, Katzenmaintenance, Küchenrunde mit dem Liebsten. Wir waren beide ein bisschen angespannt, wie häufig, wenn einer von uns beiden wegfäährt (oder eigentlich auch wir zusammen), und dass der Liebste mit dem Motorrad unterwegs sein würde, half da nicht so richtig. Dusche, Müsli zum Frühstück, und parallel gerieten wir beide (der Liebste eigentlich vor allem) in großen Stress, weil ich gern die die Adresse seiner Ferienunterkunft haben wollte, er sie mir aber nicht geben konnte (Booking.com zickte rum) und ihn das alles furchtbar stresste. Was mich stresste.Puh. Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, fanden wir eine Lösung in Form der App Bump, die ein Echtzeittracking von Handys erlaubt, ohne allzu viele Daten abzusaugen und mit wer weiß wem zu teilen. Zwar ein bisschen spielerisch (ich glaube, die Zielgruppe sind Teenager), aber ich wollte halt kein Google-Zeug oder sonst etwas, und an Gratisversionen gibt es da gar nicht so viele,…

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Angespannt, Donnerstag 30.4.2026

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Recht gute Nacht, um halb sechs einmal aufgewacht und ins Bad. Wie ich vermutet (und ein bisschen auch gehofft) hatte, kam Magi angelatscht und mit mir ins Schlafzimmer, und da ich mich einigermaßen ausgeschlafen fühlte, ließ ich ihn noch eine halbe Stunde um mich herummarschieren und mir ins Ohr schnurren, bis ich um sechs aufstand. Gießrunde auf der Dachterrasse, von zwei Katern begleitet – noch geht das Gießen schnell, aber nötig ist es bereits. Bis jetzt keine weiteren Schnecken gesichtet und noch alle Pflanzen am Leben. (Naja, bis auf die eine Echinacea, die vermutlich über den Winter vertrocknet ist – die eine der beiden treibt wieder tapfer aus, bei der anderen lässt sich nichts blicken.) Gründliche Katzenmaintenance (Magi wollte nach den Medikamenten nichts vom Frischfutter, hatte aber direkt davor das restliche Trockenfutter komplett leergefressen – damit bin ich zufrieden, also mit dem Appetit meine ich) und ausführliche Küchenrunde, bis ich fertig war und mich mit Tee zum Schreiben an den Laptop setzen konnte, war es sieben. Der Liebste ließ sich da noch nicht blicken, erst zwanzig Minuten später tauchte er auf, etwas matschig (wieder unruhig geschlafen). Hm. Wir waren beide an dem Tag daheim und hätten deshalb einen entspannten…

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Einspringen, Mittwoch 29.4.2026

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Relativ gut geschlafen und mit Weckerlicht aufgewacht, im Gegensatz zum Liebsten, der nachts überhaupt nicht hatte schlafen können und deshalb am Rechner gesessen hatte. Und irgendwann wieder Magi zu sich ins Schlafzimmer genommen hatte, weil arme alte Katze – kein Wunder, dass Magi nicht bei mir war, ich hatte extra meine Zimmertür offen gelassen. Na ja, damit schlief ich wenigstens gut.Laune im Haus morgens also einigermaßen durchwachsen, auch weil Magi gerade mal die Hälfte seiner Medikamente nahm und gar nichts fressen wollte (immerhin legte er sich nach einer kurzen Runde durch den Garten im Wohnzimmer aufs Sofa). Hm. Alles nicht so wirklich super. Der Nasenkater, unser Allerbester, schlabberte wenigstens sein Medikament und einen Teil des Futters und ging dann klaglos zum Pennen aufs Sofa. Der Liebste hätte sich vermutlich gern dazugelegt, stattdessen ging er duschen und ohne Frühstück bald aus dem Haus. Ich machte mir ein schnelles Müsli und war um kurz vor acht parat zum Yogakurs. Mal wieder ein Kurs mit vielen Vorbeugen, die angeblich gut fürs Herz und zum Runterkommen und whatever sind – für mich in erster Linie anstrengend für den ganzen Ischiasbereich. Da ich das aber mittlerweile weiß, ging ich einfach nur sehr kurz in…

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Kommunikation, Dienstag 28.4.2026

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Recht gut geschlafen und kurz vor dem Weckerlicht aufgewacht. Kurzer Blick auf die Dachterrasse, wo man nicht wahnsinnig viel gießen musste, aber so ein bisschen doch, und wo ich zu meinem Entsetzen eine blöde graue Schnecke an eine der Zucchinipflanzen entdeckte. Ich hoffe sehr, dass das nicht so wird wie letztes Jahr, wo wir ständig kleine Schnecken im Hochbeet hatten. (Im zweiten Stock!)Der Liebste hatte die Kater schon versorgt, also kurze Küchenrunde und etwas Sorge um Magi, der nur zum Medikamente-Abholen reingekommen und dann wieder nach draußen verschwunden war. Auch der Kater war draußen, kam aber immerhin noch ein zweites Mal zum „richtigen“ Fressen rein und legte sich dann aufs Schattendeck, aber Magi ließ sich nicht blicken. Und als nach zehn Minuten der Kater auch wegmarschiert war, nahm der Liebste die Sache in die Hand und ging mal nach drüben. Auf dem Kohleweg kam Magi ihm dann entgegen. Seufz. Normale Spätfrühlings-Morgenroutine also. Etwas schreiben, Brot mit Marmelade zum Frühstück, schnelle Dusche, dann gab ich den Katern eine zweite Portion (beide schon wieder im Garten) und ging auf halb neun ins Büro. Draußen gerade so kühl, dass ich Halstuch (keinen Schal mehr) und weiße Jacke brauchte. Im Rahmen guter Vorsätze…

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Alltagschronik mit abwesenden Katern, Montag 27.4.2026

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Um vier aufgewacht, lang wachgelegen, im Kreis herumgedacht, irgendwann die gekippten Fenster zugemacht, eingeschlafen, morgens vom Weckerpiepen aus dem Tiefschlaf gerissen worden und völlig zermatscht aufgestanden. Ich will ja nicht unken, dass damit der Ton für den Tag gesetzt war, aber doof war es halt schon. Relativ typische Nacht auf Montag, oh well.Der Liebste war schon wach und hatte Kater und Küche größtenteils übernommen, ich räumte nur Magi etwas hinterher, gab ihm ein zweites Mal Futter (worauf er mich verständnislos ansah und in den Garten latschte) und verlas ungefähr die Hälfte der Haferkörner, damit wir ein Müsli machen konnten. War quasi gar nichts an Fremdkörpern drin und ich dachte schon, hätte man auch so nehmen können, bis mir zwei Steinchen (!) unterkamen, die ich weder in der Flockenquetsche noch im Essen hätte haben wollen. Schon besser mit dem Verlesen. Müsli zum Frühstück, dann ging der Liebste aus dem Haus und ich ausführlich unter die Dusche. Letzter Blick aus dem Fenster: beide Kater auf dem Schattendeck. Um Viertel nach neun war ich am Schreibtisch. Relativ unspektakulärer Vormittag: Ich hatte eine Stunde Unterricht und beschäftigte mich den restlichen Vormittag damit, den Unterricht nachzubereiten, eine relativ große Menge an Mails zu beantworten…

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