Feiertag mit Apfelkuchen, Samstag 3.10.2026

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(Tag der Deutschen Einheit: Na so wirklich einig ist sich dieses Land heutzutage ja eher nicht mehr, wo ein ostdeutsches Bundesland nach dem Anderen an die Nazis fällt. Da möchte ich eigentlich ganz gern uneins sein, also mit der Geisteshaltung dieser Wähler meine ich.) Nun ja. Einigermaßen okay geschlafen, natürlich vom Kater um zehn vor sechs geweckt worden – mir graut etwas davor, wie er die Stundenverschiebung bei der Zeitumstellung hinbekommen wird. Ich ließ ihn um kurz nach sechs (...NIE vor sechs Uhr reagieren) auf die Dachterrasse und konnte dann noch ein bisschen ausruhen bis zehn vor sieben. Dann leise Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumunde und Tee, den Liebsten ließ ich noch schlafen. Wegen des Feiertags hatten wir sowieso keine größeren Pläne (neben bisschen Putzen und so). Nicht einmal eine Zeitung gab es. Erst einmal aber Schreiben und bisschen Internet leerlesen. Das gestaltete sich dann recht ausführlich und füllte den größeren Teil des Vormittags aus. Noch ein kurzer Blick auf YouTube (die zwei letzten Heute Show-Folgen nachsehen), dann war es halb zwölf und ich fuhr den Rechner runter. Als nächstes gründlichstes Putzen, inklusive Arbeitszimmer und so, dann ausführliche Körperpflege. Nach der Dusche machte ich das Pflaster am Daumen ab und…

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Aufregung und Holessen, Freitag 2.10.2026

Alkoholbedingt eher unruhige Nacht, aber ganz ehrlich habe ich die letzten zwei Wochen komplett ohne Weinprobe am Abend auch schon deutlich schlechter geschlafen. Am Morgen halt ziemlich müde und leichtes Kopfweh, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Der (Fell-) Kater war auch sehr manierlich und wartete mit seinem Gemaunze bis zum Weckerpiepsen. Und gönnte mir dann sogar noch einmal snoozen, was vermutlich auch daran lag, dass es den größten Teil der Nacht geregnet hatte (...so gut) und draußen alles pitschnass war. Allerdings nicht wirklich kalt – ich machte erst einmal überall alle Fenster auf. Ein bisschen Haushalt zum Tagesstart, Spülmaschine war durchgelaufen, ich räumte in der Küche auf und diskutierte parallel mit dem Kater, der vom Futter nur das ganze Gelee rausgeschleckt hatte und die trockenen Bröckelchen jetzt nicht mehr wollte. Dann Tee. Weil wir kein Brot mehr hatten und beide keine Lust auf Müsli, ging ich schnell zum Viertel-Lieblingsbäcker und holte Zeugs. Sehr zurückhaltend dieses Mal, ich holte ein frisches Brot und zwei Laugencroissants und eine Tüte mit vier Brot-vom-Vortag-Körnerbrötchen, die ich sowieso gebraucht hätte. Und dann nur noch einen halben Streuselkuchen ebenfalls aus dem Brot-vom-Vortag-Korb. All die anderen Sachen dort ließ ich brav liegen. (Es war…

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Weinprobe und Regen, Donnerstag 1.10.2026

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Okay, Oktober. Großartige Jahreszeit eigentlich, wenn es halt nicht immer noch T-Shirt-Wetter (und nachts Fenster auf-Wetter) wäre und der ganze Garten ausgetrocknet wie die Sahara. Und alles um uns herum am Verrecken....großartig positive Gedanken am frühen Morgen, was teilweise auch daran lag, dass ich mal wieder unausgeschlafen war (mehrfach nachts aufgestanden, wach gelegen, und auf den Kater konnte ich es noch nicht einmal schieben, der kam nämlich „erst“ um zehn vor sechs), furchtbar müde und mit leichtem Kopfweh. Und echt angestrengt, auch wenn ich in dieser Runde nicht nach Indien fliege, sondern die Kollegin übernimmt. Aber ich mache halt den Teil von hier aus, und das ist echt, echt viel. Und viel nerviges Zeug. Dazu noch OP, Urlaub direkt davor, der wohl auch eher nicht erholsam sein wird, dann ausheilen, nach Indien im November, Jahresabschluss. Das so ungefähr die Perspektiven für das restliche Jahr. Erst einmal aber Morgenroutine, übliche Küchenrunde und Katzenmaintenance. Es regnete ein paar Tropfen morgens (wirklich nur wenig, gerade so, dass die Luft unangenehm feucht wurde, der Garten aber nichts davon hatte), was zu einem merkwürdigen Licht während des Frühstücks (Müsli) führte. Nach ein paar Minuten schon wieder vorbei, sodass wir auf die Dachterrasse gingen, um…

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Alltagschronik mit sieben Zifferblättern, Mittwoch 30.9.2026

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Total schlechte Nacht, keine Ahnung warum – ab vier Uhr war an Schlaf mehr oder weniger nicht mehr zu denken. Dass der Nasenkater mehrfach laut miauend durchs Zimmer raste, half auch nicht wirklich. Beim Weckerlicht am Morgen dementsprechend zerschlagen und insgesamt schlecht gelaunt. Anstrengendes Jahr, so alles in allem. Und demnächst schon Oktober. Wie auch immer. Morgenroutine mit aufgeregtem Katzentier, und vor mir ein sehr unbestimmter Tag: Der Yogakurs fand vermutlich nicht statt, obwohl die Trainerin eigentlich wieder aus dem Urlaub da war (aber vielleicht noch nicht offiziell) – ich wäre ja eigentlich auch auf dem Weg nach Indien gewesen (Plan 1) oder hätte meinen operierten Fuß schonen müssen (Plan 2). Und mein Unterricht am Morgen war von mir zwar angekündigt, aber von der Teilnehmerin nicht bestätigt worden, was ich auch etwas mühsam fand. Und dann ein Tag voller Listenkorrekturen vor mir. Nun ja. Erst einmal Tee und schreiben. Zum Frühstück das restliche Körnerbrot mit einer halben Gurke und etwas veganer Rügenwalder Lyoner (unser Frühstückstisch sah aus wie in einer Jugendherberge, es fehlte nur der Hagebuttentee). Badaufenthalt, wo mir der Plastikhandschuh (um meinen Daumen zu schützen) prompt riss, glücklicherweise erst als ich schon mit Duschen und Eincremen fast fertig…

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Eitelkeiten, Dienstag 29.9.2026

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Okay geschlafen, nur reichlich genervt von schon wieder (...immer noch, die Kälte war nur ein kurzes Zwischenspiel) der unangenehmem Sommerhitze – nachts verschwitzt wach gelegen, Fenster komplett offen.Nun ja. Morgens wach mit Weckerlicht. Morgenroutine, dabei einmal die Bude durchgelüftet, dann Frühstück: Da wir noch zwei kleine Tomaten von der Dachterrasse hatten und eine Gurke vom Bodensee (<3), und da wir eine Packung Körnerbrot aufgetaut hatten, die ich kürzlich aus dem MHD-Regal im Supermarkt gerettet und eingefroren hatte, gab es Gurke und Tomate auf Frischkäse-Körnerbrot. Hatte ich schon viele Jahre nicht mehr. Alles mit Blick auf die Uhr, wir mussten beide ins Büro und hatten nicht sonderlich viel Zeit. Der Liebste setzte sich um kurz vor acht aufs Mopedle, ich folgte ihm nach Badbesuch mit dem Fahrrad auf neun ins Büro. (Also nicht ins gleiche.) Morgens war es noch frisch mit dünner Strickjacke über dem Shirt, aber es wurde sehr schnell wieder warm. Den Vormittag über war ich mit Strickjacke anziehen, ausziehen beschäftigt, ab dem Nachmittag ließ ich sie dann ganz weg. Allein die Sneaker an den Füßen machten schon warm genug.Arbeitsamer Vormittag, weil viele Kolleg:innen da waren und es einiges zu besprechen gab. Ein Meeting war geplant (die Kollegin,…

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