Zeugs, Mittwoch 27.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Erstes Mal aufgewacht um Viertel vor sechs – das gilt als komplett ausgeschlafen, auch wenn ich danach noch zwanzig Minuten im Bett herumdöste. Sehr gut. Noch nicht einmal die Decke hatte ich nachts wechseln müssen, sondern hatte mit offener Terrassentür und gekippten Fenstern unter der Übergangsdecke gut geschlafen. Der Peak der Wahnsinnshitze scheint wohl vorerst erreicht zu sein, auch wenn es noch heiß bleibt und wir natürlich morgens alles aufmachten. Trotzdem eine gute Tendenz – auch die Pflanzen auf der Dachterrasse sehen alle gut aus, ich musste wenig gießen (die Bewässerung scheint zu funktionieren), es sah alles frisch aus und war eifrig am Wachsen. Und: Die erste der drei Zucchinipflanzen hat Blüten, und mindestens fünf Tomatenpflanzen blühen jetzt auch. Hihi. Der Liebste hatte währenddessen die Kater versorgt (wollen momentan beide unten – wenn schon nicht draußen – gefüttert werden, die Honks), Magi ging es deutlich besser, er war agiler und fraß mit Appetit. SO schön. Kleine Küchenrunde, Müsli zum Frühstück, dann ging der Liebste früh aus dem Haus und ich ließ mir etwas mehr Zeit: Home Office für die nächsten Tage und zwar vormittags durchgehend Termine, aber ohne frühen Start. Auch ohne Yoga allerdings, das wird sich erst nach…

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Whiteboard, Diagnose, Dinkel – Dienstag 26.5.2026

Puh, was für eine Nacht. Ich freue mich ÜBERHAUPT nicht auf den Sommer. Nachts irgendwann von der Übergangsdecke auf die dünne, gelbe Yogadecke gewechselt, damit es wenigstens ein bisschen kühler war, und damit mehr schlecht als recht geschlafen, mit längeren Wachphasen. Unter anderem hörte ich dem Nasenkater dabei zu, wie er ins Schlafzimmer trappelte, an der geschlossenen Dachterrassen-Ladentür hochkrabbelte (die Panele waren nach außen geklappt, deshalb konnte er durch), draußen aus dem Vogelbad trank, wieder reinkrabbelte, sich auf den Boden plumpsen ließ (so laut, dass ich das Licht anmachte und nachschaute, ob er sich vielleicht beim Runterfallen verletzt hatte, war aber alles okay, er war halt ein kleiner Kartoffelsack), drinnen aufs Katzenklo ging und wieder runterflitzte. Warum auch immer. Schön war, dass morgens um halb sechs Magi wieder zu mir kam und sich ins Bett legte, bis ich um kurz nach halb sieben aufstand. Ich nehme es definitiv als Zeichen der Besserung. Fressen wollte er nach der Medikamentengabe allerdings nicht mehr, sondern ging wieder raus. Der Nasenkater aber genauso. Frischfutter also erst einmal auf später vertagt. Und im ganzen Haus alles aufgerissen, was ging, um die Hitze aus den Räumen zu kriegen. Insgesamt also: Eher angestrengt durch die Wärme.…

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Texten und Lesen, Pfingstmontag 25.5.2026

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Ganz okay geschlafen, mal abgesehen von Hitze (noch bin ich nicht bei der dünnsten Decke, sondern der eigentlich Herbst-und-Frühlingsdecke, denn eigentlich ist es NOCH FRÜHLING) und lärmenden Vögeln (looking at you, Elstern). Gegen halb sieben stand ich auf und schaute erst einmal auf die Dachterrasse: Gießen war noch nicht nötig, Vogelbad war allerdings fast leer (es scheint also doch nicht am Sprung in der Schale gelegen zu haben) und insgesamt fünf Schnecken sammelte ich ab. Und ein paar Fraßschäden an einem der beiden Basilikum (Basiliken?) fand ich auch. Der Rest wächst aber gut. Der Liebste übernahm währenddessen die Katzenmaintenance: Der Kater kam zum Fressen und Medikament-Nehmen ins Haus, alles gut, aber Magi lag auf dem Schattendeck im Deck Chair und wollte da nicht weg. Also trug der Liebste Medikamente, Katzenwurst, Leberwurstpaste und Nassfutter zu ihm raus und fütterte ihn im Sessel liegend. Erfolgreich: Alle Medikamente und eine richtig große Portion Nassfutter wurden weggegulpt. Er sah insgesamt auch wieder deutlich besser aus, das Auge ganz okay (wurde nicht mehr zugekniffen), und er lag eigentlich recht entspannt im Sessel. Fand es offensichtlich toll, ein bisschen betüddelt zu werden. Dann Morgenroutine mit Küchenrunde, Tee, Müsli mit Erdbeeren, ein bisschen schreiben, während im…

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Sorgen und Hitze, Pfingstsonntag 24.5.2026

Einigermaßen okay geschlafen, nur irgendwann mit Halsschmerzen aufgewacht, die ich auf das offene (nicht nur gekippte, sondern komplett offene) Fenster schob. Hm. Zumachen war allerdings keine Option, denn es war immer noch sehr warm im Schlafzimmer. Ich bin gespannt, wie das in diesem Sommer wird.Auf jeden Fall wachte ich um kurz nach sechs auf und blieb nicht mehr lang liegen. Katzenbesuch hatte ich nachts nicht bekommen, nur einmal frühmorgens den Nasenkater gehört, wie er reingeschlappt war, getrunken hatte, am Sessel gekratzt hatte und wieder rausgeschlappt war. Von Magi nichts zu sehen. Ich schaute nach dem Aufstehen erst einmal auf die Dachterrasse, da dann nach wenigen Minuten vom Nasenkater begleitet. Erst einmal nach Schnecken schauen (vier Stück fand ich), dann zwanzig Minuten Gießen: Die Töpfe werden trocken und es ist so langsam Zeit, dass wir unser Bewässerungssystem wieder aufbauen. Noch sehen die Pflanzen aber gut aus. Ich kippte außerdem die Insektentränke aus, weil sie wirklich sehr schmutzig war, und tauschte die Schale fürs Vogelbad aus: Es schien mir, als hätte sie einen Sprung, und das würde erklären, warum das Wasser die letzten Tage so extrem schnell weg war, sogar für die Wärme etwas schnell. Beide Kater waren nicht zu sehen…

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Gartensaisoneröffung, Samstag 23.5.2026

Nicht so gut geschlafen, lang wachgelegen (wenig doofe Gedanken, ich lag halt einfach WACH und drehte mich leicht genervt im Bett hin und her). Aufgestanden um zwanzig vor sieben, komplett ohne Katzenbesuch. Die beiden kamen erst ein paar Minuten nach dem Aufstehen. Nach dem Aufstehen als Erstes ein Blick auf die Dachterrasse: Das Vogelbad war leergetrocknet, und einige Blumentöpfe musste ich gießen, nach dem vielen Regen der letzten Wochen ein überraschender Wechsel. Insgesamt sammelte ich 6 graue Minischnecken ein. Beide Kater waren währenddessen mit auf der Dachterrasse und tranken aus dem wieder aufgefüllten Vogelbad (wenn auch ungern – sie hätten halt SO VIEL LIEBER abgestandenes Regenwasser als Leitungswasser).Katzenmaintenance, Magi nahm seine Medikamente nur mühsam, wollte dann wenig fressen, verschwand bald nach draußen auf den Liegestuhl auf dem Schattendeck. Es war ein sommerlicher Tag angekündigt (strahlend blauer Himmel), und es wurde schon warm (ich war im T-Shirt auf der Dachterrasse), so gesehen nicht ungewöhnlich (auch der Nasenkater hatte wenig Appetit), aber – er muss halt trotzdem fressen. Immerhin sieht das Auge wieder besser aus. Ein ruhiger Morgen: Ich schrieb ein bisschen und las das Internet leer. Der Liebste machte uns Peanut Butter Porridge zum Frühstück, dazu für mich viel Tee…

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